Einen Bereich absperren klappt bei uns im Wohnzimmer leider irgendwie gar nicht, es hängt immer irgendwo ein Sideboard an der Wand oder ähnliches. Alles was beweglich ist, haben wir schon entfernt.
Beiträge von CupersHerrchen
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Am Trainer sind wir dran. Habe heute jemanden erreicht. Vermutlich kommt jemand sogar diese Woche noch vorbei. Ich glaube auch, und das meine unsere Trainerin von der Hundeschule, das er Abends bei seinen 5 Minuten mit uns spielt. Bzw. wir unbewusst ihn animieren und sich damit das ganze noch mehr hochpuscht.
Ich lasse ihn heute mal im Garten sich austoben und ignoriere ihn. Mal schauen wie es dann ausgeht.
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Dann hättet ihr euch evtl. einen Erwachsenen Hund und keinen Welpen holen sollen
Daran habe ich in der Tat mittlerweile auch schon gedacht. Allerdings kennen wir von Bekannten, dieses Verhalten von Welpen nicht. Die Eltern meiner Frau haben mit 60 sich nen Pudelwelpen geholt, der hat nicht son Terz Abends gemacht. Und die haben eigentlich gar nichts mit dem Hund gemacht. Der Hund aber auch selber nichts außer im Körbchen liegen. Ist sicherlich jetzt das andere extrem.
Ich weiß, das irgendwas falsch läuft, das möchte ich ändern, aber wir kommen hier nur von einem extrem ins andere.
Zum Welpengehege, könnt ihr eins fürs Wohnzimmer empfehlen, wo ein Labrador Welpe mit 11 Wochen reinpasst? Ich teste es, damit er sich darin auspowern kann.
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Ich habe das Gefühl, du willst einen Hund, mit dem man mal gesittet irgendwo kurz hingeht und der ansonsten den ganzen Tag brav und dekorativ rumliegt.
Nonstop Begrenzung durch Hausleine (angebunden), Gitter, Box, kurze Leine. Spielen verboten, kein Rennen und toben möglich.
Ich hab eine völlig andere Vorstellung vom Leben mit Hund, deshalb blicke ich hier auch nicht durch.
Labradore sind safe von meiner habenwill-Liste gestrichen, wenn man mit denen absolut null aktiv sein kann.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das körperlich gesund sein soll, wenn man einen Hund im Wachstum und vermutlich auch im weiteren Leben so gar nicht bewegt.
Ich möchte das richtige für den Hund tun. Hier ist niemand den ganzen Tag an der Hausleine. Zum Pippi machen nehmen wir ihn an die Leine, weil wir sonst vom Zeitmanagement nicht fertig werden. Wir können uns Vormittags nicht 20 Minuten danebenstellen und warten, das er Pipi macht. Wieso interpretiert ihr hier immer etwas rein? Es war nur in der Zeit um zu versuchen, ihn runterzubringen.
Wie gesagt, einer sagt zu viel, der nächste sagt zu wenig....
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Wann darf der Kleine denn auch mal Welpe sein, seine Energie im Freien Spiel mit anderen Hunden raus lassen? Ich finde die Hundeschule komisch…
Ich bedanke mich für deine Antwort, vermutlich hast du die letzten Beiträge nicht gelesen. Der kleine hat zur Zeit Giardien, da ist das Spielen mit anderen Hunden nicht willkommen. (verständlicherweise)
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puh, eine ganze Menge antworten.
Eins vorweg, wir mögen ihn schon sehr. Im Grunde ist der ganze Tag mit ihm ja auch in Ordnung. Was uns im Moment halt extrem nervt, und das kann man wirklich so sagen, ist diese vollkommene Durchticken am Abend. Wenn es 15 Minuten sind. Ok. Aber wir sind da eine Stunde mit ihm zugange und versuchen ihn wieder runterzubringen.
Wir haben einen Tagesablauf, wir müssen arbeiten und uns nicht die ganze Zeit um den Hund kümmern. Das klappt ja aktuell auch. Die Frage ist ja nun, was müssen wir tun, damit es eben Abends auch läuft. Wir sind jetzt schon angespannt, was heut Abend wieder passiert.
Und jetzt kommt, der eine sagt, wir machen schon zu viel und der nächste sagt, der ist nicht ausgelastet. Was ist denn nun das richtige? Morgens die Runde sein lassen, können wir machen. Haben nur gedacht, es würde ihm gut tun, einfach nach der Nacht Bewegung zu bekommen.
