Beiträge von Sakura_

    Hm, es gibt schon merkwürdige Tierschutzvereine, in denen man erwartet, dass alle von zu Hause aus arbeiten. Das habe ich schon öfters gehört, aber ich würde mich davon jetzt nicht so abschrecken lassen. Es gibt ganz wunderbare Hunde dort und vielleicht können dir auch hier Leute weiterhelfen, wenn du uns sagst, wo in der Gegend zu in etwa suchst. Nur Mut :smile:
    Es wäre schade, wenn es nur aus dem Grund scheitern sollte. Es gibt ja auch im Tierschutz unzählige Welpen udn Junghunde, auch reinrassige Hunde, und längst nicht alle haben eine "kritische Vorgeschichte" oder sind unverträglich. Oft gibt es auch viele einfache, nur fröhliche Gefährten dort.
    Vielleicht magst du ja noch mal überlegen. Eine Rasse darfst du dir als Favoriten natürlich trotzdem suchen, denn es gibt jede Menge rassehunde in den TH. Dann kannst du ganz gezielt suchen.
    Aber wenn es unbedingt ein Hund vom Züchter sein soll, dann ist es so. Wenn es denn dann ein richtiger Züchter ist.

    An kleineren Rassen gibt es die aktiveren wie den Jack Russel oder etwas hochbeiniger, den Parson Russel (ja, auch ein Terrier kann mit Katzen klarkommen, wenn er es von Kleinauf lernt und kennt).
    Oder einen Boston Terrier, die sind auch recht sportlich. Oder einen Mops mit Nase ? Havaneser, Malteser, Papillon, es gibt schon eine Menge Auswahl, am besten besucht du wirklich mal Austellungen und schaust dir alle Live und in Farbe an. Dann kannst du auch gleich mit Besitzern direkt sprechen,

    Ich finde gar keine spezielle Rasse, die auf dich zutrifft. Weil im Prinzip viele in Frage kommen würden.
    Möchtest du einen Hund vom Züchter oder evt. auch aus dem Tierschutz.
    EIn wenig Hundesport am Wochenende kann man so ziemlich mit jedem Hund machen, wenn du nicht gerade in 3 Jahre zur WM willst ;)
    Bis 40 cm ließen sich einige aktive Rassen bzw. deren Mischungen finden.

    Aber ich würde auch erst abklären, was nach der Schule ist. Ich sprech aus Erfahrungen, so etwas sollte gut überlegt sein, denn von allein regelt sich das sicherlich nicht und je nach dem was du nach der Schule vorhast, kann es schwer bis unmöglich werden, dem Hund gerrecht zu werden.

    Jeder Hund muss lernen, Ruhe zu halten.
    Natürlich sollst du nicht nach 2 h Spazierengehen zu Hause weiterpowern ! Ganz ehrlich, nimm ihm das Spielzeug weg, Aus die Maus. Animation vorerst beendet.
    Klar ist er erstmal aufgedreht, wenn ihr nach Hause kommt. Kenn ich. Spiel da nicht mit, sonst machst du ihn weiter verrückt. Ruhe heißt Ruhe, im Haus würd ich eh kein Remmi Demmi machen, das ist die Ruhezone und das sollte er auch lernen.

    Kein Hund soll 12 Stunden Aktion kriegen, selbst wenn er es scheinbar so möchte !

    Danke für den Bericht Nina !
    Ich hatte den Berger ja mal kurzzeitig im Auge als Zweithund, habe mich aber dagegen entschieden, da ich diese Hunde einfach etwas zu "flippig" finde. Zu extrem empfindlich, stressanfällig, zu hochgepuscht, unsicher oder agressiv zu Artgenossen. Dazu gibts extrem wenig Züchter in Deutschland.

    Aber es sind schon lustige Gesellen, nur nicht für mich :smile:

    Trailen ist super, wir trailen doch auch und Jenna macht es viel mehr Freude als Agility ;)
    Sie ist mit Feuereifer dabei und kann es kaum abwarten, loszudüsen.

    Ich find so klasse, dass wir beim Trailen alles da haben: Vom Alaskan Husky zum Maremmano, vom Jacki bis zum Labbi, vom Akita bis zum Border. Alles da !

    Und das Bild ist traumhaft:

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    Es ist doch gar nichts falsch daran. Ich hatte nur das Gefühl, dass die "Aussiefront" zu stark nach vorne schießt und NUR das negative aufzählt. Ich wiederhole: Ich habe die Beiträge von Gammur und auch von dir ja schon öfters gelesen, gerade zum Ausssie. Und ich finds große klasse, dass ihr beiden so ausführlich über alle Seiten der Aussies berichtet, weil ihr darin nun mal die meiste Erfahrung habt und auch sehr viele andere Aussies kennt.
    Und wie gesagt, auf mich hat es einfach sehr radikal gewirkt.
    Ich bin selbst kein Schönreder von Rassen, egal welche.

