ZitatEr stand so bei seiner herde als ein Hund ankam und in die Herde ging, da schickte er seinen Hund und der packte den anderen, wäre kein Problem gewesen, er ist im Recht.
in dem Fall wäre das wohl noch durchgegangen.
Zitat
Dann kam der Hundehalter ging zu seinem Hund und trat den Hund von dem Schäfer, daraufhin sagte der Schäfer seinem Hund das er an den Mann gehen soll. Das wäre auch kein Problem gewesen,
DAS wäre ganz sicher ganz schnell ein Problem gewesen. Wenn eine Zivilperson einen Hund
a) auf den Mann ausbildet ist das verboten und kann ganz ordentlich bestraft werden
b) wenn der Mensch durch den Hund dann auch noch verletzt wird, wird das dann so richtig teuer.
Die Aussage des Schäfers "dass das dann kein Problem und auch ok ist" ist definitiv falsch.
Zitatda der Hund des Schäfers dazu da ist Gefahren an der Herde abzuwehren, wenn durch die Gefahren ein größerer Schaden durch die Tiere entstehen würde.
Prinzipiell ja. Aber deshalb darf der Hund trotzdem keine Menschen angehen. Zumindest nicht in Deutschland. Weder von sich aus, noch auf Kommando.
Zitat
Als der HH aber blöd wurde und der Schäfer den Hund nocheinmal schickte, hat er ne Anzeige bekommen (aber das ist ein anderes Thema)
Nun, der Schäfer hätte schon beim ersten Mal eine Anzeige bekommen können.
Zitatwas mir grad so einfällt: ein Blindenhund schütz seinen Blinden ja auch vor Fremden. Durch Abschirmen. Die beißen ja nich und knurren tun die auch nicht. Soweit ich weiß stellen die sich einfach zwischen den Fremden und den Blinden.
Nö, ein Blindenhund schützt nicht. Bekommt er auch nicht beigebracht. Was er beigebracht bekommt ist, "seinen" Menschen davor zu schützen, mit anderen Menschen zusammenzustossen usw.
Aber Schutz im Sinne von Abwehr von Angriffen - no way.
Und wie schon geschrieben, das machen in der Tat die wenigsten Hunde, wenn es wirklich hart auf hart geht. Ist ja auch verständlich. Die ganze Zeit versuchen wir, unsere Hunde auf "Kindniveau" zu halten, sie sollen auf uns hören, möglichst nicht selbständig agieren und "rangmässig unter uns stehen" - und dann kommt eine Gefahrensituation und auf einmal erwarten wir, dass Hund uns beschützt
:irre: ![]()
Um wirklich ernsthaft zu schützen, muss ein Hund ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln, im Kopf richtig erwachsen sein, selbständig denken und handeln können.
Ich kenne genug Hunde auch aus "Gebrauchshunderassen", bei denen Hunde, die echte "Schutzeigenschaften" (nicht zu verwechseln mt VPG) mitbringen, deutlich häufiger vorkommen als bei anderen Rassen, und trotzdem findet man da genügend Hunde, die sich im Ernstfall hinter ihren HF stellen und sagen "mach Du mal".