Beiträge von CupersHerrchen

    Was ist denn eine "richtige Korrektur" nach Ansicht der Züchterin?

    :denker:

    Das mag ich gar nicht beschreiben, weil ich es nur falsch oder mit zu viel Interpretationsspielraum hier wiedergeben kann.

    Man merkt aber, das allein ihre Körperhaltung/Sprache ganz anders auf Cuper wirkt, als was wir tun.
    Wir machen ihm die Grenze nicht klar genug. Er fängt dann diskutieren an, und das ist kein Fideln bei ihm. Vorgestern ist er mehrfach mit Anlauf in meine Frau gesprungen als sie ihn korrigieren wollte.

    Wir werden jetzt ganz stark auf unsere Sprache achten.

    Wir waren gestern noch spontan bei unserer Züchterin. Sie hat sich mit uns zusammengesetzt und es war relativ schnell klar, dass das Problem unsere Körpersprache bzw. das fehlende positive Feedback und die richtige Korrektur ist. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir lassen mit uns zu viel diskutieren.
    Das Feedback setzen wir bereits um und er ist entspannter.
    Das wird zwar noch keine 100% Wendung sein, aber wir wissen jetzt woran wir arbeiten müssen.
    Zusätzlich bleiben wir dabei, einen Trainer nach Hause zu holen. Er muss vor allem Körpersprache mit uns üben.

    Action würde ich ab sofort ankündigen. Also bevor (!) ihr aufsteht um ihm Futter zu geben, raus zu gehen, zu spielen oder was auch immer zu machen immer ansprechen und ein bestimmtes Wort sagen. So wird er mit der Zeit lernen: Menschen stehen auf/ laufen rum und sagen nichts= es passiert nichts, ich kann liegen bleiben.

    Find ich nen Guten Tipp. So wirds sein, er denkt, er bekommt mit uns immer Action.


    Am Donnerstag kommt ein Trainer vorbei, welcher hier im Umkreis von anderen Haltern mit größeren, aktiven Hunden empfohlen wurde.
    Da werde ich mit ihm einfach mal 2-3 Szenarien simulieren und schauen wie er uns anleitet.

    Freunde von uns haben z.B. Kabel mit einem Mittel bestrichen, das einem Hund nicht schmeckt. Reinbeißen probiert er dann nur einmal, dann ist das Thema erledigt.

    Ich weiss jetzt nicht mehr genau, ob das eine scharfe Paprikasauce oder ein Mittel aus der Apotheke, mit dem man Kindern das Nägelabkauen abgewöhnt, war.

    Magst du da einmal nachfragen, ich hab da zwei Stellen an unserer Schiebetür, das sind Gumminippel, an denen er kaut. Die zu reparieren ist nen Riesen Schaden. Ich würde es gern testen.

    Sacco das mag bei unwichtigen Dingen ruhig die Zeit dauern. Wenn es aber Gardinen oder die teuren Möbel sind, wie soll ich da Wochenlang hinterher sein? Das Problem ist doch dann, das wir nicht entspannen. Der kurze liegt vor uns, springt auf, hängt sie an den Esstisch, wir sagen das aufgebaute Nein, er ignoriert es. Wir gehen hin und unterbinden es. Dann versuchen wir uns zu entspannen und es geht von vorne los. Vlt. mit dem Esstisch oder etwas anderem. Wir kamen nichtmal mehr aufs Klo, ohne das er was blödes tut. Und da sind wir dann im Bereich, alles dreht sich nur noch um den Hund. oder er meint wir spielen mit ihm.

    Wenn Jette in der Wohnung etwas hatte was sie nicht haben dürfte, dann hab ich ihr das mit ruhigem Nein abgenommen und ihr stattdessen etwas anderes angeboten.

    Für Kauattacken hatte sie schlicht ein Kaffeeholz, was sie gern nahm.

    Mehrfach probiert. Er hat es kurz genommen. Abgelegt umgedreht und wieder ran an den Speck ;)

    Kauwurzel liegt hier auch. Nimmt er gerne, wenn er aber auf Krawall ist, dann hat ihn das nicht gejuckt.

    -Ann- Missi2023 hat es geschrieben. Genau so ist es.

    Das Anbinden, oder das Begrenzen im Gästezimmer waren Versuche, wie wir ihn beruhigen können, aber auch

    Mein Eindruck ist, dass der Hund ziemlich im Fokus steht. Es geht viel um die Bedürfnisse des Hundes und wo man beim Verhalten noch feilen kann.

    das ist sicherlich ein Punkt.

    Noch zum Hintergrund, wir haben einen Neubau, Möbel, zum Teil Hängemöbel im Wert von mehreren tausend Euros. Da fällt es mir schwer, darüber hinwegzusehen, wenn er daran kratzt, hochspringt oder ähnliches. Mal davon ab, dass ich dieses Verhalten gar nicht möchte, vor allem wenn wir mal wo anders sind. Alles andere wie Blumen, Gardienen usw. haben wir ja schon weggeräumt. Aber auch da, muss er meiner Meinung nach auch lernen (die Frage ist nur wann) das er die Sachen in Ruhe lässt.

    Ich vermute nach wie vor, das wir beim Begrenzen bzw. korrigieren einiges falsch machen, oder eben auch ihm zu viel Aufmerksam schenken/geschenkt haben.


    -Ann- Hatte ich erwähnt, das ich gestern fürs Wohnzimmer noch ein zweiten Laufstall besorgt habe? Der ist erstmal offen und wir lassen ihn im Wohnzimmer frei laufen, allerdings, wenn wir mal für uns sein wollen, kommt er da rein, ist dann aber bei uns.


    Alleinbleiben klappt ja ohne Probleme - solange wir wirklich weg sind. (Haben eine Kamera und beobachten das ganze) Nur wenn er uns hört, dann fordert er Bespaßung von uns.