    Und jetzt sollten wir mal die TE zu Wort kommen lassen. Wo ist sie denn ? :roll:

    Schade, dass es wieder mal so ausarten muss. Normal diskutieren scheint nicht zu funktionieren.

    Halten wir doch einfach fest:
    Der Aussie ist speziell, ja. Wir wollen niemals sagen, dass er ein einfacher Hund ist und einfach neben ner Family mitläuft. Wir wollen die Rasse auch nicht zum Monstrum machen und übertreiben.
    Realistisch sein, ja.
    Mir kam es vorhin einfach so vor, als würde z.b. Gammur gleich der TE von einem Aussie abraten, weil es ein schwieriger Hund ist. Und das finde ich erstmal falsch.
    Die Rasse realisitsch darstellen und alle negativen Eigenschaften die auftreten KÖNNEN, aufzeigen, das ist richtig und hilft vor unüberlegter naiver Anschaffung. Aber nicht gleich die Rasse verteufeln und ausreden, wo wir die TE gar nicht kennen.
    Ich finde es auf jeden Fall unvetzichtbar, alle Negativbeispiele aufzuzählen, damit man sich bewusst macht, vor der Anschaffung, was auf einen zukommen könnte. Nicht jeder Aussie zeigt Schutz- oder Hütetrieb, ist unverträglich oder nicht stressresistent. Aber es kann gut sein, dass er diese Eigenschaften zeigt. Und darauf sollte man sich vorbereiten. Wenn man damit nicht leben kann, dann würde ich dieser person auch von einem Aussie abraten.

    Zitat


    Sakura_ hat geschrieben:Und wieder mal die Frage: Wenn es den Aussie nur in schwarz geben würde, wäre er dann ebenso beliebt und stände an erster Stelle, wenn man sich einen aktiven Hund anschaffen möcht, der immer mit dabei ist ?


    Ich hab nen "Schwarzen" und am Liebsten wollte ich ja sogar nen black bi :pfeif:
    Merle-Fan werde ich einfach nie :roll: Hab aber frei von Farbe gesucht.

    Und wenn ich nach Optik gegangen wäre hätte ich nen Ridgeback, nen Weimaraner, nen Staff... Irgendwas kurzhaariges mit Muskeln :fondof:

    Ach, Tanja, du solltest als Letztes damit gemeint sein, das muss ich wohl kaum erklären ;)

    Gammur, toller Beitrag :gut:

    Aber wieso solltest du dich damit ins Abseits schießen ?
    Ich habe nicht mit einem einzigen Wort gesagt, dass der Aussie ein unkomplizierter Anfängerhund für Jedermann ist. Würde ich niemals tun ! Würde ich allerdings auch von keiner Rassen behaupten. Von keinem Tier. Niemals.
    Ich sehe es genauso wie du, du hast keine hohen Ansprüche.

    Aber diese Worte "einfach" und "schwierig" finde ich unpassend.

    Zitat

    Ich kenne z.B. einige Aussierueden die mit Hunden ausserhalb ihrer Gruppe absolut unvertraeglich sind, findet ihr das einfach?
    Ich kenne zudem recht viele Aussies die Kinder nicht ausstehen koennen, findet ihr das einfach?
    Dazu kenne ich noch Aussies die jagen, Fremden gegenueber schwierig sind und ein Nervenproblem (kein gutes Nervenkostuem haben).


    All das vereint auch mein Hund. Nicht generell unverträglich mit fremden Hunden aber auch nicht everbodys darling. Jagdtrieb ? Ja bitte ! Kinder ? Wozu gibts die denn ? Fremde ? Lasst mich bloß in Ruhe !
    Das war jedenfalls die Ureinstellung dieses Hundes.

    Und dennoch finde ich sie nicht schwierig. Andere tun es vielleicht. Aber:

    Zitat

    Ich will das er ueberall frei laufen kann, er muss sich auf 200 Meter ablegen und absetzen lassen, wenn ich das will, er soll Fahrradfahrern und Autos selbststaendig ausweichen, er darf keine Leute belaestigen, er soll sich auch wenn er 300 Meter vor mir laeuft abrufen lassen, er darf weder Menschen noch Hunde hueten (tut er zu gerne), er soll im englischen Garten in Muenchen mit allen Hunden und Menschen sich angemessen verhalten, er soll stets unter Kontrolle sein und immer Gespraechsbereit mit mir sein und wenn ich mit ihm arbeiten will, soll er zu jeder Tageszeit, zu jedem Wetter und in jeder Verfassung dazu bereit sein.
    Er soll nicht rumklaeffen, er soll auch nicht rumjammern und fiepsen usw. usw.


    Das alles vereint mein Hund trotzdem. Das eine schließt das andere nicht aus.
    Und übrigens, 300 m wäre MIR persönlich viel zu weit, so weit entfernt sich mein HUnd nie von mir. So viel zum Thema, du hast zu viele Ansprüche ;)