Ich dank euch allen ganz ganz doll für die ausführlichen Antworte !
ZitatUnd dann am besten mit einem älteren, schon ausgebildeten Hund. Reiten lernt man auch nicht auf einem Pferd, dass eingeritten werden muss
Der Vergleich ist gut, da ich auch Reiter bin oder war und das sehr gut nachvollziehen kann.
Auch sonst ist es einleuchtend, was du und auch ihr anderen schreibt.
Ich habe sehr sehr wenig Erfahrung im Umgang mit Schafen, das steht fest. Und wahrscheinlich habt ihr Recht und es wäre wirklich das Beste, erst die Schafe anzuschaffen und dann den Hund. Für alle Beteiligten, denn die Schafe sind an sich schon genug Arbeit.
@ meckmeck
Danke dir auch nochmals für die Kostenaufstellung im Groben. Natürlich bin ich mir bewusst, das es sehr viel Geld ist und sich einiges anhäuft. Von anfallenden TA Kosten bei Krankkeiten ganz zu schweigen. Darf ich aus Interesse fragen, ob du die Schafe jetzt zu deinem "Hauptberuf" gemacht hast ?
Die Kameruner kämen eh nicht in Frage. Für eine Rasse habe ich noch gar keinen Kopf, da es wirklich noch etwas hin ist. Am liebsten mag ich (Moor-) Schnucken und Skudden. Die Coburger Füchse und Bergschafe sind aber auch klasse. Aber wie gesagt, es ist noch eine ganze Weile hin.
Und an alle:
Vielleicht habe ich mich zu vage und ungenau ausgedrückt. Es ist so, dass ich einen Zweithund möchte. Ich war lange Zeit gegen einen Zweiten, da Jenna in vielerlei Hinsicht als Junghund nicht ganz einfach war und ich mich lieber voll auf sie konzentrieren wollte. Später traute ich mich nicht recht, die Idylle und Harmonie, die zwischen uns weilt, durch einen anderen Hund zu zerstören. Aber nach vielen Monaten hin und her überlegen habe ich beschlossen, dass ein weiterer Hund einziehen soll. Diesmal ein Hund, bei dessen Aufzucht ich von Anfang an "dabei bin". Die übliche Rassefrage. Der Border steht ganz oben. Und ich ohne Schafe. Daher habe ich mir überlegt, dass ich mich umhöre, ob und wo evt. eine Hütemöglichkeit besteht. Erstmal nur unverbindlich. Und dann eben schauen, wie sich der Welpe / Junghund entwickelt. Wenn es ohne Hüten geht, dann würde ich meinen Hund nicht zwanghaft an die Schafe bringen wollen, nur damit ich das Gefühl haben kann, ihn artgerecht auszulasten. Davon halte ich nicht viel.
ZitatAnsonsten gibt es auch Border Collies, die im Hüten vielleicht nicht die Granaten sind und nie die besten Helfer werden, aber mit denen man durchaus einmal im Monat zu einem Seminar fahren kann, um sie ein bissl um die Schafe laufen zu lassen.
Das ist die Frage. Macht es Sinn, meinetwegen alle 2 Wochen zum Hüten zu gehen ? Also nur für den Hund ?
(Für die "Trainingsschafe" ist es sinnlos, das ist mir bewusst). Und vielleicht noch eine blöde Fragen:
Gibt es auch Schäfer, die keine Hunde haben und evt. Arbeit für fremde Hunde hätten ? Das klingt jetzt blöd, aber ich hapere damit, inwieweit es akzeptabel ist, den Hund ohne Sinn an (fremde) Schafe zu lassen.
Wisst ihr, was ich meine ?
ZitatAußerdem ist es immer so eine Sache mit den eigenen Schafen. Es müssen ja auch alle Rahmenbedingungen gegeben sein und das kann sich mitunter eine sehr lange Zeit hinziehen, bis alles passt.
Oh ja, wie Recht du hast. Und ich möchte hier auch keine Märchen erzählen. In den nächsten Jahren wird es definitv nichts werden. Das Geld fehlt, die Zeit sicher auch und am meisten die Erfahrung. Aber das Interesse ist da und es ist groß.