Beiträge von dragonwog

    Ich finde es extrem schwierig und verstehe auch nicht den benefit davon zu ermitteln, wann displaced/redirected aggression zuerst in der Literatur bei wem aufgetaucht ist. Und dann ist es ja nichtmal die Frage der Definition, es ist ja noch offen, ob es dann einfach das erste Mal operationalisiert wurde, aber das entspricht dann ja nicht der Initialen "Nutzung" und dafür dann noch eine explizite Begründung dafür zu finden. Puh.

    Ich glaube nicht, dass das exakt die Frage war.

    Eine einfache Begriffserklärung ist hier wohl ausreichend.

    Zitat

    Wer hat sie zum ersten Mal genutzt und wieso?

    Ich verstehe aber auch die Reaktion von dir dragonwog nicht. Da stellt jemand Rückfragen. Was ist schlimm bzw. verwirrend daran?

    Ich finde es extrem schwierig und verstehe auch nicht den benefit davon zu ermitteln, wann displaced/redirected aggression zuerst in der Literatur bei wem aufgetaucht ist. Und dann ist es ja nichtmal die Frage der Definition, es ist ja noch offen, ob es dann einfach das erste Mal operationalisiert wurde, aber das entspricht dann ja nicht der Initialen "Nutzung" und dafür dann noch eine explizite Begründung dafür zu finden. Puh.

    Puh, also langsam wird es für mich übergriffig. Wir reden von Erwachsenen, die eine Familie sind und hoffentlich sein wollen, dazu gehört ganz viel Akzeptanz und Verständnis.

    Naja es ist halt wieder ein "der Hund heißt...der Hund ist ...alt...Name des Hundes [insert triggernde Geschichte"] Thread. Könnte man sich echt mal mehr Mühe geben ^^. Aber ein schöner Pomsky im Profilbild, gute Wahl!

    Irgendwo muss die Gesellschaft sich da mal überlegen ob sie gute Arbeitshunde will oder ob die arbeitenden Hunde wirklich genauso behandelt werden müssen sollen wie die reinen Begleiter.

    Meinst du damit tatsächlich die Schlussfolgerung, ein guter Arbeitshund kann nur der sein, der mit harten Ausbildungsmethoden ausgebildet werden muss?

    Das halte ich für ein absolutes, weil äußerst vermenschlichendes Gerücht.

    Wie auch immer, du hast noch nie erlebt, was es bedeutet, wenn ein Hund eine spezifische jagdlichen Aufgabe ausführen muss und was daran hängt sowie was der Weg bis dahin ist. Es sind so viele Anforderungen, dass eine leichte Ausbildbarkeit bzw. leichte Hemmbarkeit halt lange kein Selektionskriterium gewesen ist. Und nun wandel das mal alles unter Erhalt der Arbeitseigenschaften schnell um, am besten innerhalb von einer Generation. Es geht halt nicht...

    Was mich so traurig macht, dass die Menschen gefühlt immer mehr drauf gucken was sie alles nicht haben, was alles nicht geht, wer doch mehr, besser privilegiert etc. Und parallel schimpfen wer alles was bekommt obwohl nie eingezahlt usw. Es ist so eine Kultur des Verantwortung weg schiebensdie sich gefühlt aufbaut, eine Anspruchshaltung dass alles neu und toll und bitte trotzdem für jeden bezahlbar... Eine Kultur des Neids, der Missgunst.

    Versucht man dann im Gespräch Perspektive grade zu rücken, darauf was diejenigen haben, was sie ggf ändern könnten, gemeinsam Lösungen zu suchen.. nur Abwehr, nur abers, oft aber du hast, die haben .. Es macht müde, es macht traurig und mchm auch wütend weil man so hilflos daneben steht und nix ändern kann. Dass klang für mich hier auch durch. Dass heißt nicht, ich verstehe nicht welche Ängste, Probleme dahinter stehen, nur reflektieren und Lösungen suchen, muss tatsächlich jeder selbst.

    Das ist eine niedliche, sehr naive Perspektive, die existenten gesellschaftlichen Problemen und deren Folgen in keinster Weise gerecht wird. Aber halt auch ein Zeichen von nicht ausreichender sozialpolitischer Bildung auf gesellschaftlicher Ebene

    Ich bin kein Fan von Schleppleinen, aber wie sehr muss man Hans guck in die Luft (oder aufs Handy) spielen, damit man nicht rechtzeitig merkt, dass der Hund um einen rumläuft oder gerade los sprinten will, bevor man auf der Nase liegt?

