Beiträge von dragonwog

    Hunde sind Lauftiere, und haben von der Natur 3 Gangarten mitbekommen, die sie auch frei bewegen können müssen.

    Dabei selber entscheiden zu dürfen, wann sie welche Gangart einsetzen wollen, gehört für mich zwingend zur Lebensqualität eines Hundes, weil es eine biologische Vorgabe bei Hunden ist.

    Also dann dürften Pointer und deren Mischlinge usw. gar nicht normal gehalten werden dürfen. Das sind aber nur Extrembeispiele. Vielen Hunden muss man das langsame Gehen an der Leine oder für einen akzeptablen Radius erst antrainieren, ergo ist die Wahl der Gangart aufindoktriniert. Also müsste man deiner Meinung nach konkret Hunde für den Hausgebrauch züchten, die primär im Schritt umherdaddeln.

    Je nach Prüfer wird aber jegliche Aggression negativ gewertet und ich hörte schon von Fällen, wo ein Hund wegen Fluchttendenzen durchfiel, weil "Angst ja irgendwann immer zu Aggression führt".

    Ich finde es schon schlimm, wenn Prüfer einen dermaßen großen Spielraum haben, dass sie ihre ureigensten Maßstäbe anlegen können.

    Allerdings bin ich auch immer sehr skeptisch bei solchen "gehörten" Aussagen; Ich habe da zu oft die Erfahrung gemacht, dass die subjektiven Eindrücke des Aussagenden doch deutlich vom realen Geschehen abwichen.

    Bestes Beispiel sind doch die vielen "Der will nur Spielen!"- Hundehalter, die überhaupt nicht mitbekommen dass ihr Liebling da rummobbt/rumprollt/umwalzt etc.

    Es gibt keine einheitlichen Standards und keine validieren Testverfahren. Wie es um die externe Validität solcher Test steht, ist bei den Patronek Veröffentlichungen zu lesen...

    Je nach Perspektive sieht Sonic gerade spargelig oder weniger spargelig aus.

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    Aber immer ein bisschen verstrahlt

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    Schwierig sind halt auch Nachbehandlungen. Also z.B. mussten bei einem Hund regelmäßig Verbandswechsel nach einer Entfernung einer Platte im Hinterbein (Fraktur im Junghundealter) gemacht werden. So jetzt war der Hund finally so weit, dass man ihm nach Wochen des Trainings einen Maulkorb aufsetzen konnte...das war dann natürlich wieder passe, also ging's wieder los mit Dauermaulkorb, was je nach Beschaffenheit des Fells besser oder schlechter verkraftet wird. Beim Ridgeback ist es eher schlecht, das heißt es entstehen wunde Stellen. Tägliches Sedieren ist nicht möglich, auch nicht alles zwei Tage. Das heißt, man muss den Hund unter Zwang fixieren und die Attacken körperlich so halten, dass man nicht umfällt. Was das mit Mensch und Hund macht, kann man sich denken. Und ja, wie Medical Training geht war dort tatsächlich allen bewusst und gehört im Gegensatz zu anderen Einrichtungen zum Usus, wir haben sogar Weiterbildungen über Duldungstraining mit Marker und funktionalen Verstärkern gegeben aber ehrlich...das kannst du bei diesen Hunden knicken. Das als Einzelbeispiel für nahezu alle dieser Hunde. Dieser wird eigentlich nicht mehr vermittelt, aber du kannst ihn trotzdem gern abholen https://m.facebook.com/RRiNeV/photos/…9745737/?type=3

    Das wurde hier auch schon ausgiebig durchgekaut, und nein, dem ist nicht so...

    Dann hat Normen gelogen oder hat er einfach keine Ahnung.
    Oder vllt sind die Vorstellungen doch zu unterschiedlich bzgl. der Frage, welche Hunde noch trainierbar und gesellschaftsfähig sind und welche nicht.

    Einfach den Threads nochmal lesen, da sind die Geschichten der "gelben" Hunde nochmal aufgedröselt. Viele der harmlosen Hunde suchen übrigens noch ein Zuhause, also falls du noch ein Tierchen suchst, was mehrmals für längere stationäre Aufenthalte gesorgt hat, aber bestimmt noch ganz toll trainierbar ist...


    Bzgl. der Hellhound-Fondation, keine Ahnung, welche Hunde da sitzen. Ich erinnere mich an eine Aussage von Norman Mrozinski, dass die Mehrzahl der Hunde, die dort zu diesem Zeitpunkt gesessen haben, nicht wirklich zu den "Hellhounds" gehören, sondern einfach aufgrund der Umstände keine Chance hatten.

    Das wurde hier auch schon ausgiebig durchgekaut, und nein, dem ist nicht so...

    Nein, auch zu weiten Teilen davon, wie händelbar ein Tier ist.

    Viele Beschwerden werden einfach deutlich später erkannt, wenn der direkte tägliche Umgang stark eingeschränkt ist, auf Grund der aggressiven Grundhaltung und ich teile flying-paws' Einschätzung, dass man bei Tieren, die kompliziert im Handling sind auch oftmals deutlich länger abwartet, ob sich das Thema nicht "von allein" wieder gibt, einfach weil die Behandlung mit wesentlich mehr Aufwand, Risiko und meist auch Kosten verbunden ist.

    Deswegen fragte ich ja nach.
    Ich glaube ja eh irgendwie, dass wir hier ständig aneinander vorbeireden.
    Es kann ja sein, dass es Einrichtungen gibt, die ganz viele Hunde beherbergen, die man nicht anfassen und nur schiebern kann.
    Ich rede von Hunden, die situativ gebissen haben (Mensch oder Tier), aber durchaus, spätestens nach etwas Training, führ- und anfassbar sind, sich aber eben weiterhin situativ problematisch verhalten (können) und eben eine Vorgeschichte mitbringen. Mit denen kannst du aber in der Regel völlig normal zum TA gehen.

    Das sind nicht die Hunde, die die Tierheimplätze belegen und in Einrichtungen wie der HHF unterkommen. Ich habe gerade die ganzen absurden Tierarztbesuche während meiner Tierschutzzeit vor Augen :rolling_on_the_floor_laughing: , also das war alles, aber kein "normales" zum Tierarzt gehen.

    Ich bezweifele, dass gegen Menschen aggressive Tiere die im Umfang gleiche medizinische Versorgung bekommen wie welche, die nett sind.

    Wie meinst du das? Welche medizinische Behandlung ein Tier bekommt, hängt ja in erster Linie von der Einstellung und den finanziellen Möglichkeiten seines Halters ab.

    Nein. So einen Hund zum Tierarzt zu bringen bedeutet in der Regel entweder massive Vertrauensbrüche (Fixieren wie auf den Boden pinnen am Nacken, zwischen Türen einklemmen etc. oder Sedieren, oft geht das halt nur mit Acepromazin und dann etwas Stärkerem. Eine gründliche Palpation usw. sind dann natürlich nicht möglich.

    Aber ist es da nicht die Aufgabe von dem Arzt zu sagen wie sie sich erst mal verhalten sollen und was sie wie machen sollen/dürfen?

    Schade, das es deswegen vom Markt verschwunden ist oder nicht erst auf den Markt gekommen ist. Das hätte vielen ja helfen können die vernünftig gewesen wären bzw. sich anders verhalten hätten.

    Lg
    Sacco

    Es wird an zig unterschiedlichen monoklonalen Antikörpern, auch NGF betreffend, geforscht.