Beiträge von dragonwog

    Wenn die Aufregung zu sehr hoch geht korrigiere ich ja allein schon die Aufregung an sich

    Deine Erklärung an sich find ich sehr gut. Mich würde aber noch interessieren, wie diese Korrektur aussieht bzw. aussehen kann? Mir wurde ja mal von einer Trainerin dazu geraten, die Aufregung durch Schreckreize zu unterbrechen (Rappeldose, Lederleine auf den Boden knallen, in die Hände klatschen etc.). Das hat meinen Hund nur nach 3 Tagen nicht mehr interessiert 🤔

    Grundsätzlich kann man "Aufregung" nicht korrigieren, da weder Hund noch Mensch bewusst aufgeregt sind. Wäre so, als würde man sagen, sei Mal aufgeregt oder traurig, dann kriegst du einen Keks... Was aber geht, ist den Hund durch einen aversiven Reiz so zu hemmen, dass auch die Aufregung in Folge sinkt. Das geht mit einigen Hundetypen super (Gebrauchshunde z.B.), mit anderen fährt man damit völlig gegen die Wand. Was den Hund hemmt, ist natürlich individuell. So wie du das beschreibst, klingt es, als wäre entweder ein Fehler im Aufbau gemacht worden (direkt bei hoher Reizlage eingesetzt) oder du hast einen Hund der extrem schnell hochfährt und den dann entsprechende Reize nicht mehr interessieren...danach klingt es nicht sonst würden ihn die Einwirkungen nur situativ nicht interessieren und auch es klingt auch eher unwahrscheinlich, dass dein Hund extrem stumpf ist...dann hätten ihn Initial die Einwirkungen nicht interessiert. Hast du alle 4 Sachen auf einmal angewendet und in reizarmer Umgebung aufgebaut?

    Ja und nein.

    Von der Intensität her - ja, da liebe und liebte ich jeden einzelnen meiner Hunde genau gleich stark. Da hat in meinem Herz jeder seinen gleich großen Platz.

    Aber was ich an ihnen liebte oder liebe - das unterscheidet sich. Und jeder hatte/hat etwas, was ich ganz besonders mag. (Was nicht heisst, dass ich nicht ab und an gern mal jeden irgendwo "ausgesetzt" hätte.... ;) )

    Ja das unschreibe ich zu 100 Prozent. Allerdings hat es beim letzten Hund am längsten gedauert, knapp so 8 Monate, jetzt mag ich ihn genauso wie die anderen auch..

    Hier auch total eine Stimme für Physiotherapie. Mit meiner jetzt erworbenen Vorschädigung würde ich ganz sicher ohne die intensive Physiobegleitung nicht ansatzweise so trainieren/laufen können, wahrscheinlich wäre die Restsehne einfach schon durch. Diesbezüglich musste ich mich aber leider selbst kümmern.

    Übrigens ist mein Eisenwert durch das erhöhte Pensum komplett in den Keller gesunken, also weit unter der Referenz. Hätte ich nicht erwartet, dass so einen Einfluss haben kann. Wurde ja auch paarmal hier im Thread erwähnt, aber ich bin halt ein weiteres Praxisbeispiel ^^

    laboheme auch von mir schonmal sehr viel Erfolg für die DM!

    Wenn die OP nicht gemacht wird, dann greift die Versicherung natürlich nicht ein.

    Ist eine Granne, die unter Narkose aus dem Ohr gezogen wird eine OP? Ich frage deswegen, weil ich angeben muss, ob mein Hund in den letzten Jahren operiert wurde. Sie gilt jedenfalls nicht als OP im Sinne der OP Versicherung, weil nicht geschnitten wurde. Ich kann es im Zweifel angeben und sie können entscheiden, wie sie es einordnen wollen.

    Kein Schnitt, keine Naht = keine OP

    Der Hinweis von dragonwog war ja, wenn ich es richtig verstehe, "einfach" markern (und belohnen natürlich in Folge) bevor er loslegt. Ohne Kommando o.ä.

    Hm...also wir clickern nicht, haben aber ein positives Markerwort. Ich kann ihm das schon zurufen, aber da ich ihn ja dann weder davon abhalten kann dass er den anderen Hund verteibt noch er weiß dass ich das will, glaube ich nicht dass das Verjagen stoppen würde :denker:

    Also macht er das Verjagen nicht für den Keks. Darauf wollte ich hinaus. Somit ist deine Hypothese, warum er das macht, hinfällig.

    Genau deswegen ist es doch höchste Eisenbahn, dass ihr da mal mit professioneller Hilfe Training investiert. Ja, das wird nicht leicht und jede Menge Geduld und Zeit kosten, aber ihr verbaut euch ja ein Hundelebenlang etliche Behandlungsmöglichkeiten. Egal, ob ihr die GA macht oder nicht, Medical Training wäre ein Thema, was ich bei diesem Hund permanent nebenbei angehen würde. Und wenn du selbst keine Idee hast, wie du es angehen sollst, hol dir Unterstützung.

    Ja das machen wir schon, wenn gleich wegen anderen Baustellen. Aber darum gehts jetzt HIER gerade nicht. HIER gehts um GI Erfahrungen und nicht was man drumherum machen könnte...... Es geht um Erfahrungen. Erstmal.

    Ihr habt euch doch schon entschieden? Also sind doch Erfahrungsberichte für eure Entscheidungsfindung obsolet mittlerweile

    Da es sich ja hier nicht um Hüft- sondern Ellenbogenarthrose handelt, besteht nichtmal die Hoffnung wie in einigen Fällen, dass "versehentlich" denerviert wird :frowning_face:

    Und es ist genau Null objektivierte Kontrolle, keine Physio, die das Gangbild vorher nachher vergleichen kann, keine Messung der Umfänge, keine Messung der Range of Motion usw

    Gelinde gesagt ist das der worst Case in Bezug auf die GA und ein starker Caregiver Placebo Effekt sehr wahrscheinlich