Beiträge von yane

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    Beim gelben Pedigree Sacktunnel sind die vorderen Kanten total scharf, wenn da ein Hund mit der Schulter rein rennt, dann kann das schlimme Verletzungen geben. Kenne eine Hündin, die hatte dadurch einen gesplitterten Knochen.

    meinst Du "Back"?

    Die meisten Vereine haben inzwischen einen Aufprallschutz. Bzw. direkt nach dem Unfall von "Back" haben hier eine ganze Reihe von Vereinen die Sacktunneleingänge mit Aufprallschutz versehen.

    Aber mW ist es offiziell in D noch nicht vorgeschrieben. Obwohl es Sinn machen würde. Schätze aber auch, dass das im FCI-Reglement in absehbarer Zeit bei der nächsten Änderung kommt.

    Lass sie nicht jeden Tag so lange liegen und beende das Ganze auch immer unterschiedlich. Mal bestätigst Du auf Entfernung, mal gehst Du zurück und bestätigst direkt bei ihr, mal während des Zurückgehens. Dann wird ihr auch nicht langweilig.

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    Ich hab mal von nem Richter gehört, dass es bei der ABlage auch Unterschiede gibt, was abgezogen wird. Wenn der Hund sich recht schnell nach dem ablegen von seinem Platz entfernt, dann werden natürlich die 10 Punkte gezogen. Liegt der Hund aber ne ganze Weile, dann gibt er noch Teilpunkte... Kennt ihr das auch so?

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, kann eine Teilbewertung gegeben werden, wenn der abliegende Hund aufsteht, nachdem das laufende Team die Grundstellung zur Übung "Sitz aus der Bewegung" eingenommen hat. Aber nagle mich nicht darauf fest.
    Und inwieweit das im Ermessen des Richters liegt ..... gute Frage.

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    Ich kenne zahlreiche Züchter, die mehrere Hündinnen und Deckrüden zusammen halten, alle intakt und nicht in Zwingern. Die Hunde werden nur räumlich getrennt, wenn die Hündinnen läufig sind und keine Aufsicht da ist.

    Kann ich nur bestätigen. Die Züchterin meiner ältesten Hündin hat bsp. immer auch mal wieder intakte Rüden aus ihrer Zucht als Feriengäste bei sich im Haus. Trotzdem sie ein gemischtes Rudel mit intakten Hündinnen und Rüden hat. Und selbst bei fremden intakten Rüden gibt es keine Probleme.

    Kommentar aller Züchter, die ich so kenne, die gemsichte intakte Rudel haben ist "ob es Probleme mit intakten Rüden gibt, liegt zu 99% NICHT am Rüden, sondern am Halter".

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    ist sie tatsächlich nur noch für unkastrierte rüden interessant? dann wär das zweite "problem" ja auch gelöst, meiner is ja kastriert.

    Bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter abgebunden. Ansonsten besteht kein Unterschied zu einer intakten Hündin.

    Wenn also dein kastrierter Rüde zu der Sorte Rüde gehört, die trotzdem Interesse an intakten Hündinnen haben, und ggf. sogar einen kompletten Deckakt durchführen können, dann wird er entsprechend Interesse und Verhalten zeigen.


    katja

    Pyometra ist eine Gebärmuttervereiterung, also Eiteransammlung in der Gebärmutter, idR als Folge einer Entzündung.
    Bei Entzündungen unterscheidet man die Entzündung der Gebärmutterschleimhaut = Endometritis und Entzündung der Schleimhaut, die bereits auf die Gebärmuttermuskulatur übergreift = Myometritis/Metritis.

    mollrops

    nicht nur der Rottweiler, je grösser die Rasse, desto eher die Chance der Inkontinenz.


