Beiträge von yane

    Tanja

    mit 11 Monaten muss das Wachstum noch lange nicht abgeschlossen sein. Meine "Kleine" hatte zu dem Zeitpunkt auch mal ne kurze Pause von 2-4 Monaten gemacht, genau weiss ich das nicht mehr. Tja und dann kam mit 14 Monaten nochmal ein richtig netter Schub von immerhin 5 cm.

    Also Wachstum noch lange nicht abgeschlossen.

    Und mit 49 cm ist dein Hund ein Large, also Sprunghöhe 60-65 cm. So wie es aussieht einer von der flitzigen Sorte. Mit so einem Hund würde ich ganz sicher NICHT zu früh mit Springen anfangen und niedrig springen. Denn genau das sind diejenigen, die dann später Kandidaten für "Anti-Stangen-Schubs"-Training werden. Was sehr, sehr langwierig werden kann.

    @Iuju
    jo, hätte ich bei meinem Chaostierchen auch mal machen sollen. Bin mir heute ziemlich sicher, dass das mit ein Hauptgrund für ihre Sprung"technik" ist. Zu früh angefangen, zu lange niedrige Höhe. Clothier schreibt es ganz klar in ihrem Buch, dass dieses zu niedrig anfangen absolutes Gift für eine saubere Sprungtechnik ist. Aus Konditionsgründen soll man auch nicht gleich auf voller Höhe anfangen, aber dieses lange "zwischen den Auslegern durchlaufen lassen mit Stangen auf dem Boden oder bis maximal Mini-Höhe" bei den Large-Hunden :nosmile:

    na ja, ob es bei das Nelchen was geändert hätte, weiss ich nicht. Aber die Ansätze nach Clothier waren recht vielversprechend, bis sie sich wieder verletzt hat :motz: Kamikaze-Pudel :roll:

    Jenny

    das ist Ansichtssache. Und mE auch eine "Kopfsache". Ich gehe davon aus, wer Agility anfängt, macht es entweder richtig oder hört irgendwann wieder auf, bleibt aber nicht auf der Stufe "Geräte anlernen" für immer stehen. Also macht derjenige Agility. Für mich fängt Agility nicht erst mit dem laufen ganzer Parcours an. Und Führtechnik lernt auch ein Anfänger schon. Dabei braucht es nicht mehr als ein paar Sprünge und Tunnel. Das klappt idR recht schnell - es sei denn man hat nen Grosspudel. Da dauert das dann etwas länger :D und unter Umständen funktioniert es nie :gott: :group3g:

    weisst Du, um einen "allergikerfreundlichen" Hund zu bekommen, braucht es keine obskure Mischung, die ganz offensichtlich in vielen Fällen nicht hält, was die Vermehrer versprechen.
    Wer mit einem Doodle-Mischling keine Probleme hat, hat mit einem reinrassigen Pudel auch keine Probleme. Dagegen gibt es genügend Beispiele von Leuten, die massive Probleme auch mit Doodle-Mischlingen haben, aber keine mit reinrassigen Pudeln. Woran das wohl liegt?

    Hi zusammen,

    aus Erfahrung würde ich grundsätzlich mit KEINEM Hund mehr mit Sprungtraining anfangen, der noch nicht vollständig ausgewachsen ist. Mit 11 Monaten ist ein Hund, zumindest ein grosser, noch nicht ausgewachsen.

    Stangen auf dem Boden oder sehr niedrig bringt die "besten" Stangenschubser hervor. Erfahrungswert. Lieber ein paar Monate länger warten und dann recht schnell auf volle Höhe gehen.

    Ich weiss, dass man als blutiger Anfänger ungeduldig ist wie nochmal was. Aber die paar Monate hin oder her machen den Kohl nicht fett. Und wenn man dann stattdessen später dann das Dreifache an Zeit darauf verwenden darf, dem Hund beizubringen, nicht einfach über die Hindernisse/Stangen "drüberzufleddern", hat man so rein überhaupt nichts gewonnen.

    Zonenarbeit - es gibt für Anfänger nichts langweiligeres habe ich so das Gefühl als das korrekte Antrainieren der Kontaktzonen. Höre es immer wieder bei unseren Agi-Trainern, die die Anfänger trainieren, dass die Leute viel zu ungeduldig sind und kaum dreht man ihnen den Rücken zu, lassen sie Hund doch mal über die Wand oder den Steg.
    Tja, das sind dann alles Leute, die noch nie einen Hund gehabt haben, der Zonen überspringt. Denn dann wüssten sie, dass sie die paar Wochen, die sie etwas Geduld haben und für einen korrekten Aufbau verwenden sollten, später ganz bitter bezahlen dürfen. Ebenfalls Erfahrungswert.
    Es gibt da (aus dem Obedience entliehen, trifft aber auch auf's Agi zu) eine nette "Weisheit" (sinngemäss zitiert):
    "Zu viele HF haben keine Zeit für einen sauberen Aufbau, aber alle Zeit der Welt um einen schlampigen Aufbau zu korrigieren".

