Beiträge von yane

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    Seien wir mal ehrlich, die meisten lassen doch bloss nicht kastrieren, weil sie zu geizig sind, das Geld für eine Kastra auszugeben; bei der Hündin sind das schon mal gut und gerne 300 EUR!

    Das ist das absolut dümmste und bescheuertste Kommentar, das ich je gelesen habe.

    Ich habe bisher bei 2 Hunden jeweils durch Krankheit Tierarztkosten in Höhe von mehreren Tausend DM/Euros gehabt. Plus Fahrtkosten für ebenfalls locker über Tausend km - kannst es Dir ja mal ausrechnen: 2x Giessen und zurück = 800 km, 3x Bern und zurück 2400 km.
    Die ganzen Fahrten zu unserer Tierklinik, was jeweils auch noch 60 km ausmacht, sind da schon "Kleinkram".
    Mal eben Liquor-Untersuchungen, Myeologramme, Kernspintomographie und und und ......
    Dagegen sind Kastrationskosten "Kleingeld".

    So ein dummes Geschwafel kann nur von jemandem kommen, dem die Argumente für Kastration ausgehen.

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    Ich finde es traurig, dass so ein junger Hund schon dauerhaft Tabletten einnehmen muss, aber es muss wohl sein.

    Das sind nun mal die möglichen Folgen der Kastration. Einen Tod muss man sterben. Entweder kastrieren und die Folgen in Kauf nehmen, notfalls auch lebenslange Medikation einer ursprünglich mal gesunden Hündin, oder eben nicht kastrieren.

    Du kannst noch froh sein, wenn Du das Ganze mit homöopathischen oder Hormonersatz-Medikamenten in Griff bekommst. Ich kenne inzwischen mehrere Fälle, da ist die Inkontinenz therapieresistent, spricht also überhaupt nicht auf Medikamente an.

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    Davon abgesehen kann vieles auch Generationen überspringen - und wer von uns hat schon Kontakt zu den Besitzern der Urgroßeltern/Großeltern des eigenen Hundes ;)

    Das ist Unsinn, sorry ......
    "Generationen überspringen" ...... wenn entsprechenden Allele nicht da sind, überspringen die auch keine Generationen.
    So einfach ist das. Dass rezessive Allele nicht immer zur Wirkung kommen heisst nicht, dass sie nicht da sind, sondern einfach, dass das Partner-Allel dominanter ist. Genetisch nachweisbar sind aber beide.

    Trillian

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    Wenn ich für natürlichkeit plädiere und Kastrationsbeführwortern vorwerfe, sie hätten keinen Bock sich damit auseinander zu setzten, muß ich doch auch den Hund seine Natur ausleben lassen.

    In freier Natur kommt auch nicht jeder Hund/Wolf/...... zur Fortpflanzung.

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    Seit meiner ersten Periode habe ich unglaubliche Schmerzen bis hin zur Ohnmacht/Erbrechen - daran hat sich bis heute nichts geändert. Pillen etc haben alle nicht gewirkt.

    dann läge aber auch eine medizinische Indikation vor. Oder würdest Du genauso denken, wenn Du keine Probleme hättest?

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    Und wenn ich sehe, wie meine Hündin während ihrer Läufigkeit rumliegt, total erschöpft und gestresst ist, auf Kontakt verzichten muss, keinen Appetit hat ( was für eine EB doch schon äßerst unwahrscheinlich ist! ), ich das Gefühl habe, dass sie im Vergleich zu anderen Hündinnen wie ein - sorry - geschlachtetes Schwein ausblutet - was kann denn bitte daran schön und natürlich sein?

    Ich hatte bsp. bisher fast nur Hündinnen, die sich während ihrer Läufigkeiten überhaupt nicht veränderten, die weder extrem gestresst noch total erschöpft waren. Auf Kontakt mussten sie auch nicht übermässig verzichten, nur als Beispiel mit meiner Jüngsten war ich erst im Frühjahr während ihrer Läufigkeit wieder mal komplett beim Agi-Training dabei. Übrigens MIT intakten Rüden.

    Was anderes ist es, wenn eine Hündin offensichtlich Probleme hat. Eine meiner Hündinnen wurde auch deswegen kastriert. Aber dann ist das Ganze eben eine Sache der Abwägung - in dem Fall zwischen nach jeder Läufigkeit wiederkehrenden Gebärmutterentzündungen aufgrund von hormonellen Störungen mit Antibiotikagabe oder Kastration. Nachdem offensichtlich wurde, dass sich die Probleme nicht beheben, habe ich sie mit 3,5 Jahren kastrieren lassen. Aber einfach so mal eben rumschnippeln ...... nein, ganz sicher nicht.

    eve

    bei Katzen haben Kastrationen in etwa die gleichen negativen Auswirkungen. NUR - einen unkastrierten Kater, der markiert, ist so gut wie nicht in der Wohnung zu halten. Und unkastrierte Katzen (männlich und weiblich) als Freigänger ...... wohin mit den ganzen Jungtieren?

    Also ist die Kastration in dem Fall das kleinere Übel. Risiko-Nutzen-Abwägung wenn Du so willst.

    BorderGirl

    Und Lobwort hat nicht prinzipiell was mit Clickertraining zu tun. Genausowenig wie ein Clicker was mit Clickertraining zu tun hat. Anders ausgedrückt, nur weil man einen Clicker in der Hand hat, macht man noch kein Clickertraining. Das Prinzip beim Clickertraining ist ein völlig anderes.

    Wie hast Du die Übungen bisher aufgebaut?

    Kommt drauf an, wie die Trainerin das Training aufbaut. Wird der Clicker richtig genutzt, also eher über Shaping und viel Formen, dann ist das ein völlig anderer Aufbau als wenn man den Clicker rein als sekundären Bestärker zum eher "konventionellen" Aufbau nutzt.

    Ich selbst habe es einmal gemacht, den Leuten freizustellen, ob sie über Clicker oder über Futter/Spiel/Beute-Motivation arbeiten wollen. NIE MEHR. Das ist ein Chaos hoch 10.

    Was nicht heisst, dass Clicker oder Motivationales Arbeiten besser ist. Es ist nur einfach ein Durcheinander. Also entweder oder, aber nicht gemischt.
    Gemischte Gruppen kann man machen, wenn die Leute Ahnung haben von dem was sie tun. Bsp. bei fortgeschrittenen Obedience-Leuten. Da haben wir in unserer Gruppe auch alles gemischt.

    Hä, wieso hat man es als Kleinhundehalter doppelt schwer?

    Kann ich absolut nicht bestätigen. Und Klein Wusch ist mit ihren 29 cm ja nun wirklich kein Riese.

    BTW, auch in Wuppertal und Umgebung gibt es sicher VDH-Vereine, die Agi machen und die kleine Hunde haben. Muss man einfach mal suchen.