Wenn die Aufregung zu sehr hoch geht korrigiere ich ja allein schon die Aufregung an sich
Deine Erklärung an sich find ich sehr gut. Mich würde aber noch interessieren, wie diese Korrektur aussieht bzw. aussehen kann? Mir wurde ja mal von einer Trainerin dazu geraten, die Aufregung durch Schreckreize zu unterbrechen (Rappeldose, Lederleine auf den Boden knallen, in die Hände klatschen etc.). Das hat meinen Hund nur nach 3 Tagen nicht mehr interessiert 🤔
Grundsätzlich kann man "Aufregung" nicht korrigieren, da weder Hund noch Mensch bewusst aufgeregt sind. Wäre so, als würde man sagen, sei Mal aufgeregt oder traurig, dann kriegst du einen Keks... Was aber geht, ist den Hund durch einen aversiven Reiz so zu hemmen, dass auch die Aufregung in Folge sinkt. Das geht mit einigen Hundetypen super (Gebrauchshunde z.B.), mit anderen fährt man damit völlig gegen die Wand. Was den Hund hemmt, ist natürlich individuell. So wie du das beschreibst, klingt es, als wäre entweder ein Fehler im Aufbau gemacht worden (direkt bei hoher Reizlage eingesetzt) oder du hast einen Hund der extrem schnell hochfährt und den dann entsprechende Reize nicht mehr interessieren...danach klingt es nicht sonst würden ihn die Einwirkungen nur situativ nicht interessieren und auch es klingt auch eher unwahrscheinlich, dass dein Hund extrem stumpf ist...dann hätten ihn Initial die Einwirkungen nicht interessiert. Hast du alle 4 Sachen auf einmal angewendet und in reizarmer Umgebung aufgebaut?