Ich würde eher vorschlagen, zuerst zum Check beim TA zu gehen, ggfs. mit einem kleinen Video auf dem Handy, und nicht gleich zu irgendeinem Trainer. Den man nicht kennt und den auch der Hund nicht kennt. Ich glaube nicht, dass das die Lösung ist, auch wenn das im Forum gern oft so enpfohlen wird.
Beiträge von Rowan
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Also wenn du dem Hund gegenüber ebenfalls so nett bist, wie du dich hier gerade präsentierst, wundert mich sein Verhalten jedenfalls nicht , eher warum es nicht schon früher aufgetreten ist.
Ich finde nicht, dass sich der TE seinem Hund gegenüber nicht "nett" verhält, das gilt auch für seine "Präsentation" hier. Er hat nur die Situation aus seiner Sicht geschildert.
Was das Schnappen angeht: ich könnte mir gut vorstellen, dass es tatsächlich indirekt was mit den Hormonen, sprich damit zu tun haben könnte, dass der Hund langsam erwachsen wird und manchmal einfach keine Lust mehr hat, bei dem mitzumachen, was Herrchen oder Frauchen gerade wollen. So eine Art "Grenzen neu ziehen", je nachdem, wie Hund gerade drauf und gelaunt ist, und je nach Situation.
Ob Schmerzen eine Rolle spielen könnten, kann man vermutlich nicht ganz ausschliessen. Aber es erscheint mir nicht plausibel, da das Schnappen und Knurren nicht oft auftritt und nicht nur bei bestimmten Bewegungen und Körperteilen. Wenn der Hund dauernd Schmerzen hätte, würde er anders und nicht nur ab und zu so reagieren. Aber schaden würde es sicher nicht, mal einen Check beim TA machen zu lassen.
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Das weiss ich.
Ich hatte 14 Jahre lang chronisch kranke Katzen, auch mit schweren OPs, und musste tausende Euros sofort bezahlen und auslegen. Ist mir nichts Neues.
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Die Pflegestelle geht mit dem Hund die übernächste Woche noch zum TA, Impftermin, und lässt ihn bei der Gelegenheit nochmal durchchecken (auch Blutbild).
Wenn dabei eine chronische bzw. akute Erkrankung rauskommt, war es das wahrscheinlich. Denn dann kann ich ihn nicht mehr krankenversichern wegen Alter plus Vorerkrankung, und ohne Versicherung kann ich Behandlungen, OPs und was da so kommen mag, nicht finanzieren. Da braucht der Hund dann einen weitaus wohlhabenderen Besitzer, als ich es bin, auch wenn es sonst noch so gut passen würde.
Ich habe ziemlich Schiss vor dem TA-Ergebnis. Es würde mir wirklich im Herzen weh tun, wenn es dann aus wäre mit der Hoffnung, ihn nehmen zu können. Aber das Wohl des Hundes, auch medizinisch, geht vor. Es wäre verantwortungslos, einen Hund zu übernehmen, und zu wissen, dass das Geld nicht - ohne KV -für eine gute medizinische Versorgung reichen würde.
Mit KV und (noch) gesundem Hund wäre es ohne Problene machbar. Gut machbar, nicht auf Kante genäht. Ich habe es mir zigmal durchgerechnet.
Na ja, es hat keinen Sinn, mich deswegen jetzt verrückt zu machen. Ich muss einfach das TA-Ergebnis abwarten.
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Die Liste dient nur als Hintergrundinfo, nicht zum Ausprobieren und Abhaken.
Die Pflegestelle weiss genau, was und wie man füttern kann und er verträgt. Sie hat ihn seit drei Monaten und hat auch beim Vorbesitzer nochmal extra näher nachgefragt, was der Hund - praktisch, nicht laut Laborbefund - kriegen kann, ohne Unverträglichkeitssymptome, und sie füttert ihn ja selbst auch seit Monaten.
Ich finde es gut, dass sie einem alle Infos geben, die sie haben. Je mehr man über den Hund und seine Vorgeschichte weiss, umso eher kann man einschätzen und eine Vorstellung davon, was auf einen zukommt (oder zukommen kann) und sich entscheiden, ob man das will und kann.
