Beiträge von yane

    Hi,

    persönlich würde ich den Welpen nicht nehmen. Ich mache gern mit meinen Hunden Sport und ein Hund mit derartigem Handicap ist da nun wirklich fehl am Platz.

    Was das sein könnte - gute Frage:
    Innenohrentzündung scheidet mE aus, da der Welpe das wohl schon seit der Geburt hat, wenn ich dein Posting richtig verstehe.

    Ich würde eher auf einen angeborenen genetischen Defekt, eine Mißbildung im Bereich der Gleichgewichtsorgane rsp. des ZNS oder einen Tumor tippen.

    Idealerweise sollte die Züchterin den Welpen einem Spezialisten (Neurologen) vorstellen.

    Sollte es sich um einen angeborenen Defekt handeln, mit dem Welpi soweit ganz gut leben kann, wenn er reiner Familienbegleithund ist, dann käme es mE darauf an, was deine Bekannte von ihrem Hund erwartet.
    Als Züchter wäre ich dann auf jeden Fall froh, wenn das das Welpi ein gutes Zuhause gefunden hätte, und würde es gegen einen Schutzvertrag abgeben.

    Viele Grüße
    Cindy

    kommt drauf an, manchmal merkt man es gleich, manchmal nie.

    Denn Mischlinge sind eben das - MISCHLINGE. Und wenn man nicht mal weiss, was der Mix zur Mischung ist, wie will man dann feststellen, ob eine Verhaltensweise jetzt von der Mutter oder vom Vater "geerbt" wurde - oder ob sie überhaupt geerbt wurde und nicht anerzogen.

    Hi Marion,

    Du meinst, es ärgert mich?
    JA, es ärgert mich, wenn jemand etwas verurteilt, das er offensichtlich nicht kennt rsp. wie sich herausgestellt hat, falsch anwendet. Wenn ihr bei eurem privaten Trainer den Hund mit Leckerlies "vollgestopft" habt, dann ist das nämlich ganz gewaltig falsch. Bei Bestätigung mit Leckerlies wird Hund nicht "vollgestopft". Er wird mit Leckerlies rsp. mit Futter bestätigt. Nicht mehr, nicht weniger. Und das ist, richtig angewendet, ganz sicher effektiver als "streicheln". Wenn ihr falsch damit umgeht, sprich Hund "vollstopft", nun, da kann ja die Ausbildungsmethode nichts dafür, wenn ihr sie falsch anwendet.

    *ggg*

    Zitat

    wenn ich ihn mit der hand am hintern führe,


    würdest Du bei mir trainieren, müsstest Du dir dann auch gefallen lassen, von mir mit der Hand am Hintern geführt zu werden :ug: . Ist immer wieder spannend, wie schnell die Leute derartige Unsitten bleiben lassen, wenn man ihnen mal bewusst gemacht hat, dass sie so was selbst äusserst unangenehm finden :lachtot:

    und ansonsten würde ich diese Übung einfach so lange nicht machen, bis ich mit meinem Trainer darüber gesprochen habe, was ich besser machen kann. Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es ja nicht an. Und es gibt ja noch viele andere Kunststückchen, die man mit Hund daheim trainieren kann.


    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    auf dem platz darf ich übrigens nicht mit leckerlie arbeiten. dort wird nur durch stimme und am schluß der übung durch streicheln gelobt

    Den Platz würde ich sofort wechseln. So dermassen von Vorvorgestern da kann man ja nur den Kopf schütteln.

    Meine Hunde reagieren auf ein "Fein" von mir mit totalem Ausflippen vor Begeisterung. Aber Streicheln während oder nach ausgeführter Übung ist absolut kein Lob für sie - eher schon eine Strafe. Die meisten Hunde lernen irgendwann, dass dieses Rumgefingere und Rumgetasche durch Frauchen oder Herrchen was "nicht negatives" darstellen soll, und akzeptieren es notgedrungen. Aber eine "Belohnung" ist es nicht für sie. Ich kenne nun nach bald 8 Jahren als Trainer für Jung- und Begleithunde genau EINEN Hund der streicheln wirklich als Belohnung empfindet/empfunden hat.

