Beiträge von angel_jyl

    Ich finde aber, hier wird es sich zu einfach gemacht. Ein halbes Jahr ist eine absehbare Zeit und wenn man sich ein wenig einschränkt, sollte das wohl möglich sein, das zu meistern.
    Ausbildung aufgeben muss ja nicht sein, ist heute schwer genug dran zu kommen.

    Mir kommt es so vor, als ob hier der Freund einfach wichtiger ist.

    Ich hoffe, das der Hund ein gutes, neues Zuhause findet.

    Zitat

    Ich möchte Dich nicht verurteilen, weil ich Dich nicht kenne, aber ich verstehe das Ganze auch nicht recht. Sorry!
    Du bist scheinbar noch recht jung, weil Du gerade eine Ausbildung machst. Warum schaffst Du Dir einen Hund an, wenn Du noch gar nicht weißt, was die nächsten Jahre so in Deinem jungen Leben passieren wird? Das ist von vorneherein unverantwortlich. Einen Hund schaffe ich mir an, wenn ich ein einigermaßen geregeltes Leben führe und weiß, daß ich mich die nächsten 10-15 Jahre auch gewissenhaft um dieses Tier kümmern kann. Sonst lasse ich es. Dann ist es reiner Egoismus und auch sehr unreif von Dir.

    Das finde ich jetzt etwas übertrieben. Das Leben ist nicht immer planbar, das kann jemanden mit 40 oder 50 Jahren auch noch passieren, dass das Leben noch einmal umgekrempelt wird.

    Aber in diesem Fall schließe ich mich hier der allgemeinen Meinung an: Hund abgeben, wenn Du nicht bereit bist, andere Wege zu versuchen.

    Anstatt zu Deinem Freund zu ziehen, könntest Du dir für die Zeit ein Zimmer mieten, eine WG suchen... es gibt mittlerweile in sehr vielen Städten möblierte Appartments auf Zeit, bei uns in der Stadt kosten diese z.B. 200 Euro/Monat inklusive aller Nebenkosten.

    So ein freilaufender Hund verunsichert mich zumindest auch beim Autofahren, zumindest wenn der Hund ein Stück vor seinem Besitzer läuft. Ich werde dann automatisch langsamer, weil ich als Autofahrer ja nicht beurteilen kann, ob der Hund unter Kontrolle ist oder nicht.

    Wenn ein Hund vielleicht plötzlich an den Straßenrand tritt, bremst man ja auch, ich weiß ja in dem Moment nicht ob dem Hund antrainiert wurde, am Bordstein stehen zu bleiben.

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    Gut, das stimmt, aber einen Tritt hätte sie der Hündin nicht zu verpassen brauchen.

    Atti ist,nachdem er von einem anderen Hund gebissen wurde, von dessen Herrchen auch getreten worden. Fazit: Bruch des Penisknochens.
    Bei Tritten gehen bei mir alle Alarmglocken an

    Keine Ahnung, ich war nicht dabei und kann nicht beurteilen wie bedrohlich die Situation auf die Joggerin gewirkt hat. Wenn der Hund vorher schon einmal gebissen wurde (man weiß ja nicht wie heftig), reagiert man vielleicht etwas "übertriebener".
    Ein Tritt würde ich persönlich aber auch nicht anwenden.

    Ich bin auch der Meinung, die Joggerin hat ihren Hund geschützt, mehr nicht. Du warst es hier, die sich falsch verhalten hat, Du hättest die Hündin gar nicht erst hin lassen sollen.

    Geschockt bin ich nur über so viel Dreistigkeit den anderen dann auch noch die Schuld für das eigene Fehlverhalten zu geben.

    Ich gehe mal davon aus, das Du es überlesen hast, ich will auch gar nicht mehr diskutieren, aber hier der Grund warum mein Hund "Todesangst" hat. Das hat nichts mit meiner Unfähigkeit zu tun, ihm die nötige Sicherheit zu geben.

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    Paco waren Pferde immer unheimlich, ich hatte ihn dann aber so weit, das er an einer Weide vorbei gegangen ist und Pferd und Hund sich sogar beschnuppert haben. Bei Reitern ist er dann stocksteif geworden, wenn ich zur Seite gegangen bin, hat gezittert, war aber handelbar. Bis ein Reiter es dann mal gut gemeint hat, abgestiegen ist und auf uns zugekommen ist, weil sein Pferd "hundefreundlich" ist, auch auf meine Bitte hin, nicht näher zu kommen. Da hat er das erste Mal getobt und geschrien, ich hatte Mühe ihn zu halten, bis der Reiter dann ein Einsehen hatte, das mein Hund wirklich nicht Hallo sagen will und endlich abgehauen ist.

    Ich glaube wirklich, das der Mann es nur gut gemeint hat, leider ist das einfach extrem nach hinten losgegangen. Seitdem ist eben jede Pferdebegegnung ein großes Drama.

    Aber wie gesagt, auch die einzige Situation wo er Panik oder Angst hat. Ansonsten vertraut er mir und macht das, was ich von ihm verlange manchmal zögerlich, aber er macht es.

    Und bezogen auf meinen Hund: Er hat vor nichts anderem Angst oder Panik. Kühe, Rehe, Alpakas, alles kein Problem, aber die Pferde wurden ihm eben versaut. Er geht auch nach wie vor an Pferden auf Weiden vorbei, die Kombination Reiter und Pferd (die wir viel zu wenig treffen, als das wir es trainieren könnten) ist halt sein "rotes Tuch".

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    So was glaube ich manchmal früher hab ich so was nicht gelaubt aber seit ich ein Video gesehen hab wo ein Blinder sein Labi getreten hat und usw glaub ich an so was

    Kann ja auch sein das jemand die Hündin auf seiner Art helfen wollte

    Das heißt ja nicht, das alle Blinden so sind....

    Schön, das die Hündin wieder da ist, alles andere wird sich ja wohl klären :gut: