Was aber geht, ist den Hund durch einen aversiven Reiz so zu hemmen, dass auch die Aufregung in Folge sinkt. Das geht mit einigen Hundetypen super (Gebrauchshunde z.B.)
Die Trainerin hat zufällig zwei DSH und einen Mali 
Ich denke dass der Aufbau falsch war. Es war ein dreistündiges „Intensivcoaching“ da sie von weiter weg kam, und vorab sagte sie „wenn ich wieder fahre, ist nicht mehr nur einer deiner beiden Hunde leinenführig und du kannst entspannt spazieren gehen“ - dieses Versprechen wollte sie wohl unbedingt halten
Und so haben wir als sie da war nach einem Gespräch im Haus die Schreckreize direkt draußen bei hoher Aufregung platziert.
Sie hatte vorher erklärt, dass es 3 Stufen gäbe (ansprechen, warnen, korrigieren) und je nach Erregungshöhe müsste man direkt Stufe 3 anwenden. Bedeutete konkret, als er - war Zufall - draußen einen fremden Hund sah und sich aufregen wollte (er fährt wirklich schnell hoch), sollte ich sofort mit der Rappeldose die Aufregung unterbrechen. Weil Stufe 1 und 2 da eben nicht ausreichen. Gesagt getan. Und mein Hund war ruhig und ignorierte den anderen Hund. Ich war fasziniert, das hatte ich nicht für möglich gehalten.. gab dann noch ein paar ähnliche Übungen und als die Trainerin fuhr, konnte ich tatsächlich entspannt mit beiden Hunden gehen.
Aber 3 Tage später hat ihn die Rappeldose bei Fremdhundesichtung eben schon nicht mehr interessiert und wir waren da wo wir vorher waren. Nur 300€ ärmer 