Beiträge von yane

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    heute echauffieren sich alle drüber, weil das gesetz, welches von politikern gemacht wurde, die wahrscheinlich nicht mal ahnung von der materie haben, weil , sind ja keine studierten mediziner, dieses verbietet.

    tja, aber studierte Mediziner, die es leid waren, zusehen zu müssen, wie gesunde Hunde verstümmelt werden, waren durchaus Mitinitiatoren dieses Gesetzes.

    Auch wenn das Kupierfanatiker nicht gern hören/lesen.

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    um wahlkampagnen für sich zu entscheidn und mehr grund gab es sicherlich damals auch nicht, das kupierverbot ins gesetz aufzunehmen.

    Tierschutz ist ein wichtiger Grund. Und wer nicht erkennt, dass das Verstümmeln von Tieren rein aus ästhetischen Empfindungen heraus (und nichts anderes ist Kupieren von Ohren und Rute) eine perverse Form der Tierquälerei ist, sollte sich mal grundsätzlich überlegen, ob er überhaupt Tiere halten sollte.

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    Soviel ich weiß, darf es hier in Deutschland nicht mehr gemacht werden, wenn ich jedoch mit meinem Welpen nach Holland fahre, dann ist das kein Problem.

    Das Verbot gilt für in D geborene Hunde. Ist also strafbar, ins Ausland zu fahren.
    Mal davon abgesehen, dass in Holland Kupieren inzwischen ebenfalls verboten ist.

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    Würde man im VDH eine entsprechende Arbeitsprüfung zur Zuchtzulassung verlangen, würde sie die offiziell zuchttaugliche Population der BC drastisch dezimieren !!!!!

    zunächst mal, die Rutenhaltung macht keinen Hütehund aus.

    Und ansonsten ..... Arbeitsprüfungen für Zuchtzulassungen ist NICHT Sache des VDH, sondern der jeweils zuständigen Rassezuchtverbände INNERHALB des VDH. Also liegt es NICHT am VDH, sondern an den Züchtern.

    Der VDH gibt eine Rahmenzuchtordnung vor, in der explizit drin steht, dass die einzelnen Zuchtverbände diese Rahmenzuchtordnung gemäss der Voraussetzungen der von ihnen betreuten Rassen anpassen sollen.

    Selbst DU wirst wohl nicht erwarten, dass ein Chihuahua oder eine Deutsche Dogge die gleichen Voraussetzungen für die Zucht erfüllen muss wie ein Border Collie.

    Der VDH gibt nur den Rahmen vor, der zumindest erfüllt sein muss. Es ist Sache der jeweiligen Zuchtverbände und damit der Züchter, die für ihre Rassen sinnvollen Zuchtvorschriften entsprechend zu verschärfen.

    Andernfalls müsste innerhalb des VDH für jede Rasse eine eigene Kommission gebildet werden mit Leuten, die sich mit dieser Rasse auskennen. Mit entsprechenden Kosten - das Geschrei kann ich mir schon vorstellen. Der VDH als Institution kann davon ausgehen, dass die Zuchtverbände die entsprechenden Experten für die jeweiligen Rassen haben. Also ist das erst mal deren Aufgabe.

    Als die ersten BCs nach D kamen und angefangen wurde hier zu züchten - da gab es noch keine Modehunde und "Show-Borders". Wo waren da die ganzen Hüteleute, die gesagt haben "wir brauchen Arbeitsprüfungen für die Zuchtzulassung"? Hatten sie kein Interesse daran, Arbeitsprüfungen für die Zuchtzulassung zusammenzustellen? Kein Interesse, sich für "ihre" Rasse zu engagieren? Aber hinterher jammern und heulen.

    Jana

    das kommt davon, dass Du dich für diese Rasse nicht sonderlich interessierst.

