Beiträge von dragonwog


    Als Beispiel: darf man als nicht-muskulöse 50kg-Frau nur Hündchen bis 10/15kg halten? Weil man einen 30-40kg Hund nicht auf Dauer die Treppen hochtragen kann?
    Manche sagen das vielleicht.

    Manchmal entwickelt man aber auch enorme Kräfte...habe als 50 kg Frau meinen damals etwas pummeligen Junghund mit 40 kg zwei Monate lang in die dritte Etage hinauf- und hinuntergetragen, ohne, dass irgendwelche Schäden entstanden sind. Ich kann mir das aktuell gar nicht vorstellen, wie ich das gemacht habe, bin mir aber sicher, es ginge wieder. Klar, Frage ist, was passiert, wenn man sich auch noch das Bein gebrochen hat.

    In meinen Hundegruppen gab es keine Paarverbindung :ka: Kuschelrock oder Kontaktliegen fand extrem selten statt und zwar nicht unterbindender Weise meinerseits, sondern von den jeweiligen Hunden ausgehend.

    Indoor gab es wenig Interaktion, im Garten Partyspaß, Rennspiele und toben hoch drei, aber nicht im Haus, da lagen bisher alle gerne für sich auf ihren Plätzen.

    Und wie geschrieben, meine Gruppen wuchsen je in jungem, engem Alter zusammen.

    Das war bei mir noch nie nie der Fall. Selbst die intakten Rüden haben zusammen gekuschelt und gespielt. Im Durchschnitt spielen die Hunde hier mindestens eine Stunde über den Tag verteilt, in unterschiedlichsten Kombinationen. Alle Pflegehunde haben auch irgendwann gespielt und/oder gekuschelt. Ausnahme waren da nur die wirklich gefährlichen Dauermaulkorb Euthanasie Kandidaten, aber das hat ja nichts mit "normaler" Hundehaltung zu tun.

    Hier eine weitere Definition

    Zitat

    When a dog expresses his aggression to a particular object or person, he may suddenly redirect his aggression from that source to another, even though that latter person or object did not evoke the aggression.


    Prevalence of different aggression types and assessment of related determinants in a population of Iranian domestic dogs HASIRI M ABBASZADEH, JAHROMI OA NEKOUEI, TABRIZI A SHOJAEI IRANIAN JOURNAL OF VETERINARY RESEARCH (IJVR) 14 (445), 291-298, 2013

    Rückgerichtete Aggression ist kein wissenschaftlicher Begriff.

    Irgendwann als Beschreibung bei aggressiv nach Vorne gehenden Hunden entstanden, die bei Hemmung durch den Halter ihren Frust über diese Hemmung am Halter ausgelassen haben, wird dieser "Begriff" mittlerweile überall da angewendet, wo ein Hund sich nicht nur gegen den Halter wendet, sondern seine Aggression gegen alles richtet, was in dem Moment erreichbar ist.

    Diese Anwendung verschwimmt dann mit dem aus dem Psychologie stammenden Begriff der "umgeleiteten Aggression", und sorgt für noch mehr Verwirrung.

    Unterm Strich ist ein solches Verhalten nicht normal.

    Sorry dein Gequarke hier wird einfach nicht besser, auch wenn du beispielsweise behauptest, ich habe keinerlei Ahnung von Verhaltensbiologie. Ein minibisschen Selbstreflexion und 5 Minuten Recherche wären hilfreich.

    Hier ein Paper aus 1983, dass sich mit verschiedenen Aggressionsformen des Hundes befasst und "redirected aggression" aufführt. Also so jung ist dieser Begriff nicht

    Zitat

    Redirected aggression problems with human involvement are mostl ikely to occur when dogs are separated during a fight.

    Beaver, B. V. (1983). Clinical classification of canine aggression. Applied Animal Ethology, 10(1-2), 35–43. doi:10.1016/0304-3762(83)90110-4

    10.1016/0304-3762(83)90110-4

    Ganz generell wollte ich noch mal sagen, dass ich wohl eine Dogforum-Ausnahme bin, denn meine Hunde sind Heilig Abend noch nie dabei gewesen. Weder, wenn ich woanders war, noch daheim.

    Es hat halt nicht jeder Familie um die Ecke.

    Und nicht jeder Familienmitglieder, die Hunde eklig finden. Also die sind bei mir und anderen beispielsweise nicht vorhanden, von daher muss da keine Rücksicht genommen werden.

    Ein Dachdecker könnte das Dach mit Planen abdecken, damit nicht noch mehr Regen reinkommt und damit weitere Schäden verursacht. Den muss aber m.W. der Vermieter beauftragen, denn falls der nicht zahlen will, wäre der Auftraggeber, also Ihr in dem Fall dran. Da könnte die Feuerwehr noch die beste Lösung sein - evtl. kann die das (Plane) auch machen - als Provisorium.

    Ja nee Dackdecker wird auf jeden Fall nichts, weil das Dach ja seit Monaten undicht ist und deswegen mit Eimern gearbeitet werden muss. Hierzu wird die Hausverwaltung regelmäßig informiert, ohne, dass eine Konsequenz erfolgt (mehrere Mietparteien haben deswegen Mietkürzungen in Anspruch genommen)

    Grundsätzlich würde ich auch zu einer Rechtsberatung raten, wie z.b. durch einen Mieterverein möglich.

    Wenn die Wohnung wirklich unbewohnbar ist:

    https://www.anwalt.de/rechtstipps/er…ten-212533.html

    Die Wohnungen sind ja nicht unbewohnbar. Es besteht nur die Gefahr, dass man im Treppenhaus quasi ein Dachteil abbekommt. Und das ist ja eine langfristige Sache, kurzfristig ist ja die Frage wie man im Akutfall reagieren sollte.

    Was würdet ihr machen, wenn große Stücke des Daches ins Treppenhaus fallen und es dadurch schlicht und ergreifend lebensgefährlich wird durchs Treppenhaus zu gehen und niemand von Hausverwaltung bzw der Eigentümer (Haus gehört dem Hausverwaltungsgeschäftsführer) erreichbar ist? Also der größere Schaden wurde schon seit Wochen wöchentlich gemeldet, da sind aber nur die Wohnungen und das Treppenhaus mit Wasser vollgelaufen bzw. man konnte regelmäßig Eimer hinstellen, jetzt ist es ja aber einfach wirklich gefährlich.

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