    Um es nochmal zu verdeutlichen - idR dauert die Korrektur eines schlampig durchgeführten Aufbaus mindestens dreimal so lange, wie wenn man von Anfang an gleich sauber gearbeitet hätte. Und nur zu häufig kann man gar nicht mehr wirklich korrigieren, sondern nur noch "verbessern".


    Jenny

    Agility-Training fängt mit dem Augenblick an, mit dem man anfängt, seinem Hund ein Gerät anzulernen. Eigentlich noch früher, nämlich wenn man anfängt, seinem Hund beizubringen, dass es toll ist, mit seinem Menschen zu arbeiten (hoffentlich). Agility ist nicht nur über einen Parcours drüber rennen. Der richtige Geräteaufbau ist das A und O im Training des Hundes. Und genau deshalb ist das bereits Agility.

    Hi,

    das hat mit deinem Mischling geklappt. Inzwischen kenne ich aber genügend andere, die auf die haltlosen Versprechungen von "Doodle"-Vermehrern reingefallen sind - und bei denen es eben nicht funktioniert von wegen keine Probleme mit Allergie. Ist ja auch nur logisch. Bei einer Mischung weiss man eben im Vorfeld nicht, was rauskommt. Deswegen sind es ja Mischlinge.

    Hi

    Zitat

    ! Für mich sind Gebrauchshunde, Hunde für VPG/Mondioring und Polizei/Zoll.

    Hunde, die nur in VPG und Mondio geführt werden, sind für mich keine Gebrauchshunde, sondern SPORThunde. Ok, sie werden in einem Sport geführt, der bestimmte Eigenschaften aufzeigen KANN, die für einen Bereich im Gebrauchshundewesen, nämlich Polizei/Militär usw. , wichtig sind. Und deshalb als Zuchtauslesekriterium genommen wird. Mehr aber auch nicht.

    Hunde, die ernsthaft im Rettungswesen geführt werden, sind für mich genauso Gebrauchshunde wie Hunde, die in jagdlichem Einsatz geführt werden. Diese Hunde sind GEBRAUCHSHUNDE. Keine SPORTHUNDE wie rein VPG oder Ring geführte Hunde.

    Ansonsten kann ich BolleBoxer's Ausgangspost nicht nachvollziehen. Hier werden Hunde gemäss der für die Gebrauchseigenschaften ihrer Rasse benutzten Termini beschrieben. Wo ist das Problem? Wenn ich mir einen DSH kaufe, dann will ich wissen, ob er für das taugt, wofür ich ihn haben will. Und das ist, zumindest im Leistungsbereich, immer noch sportlicher Schutzdienst oder eben Diensthund. Und da sind nun mal Eigenschaften wie "Härte", "Kompromisslosigkeit", eine gewisse Aggressionsbereitschaft usw. unerlässlich. Im reinen Sport, der nicht der Zuchtauslese, sondern nur dem Nachgehen eines Hobbys dient, vielleicht nicht. Aber eben, sobald der Punkt "Zucht" ins Spiel kommt. Mal angenommen ein Diensthundeführer hat einen "Diensthund", der in brenzligen Situationen "weich" wird, "Kompromisse eingeht" und letztendlich den Diensthundeführer vorschickt nach dem Motto "geh Du mal vor, ich bin direkt hinter dir" - ähm? Hallo?

    @BolleBoxer
    BTW wenn ich an Boxer denke, dann denke ich zunächst an Hunde mit eingedrückter Plattnase, die asthmatisch röchelnd durch die Gegend laufen, Probleme mit der Ausdauer aufgrund der Atemzufuhr haben, wegen der überhängenden Lefzen rumsabbern, massiven Vorbiss haben usw.

    Was man wahrnimmt, liegt immer im Auge des Betrachters. JA, es gibt sie, die karpfenrückigen, froschgängigen DSH, die entweder völlige Schlaftabletten sind oder einfach nur gaga im Kopf. Aber es gibt genauso gut auch die anderen. Nur werden die eher weniger wahrgenommen.

