Welchen Zweck sollte denn ein solcher wiederholter Wesenstest erfüllen?
Das habe ich bereits mehrmals geschrieben! Ich zweifle an, dass der Wesenstest, den der Hund 2022 bestanden hat, noch Gültigkeit hatte.
Und das lässt die Frage aufkommen, ob den Haltern bewusst war, dass der Hund seitdem eine Gefährlichkeit hatte, die einfach ignoriert wurde. Sei es gereifte Wesensveränderung oder vielleicht auch die Aufdeckung einer Ausbildung, die das ganze aufputschte (wie es ja die Gerüchteküche sagt) Falls wiederum der Wesenstest bestanden wird, entlastet das aber wiederum die Halterin. Ich halte diese Beurteilung als sehr wesentlich für ein Verurteilung. Einen wissentlich gefährlichen Hund, der ggf keinen Maulkorb trug (ist ja scheinbar nicht geklärt oder zumindest nicht veröffentlicht) zu führen ist eine andere Hausnummer. Und falls der auch noch gedeckt hat….
Warum lässt dich das zweifeln? Das ist eine Momentauf ahme. Die externe Validität von Wesenstests ist sehr gering...siehe Veröffentlichungen von Patronek https://www.sciencedirect.com/science/articl…558787816300697