    @naijira

    Die Hündin war vor der Kastration definitiv nicht inkontinent. Ok, da war sie auch noch "jung". Das Ganze fing ein paar Monate nach der Kastration an - frag mich jetzt nicht, wie alt genau sie bei der Kastra war. Aber auch noch nicht soooo alt. 1 Jahr vielleicht, 1,5?
    Und nein, sie hat so ziemlich alles an Medikamenten durch. Wurde zwar auf Medikamente hin besser, aber ging nicht völlig weg. Besser heisst, der "See" jeweils war dann eben nicht mehr so gross wie ohne Medikamente.

    Und das ist nicht die einzige Hündin, von der ich weiss, die quasi therapieresistent inkontinent wurde - sprich, wo mit Medis zwar eine Verbesserung eingetreten ist, aber nun ja, gehen wir von ner 2jährigen Hündin aus, die noch 12 Jahre lebt. Wenn sie in der Zeit zwar keine "Seen" verliert, aber trotzdem regelmässig tröpfelt - auf Dauer möchte ich in so einer Wohnung auch nicht leben.

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    Das mit der Inkontinenz kommt bei etwa 23% aller kastrierten Hündinnen vor, denen man die Gebärmutter entfernt hat. Bleibt diese drin, wie es neuerdings bei Kastrationen gemacht wird, ist das Risiko der Inkontinenz gleich 0!

    also, ganz ehrlich, so neu ist es nicht, die Gebärmutter nicht zu entfernen. Das habe ich selbst ich schon im Studium gelernt, dass es dazu unterschiedliche Ansichten gibt. Von wegen Gebärmutter entfernen oder nicht.

    Was relativ neu ist, aber auch nicht mehr sooooo neu, dass es TAs gibt, die Gebärmutter und einen Eierstock entfernen, den zweiten Eierstock belassen um den Hormonhaushalt der Hündin nicht völlig durcheinander zu bringen. Diese Hündinnen werden dann aber durchaus auch "läufig". Nur eben nicht mehr mit den typischen äusseren Anzeichen von wegen Ausfluss und so.

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    Aber bei der Kastration ist es eben doch auch wegen der Scheinträchtigkeit was ganz ganz schlimm sein soll für Hündinnen.

    Scheinträchtigkeit per se ist nichts, was "ganz ganz schlimm sein soll für Hündinnen". Im Gegenteil. Hündinnen werden aus gutem Grund scheinträchtig. Das hat die Natur schon so eingerichtet. In der Natur leben idR mehrere Caniden-Hündinnen in einem Rudel. Und idR ist es NUR die älteste Hündin (idR die Mutter der anderen, jüngeren Hündinnen), die Nachkommen bekommt. Mehr als einen Wurf kann ein Canidenrudel idR nicht aufziehen. Wenn Du mal mehrere intakte Hündinnen hast, wirst Du etwas feststellen, dass bei näherer Überlegung nicht sehr überraschend ist. Fast alle intakten Hündinnen eines Rudels werden um den gleichen Zeitpunkt herum heiss. Plus minus 1-2 Wochen. Hat was mit den Hormonen, Pheromonen usw. zu tun.
    Der Grund dafür ist auch recht einfach - wenn die älteste Hündin ihren Nachwuchs bekommt, sind die anderen Hündinnen dann in der Zeit der Scheinträchtigkeit. Kommt es bei der ältesten Hündin zu Milchmangel oder stirbt sie gar, können die anderen Hündinnen den Nachwuchs sozusagen übernehmen und versorgen.

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    Und wenn man schon beim "Natürlichen" bleibt, müsste ich sie ja auch decken lassen, denn schliesslich kommt es in der Natur nicht vor dass sich Hündinnen dafür entscheiden keine Welpen zu bekommen.

    Wie gesagt, in der Natur bekommen bsp. Wölfinnen, von denen ja Hunde abstammen und deren Physiologie sie noch weitgehend haben, nicht automatisch Nachkommen, nur weil sie geschlechtsreif sind.

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    Ich kenne einige Hündinnen die kastriert wurden und damit überhaupt kein Problem haben.

