@Vakuole wenn du schon viel Milchprodukte isst, dann ist die Chance gering, dass du über Ernährung noch viel steuern kannst und ein Resorptionsproblem viel wahrscheinlicher. Also daher würde ich substituieren und gut is
Beiträge von dragonwog
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Keiner muss sich rechtfertigen, wenn er mit guten Gründen zum Notdienst fährt, ob man das dem Hund jetzt anmerkt oder nicht, und ich glaube, so vernünftig sind die allermeisten Menschen hier im Forum auch..
Darum geht es mir überhaupt nicht
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Also zur Lerntheorie, nein, da hast du anscheinend etwas falsch verstanden. Und ansonsten bwaha, sich wehzutun ist Alltag von Hunden, was kennst du denn für huschige Hündchen, dass du ernsthaft diesen von dir beschrieben Vorgang als plakatives Beispiel nimmst
Anscheinend nicht die gleichen merkbefreiten Bomber wie du.
PS. Wäre nett, wenn du meinen Fehler in der Theorie argumentierst. Ansonsten ist hier der Lerneffekt auch gleich Null.
Man kann erst dann von Strafe sprechen, wenn das in Kontingenz stehende Verhalten in der Auftrittswahrscheinlichkeit gesunken ist. Es gibt eine Menge aversiver Reize im Leben von Lebewesen, die nicht zu einer konkreten Änderung der Verhaltensfrequenz führen. Und zweitens
Zitatpunished behaviors can reappear spontaneously or due to changes in context, and often return rapidly once the punishment contingency is suspended
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6006171/
Spontanremission ist biologisch auch wichtig und das zweitere erklärt, warum z.B. dieses "einmal heftig strafen" ganz ganz selten dauerhaft Hundeverhalten ändert (man muss immer Mal "nachkorrigieren", das ist ja auch nicht schlimm, aber passt nicht zu deinem Beispiel)
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Hund ist heftig erschrocken und jault laut.
Lerntheorie sagt, Verhalten tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf, wenn es beim ersten Auftreten eine zeitlich zusammenhängende Konsequenz in so hoher Intensität erfährt, dass der Handelnde nachhaltig beeindruckt ist.
Würde darauf wetten, das mich dieser Junghund nie mehr anspringt.
Also zur Lerntheorie, nein, da hast du anscheinend etwas falsch verstanden. Und ansonsten bwaha, sich wehzutun ist Alltag von Hunden, was kennst du denn für huschige Hündchen, dass du ernsthaft diesen von dir beschrieben Vorgang als plakatives Beispiel nimmst
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Die saßen ja auch schon vor meinen Ankommen da, also vor 19 Uhr. Da war ja noch kein Notdienst. Aber selbst nach 19 Uhr (als der Notdienst anfängt) war jetzt Niemand der reinkam irgendwie voller Panik um sein Tier bzw die Tiere unauffällig.
Um nochmal zu verdeutlichen, wie absurd diese Bewertung von außen ist, mein gestriges Beispiel...
Mein Hund hatte einen Köder gefressen, je nach Substanz hat man ein Zeitfenster von 30-4 h, um noch effizient den Hund vor der toxischen Kaskade zu bewahren, in dem man das Zeug nach draußen befördert. Bei vielen Mitteln tritt die Wirkung erst Tage später ein. Bin also mit meinem putzmunteren Hund zum Notdienst, wurde dort auch nicht als vorrangiger Notfall gehandelt ala, die Kotzspritze wird sofort verabreicht und auch wenn ich innerlich panisch war, hat man mir äußerlich genau gar nichts angesehen, eher im Gegenteil wie mir dann noch berichtet wurde. Hätte es eine Praxis gegeben, die uns direkt hätten die Spritze geben können, wäre ich wieder abgedampft und dahin. Das wäre also einer der Fälle, wo es dem Hund ja ach so toll ging, die Besitzer gar nicht besorgt sind und man dann doch tatsächlich einfach so wieder geht, also kann's ja nichts Schlimmes gewesen sein