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Unten im Wohnzimmer scheint das Gewusel von uns (Küche hier, da aufstehen, hinlegen, Fernseher läuft) ihn irgendwie "aufzupuschen". Jedenfalls kommt er da nicht zur Ruhe und schläft auch längst nicht so viel, als wenn wir arbeiten.
Naja er MUSS ja irgendwann auch mal aufdrehen und Energie loswerden. So wie du das beschrieben hast, pennt er ja eigentlich fast den ganzen Tag, von den kurzen Lösegängen abgesehen.
Was ist dann aber Sonntag schiefgelaufen? Da haben wir ja mit ihm trainiert. Oder meinst du zu wenig Bewegungsenergie?
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Und ich finds auffällig, dass er scheinbar gut entspannen kann, wenn ihr ihm keine Aufmerksamkeit geben könnt, wie beim Arbeiten. Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass der Hund komplett im Fokus bei euch steht.
genau das ist mir eben gerade bevor ich es bei dir gelesen habe auch aufgefallen. Wenn wir im Büro arbeiten, pennt er im Grunde komplett durch. Unten im Wohnzimmer scheint das Gewusel von uns (Küche hier, da aufstehen, hinlegen, Fernseher läuft) ihn irgendwie "aufzupuschen". Jedenfalls kommt er da nicht zur Ruhe und schläft auch längst nicht so viel, als wenn wir arbeiten.
Aufmerksamkeit, wenn dann nur unterbewusst. Wir schauen ihn kaum an. Fassen schon gar nicht. Ignorieren ihn eigentlich den ganzen Tag. Jedenfalls ist das unsere Wahrnehmung.
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Wenn es dich stört, dass der Hund an Schränken hochhüpft usw., dann bau ihm halt ein (großes) Welpengehege, in dem er sich dann wie ein Welpe benehmen darf. Das nimmt vielleicht Druck raus.
hierzu noch kurz, wir hatten den einen Tag, ich glaube Samstag ihn mit einer Hausleine seinen Radius im Haus begrenzt. Das macht ihn aber auch nur wilder. Er kaut wie blöde auf der Leine. und Leider hat er dann auch in die Wohnung gepinkelt. Obwohl er 15 Minuten vorher draußen war. Wenn wir ihm im Gehege lassen, pinkelt der vermutlich wie sonst was um sich herum

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versteh ich voll und ganz. Wir sind dran und versuchen jemanden zu finden, der mal vorbei kommt. Die Hundeschule selbst macht nicht.
Ich versuche jetzt trotzdem einmal etwas ausführlicher die letzten Tage zu beschreiben beginnend mit dem Aufwachen vom Hund/Frauchen zwischen 7 und 8 Uhr morgens.
Donnerstag:
- Raus in den Garten, Pippi machen, ggf. Kacka. Etwas schnüffeln. Mittlerweile an der Leine, da er sonst sich komplett ablenkt und gar nicht zum Pinkeln kommt. Das ganze so etwa 10 Minuten
- anschließend gehe ich mit dem zur Haustür raus, ein paar Schritte über den Hof, an der Straße entlang. Mal kommt ein Auto vorbei, mal Fußgänger, mal Fahrräder
- wir versuchen in seinem Tempe etwa 200m weit zu gehen. Allerdings eben mehr auf der Straße, um nicht in zuviel Situationen zu kommen, wo er jeden Mist in den Mund nimmt und wir mit ihm in Konflikt kommen, es ihm aus dem Maul zu nehmen (Nacktschnecken, tote plattgefahrene Mäuse, usw.)
- Auf dem Rückweg gehts noch mal 20m in einen Feldweg rein. Da lasse ich die Leine locker und lasse ihn spielen, sich kugeln, pipi machen, ggf. Kacka und noch mehr. Dann will er irgendwann von alleine wieder zurück. Der Vorgang mit ihm in Gänze dauert ca. 20 - 30 Minuten
- Dann gibts Essen für ihn. In der Zeit versuchen wir auch unser Essen zu uns zu nehmen. Zwischendrin noch mal kurz mit Leine in den Garten, Pippi machen, er steht schon wieder an der Tür und muss
- das zieht sich dann bis etwa 9. In der Zeit spielt er mit seinem Spielzeug, versucht in der Küche Randale zu machen, will noch mehr Futter. Legt sich mal kurz (10 Sekunden) hin und los gehts wieder
- meist gegen 9 kommt meine Frau mit ihm ins Büro. hier hat er noch nen bisschen Spielzeug, spielt ein paar Minuten und dann pennt er bis ca. halb 11. Pipi machen, wieder ins Büro, pennt.
