Beiträge von angel_jyl

    Paco ist ja jetzt drei und seit ca. einem halben Jahr hat er angefangen nicht mehr jeden Rüden zu mögen. Rüden, mit denen er vorher kein Problem hatte, wurden dann mal angeknurrt. Ich habe es unterbunden und wir haben es auch im Griff, aber spielen lassen geht nicht mehr. Und fremde Rüden an der Leine geht gar nicht, er ist dann total angespannt.

    Aber insgesamt scheint er jetzt erst erwachsen geworden zu sein, er ist ruhiger, nicht mehr ganz so stürmisch. Zwischen 1 und 2,5 Jahren gabs zwischendurch mal Phasen wo ich ihn hätte aussetzen wollen :muede: Aber das kann durchaus auch an mir gelegen haben (hat es wahrscheinlich auch ;) )

    Ich denke wirklich viel wird sich bei dir auch nicht mehr ändern :ka:

    Hallo,

    Der Kangal meiner Schwester wurde auch chemisch kastriert (ich meine durch die Spritze - weiß es grad aber nicht 100%). Nach dem Einsetzen der Wirkung wurde der Rüde auch sehr aggressiv männlichen Artgenossen gegenüber. Es war sehr schwer ihn unter Kontrolle zu kriegen.

    Nachdem die Wirkung des Chips nachgelassen hatte, wurde er wieder relaxter, er mag immer noch nicht jeden Rüden, reagiert aber nicht so extrem.

    Ich hätte ja auch gerne einen Zweithund, bei mir ist das Hauptproblem das Finanzielle, im Moment würde ich es einfach nicht schaffen einen Zweithund mit durchzubringen :ka:

    Meine Wohnung würde ich auch zu klein finden, wenn die 55 qm anders aufgeteilt wären, dann würde das durchaus funktionieren.

    Der Zeitaufwand wäre ja nicht wirklich größer, am Anfang vielleicht, aber später ja nicht mehr.

    Neben dem Finanziellen wäre für mich auch ein Grund keinen Zweithund zu holen, das ich Angst hätte, Paco würde untergehen. Er hängt an mir, er findet es toll wenn seine Hundefreundin mal für eine Nacht da ist - aber dann bitte, sollte sie auch wieder gehen. Mein Hund hat keinerlei Durchsetzungsvermögen anderen Hunden gegenüber, er wird erst ungemütlich wenn andere Hunde sehr aufdringlich werden.


    Aus menschlicher Sicht würde ich sagen, ich hätte Angst das mein Hund sich zurück gesetzt fühlt :smile:

    So wie du das jetzt aber beschreibst, geht es dem Hund doch aber gut. Wenn sie einen anderen Tagesrhythmus hat als du, wirst du das akzeptieren müssen. Es klingt doch eher so, als ob sie ihr Leben im Griff hat, wenn sie doch noch studieren geht, die Wohnung sauber ist und sie auf sich selbst und den Hund achtet.

    :ka: Da würde ich dann keinen Grund sehen ihr den Hund wegzunehmen, sie sagt doch auch das sie mit ihm raus geht.

    Zitat

    Co-Abhängigkeit ist für einen Suchtkranken keine Hilfe ;)

    Nein, sicherlich nicht. Wenn sie gar nichts mehr hat, wird sie entweder tiefer in der Sucht landen oder aber sie wird es endlich schaffen da heraus zu kommen. Aber das kann man auf die Ferne ja nicht beurteilen.

    Ich habe bei zwei Personen in meinem Umfeld erlebt, das dieses "gar nichts mehr haben" ihnen einfach noch viel mehr geschadet hat.

    So meinte ich das :)

    Ich finde die Idee ihr einfach den Hund wegzunehmen, nicht gut. Dieser Mensch ist krank, sie hat Probleme mit dem Alkohol und wohl so schon keinen Halt mehr, ihr einfach den Hund wegzunehmen und damit von einem Menschen enttäuscht zu werden dem sie vertraut, finde ich auch gefährlich.

    Das der Hund da weg muss, ist auch klar. Aber ich finde, man sollte das erst einmal anders versuchen.

    Zitat

    Das mach ich schon. Manchmal ist ihr Kleiner mehrere Tage bei mir. Ich bin selbst nicht der "Hundeprofi". Yoshi ist mein erster Hund. Und ehrlich gesagt bin ich mit ihm schon sehr ausgelastet. Natürlich nemh mich die kleine Maus von ihr immer mit, wenn sie wieder mal nen schlechten Tag hat. Dennoch ist er nicht mein Hund.
    Habe schon des Öfteren mit ihr gesprochen, dass sie den Hund doch freigeben soll und ein neues Heim für ihn suchen soll. Jetzt ist er noch jung und vermittelbar!
    Sie meint aber, dass der kleine Mann gut für ihr Seelenheil ist. Aber das kann doch nicht alles sein. Oft will ich ihn gar nicht zurück bringen, ist aber doch ihr Hund und sie hat auch gute Tage!
    Sollte ich mit ihr und dem Kleinen vllt. zur Therapie gehen?

    Suchtkranke müssen einsehen das sie Hilfe brauchen, ansonsten hat jeglicher Hilfs-Ansatz leider keinen Sinn... Du könntest das Gespräch mit ihr suchen, ihr anbieten sie zu einem Gespräch bei den Anonymen Alkoholikern begleiten (oder einer ähnlichen Einrichtung) und ihr zeigen das sie das nicht alleine durchstehen muss. Aber du solltest so einen Termin nicht über ihren Kopf hinweg vereinbaren.
    Das sie den Kleinen als "gut für ihr Seelenheil" ansieht, kann ich nachvollziehen, aber leider leidet ja der Hund darunter und vielleicht ist ihr das ja nicht einmal bewusst.