Beiträge von yane

    Ich fange mit dem Liegenbleiben, zumal ausserhalb, bei meinen Hunden nicht vor 10 Monaten an. Und dann auch wirklich nur schrittweise.

    Soll heissen, ich fange erst an, mich von meinem Hund zu entfernen, wenn Hund in der Lage ist, direkt neben mir mindestens eine Minute ruhig liegenzubleiben. Wenn das klappt, dann setze ich erst mal einen Fuß seitlich weg vom Hund, der andere bleibt. Ist das für den Hund schon zu viel "Bewegung", fange ich erst mal mit Gewichtsverlagerungen und Bewegungen auf der Stelle an.

    Und zu Anfang gehe ich grundsätzlich nicht nach vorne weg. Das animiert zu sehr zum Mitgehen.

    Wenn das mit dem "einen Fuß seitlich wegstellen" klappt, gehe ich einen Schritt weiter weg. Klappt das, beginne ich ebenfalls Schritt für Schritt langsam immer weiter wegzugehen. Betonung auf LANGSAM. Also nicht gleich am ersten Tag mehrere Meter.

    Und ich bestätige immer im Liegen. Auch auf Entfernung. Da ich mit meinen Hunden clickere ist das kein Problem. Click und Leckerlie oder auf Entfernung Click und Ball werfen oder so.

    Weisst Du, die Sache ist einfach so geregelt mit diesen Punkten, damit die Richter nicht völlig überlastet werden. Wir haben bsp. im Moment gut und gerne 18-20 Teams, die BH-Prüfung ablegen wollen. Ob sie letztendlich gut genug sind im Mai, entscheidet sich noch. Nun könnten wir vom Verein hergehen und sagen, wir schützen nur einen Tag, es kommt nur ein Richter, wir haben also Kosten gespart, und schicken dann alle Teams in die Prüfung. Ende vom Lied wäre, dass der Richter sehr viel zu tun hätte. 20 Teams, davon der grösste Teil noch HF, die den SKN noch machen müssen => das Ganze dürfte locker 10 Stunden dauern. Allein 5 Stunden Minimum auf dem Platz, 2-3 Stunden Stadtteil und der SKN, bis das alles korrigiert ist, sind das auch nochmal locker 1,5 Stunden.

    Um also die Belastung für den Richter einzuschränken darf ein Richter im Bereich VPG, BH, Fährte maximal 30 Punkte am Tag richten. In der PO wird vorgegeben, welche Prüfung mit wie viel Punkten auf diese 30 Punkte anzurechnen ist.
    Ein SKN gilt als 1 Punkt.
    Eine BH gilt als 2 Punkte.
    Das heisst, wenn von unseren 20 Teams 15 Teams sowohl SKN als auch BH machen müssen, würde das
    1x15 (SKN) = 15
    2x15 (BH) = 30
    Punkte ergeben. Und zusammen wären es bereits 45 Punkte.
    Die restlichen 5 Teams haben den SKN schon. Das gäbe dann
    2x5 (BH) = 10 Punkte.

    Zusammen wären das also 55 Punkte. So, unter den Voraussetzungen müssten wir jetzt 2 Tage Prüfung ansetzen oder für einen Tag 2 Richter beantragen (vorausgesetzt wir haben genügend Platz zum 2 Prüfungen gleichzeitig abzuhalten).
    Damit wäre die Prüfung an einem Tag mit 30 Punkten voll. Am zweiten Tag hätten wir "nur" 25 Punkte voll. Das heisst, es könnten noch 5 Hundehalter den SKN ablegen.

    katharina,

    ja, Du kannst den SK-Nachweis schon früher machen, wenn genügend Punkte frei sind. Ein Richter darf pro Tag 30 Punkte richten.
    SK-Nachweis ist ein Punkt, BH-Prüfung sind 2 Punkte.

    Rein rechnerisch darf also ein Richter 10 Teams bei der BH-Prüfung richten, die noch keinen SK-Nachweis haben. Oder eben bsp. 15 Teams, die alle schon den SK-Nachweis haben. Wir machen es so, dass wir, wenn wir 2-3 Punkte noch frei haben, diese mit Leuten "voll" machen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt die BH laufen. Allerdings müssen die auch schon Mitglied sein.

    Morrigan hat da völlig recht. Nicht jedem ehemaligen Strassenhund macht der Kulturschock so rein gar nichts aus. Im Gegenteil. Es gibt eine ganze Reihe von ehemaligen Strassenhunden, die mit dem Leben in D nicht wirklich was anfangen können und ganz eindeutig glücklicher dran wären, wenn man sie in dem Umfeld gelassen hätte, wo sie aufgewachsen sind.

