Beiträge von Sunshinelady

    Mein einer Hund war nach seiner 1. Zahn-OP ca. 8 Tage stark wesensverändert. Top Zahnoperation, durch röntgen abgesichert, dass nix verblieben ist... Fortschrittlichste Narkose, beste Praxis für diesen Eingriff im weiten Umkreis. Er hat sich sogar (milde) selbst verletzt, es war sehr nervenaufreibend und das ist kein Hund, der zu sowas neigt.

    Bei der nächsten OP (selber Zahn, andere Seite, anderer TA), war er ab Abholung völlig normal, obwohl die OP komplikationsreich war (heftige Reaktion auf das Narkosemittel).

    Das mit dem Nahtmaterial könnte für uns passen, beim 2. Mal blieb die Wunde offen da man ihn durch die starken Komplikationen schnell wieder wach werden lassen wollte. Durch die Hektik entfiel auch das Röntgen und ein Splitter hat sich nach und nach noch rausgearbeitet - aber ihm war alles wurscht, er war gut drauf. Ich hatte auch die Heizdecke in Verdacht, dass er vielleicht eine Hautreaktion darauf hatte. Gelöst haben wir das Mysterium nie.

    Ein anderer Hund von mir hat sichtlich auf das Nahtmaterial reagiert aber das hat sich nicht im Verhalten geäußert, ich hatte dann in Absprache mit meiner TÄ die Fäden schnell selbst entfernt.

    Ich lebe sehr ländlich, viele Pferde, aber eben auch viele, die Pferde als Nutztiere sehen. Hier werden Pensionsställe oft noch von echten Bauern geführt. Da juckt das wirklich keinen, wenn da wer taktunrein läuft oder keucht. Für mich war Pferdehaltung immer eng mit der räumlichen Nähe zum Pferdeschlachter verbunden.


    Ich habe eher das Gefühl, dass es besser wird und gerade Pferde, die erst im hohen Alter unreitbar werden, ihr Gnadenbrot bekommen. Klar, das macht keiner (der Pferde = Nutztiere Halter), wenn das Pferd mit 15 lahm wird. Aber wenn das Pferd bis Ende 20 durchhält, bleibt ihm der Schlachter meist erspart.

    Im Endeffekt gehe ich für meine Hunde Gassi. Mir macht Regen wenig, meine aktuellen Hunde haben bei strömendem Regen aber null Lust und ich finde es reichlich deprimierend mit übellaunig vor sich hin schleichenden Hunden Gassi zu gehen.


    Natürlich müssen sie trotzdem ein bisschen, aber der Komprmiss sind kleine Runden. Nur im Garten lösen hatten wir noch nie.

    Groß Ersatzprogramm biete ich im Gegenzug aber auch nicht. Falls der nächste Tag wieder mies ist gehen sie nämlich ohne Ersatzprogramm deutlich weniger übellaunig mit.

    Deutsch Kurzhaar (mehrfach), langhaariger Weimaner, Wachtelhund, Bayrischer Gebirgsschweißhund, Deutsch Drahthaar, Streirische Rauhaarbracke und ein kleiner Münsterländer.

    Mir war nicht bewusst, dass diese Rassen so unverträglich mit Fremdhunden sind. Ok, beim Weimaraner wusste ich es. Eine stark unverträgliche Wachtel haben wir auch im Verein. Aber die DK und DD heute waren schon recht unlustig drauf und auch der BGS. Letztere hatte ich in meinem Umfeld als ziemlich nett erlebt.

    Hier zittern schon 2 Hunde gewaltig ohne Mantel und alleine schon um Muskelverspannungen zu vermeiden gibts den jetzt bis auf mittags kategorisch bis April. Macht mir auch keinen Spaß, aber man kann sich halt nicht aussuchen wie kälteempfindlich der Hund ist...

    Und man kennt es ja von sich selbst, einmal gefroren und schon hat man ne Woche Schmerzen von der verkrampften Muskulatur.

    Da hast du aber das teilweise und den Zusatz, dass man dann weiter auf die Linie achten muss, ignoriert:tropf: Ich war im Gespräch mit einem Show-Linien Züchter, der genau das Thema im Fokus hat und mir erklärte, dass es da innerhalb der Showlinie Richtungen gibt, die das so handhaben. Und andere eben nicht. Er hat (sehr) viele Hunde, auch Importe und legte da doch deutlich die Unterschiede dar. Für mich gab es keinen Grund ihm das nicht anzunehmen, dass es durchaus an der Linie liegt, wie abrufbar der Hund ist, je nachdem wie stark darauf gezüchtet wurde.