    Für alle anderen ist es ein notgedrungenes Übel, das einem der HF ungefragterweise aufzwingt.

    Allerdings, ich frage mich, warum Du deine Trainer nicht fragst, DIE sind doch deiner Meinung nach absolut kompetent. Also sollten sie für dein Problem eine Lösung parat haben. Dafür sind Trainer ja schliesslich da.

    Viele Grüße
    Cindy

    Hi,

    ehrlich gesagt verstehe ich jetzt nicht ganz, was genau Du willst?

    Tipps zum Apportieren, zum Clickertraining oder was?

    Wenn dein Hund den Clicker noch nicht kennt, dann musst Du ihn darauf konditionieren - wie das geht, solltest Du über die Suchfunktion eindeutig finden. Auf jeden Fall NICHT indem Du eine Übung ausführen lässt, clickst und dann Leckerlie gibst.

    Du kannst Dir zum Thema "Clickertraining" auch mal die Seiten
    http://www.spass-mit-hund.de anschauen.

    Apportieren kann man mit Clicker sehr gut beibringen. Allerding sollte der Hund da schon Erfahrung mit Clickertraining haben. Soll heissen, bevor ich mich an komplexere Übungen wie Apportieren wage, sollte mein Hund zumindest in der Lage sein, selbständig zu arbeiten und auszuprobieren.

    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    Vielleicht finden die Damen und Herren "ach so Gebrauchshundeigenschaften"-Liebhaber es völlig unnötig nach irgendeinem Aussehen zu selektieren.

    Wie sieht denn ein Border Collie aus?

    na aber ganz sicher nicht so:

    HIT - Josephine

    Und obwohl dieser Hund den HIT der AHBA problemlos bestanden hat, wage ich zu bezweifeln, dass dieser Hund in der BC-Zucht eingesetzt werden würde (übrigens einer der 20 von 22 Hunden dieser Rasse, die an dem Tag bestanden haben und das, obwohl keiner der Hunde jemals zuvor Schafe gesehen hat).
    Also doch Selektion auf Aussehen. AUCH bei den Leistungs- und Möchtegern-Leistungszüchtern (finde es immer wieder witzig, wenn jemand grossartig sagt "ich züchte BCs auf Leistung und die einzige 'Leistung' die dieser Hund je gebracht hat, ist, dass der Grossvater oder Urgrossvater ein Hütechampion war" *lol* alternativ Aussies oder andere Gebrauchshunderassen).

    Zitat

    Böse-Modus an:
    Bei den Gebrauchshunden musste dann aber außerhalb des VDHs suchen ;)
    Böse-Modus aus

    Jörg, es gibt auch noch andere Rassen, nicht nur den Aussie - wäre schön, wenn Du das mal zur Kenntnis nehmen würdest.


    schnauzermädel

    Zitat

    Der VDH gibt ja nur Mindestanforderungen vor, dem jeweiligen Rassezuchtverein steht es ja frei, diese Anforderungen erheblich zu erhöhen. Warum das dann nicht geschieht, liegt ja an der Abstimmung der Mitglieder. Jetzt wird es ja einige Neuerungen geben, die vorher bereits möglich gewesen wären und hoffentlich greifen.

    *ggg* da hast Du völlig recht. Nur wird das gern übersehen, dass nicht der VDH die Zuchtordnungen für die einzelnen Rassen macht, sondern die jeweiligen Zuchtverbände.

    Weisst Du übrigens, ab wann die neue Rahmen-ZO nun rauskommt?

    @all
    Und wenn die Damen und Herren "ach so Gebrauchshundeigenschaften"-Liebhaber das gern gehabt hätten, hätte ihnen der VDH ganz sicher keine Knüppel zwischen die Beine geworfen. Im VDH wäre es durchaus möglich, Aussies oder Border Collies oder Collies oder weiss der Geier was, auf Arbeitsleistung zu züchten - WENN denn die entsprechenden Züchter es auf die Reihe bekommen würden, einen eigenen Zuchtverband mit entsprechender ZO hinzubekommen.