    Natürlich gibt es auch ehemalige Strassenhunde, die sich den hiesigen Gegebenheiten problemlos anpassen. Aber eben nicht alle.

    Jenny

    Du machst einfach die Gummis nicht nur im Kopfbereich, sondern auch bis in den Nacken runter rein. Im Nackenbereich so, dass einzelne "Zöpfe" entstehen. Also nicht ineinander übergehend. Und dann legst Du das Halsband zwischen die einzelnen Zöpfe auf die Haut.

    Tucker

    habt ihr die Aussage der Züchter, dass sie den Hund nicht zurücknehmen, selbst gehört? Oder haben euch das die Besitzer gesagt?

    Häufig ist es nämlich so, dass die Besitzer einfach sagen, dass der Züchter den Hund nicht zurücknehmen würde. Ohne dass sie vorher wirklich gefragt hätten. Und der Züchter gar nichts davon weiss, dass der Hund abgegeben werden soll.
    Woran das liegt????
    Vermutlich daran, dass die Leute sich in irgendeiner Form schämen oder es ihnen peinlich ist, mit dem Hund nicht fertig zu werden, ihn nicht mehr halten zu können usw.

    Zitat

    Ich weiss nicht wie das in Deutschland ausschaut, aber meine Emma z.B. stammt vom ueberaus serioesen Zuechter....endete trotzdem im TH und dem Zuechter wurde sie vom TH Personal nicht mehr ausgehaendigt :|

    solche "Tierschützer" gibt es auch in D. Die Züchterin der ältesten meiner drei Hündinnen hatte mal mit solchen Möchtegern-"Tierschützern" zu tun. Einer ihrer Welpenkäufer hat den Hund ohne ihr Wissen ins Tierheim gebracht. Die Tierheimtypen haben dann bei ihr angerufen (Name steht ja in den Papieren) und haben über Züchter im allgemeinen und sie im besonderen rumgeschimpft. Aber den Hund rausgeben, neee das wolltenn sie nicht.
    Nun ja, der Hund wurde über das Tierheim vermittelt. Wohl mehr schlecht als recht, also mit Ruhm bekleckert haben die sich bei der Vermittlung auch nicht, können diesbezüglich also grad mal ruhig sein. Auf jeden Fall kam der Hund nach einiger Zeit wieder ins TH zurück, angeblich sei er bissig. Eine andere Dame dieses Tierheims wollte dann die gleiche Show noch einmal abziehen - beim ach so bösen Züchter anrufen und rumschimpfen, dass sie ja nun das Zuchtprodukt am Hals hätten. Nur - diesmal war die Züchterin nicht mehr so perplex wie beim ersten Mal und hat die Dame vom Tierheim dermassen runterlaufen lassen, dass die anschliessend sogar mehr als nur bereit war, den Hund auszuhändigen.

    Die Züchterin hat den Hund erst mal ne Zeitlang behalten um zu sehen, was an der angeblichen Bissigkeit dran war (nichts) und ihn dann weitervermittelt. Dort lebt er seitdem und es geht ihm bestens.

    Also, nicht immer sind die Züchter die Bösen, wenn Hunde mit VDH-Papieren im Tierheim landen. Nur zu häufig sind es die Züchter der Hunde, die zuletzt erfahren, dass der Hund im Tierheim ist.

    nimesi

    Tatsache ist, dass diese Vorkaufsklausel nur bedingt verpflichtend ist. Letztendlich geht der Hund in das Eigentum des Käufers über. Und damit kann dieser tun und lassen was er will.
    Evtl. kann man dieses Vorkaufsrecht durchsetzen, indem man bsp. eine Konventionalstrafe bei Nichteinhaltung in den Vertrag setzt. Dann könnte der Züchter wohl die Strafe einfordern. Mehr aber auch nicht, wenn der Hund schon abgegeben wurde. Aber wie das genau ist, musst Du mal einen Anwalt fragen.

    Und dann ist es ja auch nicht gesagt, dass der Züchter überhaupt erfährt, dass der Hund abgegeben wurde.

    Ein mir bekannter Züchter hatte mal rein zufällig davon erfahren. Nämlich als die neuen Besitzer, die vom Tierheim den Impfpass mitbekommen haben, in dem noch die Adresse des Züchters drin stand, bei ihnen angerufen haben. Die Züchter sind aus allen Wolken gefallen, da sie die ganze Zeit noch in telefonischem Kontakt mit den Welpenkäufern standen. Und die ihnen alles mögliche erzählt haben von wegen wie es dem Hundi geht, was sie alles unternehmen usw. Und Hund war zu dem Zeitpunkt schon mehrere Monate im Tierheim.