    Genauso ist es mit Boxern. Es gibt tatsächlich leichte, sportliche Boxer, die trotz ihrer zu kurz gezüchteten Nase keine nennenswerten Atemprobleme haben, rennen können, usw. Aber auffällig sind eben die anderen. Die, bei denen man sich überlegt, wie es wohl kommen kann, dass eine ehemalige Gebrauchshunderasse derart verzüchtet werden konnte.

    Appelschnut

    Zitat

    Ich kann verstehen, wenn ein Verein ohne den VDH leben möchte. Ich kann auch verstehen, wenn man mit den dortigen Regeln nicht einverstanden ist, dass man selbst etwas aufzieht.

    Aber dann brauche ich keinen Namen, der Verwirrung stiftet, DANN macht man etwas eigenes.

    wie schnauzermädel schreibt - ein Verein/Verband, der ohne den VDH =Verband für das Deutsche Hundewesen bzw. die FCI = Federation Cynologique Internationale leben möchte, bitte.
    Aber dann auch ehrlich dazu stehen und nicht mit ähnlichen Namen und Abkürzungen "werben", die darauf abzielen, zumindest Neulinge und Laien zu verwirren.
    Das ist in höchstem Maße unseriös und zeigt mE die Geisteshaltung der entsprechenden Personen.

    BTW um das Ganze komplett undurchsichtig zu machen haben die Damen und Herren "Dissidenzler" nun auch noch eine F.C.I. = Federacion Canina Internacional gegründet, um, na erratet ihr es?, gross verkünden zu können, Mitglied der F.C.I. zu sein.
    Und darauf fallen dann nicht nur absolute Hundeneulinge rein.

    Hi,

    Zitat

    Der Bobtail hat zum Beispiel einen Gendefekt (Collie auch), der es nicht erlaubt bestimmte Medikamente zu verabreichen.

    DAS wissen Tierärzte durchaus - denn das lernt man.

    BTW - es heisst Ivermectin. Avermectin bzw. Avermectine bezeichnet die Wirkstoffgruppe, zu der Ivermectin gehört. Und nicht alle Avermectine sind für Hunde mit MDR1-Defekt toxisch.

    Zitat


    Allerdings frage ich wenn ich zu einem anderen Tierarzt muss immer nach ob sich das mit dem MDR1-Gendefekt verträgt. Letztlich grosses Fragezeichen in der Tierklinik(!) als ich ein Wurmmittel abholen wollte,

    dann die Antwort:"Was hatten sie denn seither?"-"Ach Drontal Plus? Das hat er vertragen? Dann bekommen sie das wieder mit!" Supi, oder???[/quote]

    sorry, aber wenn nichts auf der Verpackung steht, woher soll Tierarzt dann wissen, wie was wo? Die können auch nicht alle Wirkstoffe in allen Medikamenten auswendig im Kopf haben bzw. wissen, welcher Wirkstoff nun explizit bei welcher Tierart nicht oder bei welchem Gendefekt oder überhaupt ....

    Dafür gibt es Nachschlagewerke, die nur leider auch nicht immer up to date sind, da zumindest für die Buchform das Drucken auch seine Zeit braucht. Und wenn ich mir so die "Rote Liste" anschaue, dann ist das hauptsächlich auf Humanmedizin ausgelegt. Und die Tierärzte dürfen sich ihren Teil dazu denken.

    Also, kann ich nur empfehlen, entweder erst mal nachdenken, bevor man überzogene Forderungen stellt. Oder aber selbst Tiermedizin studieren und besser machen. Dann darf man auch meckern.

    Hi,

    warum soll sich ein Tierarzt mit allen Rassen auskennen?

    Und wie Sascha schon gefragt hat - mit welchen?

    Man nehme mal einen Tierarzt für Kleintiere (bei den Grosstieren ist das gar nicht mal soooo tragisch, die gängigen kennt man und die seltenen ..... die kennt man dann auch, wenn man die Halter mal kennt). Interessanterweise sind es immer die Kleintierbesitzer, die sich derart "aufspielen".

    Aber seien wir mal ehrlich, bei über 350 FCI-anerkannten und einer Reihe nicht anerkannter Hunderassen, muss ein TA nun wirklich nicht alle kennen und über alle Bescheid wissen.

    Denn dann könnten ja die Katzenhalter auch kommen und sagen "mein TA muss aber alles über alle Katzenrassen wissen".

    Tja und dann kommen noch die Geflügelhalter, Hasen- und Kaninchenzüchter, Vogelhalter, ........

    Also, reg Dich ab oder mach es besser, sprich studier Tiermedizin und lern alles über alle Rassen bei allen Tierarten, die Du jemals behandeln willst.