    Braucht es einfach nur einen schnellen Hund für :ka:

    Ja bzw wie viel Kraft sie in den Boden legen können. 35 kg Schäferhund sind überhaupt nicht 35 kg Greyhound zu vergleichen sorry

    gerade durch den hohen Anteil an Training rund ums Laufen herum frisst das viel Zeit.

    Und ich merke, dass mir das mehr und mehr Spaß macht. Und dann macht es irgendwie nichts, dass es Zeit kostet. Allerdings finde ich auch Routinen super wichtig (für mich).

    Also ohne dass ich das gern machen würde, würde ich das gar nicht durchziehen können. Macht mir natürlich "Spaß, ich bin da völlig hedonistisch orientiert ".

    Nichtsdestotrotz finde ich es rein zeitlich gar nicht so einfach, 3 h Training 6mal pro Woche (je nachdem manchmal noch ein bisschen mehr weil z.B. Geräte besetzt sind ) plus das Training vom Hund (je nach Einheit 1-3 h) plus Gassi mit den verbleibenden Tierchen plus roundabout 8 h Arbeit täglich führen zu relativ wenig Zeit für irgendwas anderes bzw habe ich Schwierigkeiten, das gut in einen Tag zu packen.

    Heute habe ich eine Freundin auf einen Wettkampf begleitet und mich dann selbst auch gleich mit angemeldet. Hatte heute 10*1 km á 4:30 mit 1 min Trabpause auf dem Plan und dachte mir jo, kann ich mitlaufen und lass dann halt die Pausen weg. Wollte extra nicht "alles geben", weil ich nach so einem Wettkampf mit Hund immer ein paar Tage muskulär ausgeknockt bin und dann kein ordentliches Training möglich ist. Und da es gerade mal gut läuft will ich das nicht kaputtmachen plus Hennie s Fußgeschichte hat mir ehrlich gesagt ziemlich Angst gemacht.

    Also hab ich versucht schnell aber locker zu laufen und es ist eine akzeptable Zeit rausgekommen. Ich trainiere jetzt ein Jahr mit Trainer und ja klar, gerade durch den hohen Anteil an Training rund ums Laufen herum frisst das viel Zeit. Aber ich bin mit dem Resultat super zufrieden, und das alles ohne an irgendwelche "Grenzen" gehen zu müssen oder so dass ich mich unangenehm anstrengen müsste oder so. Mir fällt gerade bei einigen Canicross Lauftrainern auf, dass dieser "du musst dich quälen sonst wird's nix" Spirit allgegenwärtig ist. Nee man kann auch (zumindest gewisse) Fortschritte ohne Quälerei und Grenzgänge machen. Wenn man einen guten Trainer hat :star_struck:

    Gab den zweiten Platz für mich und einen Biber (wobei man ehrlich sagen muss, dass ich mit dieser Zeit auf den meisten Wettkämpfen nichtmal im vorderen Drittel gelandet wäre)

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    Ist das in den entsprechenden Rassen drin oder ist das Charaktersache des einzelnen Tieres? :denker:

    Also das Maß bei Sonic hinsichtlich Strecke merken ist meines Erachtens definitiv in der Rasse verankert und eine Art "Talent". Das gibt es dann natürlich noch in höherer Ausprägung (siehe Balva). Während er einige Sachen halt echt so behäbig lernt, dass man sich fragt, ob da überhaupt ein paar Neuronen im Kopf sind, lernt er Zugzeug mit Leichtigkeit.

    Gute Hunde finden den Trail.

    Ganz blöde Frage, immer? Und wie?

    Mal angenommen, man will in einem neuen Gebiet fahren und dann passiert so etwas, also dass die Hunde ohne mich los laufen. Wie sollen die dann eine Runde laufen wenn sie da noch nie waren?

    Trainingslager, wo viele Hunde die gleichen Runden laufen, okay, lass ich mir noch eingehen, genau wie die Hunde im heimischen Wald ihre Runden kennen. Aber in fremden Gebiet? Da würden die doch irgendwo langlaufen, oder nicht?

    Also mein Zughund merkt sich nach einmal Abgehen/Abfahren die Route, das ist wirklich ziemlich verrückt (Ausnahme optisch nicht deutlich sichtbare Wege, das liegt aber daran, dass ich bisher primär so Waldautobahnen fahre).