    Ganz ehrlich, für mich sehen 5 Border Collies auf einem Haufen aus wie 5 schwarz-weisse Hunde, selbst wenn sie sich in der Zeichnung massiv unterscheiden. Etwas einfacher wird es, wenn da noch "bunte" dabei sind, blue merle, rot oder so.

    Aber aus 4-5 weissen Grosspudeln, die wild durcheinander laufen, kann ich jederzeit herauskennen, welcher Hund welcher ist.

    Wenn man sich für eine Rasse interessiert, erkennt man die feinen Unterschiede ganz deutlich.


    Alexandra

    was hat das bitte mit dem VDH zu tun?

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    Verbieten fänd ich zwar etwas krass, aber Welpenproduktion im allgemeinen stärker reglementieren wäre super! :gut:

    jo, als allererstes mal diese unsägliche Mischlingsvermehrung verbieten.

    Das wäre der allererste Schritt. Diese ganzen Hundehändler-, Uups- und "wir wollen doch nur mal Welpis von unserer Hündin haben"-Würfe - wenn die schon mal wegfallen würden, wäre mit einem Schlag gut und gerne fast 2/3 des Welpenaufkommens in D weg.

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    DAS was es speziell bei Border Collies ( auch bei anderen Rassen entsprechend ) an jeder Strassenecke gibt, sind schwarz weisse Hunde, die nicht mehr im Ansatz DAS sind, was einen Border Collie ausmacht.

    Und warum ist das so?
    Weil jeder Hinz und Kunz meint "ich habe so eine süsse Border Collie Dame und Familie XY drei Strassen weiter, die haben doch diesen ach so goldigen BC-Rüden - das wäre doch mal was" - Vermehrung pur, hat mit Zucht nichts, aber auch rein gar nichts zu tun.
    Schätze aber mal, den Unterschied zwischen Zucht und Vermehrung zu verstehen, scheint für einige Leute hier im Forum zu viel zu sein.

    Nur weil ein Hund aussieht wie ein Border Collie, hat er nicht automatisch auch die Eigenschaften, die einen BC zum BC machen. Genauso wie ein Golden Retriever nicht automatisch ein guter Jagdhund und Apportierer ist, nur weil er aussieht wie ein Golden Retriever (oder zumindest eine entfernte Ähnlichkeit hat)

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    Zum Teil wird das heute noch so gemacht. Da redet nur keiner drüber ;) An den Stellen, wo Hunde keine "Kuschel"tiere sind - im Gebrauch - ist es durchaus üblich auf diese Art noch zu selektieren. Natürlich darf man das offiziell nicht, aber was keiner weiß... ;)

    Corinna

    das ist mir durchaus klar.

    bei mir selbst mehr oder weniger leichte Zerrungen/Verstauchungen, blaue Flecke usw. Und einmal so richtig heavy - ausgerutscht auf einer Schlammstelle - schätze mal, das war auch ein Muskelfaserriss oder was in der Art. Aber wie das so ist - was nicht tötet härtet ab und wegen so ein bischen läppischer Schmerzen im Schienbeinbereich rennt man nicht zum Arzt - aua.

    meine Hunde toi toi toi hatten sich noch nie grossartig beim Agi verletzt. Das bleibt unseren alltäglichen Spaziergängen vorbehalten.

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    Dann gäbe es vielleicht schon gar keine Erbkrankheiten mehr. Keine HD, keine Taubheit, Keine ED usw... hach wäre das schön... ja ja, ich weiß, hängt ja alles nicht nur daran...

    Erbkrankheiten wird es immer geben. Mutationen gehören zum Leben dazu - ohne Mutation kein Leben bzw. keine Artenvielfalt. Und so wie es "gute" Mutationen gibt, gibt es auch "schlechte". Die natürliche Selektion bewirkt, dass das, was "schadhaft" ist, also das, was einschränkend auf das Fortbestehen des Individuums einwirkt, weniger Überlebenschancen hat und deshalb auch geringere Chancen, sich fortzupflanzen.