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Du bedienst damit das Narrativ des Bauchgefühls als "einfach Mal ne Ansage machen", "einfach Mal dem Hund klar sagen, dass man das nicht will", usw. Letztendlich sind es lerntheoretisch aversive Konsequenzen, die natürlich erfolgreich sein können. Also Betonung liegt auf "können". Und wenn's nicht klappt hat man dann kein gutes Bauchgefühl für die Situation und überhaupt gehabt, können ja auch nicht alle haben blablub. Ich drücke Leuten mit dieser Einstellung liebend gern meinen Jungspund in die Hand, um die Erfolgsquote des "Bauchgefühls" zu senken

Ich verstehe nicht ganz, was du sagen willst.
Das ist ja etwas, was ich beobachtet habe. Es gibt (viele) Menschen, jedenfalls in meiner Umgebung, deren Bachgefühlt Situationen eben genau so interpretiert: "der Hund ist aufmüpfig und muss entsprechend bestraft werden". Oft Situationen, die ich völlig anders einschätzen würde. Und manches, was ich da sehe, finde ich unfair bis grausam.
Jede/jeder hat ein anderes Bauchgefühl, das, wie wir ja schon festgestellt haben, mit Charakter und Erfahrungen zusammen hängt. Und das Bauchgefühl bringt dem Hund halt nicht immer Gutes, weder meins noch das von anderen. Daher würde ich diesen oft genannten Rat: Hör einfach mal auf dein Bauchgefühlt!" nicht geben, wenn ich die Person nicht wirklich gut kenne.
Halt das, was du einen Beitrag vorher geschrieben hast?
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(Seitdem der Austausch hier läuft, fällt mir erst richtig auf, in wie vielen Threads immer wieder das Bauchgefühl erwähnt wird. Spannend.)
Ich glaube, dass damit aber etwas anderes gemeint ist, als hier diskutiert wird.
Also ich lese hier mindestens 5 verschiedene Definitionen heraus, die alle auch an anderen Stellen des Forums auftauchen.
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aber in meiner Umgebung sind so viele Menschen, die dann Gewalt anwenden. Weil ihnen Ihr Bauchgefühl sagt, dass dieser Köter genau weis, was er soll, aber nicht will. Oder nicht weiß, wer der Boss ist, oder was auch immer. Und das sind eher keine Theoretiker.
„Hör einfach mal auf dein Bauchfühl“ ist daher ein Rat, den ich keinem geben würde, den ich nicht wirklich gut kenne.
Zumal:mein eigenes Bauchgefühl auch manchmal sagt: der Kerl will dich nur ärgern, verpass ihm mal ne richtige Abfuhr. Und dann schalte ich lieber wieder meinen Verstand an…
Für mich ist das unterkomplex.
Weil wenn der Hund rüpelig ist und distanzlos und dir dein Bauchgefühl genau das sagt: der ist mir gegenüber frech und respektlos, dann darf man auch intuitiv reagieren und das Tier einordnen. Weil es das versteht, wenn die Reaktion authentisch aus dir kommt. Warum muss man da dann alles zerdenken?
Das heisst nicht, dass man auf alle Handlungen, des Hundes so reagieren soll und vor allem nicht aus Ärger oder Wut, aber ich seh hier doch viel mehr das Gegenteil, man traut sich da gar nicht mehr handeln, was ich auch schlimm finde.
Du bedienst damit das Narrativ des Bauchgefühls als "einfach Mal ne Ansage machen", "einfach Mal dem Hund klar sagen, dass man das nicht will", usw. Letztendlich sind es lerntheoretisch aversive Konsequenzen, die natürlich erfolgreich sein können. Also Betonung liegt auf "können". Und wenn's nicht klappt hat man dann kein gutes Bauchgefühl für die Situation und überhaupt gehabt, können ja auch nicht alle haben blablub. Ich drücke Leuten mit dieser Einstellung liebend gern meinen Jungspund in die Hand, um die Erfolgsquote des "Bauchgefühls" zu senken

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Es ist ganz ganz ganz selten, dass ein Hund in dem Alter idiopathische Epilepsie bekommt. Es sind dann in der Regel konkrete Ursachen, bei der Rasse sind Krampfanfälle in dem Alter am häufigsten von Hirntumoren verursacht. Alles Gute euch