Beiträge von yane

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    Die Peta-Studie belegt zudem, dass vegan ernährte Hunde selten bis garnicht an einer SDU erkranken.

    *lach*

    wer PETA glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.


    Und was deinen Hund betrifft - na 4 Jahre sind auch ne ordentliche Zeitspanne, nach der durchaus bsp. durch Jodmangel entsprechende gesundheitliche Probleme auftreten können.

    Und unter "Blutwerte sind spitze" verstehe ich was anderes, da stimme ich lunanuova absolut zu.
    Meine alte Hündin hatte mit 13 Jahren Spitzenblutwerte. Kommentar des untersuchenden Tierarztes "Blutwerte wie ein 5-6 jähriger, gesunder Hund". Ausnahme? Bisher bei unseren Hunden nicht.
    Aber vielleicht haben wir ja nur Ausnahmehunde :lol:

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    Und darauf, was ich geschrieben habe mit Tierarzt und Uni München geht keiner ein.

    warum auch? Die haben bisher noch keinen Ernährungsplan erstellt oder? Es war nur eine Anfrage, ob das möglich wäre und die Antwort "schauen wir mal".

    Ohne entsprechende Zusätze werden die Dir auch keinen Ernährungsplan aufstellen. Und da sind wir schon wieder beim Thema "einerseits Umweltverträglichkeit predigen andererseits aber nicht ohne synthetische Zusätze auskommen".

    Und nur mal so am Rande - ein Rind kann bsp. fast alle lebensnotwendigen Proteine aus Tiermehl selbst erzeugen. Das ist Fakt und wissenschaftlich erwiesen. Rinder könnten nahezu ihren gesamten Proteinbedarf rein aus Harnstoff und Ammoniumsalzen selbst erzeugen.
    Aber da seit ihr interessanterweise dagegen, so von wegen nicht artgerecht, Rind ist Pflanzenfresser usw. :???:

    Wie passt das zusammen?

    Hi Shiera,

    nicht jeder Züchter hat automatisch bei jedem Wurf alle Welpen schon von vornherein verkauft. Es gibt zwar verschiedene Rassen, bei denen das öfter der Fall ist, dass alle Welpen schon früh verkauft sind. Aber das ist nicht die Regel.

    Meine mittlere Hündin bsp. war auch so ein "Ladenhüter". Sie habe ich erst mit knapp 5 Monaten gekauft. Und ein Bruder von ihr ging erst noch 2 Wochen später weg.

    Aber "mal eben Geld mitnehmen und Hund aussuchen" - das hättest Du bei ihrer Züchterin vergessen können. Selbst ich habe die Kleine erst eine Woche später nach ein paar Tagen Bedenkzeit und mehrfachen Besuchen, u.a. mit meiner älteren Hündin, mitbekommen. Und das, obwohl wir in der gleichen Ortsgruppe unseres Zuchtverbands sind. Kommentar war "ich gebe niemandem gleich beim ersten Besuch einfach so einen Hund mit, auch Dir nicht".

    Und es ist nicht automatisch so, dass die besten Welpen zuerst weggehen. Ich kenne einige Züchter, die äusserst vielversprechende Welpen gern mal etwas zurückhalten um zu sehen, ob sich nicht noch ein besseres Plätzchen findet oder ob der Knirps vielleicht nicht doch einfach bleibt.

    Wobei sich natürlich auch immer die Frage stellt, was der beste Welpe ist. Für den Ausstellungsfan ist das vielleicht der mit dem vielversprechendsten Körperbau, der aber vom Temperament her etwas transusiger ist. Für denjenigen, der einen Hund sucht, mit dem er Sport machen kann und der mit Ausstellungen nichts am Hut hat, ist vielleicht der Hund mit dem Zeichen/Farb/Zahn/.... fehler aber dafür dem grössten Temperament der Rasselbande der beste Hund.

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    Nur mal kurz OT: was Leistungssportler und vegane Ernährung angeht, vielleicht wäre mal Carl Lewis zu erwähnen oder der vegane Arzt und Bodybuilder Alexandar Dargatz. Soweit mir bekannt, war auch ein Iron-Man-Gewinner ein Veganer. Wohl alles Ausnahmen, was?

    Du nennst hier 3 Menschen. 3!!!!! Wie viele Menschen gibt es derzeit auf der Erde? Nur mal so im Vergleich. Und wie viele davon treiben gezielt Hochleistungssport oder verrichten schwere körperliche Arbeit?

