Beiträge von Dani*JaBä*

    Eine hab ich auch noch:

    Wir waren wandern und an einer etwas steinigen ( nicht gefährlich, nur schwierig) Stelle hab ich Janne abgeleint, weil es mit 2 Hunden einfach sonst kompliziert war. Janne ist eine erfahrene Wanderin/Kletterin und bewegt sich ruhig und besonnen. Bärbel hab ich an der Leine gelassen und unterstützt.

    Oben angekommen, eröffnete sich ein weiter Blick auf die Gegend und eine große Aussichtplattform.

    Um dorthin zu gelangen, musste man über eine schmale, ca 20-25 cm breite Spalte steigen.

    Ich tat dies, Janne mit mir und just in dem Moment verlässt Bärbel der Mut und sie legte den Speedrückwärtsgang ein, als ich mit einem Fuß drüber und Janne mit 2 Beinen drüber waren. Wir beide drehten uns halb um und ich sehe Janne an mir vorbei in die Spalte segeln.

    Ich fassungslos in die Spalte geschaut, die war ja 4-5m tief und Janne hing etwa auf der Hälfte, krallte sich verzweifelt an den Wänden fest und schaute nach oben. Erstmal alle aufgelösten Kinder weggeschickt und zu dritt versucht, an der Hund zu gelangen. Ich kam mit der Fußspitze ran, aber aufgrund der Enge konnte ich mich nicht runter beugen. Alle Zugänge von der Seite entweder zu schmal oder an steilem Abgrund.

    Janne winselte und irgendwann verließ sie die Kraft und sie plumpste runter. Der Boden hielt zum Glück und war wie Waldboden relativ weich. Es herrschte verzweifelte Ratlosigkeit, Janne ließ sich ablegen und blieb ruhig. Wir erwähnten, die Bergrettung zu rufen.

    Dann fanden wir eine Stelle, wo ich mit dem Körper reinpasste und wo die Spalte unten etwas breiter war. Alle Hundeleinen von 4Hunden zusammengebunden und unter meine Schulter gebunden , wurde ich langsam runter gelassen und konnte mich mit den Füßen gut abwärts bewegen, vorsichtig den Boden testen. Dann alle Leinen ab, an Jannes Geschirr, Hund von den Männern hochgezogen. Da musste ich etstmal heulen vor Erleichterung.

    Nun musste ich nur noch hoch, was sich als schwieriger erwies als runter, weil Knie beugen und steigen aufgrund der Enge nicht möglich war. Also konnte ich mich nur mit den Leinen hochziehen lassen und etwas mit den Armen und winzigen Fußbewegungen mithelfen. Wir haben alle geheult, als ich wieder oben war.

    Janne ging es halbwegs gut, ein paar Abschürfungen und sicher auch Zerrungen/Prellungen, wir haben sie anfangs mit einem Pullover hinten gestützt, aber sie hatte den Schock bald verdaut und lief am Ende wieder selbstständig mit uns runter.

    Später habe ich noch von meiner Tochter erfahren, dass mein Mann bei der Suche nach einem Zugang ausgerutscht ist und fast noch runter gefallen war. Mir ist heute noch schlecht, wenn ich daran denke. ...

    Versuch Dich trotzdem mal zu entspannen und füttert das jetzt einfach mal so weiter. Wenn es daran liegt, müsste er das exakt bei jeder Mahlzeit zeigen. Ich bin gespannt. Man darf nicht unterschätzen, dass die auch spüren, dass man da aufgeregt hinstarrt. Und es ist ja auch nicht so, dass ihr da 45 min zugucken müsst....Tipps gab es ja schon einige.

    Von 5Minuten konnte man da bei Bärbel auch nicht immer sprechen:rolling_on_the_floor_laughing:Wen ich arbeiten wollte, musste ich dann sehr bestimmt werden, ganz mir nicht mehr die Wolke um die Ohren flog

    Vllt. Weil Du es erwartest? Dieses Verhalten würde ich jetzt mal versuchen in Deinem Kopf abzukoppeln vom Essen und ihn nicht mehr so genau beobachten nach dem Essen und die Aufmerksamkeit auf ihn richten. Dann geht mal beide nach dem Füttern 5 Minuten ins Bad oder zieht euch schon vorher an und geht sofort Gassi. Er ist ein junger, energiegelader Hund und Ihr seid einfach richtig durch, weil ihr immer beobachtet und dadurch aber auch unsicher werdet. Da was ich auf dem Vvideo sehe, sieht nicht nach Qual aus, sondern nur nach Übermut. so schnell ist kein KH im Blut.