- gegen 12 gibts Mittag, danach wieder wieder Pipi und ab ins Büro, wir müssen ja auch arbeiten. Er pennt. Dann meist bis halb 3 oder 3
- Dann sind wir unten gewesen, haben uns auf die Terrasse gesetzt, er hat den Garten erkundet und wir haben ihn in Ruhe gelassen und Kaffee getrunken.
- Dann haben wir den Tag mehr oder weniger ausklingen lassen -> Abends hat er dann seine 5 Minuten Stunde habe (Siehe Video)
Freitag (wir haben uns bewusst für so gut wie nix tun entschieden)
Vormittag bis etwa 15 Uhr genauso wie am Donnerstag (wir mussten im Home Office arbeiten) Sein Verhalten war ebenfalls genauso. Sind wir im Büro, pennt er ohne Probleme.
Dann auf die Terrasse, ihn im Garten spielen lassen, oder im Wohnzimmer mit seinen Sachen, aber ansonsten nichts weiter gemacht. Abends ist er aufgedreht
Samstag
- Früh aufstehen, Garten pipi, dann kleine Runde Gassi. Hier einen Abstecher in einen anderen Feldweg gemacht. Er hat sich da voll hochgepusht, verschiedene Mauselöcher, gegraben usw. (20-30 Minuten in etwa)
- wieder kurz in den Garten pipi machen an der Leine für 5 Minuten
- Frühstücken -> pipi machen (wir auch frühstücken. Er wieder Randale in der Küche, mehrfaches Nein von uns.
- dann hatte er etwa 30 Minuten seine 5 Minuten, wir haben ihn machen lassen. Mussten ihn aber mehrfach zurückweisen, weil er zum Teil uns attackiert hat mit Beißen. Irgendwann wieder Garten, Pipi an der Leine
- Mit dem Auto zur Hundeschule gefahren.(er hat gepennt) Dort ausgestiegen., Geschnuppert, Wiese, andere Hunde vom Weiten gesehen. In den Schulungsraum.
- Im Schulungsraum hat er dann eigentlich sich relativ schnell sich hingelegt und gepennt. Wir haben unsere Fragen gestellt und Tipps für das ein oder andere erhalten.
- Dann kurzes "Ruhe Training". Er hat sich neben uns gesetzt, sie hat ihn gelockt, immer wenn er los wollte, haben wir ihn am Geschirr zurückgezogen und Nein Befehl. Nachdem er die Spannung raus hatte, wir auch losgelassen usw. Das hatte er recht schnell raus, so dass auch das Hasenohr ihn nicht mehr gereizt hat. Die Übung mit ihm direkt waren ca. 2 -5 Minuten.
- Dann waren wir fertig, raus, pipi auf der Wiese. Schnuppern, ab in den Laden, bezahlt, er an der Leine mit uns mit. Ab ins Auto, nach Hause. Im Auto hat er wieder sofort gepennt.
- Zuhause angekommen, an der Leine in den Garten, Pipi, wieder rein und er hat bis 15:30 gepennt. Hat sogar sein Mittagessen verschlafen, so ko war er
- als er wach geworden ist, gabs sein Mittagessen, danach in den Garten, pipi machen und ihn haben laufen und machen lassen.
- Abendessen gegen 19 Uhr, danach Pipi. Und dann fing irgendwann die 5 Minütige Stunde an
Sonntag:
- Morgendlicher Vorgang wie die anderen Tage., aber nicht in den Feldweg von Samstag rein, sondern auf der Straße geblieben. Nur zum Schluss in den ersten Feldweg, wo er sich immer Löst
Diesmal keine 5 Minuten. Die Nacht vorab war auch super. Er hat 5 Stunden an Stück durchgepennt.
- restlichen Vormittag im Haus verbracht. Er hat auch gepennt, wir Fernseh geguckt und entspannt.
- Mittagessen fast verschlafen, daher erst gegen 13 Uhr erhalten. In den Garten, Pipi gemacht, Kacka.. ihn etwas in Ruhe gelassen. Dann 5 Minuten "Aus" Training und ein bisschen Apportieren geübt. Hat ganz gut geklappt
- Danach hat er auch wieder Pipi gemacht, und im Haus geschlafen
- Abendessen gegen 18:30, Pipi gemacht. Er in der Küche wieder Unfug getrieben. Und dann kamen irgendwann wieder seine 5 Minütige Stunde
Montag:
Wie Freitag Morgen bis gleich....
Ich hoffe das ist etwas ausführlicher.