    Ja, drei Menschen bezeichne ich als Ausnahme.
    Carl Lewis war Leichtathlet, wenn ich mich richtig erinnere. Also dann würde mich mal interessieren, wie viele der Hochleistungssportler im Leichtathletikbereich Veganer sind. 20%, 30%, 40%?
    Oder doch nur vereinzelt ein paar Personen?

    Gerade im Leistungssport ist das Thema Ernährung ein sehr wichtiger Punkt. Und Leistungsportler, die auf internationalen Wettkämpfen vorne mitlaufen wollen, nehmen dieses Thema idR sehr ernst. Wenn da bewiesen wäre, dass vegane Ernährung zu besserem Erfolg führen würde - was meinst Du, wie viele davon sich dazu entschliessen würden, sich vegan zu ernähren?

    Fakt ist, es sind Ausnahmen. Klar kann man diese Ausnahmen immer wieder herzeigen. Trotzdem bleiben sie Ausnahmen.

    Und nicht nur das Gebiss - auch der Rest des kompletten Magen-Darm-Trakts ist darauf ausgelegt, zumindest eine Zeitlang mit nur wenig tierischem Eiweiss auszukommen.
    Dass wir Menschen heutzutage überhaupt vegetarisch überleben können, von vegan ganz zu schweigen, liegt v.a. daran, dass die wenigsten Menschen in den Industrieländern wirklich harte körperliche Arbeit verrichten müssen.

    Es gibt keine schwer körperlich arbeitenden Menschen oder auch Hochleistungssportler, die komplett mit pflanzlicher Nahrung überleben können. Einzelne Ausnahmen bestätigen die Regel, denn das sind genau das - Ausnahmen.
    Letztendlich ist es also genau unsere aktuelle "Zivilisation", die speziell von Veganern angeprangert wird, die überhaupt dazu geführt hat, dass es möglich ist völlig auf tierisches Eiweiss zu verzichten. Der aktuelle Lebensstil und die entsprechende Ausbeutung der Natur sind es, die Veganer am Leben erhalten durch die ganzen chemischen Zusatz- und Ersatzstoffe, deren Herstellung für die Herstellung veganer Ernährung notwendig sind - wenn man sich das mal genau durchdenkt ist das doch pervers oder?

    Wären wir noch in der Steinzeit zu Zeiten der Jäger und Sammler (hier klingt es ja schon an, Menschen sind Omnivoren), dann würden wir uns gar keine Gedanken darüber machen, ob das Tier, das wir da jetzt gerade gejagt und erlegt haben, nun gelitten hat oder nicht. Wir könnten es uns gar nicht leisten, diesem Tier gegenüber Gefühle zu hegen von wegen "ich esse Dich nicht, weil Du gelitten hast" - denn letztendlich würde das für uns langfristig den Tod bedeuten, da wir nicht in der Lagen wären, unseren Bedarf langfristig zu decken - so einfach ist das.

    Klar ist, dass wir Menschen in den Industrieländern zu viel Fleisch essen. Keine Frage - und zuviel an Fleisch ist, im Allgemeinen gesehen und nicht auf das einzelne Individuum Mensch bezogen, für uns Menschen auch nicht gesund.
    Daher und generell weil wir im Verhältnis zu viel Nahrung zu uns nehmen, kommen die ganzen "Zivilisationskrankheiten".
    Dass Vegetarier im Schnitt gesünder leben als Nicht-Vegetarier liegt idR auch NICHT daran, dass sie kein Fleisch/Fisch essen. Sondern daran, dass sie sich idR mehr GEdanken darum machen, was sie überhaupt so zu sich nehmen.

    Mal angenommen, ein Vegetarier würde sich jetzt entschliessen, kein Fleisch mehr zu essen. Aber ansonsten überhaupt nicht auf sein Essen achten und letztendlich wahllos alles in sich reinstopfen. Ohne Blick auf ausgewogene Ernährung.
    Das wäre auch ungesund. Aber das machen die wenigsten Vegetarier.

    Allein schon aus diesem Grund ist es Unsinn, Vegetarier mit Nicht-Vegetariern zu vergleichen.