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Der Besuchstermin rückt näher. Es ist eine weite Fahrt, über vier Stunden hin, sowas würde ich nicht nur einfach so machen, nur um einen Hund mal anzuschauen, der dann möglicherweise zwei Tage später an jemanden anderen vermittelt wird.
Aber ich hatte mehrfach weiteren Kontakt mit der Pflegestelle, mit noch mehr detaillierten Infos über den Hund. Sie hat mir auch den Labortest zu seinen Futterunverträglichkeiten geschickt,den sein bisheriger Besitzer hat machen lassen, damit ich schon vorab sehe, auf was ich mich einlasse.
Es hängt jetzt alles davon ab, wie Hund und Mensch (sprich ich) am Samstag aufeinander reagieren. Ob der Hund mich zum Davonlaufen findet, ob ich eine Verbindung zu ihm habe - der berühmte "Funke", der überspringen muss, auf beiden Seiten. Die Pflegestelle hat mir verraten,dass man bei dem Hund mit einer Pferdesehne als Mitbringsel schon mal Sympathie auslöst. 😅 Also werde ich in meiner Handtasche nicht nur eine ellenlange Liste mit Fragen haben, sondern auch Pferdesehnen. 😀
Während der Wartezeit habe ich mich schon mal kundig gemacht, was Krankenversicherung, Haftpflicht, Hundesteuer und so weiter angeht. Falls ich den Hund bekommen würde,kommt ja als Nächstes noch die Vorkontrolle. Kann gut sein, dass ich dann die wilde Wutz (den Tageshund) habe. Dann kriegt die Vorkontrolle gleich mal einen richtig guten Eindruck von mir, wenn die wilde Wutz wieder ihren lautstarken Zirkusauftritt hinlegt. "Besuch!!! Leckerlies!!!!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob es passt.
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Nein, ich habe dich nicht so verstanden, alles gut.
Deine Anregungen und Gedanken fand ich sehr gut und hilfreich.Das war nur ein weiter Überlegen meinerseits ohne konkreten Bezug auf einen Beitrag bzw. konkrete User hier.
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Machen wir normalerweise immer. Diesmal musste meine Freundin dringend auf die Toilette. Ausnahmesituation.
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Danke für eure guten Tipps und Gedanken!
Ich habe schon ein paar Mal meine Freundin auf ihr den Hund Anschreien angesprochen und ihr ehrlich gesagt, dass ich das stressig finde, wenn sie z.B. beim längeren Spazierengehen mit dem Hund alle zehn Minuten neben mir losbrüllt, weil der Hund sich wieder volle Pulle in die Leine warf und zog, dass er sich fast strangulierte. Ich bin selber jedesmal zusammengezuckt, wenn sie wieder losgeschrien hat.
Vorab es zu besprechen ist schön und gut, aber wenn ihr dann wieder die Nerven durchgehen, weil die Hündin tobt, bellt oder wie blöd zieht, hilft das vorher Thematisieren nicht mehr.
Hundeschule war schon jahrelang, mehrere sogar, Trainer war auch schon. Wie so oft auf Hundeplatz alles fein, Hund kann alles, zuhause ist dann alles weg, weil die Hh nichts umsetzen und selber konsequent durchhalten.
Was ich machen kann, ist zu versuchen, meiner Freundin ein wenig die Anspannung zu nehmen, dass sie sich blamiert, wenn der Hund mal laut wird bei mir. Wir können aber nicht beide gleichzeitig mit dem Hund agieren, auf unterschiedliche Art. Und ihr zu sagen, setz dich mal hin, sag nichts und lasse mich mit dem Hund umgehen, weil es meine Wohnung ist, finde ich übergriffig und respektlos, das möchte ich nicht machen.
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Ich wollte hier auch nichts Zwischenmenschliches erörtern, sorry, wenn das so rüberkam. Mir ging/geht es um den Hund.
Aber es ist ok, dann beenden wir das Thema wieder, weil ich wirklich nicht viel ausrichten kann, außer vielleicht nochmal vorsichtig das Gespräch mit meiner Freundin darüber zu suchen.