    Steht nämlich auch in der Rahmen-ZO des VDH drin, dass diese nur eine allgemeine Vorgabe für alle ist, und die weitere Ausarbeitung und Verschärfung obliegt den Rassezuchtverbänden.

    Der VDH hätte ganz sicher nichts dagegen gesagt, wenn bsp. der CfBrH hergegangen wäre und eine Hüteleistungsprüfung im Rahmen der Zuchttauglichkeitsprüfung beim BC (oder beim Aussie) vorzuschreiben.

    Das Einzige, was der VDH erwartet, dass ein BC oder Aussie oder .... auch aussieht wie ein solcher. Und dementsprechend auch eine Formwertnote erhält, die zeigt, dass Hund so aussieht, dass man ihn als BC, Aussie, .... erkennen kann.

    Zitat

    Ich hab auch gehört, daß für Allergiker besonders der Labradoodle und der ( weiß nicht wie er heißt - Kreuzung Großpudel mit Goldie ) besonders geeignet sein sollen. Angeblich haaren die auch nicht so... :???: ...

    das ist Unsinn. Wird von den Vermehrern dieser Mischlinge so propagiert um die Hunde besser zu verkaufen. Entspricht aber leider nicht der Realität.

    Wenn schon, dann sollte man sich an die Ausgangsrasse, nämlich den Grosspudel, halten. Und auch da gilt, was schnauzermädel geschrieben hat - Test auf den individuellen Hund.

    Anjani
    von der Figur her unterscheidet sich ein Grosspudel nicht wesentlich von einem Deutsch Drahthaar. Das WEsen ist etwas anders. Die Frage ist allerdings, ob ihr einen reinen Jäger wirklich auslasten könnt rsp. braucht. Der DD wird auch heute noch v.a. auf Jagdleistung gezüchtet. In Privathand hat mE so ein Hund nicht wirklich was zu suchen.
    Kann natürlich sein, dass ihr Jäger seit, dann wäre das was anderes.

    Viele Grüße
    Cindy

    wenn Du einen kleinen und einen grossen Hund halten willst, dann sollte der Kleine absolut NICHT zu mini sein.

    Ich habe einen 66 cm Grosspudel und einen 29 cm Zwerg. Die beiden spielen zwar recht schön miteinander. Aber ohne Aufsicht geht das absolut nicht. Denn da die Grosse recht grobmotorisch ist und im Trieb teilweise einfach nur noch albern wird, wäre unkontrolliertes Spiel für den Zwerg lebensgefährlich.

    Ein heftiger Tritt, den ein 10 cm grösserer Hund noch locker wegstecken könnte, kann bei ihr durchaus schon zu ernsthafteren Verletzungen führen.

    Chihuahuas gibt es durchaus mit langem Fell. Aber auch hier - ich würde so einen winzigen Hund NIE zu einem grossen Hund nehmen.

    Externer Inhalt www.flying-poodles.de
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    Solche Bilder sehen vielleicht witzig aus, aber es erfordert durchaus Kontrolle der jeweiligen Hunde.


    Viele Grüße
    Cindy

    Zum Thema "Alphawurf" noch eine Anmerkung:

    den "Alphawurf" gibt es nicht.

    Das "sich auf den Rücken drehen" ist eine AKTIVE Unterwerfung von Seiten des sich Unterwerfenden. Mit "den Hund durch den Halter auf den Rücken drehen" hat das so rein gar nichts zu tun. Bei einem Hund, der von Welpe an derart tyrannisiert wird, kann das noch gut gehen. Bei einem ausgewachsenen Hund, der ein gewisses Selbstbewusstsein entwickelt hat, sollte man vorsichtshalber einen Krankenwagen danebenstehen haben wenn man derartige Sperenzien machen möchte.

    Viele Grüße
    Cindy