    Wenn schon, dann müsste man einen Vegetarier mit einem bewusst gesund essenden Nicht-Vegetarier vergleichen. Besser gesagt, der Signifikanz wegen müsste es jeweils eine Gruppe sein. Je mehr desto besser.
    Nur - wie unterscheidet man einen bewusst gesund essenden Nicht-Vegetarier von einem ungesund essenden Nicht-Vegetarier? So einfach geht das nicht.


    naijra

    meine volle Zustimmung

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    ich finde, man sollte in dieser hinsicht eher das studium umgestalten und einen zusatzpraktikumskurs für angehende tierärzte anbieten, welche nicht ausschließen möchten, dass sie vielleicht in schlachthöfen arbeiten werden (natürlich mit zusätzlicher zertifikation).

    Ganz klares NEIN. Wer damit ein Problem hat, soll was anderes studieren. Punkt, Aus, Ende. Es gibt genügend Bewerber um Studienplätze, da braucht es derartige Dogmatiker nicht.
    Der gesamte Lebensmittelbereich ist ein WICHTIGER Bestandteil des Berufsbildes Tierarzt. Und entsprechend gehört das in die Ausbildung mit dazu. Ohne Wenn und Aber. Und schon gar nicht nur weil ein paar verquere Dogmatiker damit ein Problem haben. Dann haben sie nämlich auch ein Problem mit ihrem Beruf an sich. Weit über ein Drittel aller TAs sind heutzutage direkt oder indirekt, ganz oder teilweise im Lebensmittelbereich tätig. Weisst Du, was andere Berufszweige sagen würden, wenn da plötzlich ein paar Fanatiker meinen, ein derart wichtiger Teil des Berufs aus der eigentlichen Grundausbildung völlig auszuklammern? Die würden die betreffenden Personen auslachen - und zwar völlig zu recht. Derart alberne und kindische Vorstellungen, so was kann man nicht ernst nehmen. BTW, auch der komplette Lebensmittelbereich ist während des Studiums NUR Grundausbildung. Aber die gehört dazu. Die eigentliche Qualifizierung für diesen Bereich folgt, wie bei allen anderen Bereichen auch, NACH dem Studium.

    Was hat die Dame denn in Anatomie gemacht? Da sind Tiere IHRETWEGEN gestorben. Ok, zugegeben, die wären ansonsten im Schlachthof oder beim Abdecker gelandet, aber trotzdem ....
    Hat sie das völlig übersehen? Da hatte sie wohl keine Probleme, diese Tiere auszunutzen?

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    aber wenn ein trockenfutter keine schädlichen stoffe enthält, sollte doch auch nicht gesundheitsschädlich sein, oder?

    Selbst wenn KEINE schädlichen Stoffe drin sind, wird der Organismus falsch belastet. Die Stoffwechselprozesse werden nicht so angesprochen, wie es die NATUR, die ihr ja für so wichtig haltet, braucht. Einfach weil die Zusammensetzung, Konsistenz etc. nicht der Natur entspricht. Und damit ensteht vielleicht auf Dauer keine Mangelernährung. Aber wenn der individuelle Hund Pech hat, kann sein Organismus auf Dauer die Fehlernährung nicht kompensieren.

    siehe Hummels Erklärung. Das betrifft nicht nur die Bauchspeicheldrüse, sondern den kompletten Stoffwechsel. TroFu im Allgemeinen ist keine artgerechte Ernährung.
    Ist wie bei Fertigtüten. Da sind es auch nicht die "schädlichen Substanzen" (dürfen ja nicht drin sein). Sondern das, was im Gegensatz zu natürlicher Nahrung fehlt.

    Es gibt Hunde, die können das auf Dauer kompensieren. Ok. Aber es gibt auch Hunde, die können das nicht.
    Und glaub mir, von denen wirst Du von "Vegan funktioniert"-Seite her NICHT zu hören bekommen.

    Aber es ist wie mit allem anderen auch. Der einen trinkt jeden Abend seinen Schnaps und wird 100 Jahre alt, der andere trinkt vielleicht einmal im Monat ein Glas Rotwein und stirbt mit 70. Der eine ernährt sich zeitlebens gesund, treibt Sport und und und - und ist mit 80 tattrig und senil. Der andere treibt zeitlebens Raubbau mit seinem Körper und ist mit 90 noch fit.
    Logischerweise gibt es auch die umgekehrten "Lebensläufe".
    Man kann nur leider nicht im Vorfeld sehen, zu welcher Sorte Hund der eigene gehört.