    Ob da jetzt wirklich ein Zusammenhang mit dem Essen besteht?

    Bärbel macht sowas auch manchmal im Büro. Da warten die Hunde immer auf die Büromöhre. Und wenn es die dann endlich gab und gefressen ist rastet sie nochmal komplett aus, massakriert das Bettchen und wenn jmd Lust hat, wird gerauft . Ich habe das eher so interpretiert, dass da Anspannung ( vllt. Vom warten auf die Möhre) abgebaut werden muss. Oder es einfach ein spinnerter, junger Hund ist.

    Und gezwickt wird nicht!!

    Abends ist sie auch aufgeregter beim Warten auf das Futter als morgens. Vllt. Liegt es eher an sowas? So schnell direkt nach dem Fressen hat der Magen ja kaum gemerkt was drin ist:see_no_evil_monkey:

    Ohje...sowas kenne ich auch.

    Labradorin Bärbel ca 2 Jahre, traute sich an einem relativ milden Oktobertag, es war unser Hochzeitstag, zum ersten Mal richtig in den See. Sie schwamm ein bisschen und plötzlich spritze es, als ihre Vorderpfote beim Schwimmen etwas über die Oberfläche kam.

    Das fand sie so krass cool, dass sie anfing die Tropfen zu jagen und immer mehr ins Jagdfieber geriet. Der Wind kann vom See (der Störmi ist ein großer See) und Bärbel geriet immer weiter raus und nahm gar nix mehr wahr bis auf die krassen Sritzer. Kein Rufen, Schreien, Hampeln...nix. Innerhalb kürzester Zeit war der Hund mit den ganzen kleinen Wellen kaum noch zu sehen und wir dementsprechend aufgelöst.

    Mein Mann der Held , schwamm dann nackig dem Hund hinterher und ich hab nur gefleht, dass er rechtzeitig Bärbel erreicht oder aber umkehrt.

    Bärbel war tatsächlich erleichtert ihn zu sehen und irgendwann hab ich auch wieder erkannt, dass er sie an der Leine bei sich hatte. Was war ich froh, als beide wieder draußen waren.

    ch bin ja in dem ganzen Ernährungsthema nicht ganz so erfahren aber bin ich die einzige die findet 150g (gekochte) Hirse auf 600g Fleisch ist ein extrem hoher Fleischanteil?

    Eigentlich nicht. 80:20% , normalerweise füttert man dann halt auch Gemüse statt nur KH, aber hier geht es ja jetzt nicht um eine ausgewogene Mahlzeit, sondern um einen Verträglichkeitstest. Wenn das klappt kann das allemal optimiert werden.

    t. Wir sollen jetzt für eine Woche pro Tag 600 gr. Känguru + 150gr Hirseflocken aufgeteilt auf 3 Mahlzeiten geben.
    Erstmal bewusst keine Zusätze wie Öle oder sonstiges. Einfach um zu schauen, ob er das so verträgt und wie es ihm damit geht.

    Mich wundert die Menge an Fleisch. Napfcheck sagt bei 70/30 und 26kg 470gr Fleisch und 200 gr. Kohlenhydrate. Aber wir wollen der guten Frau mal vertrauen.

    Ich weiß nicht ob es bei hirseflocken genauso wie bei Kartoffelflocken ist. Da entsprechen 25g Flocken ca 100g gekochter Kartoffel (egal wieviel Wasser da dann noch dran kommt, ich mach das ja lieber etwas dünner)

    Wenn das bei Euch die Trockenmenge sein soll, ist das wirlich recht viel. Die 600g Fleisch entsprechen ja schon fast ca dem Tagesenergiebedarf ( wenn mann ohne KH füttern würde). Meine Labradorin wiegt ca 25kg.

    Frag doch lieber nochmal nach. Zumal du ja glaube irgendwo geschrieben hast, dass er eher mopsig ist, oder?