Viele Hütehunde schnallen erst Mal nicht, dass das Apportieren der Schlüssel zu einer erfüllenden Arbeit mit vielen jagdlichen Elementen sein kann.
Ich denke, genau das ist nicht nur bei Hütehunden, sondern auch anderen Hunden die grundsätzliche Hürde: Diese unbelebte, unbewegte Beute (sie fällt, und bleibt liegen) spricht erst mal nicht die jagdliche Motivation an.
Bevor die Motivation geweckt ist, sich überhaupt freudig mit dieser Beute zu befassen, brauche ich erst gar nicht mit anderen Sachen anzufangen in Verbindung mit dieser Beute.
Deshalb ist diese Beute von Beginn an eine Ressource, die ich verwalte. Sie steht dem Hund niemals dauerhaft zur Verfügung, sondern wird von mir rausgeholt, wenn ich genau diese Sache (zunächst gemeinsames Spiel) mit ihm mache.
Danach wird die Beute von mir wieder sicher verwahrt.
Das ganze "Drumherum", wie Sitz, Beute geben, ja sogar das Beute bringen ... lasse ich erst mal sein, bis der Hund sofort und sicher mit freudiger Aufmerksamkeit reagiert, sobald er genau diese Ressource in meiner Hand sieht.
Solche Sachen wie Aufmerksamkeitssignal, Impulskontrolle, Unterordnung übe ich separat und ohne dies in Verbindung mit dieser Ressource zu bringen.