Beiträge von SunnyCusco

    Ich denke, direkt dort nachzufragen, ist doch die sinnvollsten Option.

    Bei manchen Rassen macht es Sinn, nicht dem VDH anzugehören.

    Meines Wissens nach war es Mal so, dass es recht wenig Markiesje gab. Geschlossene Zuchtbücher sind dann nicht sinnvoll. Soweit ich weiß, ist das auch der Grund warum Markiesje nicht FCI sind. Sie wollen keine geschlossenen Zuchtbücher. Das hat Vor- und Nachteile.

    Und meines Erachtens kann man einen Hund schon auch inoffiziell in eine der Gruppen einteilen. Ich gehe davon aus, dass die Leute die Hunde gut kennen und das in etwa einschätzen können. Ist ja nix offizielles - also warum nicht :ka:

    Bei uns gabs an Silvester das vegane Käsefondue von New Roots. Wenn man den Weißweingeschmack mag ist das eine mega gute Alternative. Meins wars nicht. Habs nur gekauft weil eine Bekannte, die ebenfalls keinerlei Alkohol trinkt und diesen Geschmack hasst, meinte es schmeckt nicht danach. Stimmt leider nicht, man schmeckt es sehr deutlich. Man muss aber dazu sagen das ich keinerlei Käsefondue mit Alkohol mag. Finde das sehr ekelhaft. Ansonsten war es aber wirklich sehr käsig und ich lebe ja bisher nur vegetarisch und nicht vegan. Schade das es das nicht ohne Alkohol gibt.

    Wir haben das gestern gegessen und ich fand es super - gut, ich mag auch den Weißweingeschmack. Wir haben es noch bisschen mit Salz, Pfeffer und Muskat verfeinert. Dazu frisch gebackenes Brot und Weintrauben. Ich würde es wieder kaufen :applaus:

    Ich erziehe großteils mit positiver Verstärkung. Ich möchte, dass der Hund Dinge freudig und mit positiver Emotion ausführt. Positive Verstärkung heißt aber nicht "Leckerlis rein und gut" (auch wenn der Hund das häufig sehr gut findet), sondern ich arbeite mit einer Vielzahl von Verstärkern (Stimme, Spielzeug, Umwelt,...). Ich achte bei positiver Verstärkung sehr auf die Bedürfnisse des Hundes.

    Es gibt auch freundliche Korrekturen/Erinnerungen - ja, ich wiederhole ein Signal auch einfach mal, locke, oder tippe den Hund an um Aufmerksamkeit zu bekommen.

    So, ich arbeite aber auch aversiv. Da reicht die Schiene von lauter Stimme (Hey) über Körpersprache und Wegdrängen bis hin zu da fliegt mal ein Teil. Das setze ich aber tatsächlich nie am Anfang ein.

    Z.B. Wegetreue im Freilauf: ich verknüpfe den Weg positiv, verhindere mit der Schleppleine das Rennen auf den Feldern, baue ein Signal "raus da" auf, etc. und irgendwann kommt der Punkt, dass der Hund doch versucht über das Feld zu laufen - dann korrigiere ich. Und je nach Hund und Situation ganz unterschiedlich (siehe Beispiele oben).

    Wir haben auch aversiv aufgebaut Abbruchsignale. Aber auch positiv aufgebaute - das ist eigentlich jedes Signal, dass das Verhalten des Hundes erstmal unterbricht. Auch hier je nach Situation wird das ein oder andere eingesetzt.

    Mir ist das aber sehr in Fleisch und Blut übergegangen. Ich denke da beim Spaziergang nicht groß drüber nach, sondern mache einfach. Und ja, manchmal gibt es dann Situationen in denen ich mich danach ärgere, nicht anders reagiert zu haben. Da ärgere ich mich aber über mich, nicht über den Hund.

    Zudem: mein Hund ist nicht perfekt, er ist ein Hund und macht manchmal Dinge, "die hat er noch nie gemacht", kann nicht überall (!) frei laufen und dreht bei Besuch ziemlich hoch, bellt neuerdings am Gartenzaun (wenn man ihn lässt). Aber wir kommen gut durch unseren (!) Alltag (ich könnte jetzt auch aufzählen, was richtig gut klappt). Und das ist wichtig für jedes einzelne Mensch-Hund-Team. Bei den anderen Dingen bin ich schlicht zu faul das zu trainieren oder es ist mir nicht wichtig.

    Eine Frage noch in die Runde. Wenn ihr ein (aversives) Abbruchsignale verwendet und der Hund sein Verhalten daraufhin abbricht, lobt/bestätigt ihr das dann? Und wenn ja/nein, aus welchem Grund?