    Mal ein komplett anderes Beispiel: Meine derzeit älteste Hündin hat mit Agi angefangen, da war sie noch kein Jahr. Sie ist jahrelang im Sport gegangen, wurde viel belastet und und und - und hatte mit 8 Jahren noch Gelenke, da meinte mein ehemaliger Chef "Gelenke, da könnte so mancher junge Hund neidisch werden". Astrein sauber, nicht mal den Ansatz eines Beginns einer Arthrose oder Spondylose. Ihr Onkel dagegen, der zeitlebens reiner Familien- und Spaziergehhund war, musste im Alter von etwa 8 Jahren wegen hochgradiger Spondylose mit Lähmungserscheinungen eingeschläfert werden.

    Wäre es umgekehrt gewesen, ihr Onkel der "Sporthund" und meine Hündin die "Spaziergehhündin", dann wäre das ganz klar gewesen - das kommt vom Sport. So aber ..... - Veranlagung. Ganz einfach. Und so ist es auch mit der Ernährung - der eine Hund wird mit Aldi-Futter uralt. Der andere wird in jungen Jahren bereits schwer krank. Ob's letztendlich wirklich vom Futter kommt, gute Frage.
    Soweit ist die Wissenschaft derzeit noch nicht.

    ABER! Wir Menschen schaffen uns Tiere an und dann ist es unsere Pflicht und in unserer Verantwortung bestmöglich für diese Tiere zu sorgen. Und dazu gehört auch eine artgerechte Ernährung.

    Hummel

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    Es bedeutet: Sie sind keine reinen Fleischfresser. Aber eben zum größten Teil und nochmal: Schau dir die Anatomie an!

    nicht ganz - die Tatsache, dass ein Tier als Fleischfresser klassifiziert wurde, an sich bedeutet schon nicht, dass dieses Tier sich ausschliesslich von Fleisch ernährt. Im Prinzip bedeutet es, dass sich dieses Tier zum grössten Teil von anderen Tieren, die seine Beutetiere darstellen, ernährt.

    @all
    Nehmen wir mal eine Katze, die hier schon als reiner Fleischfresser dargestellt wurde - auch eine Katze frisst nicht nur Fleisch. Was sind denn die Beutetiere der Katzen? Mäuse, Ratten, Vögel usw. - und was fressen die??????

    ja glaubt hier jemand ernsthaft, dass eine Katze den Mageninhalt einer Maus ausspuckt? Oder dass besagter Mageninhalt nicht verwehrtet wird? Der wird sehr wohl genauso verwertet. Denn auch eine Katze braucht die im Mageninhalt enthaltenen Inhaltsstoffe.

    So einfach ist das.

    Fleischfresser bedeutet nicht, dass dieses Tier NUR Fleisch frisst, sondern dass dieses Tier andere Tiere als Beute frisst - idR komplett mit Fell, Knochen, Mageninhalt und und und.
    Hunde fressen durchaus mal Äpfel, Gras usw. Leben können sie davon nicht, denn sie können keine Zellulose aufspalten. Weder haben sie das Gebiss dazu (Mahlzähne), noch die entsprechenden Enzyme in Speichel, Magensaft und Darmflora.
    Tatsächlich ist die Grasfresserei von Hunden nichts anderes als "Magenreinigung" - das als Argument pro vegane Ernährung zu nehmen ist mE doch sehr gewagt. Wie gut Hund Gras verdauen kann, kann man sehen, wenn Hund exzessiv Gras gefressen hat. Da kommen die Halme der Länge nach so gut wie unversehrt mit dem Kot wieder raus.

    Ein Omnivore dagegen ist absolut in der Lage, Pflanzen ohne Vorverdauung durch Beutetiere selbständig zu verdauen. Das fängt bei seinem Gebiss an. Die Backenzähne des Omnivoren sind als Mahlzähne angelegt - BTW die etwas grössere Kaufläche der Backenzähne des Hundes (in welcher Hinsicht ist die Kaufläche denn grösser, wenn ich mir bsp. die Zähne meines Zwergpudels mit einer gleichgrossen Katze vergleiche? Klar hat ein Hund in Relation etwas grössere Zähne, die Kauoberfläche aber ist trotzdem die eines Fleischfressers, nur eben eines Fleischfressers, der andere Beutetiere hat als eine Katze) - bedeuten trotzdem nicht, dass Hund deshalb als Omnivore eingestuft werden kann. Ich meine, man kann auch die Behauptung aufstellen, dass ein Delphin zwangsläufig an Land leben kann - schliesslich atmet er ja auch Sauerstoff an der Luft ein.