    Nun ja, dafür kenne ich bsp. genügend Hündinnen, die dank der Kastration so einiges an Problemen mit sich rumschleifen. Sei es von wegen Probleme mit Artgenossen, seien es körperliche Probleme wie Fellprobleme, Inkontinenz usw.

    BTW, eine Bekannte von mir hat eine Hündin, die inkontinent ist, und zwar therapieresistent. Weisst Du, was das heisst? Wo die Hündin längere Zeit sitzt oder liegt hinterlässt sie richtige Lachen. Im Prinzip kann diese Hündin im Haus nur mit Windeln gehalten werden. Klasse, oder?

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    reggy: von 99% auf 70 % in 6 Minuten? *whow*!

    wer lesen kann ist klar im Vorteil :roll:

    Reggy schrieb "biologisch zu 99% identisch" und meint damit sämtliche biologischen Aspekte, also Anatomie, Physiologie usw.
    In den Verhaltensaspekten gibt es grössere Abweichungen zwischen Hund und Wolf, aber immer noch etwa 70% Übereinstimmung.


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    Der Mensch ist organisch fast identisch mit dem Schwein und unsere genetische Ähnlichkeit zum Menschenaffen liegt bei 85%..... :D

    Unsere genetische Ähnlichkeit zu den anderen Gattungen der Menschenaffen ist weitaus höher als 85%, nämlich bei 98%.

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    Sie darf dann nicht überall hin, darf nicht von der Leine, ist vielleicht mies drauf usw. Ganz zu schweigen von Scheinträchtigkeit und erhöhter Gefahr einer Gebärmutter-und/oder Gesäugeerkrankung. Ich möchte, dass meine Hündin ein unbeschwertes Leben ohne diese Einschränkungen hat!

    :???: unsere Hündinnen hatten wegen Läufigkeiten noch nie Einschränkungen. Zumindest keine grösseren Einschränkungen als sie ohne Läufigkeit hätten. Sie dürfen überall mit hin, inkl. Agi-Training, dürfen an übersichtlichen Stellen frei laufen, ja, wir trainieren sogar mit intakten Rüden zusammen und waren auch schon mit intakten Rüden zusammen spazieren. Nicht während der Stehtage, aber sonst .... .
    Man kann sich auch nen Kopf drum machen.
    Ok, klar, man muss seine Augen aufhaben und darf nicht einfach "Leine los und Hund macht was er bzw. sie will". Aber auf die WEise gehe ich mit meinen Hündinnen sowieso nie spazieren.

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    in denen meine Hündin nicht durch Wald und Feld toben könnte!

    also, meine Hündinnen haben überhaupt kein Problem damit, während der Läufigkeiten durch Wald und Feld zu toben. Schätze mal, deine hätte es auch nicht.

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    Ach ja, noch was: ich mute meiner Hündin nichts zu, was Frauchen nicht auch hat mit sich machen lassen :smile:

    Du hast deine gesunden Eierstöcke entfernen lassen?


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    P.S.: Wer bereits drei Hündinnen wegen Gebärmuttererkrankungen verloren hat, denkt darüber vielleicht anders, als jemand, der solchen Horror nicht kennt.

    Hmmmm, wir haben nun schon seit ewigen Zeiten intakte Hündinnen. Und noch nie eine wegen Gebärmuttererkrankungen verloren.

    Dafür habe ich eine Hündin wegen eines Hirntumors verloren und eine Hündin beinahe wegen einer Hirnhautentzündung- jeweils ebenfalls ein ziemlicher Horror, sicher nicht kleiner als eine Hündin durch Gebärmuttererkrankungen zu verlieren - wenn ich deiner Argumentation folgen würde, müsste ich in Zukunft allen meinen Hunden prophylaktisch das Gehirn entfernen lassen.

    Murmelchen
    warum jemand, der derartige Aversionen gegen die natürliche Läufigkeit einer Hündin hat, sich dann nicht stattdessen einen Rüden holt, werde ich auch nie verstehen.