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    Der Hund ist ein Omnivor, kein Carnivor ;)

    diese Behauptung wird durch die 100.000ste Wiederholung auch nicht wahrer. Schau Dir allein mal das Gebiss eines Omnivoren an. Brauchst dazu nur in den Spiegel zu sehen und deinen Mund ganz weit aufzumachen. Fällt Dir an deinen Backenzähnen im Vergleich zu den Backenzähnen deines Hundes was auf?


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    Heutzutage steht einer veganen Ernährung des Hundes nichts mehr im Wege.

    Doch -die ARTGERECHTHEIT.

    Heutzutage steht auch der Fleischfütterung eines Pflanzenfressers nichts mehr im Weg. Dagegen seit ihr aber doch - äusserst inkonsequent.

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    weave poles

    ist NICHT die Bezeichnung für diese Trainingsart, sondern für den Slalom an sich. Im amerikanischen Sprachgebrauch heisst der "weave poles" oder kurz "weaves".


    Und was die 2x2 Trainingsmethode betrifft .... nun, Du schreibst doch selbst, man muss auf jeden Hund eingehen.

    Mit einem eher langsamen unmotivierten Hund würde ich vielleicht eher Gasse trainieren. Mit einem extrem trampeligen, durchgeknallten Grosspudel, der keine Hemmungen hat, mal so nebenbei ein paar Stangen zu zertrümmern, wäre das vielleicht eher die Trainingsmethode der Wahl gewesen.

    Wir sollten mal von der Einstellung "den Hund der Trainingsmethode anpassen zu wollen" wegkommen und die Trainingsmethoden an den jeweiligen Hund anpassen.

    Wie gesagt, die Amerikaner sind begeistert. Und da in der Mailingliste fast keine Border Leute sind, sondern v.a. Pudelleute, aber auch Trainer, die andere Rassen trainieren, denke ich schon, dass man diese Methode durchaus auch bei anderen Hunden als triebigen BCs einsetzen kann.

    Seien wir ehrlich - WARUM rennt ein Hund so schnell durch die Gasse? Weil am Ende die Belohnung wartet, bsp. in Form eines fliegenden Balles. Wenn der Slalom auf die 2x2 Methode konsequent und langsam aufgebaut wird (also nicht der dritte Schritt vor dem ersten) und bei weniger motivierten Hunden bsp. mit sehr "wertvollem" MO gearbeitet wird (flliegender Ball) dürften auch weniger motivierte Hunde damit gut klarkommen.

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    ich kenne eine angehende tierärztin, die ebenfalls veganerin ist. zur zeit setzt sie mit dem studium aus, weil sie verständlicherweise das schlachthofpraktikum nicht absolvieren möchte.

    Na das mit dem Schlachthofpraktikum hat sie ja wohl vorher gewusst. Solche Leute verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Da stimme ich dann auch meinen ehemaligen Profs zu, die ganz klar sagten, wer mit Schlachttieren, Schlachtung etc. Probleme hat, soll sich ein anderes Studium suchen.

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    aber das heißt im umkehrschluss nicht, dass sie nicht veganes fertigfutter verdauen und aufschließen können.

    Fertigfutter allgemein ist vom Tierschutzgedanken hinsichtlich artgerechter Ernährung her suspekt. Denn letztendlich enthalten die meisten FeFu, v.a. die TroFu, viel zu viel Anteil an pflanzlichen Elementen. Der Fleischanteil dagegen ist bei den meisten Futtermitteln zu gering. Insofern stellt sich allein hier schon die Frage, inwieweit TroFu-Fütterung nun wirklich mit artgerechter Ernährung vereinbar ist.
    Und dann noch vegan - geht gar nicht.

    Wobei inzwischen das Bewusstsein zu mehr artgerechter Ernährung langsam aber sicher steigt. Wohlgemerkt - ARTgerecht. Und da wären wir wieder bei veganischer Ernährung. Sie ist NICHT artgerecht. Da kann man an Argumenten dafür anbringen was man möchte. Wer so sehr darauf pocht, dass er das Leid von Nutztieren usw. nicht erhöhen will, der sollte sich vielleicht dezent überlegen, ob er dann wirklich als Halter eines Fleischfressers geeignet ist. Denn letztendlich zwingt er einen Fleischfresser dazu, gegen dessen Natur zu leben. Wobei ich auch hier generell die TroFu-Fütterung sehr zwiespältig sehe. Für einen Menschen sind Tütensuppen, Mikrowellengerichte, Astronauten-Nahrung usw. auch nicht artgerecht. Hin und wieder schmeckt das mal. Aber wirklich auf Dauer davon existieren?????????