Beiträge von yane

    Kennedy

    na, wenn ich mir Titel und Eingangsthread so ansehe, ist es wohl eher umgekehrt ..... warum ist man so böse und lässt seine gesunden Hunde nicht einfach prophylaktisch kastrieren - DAS war der Tenor dieses Threads.

    tagakm

    da ich inzwischen genügend Hundehalter kenne, die beide Geschlechter im Haus haben, und zwar intakt OHNE dass es die angesprochenen Probleme gibt, ist das für mich absolut kein Argument für Kastration.

    Komisch, in anderen Bereichen ist man sofort dabei zu sagen "wenn man das nicht geregelt bekommt, sollte man sich eben besser keinen Hund halten". Jo, und wenn es jemand nicht auf die Reihe bekommt, intakte Hunde unterschiedlichen Geschlechts zusammen zu halten ohne dass es unerwünschten Nachwuchs bekommt, dann sollte derjenige eben auch keine Hunde unterschiedlichen Geschlechts halten. Meine Meinung. Das hat nichts mit "militant" oder sonst was zu tun. Meine Meinung werde ich wohl noch schreiben dürfen. Das lasse ich mir von DIR sicher nicht verbieten.

    Zitat

    ich werde meinen Rüden auch kastrieren lassen da meine Hündin erst Läufig war und das war Stress pur für beide hier drinne.

    nur mal zur Info. Es gibt genügend kastrierte Rüden, die auf heisse Hündinnen exakt genauso reagieren wie unkastrierte. Und die auch in der Lage sind, einen kompletten Deckakt durchzuziehen.

    Das Argument "Stress bei unterschiedlichen Geschlechtern" ist damit völlig ad absurdum geführt.

    BTW - darunter sind auch Rüden, die sehr jung, noch vor 12 Monaten, kastriert wurden.


    Zitat

    Oder wie hat ihr das so wenn ihr 2 Geschlechter in einer Wohnung haltet ? Wie macht ihr das das nichts passiert ?

    das sollte man sich überlegen, BEVOR man sich das andere Geschlecht ins Haus holt. Und dann ggf. eben darauf verzichten und einen gleichgeschlechtlichen Hund nehmen.

    Auf gut deutsch, ich käme nie auf die Idee, Hunde unterschiedlichen Geschlechts zu halten.
    Obwohl ich genügend Leute kenne, die das machen, und die KEINE ungewollten Welpen haben. Obwohl sie intakte Hunde beiderlei Geschlechts haben - es züchtet sich ja sonst so schlecht damit, wenn die Hunde kastriert sind.

    na ja, Scherz ...... so wirklich scherzhaft finde ich diese Frage nicht. Eben weil genau das die Meinung vieler ist, wenn es um kleine Hunde und Agi geht. Selbst meine damaligen Trainerinnen meinten "ach mit dem kleinen Hund brauchst Du doch nicht so konsequent Zonen zu üben".

    Die Frage habe ich mir vor 5 Jahren auch gestellt, als klar wurde, dass bei uns ein Zwergpudel einziehen wird. Damals habe ich mir bewusst die small-Hunde auf Turnieren genauer angesehen. Und eines dabei festgestellt - bei den small und medium Hunden werden weit mehr Zonenfehler gegeben als bei den Grossen.
    Mein Fazit daraus - die Ursache dafür ist, dass die meisten Leute zu Anfang genau das denken "so ein kleiner Hund, da brauche ich mich mit Zonentraining nicht befassen". Tja und dann kommt später die Quittung. Also, auch konsequentes Zonentraining mit einem kleinen Hund.

    dazu kommt bei der Wippe eine "besondere" Problematik. Bis mein Riesenkalb ihre 2-3 Schritte über die Wippe gemacht hat, war die Wippe schon längst auf dem Boden. Wenn mein Gartenzwerg mit ihren 29 cm und 4 kg über die Wippe sprintet, dann ist Hund am oberen Rand bis die Wippe überhaupt mal anfängt richtig zu kippen. Soll heissen, Hund muss von Anfang an lernen, korrekte Zonenarbeit an der Wippe zu machen. Andernfalls dürfte es viele viele "Freiflüge" geben.

    Die Frage ist, wie definiert man "unüberlegt", "spontan" usw.

    Generell - ja, die Hundehaltung an sich war durchaus überlegt - wie war das? Hundehaltung auf jeden Fall, und was nicht gleich passt, da muss eben eine Problemlösung her, die ein Leben mit Hund ermöglicht.

    Von meinen drei derzeitigen Hundedamen war Hündin 2 durchaus eine "spontane" Anschaffung. "Spontan" nach meiner Definition.
    Geplant war ursprünglich, meine derzeit älteste Hündin decken zu lassen (so richtig, mit allem drum und dran, VDH-Zucht usw., Rüde war auch schon ausgesucht, Outcross mit einem schwedischen Rüden, da in D nur Verwandtschaft oder für sie ungeeignete Rüden zu finden waren - das Ganze dann abgeblasen, weil privat was dazwischen kam, was mir eine Aufzucht, wie ich sie mir vorstellte, nicht mehr gewährleistet hätte) und aus diesem Wurf eine Hündin zu behalten.
    Wie gesagt, der Wurf kam nicht zustande. Dann einfach mal rumgesucht und letztendlich auch bei einem Züchter eine Hündin reserviert. Allerdings sollte der Wurf erst in etwa 10 Monaten geboren werden. Tja, und dann kam per Zufall so ein kleines, durchgeknalltes 5 Monate altes Jungspund dazwischen, das bei Züchtern, die zufällig Bekannte waren, noch zu haben war. Es war quasi Liebe auf den ersten Blick oder vielleicht auch Liebe auf die ersten blauen Flecken :hust: . Eine Woche hin und her überlegt, mit den anderen Züchtern, bei denen ich bereits einen Welpen reserviert hatte, gesprochen, ausprobiert, was meine ältere Hündin zu dem Wirbelwind sagt und dann genommen.

    Wie gesagt, das sehe ich durchaus als spontan an. Wobei ich Züchter und dahinter stehende Linien genau kannte und wusste, worauf ich mich einlasse. Oder ich dachte zumindest, ich wüsste es :lachtot: . Die Wirklichkeit sah dann nochmal ganz anders aus.

    Zitat

    genetische dispostion .........
    in meiner familie gibt auch ne erbkrankheit namens polyposis .......

    soviel zur verlässlichkeit dieser gentests

    eine reine Prädisposition lässt sich derzeit idR genetisch noch nicht nachweisen. Denn da spielen ne ganze Reihe von Faktoren mit, die noch nicht alle wirklich erforscht sind.
    Eine reine Prädisposition ist auch noch keine echte Erbkrankheit im Sinne von "Erbkrankheit". Sondern, wie der Name sagt, eine Prädisposition, eine Neigung zur Erkrankung.

    Yanta - Grosspudel
    11,5 Jahre
    58 cm
    21 kg

    Nele - Grosspudel
    8 Jahre / kastriert
    65 cm
    25 kg

    Wusch - Zwergpudel
    4,5 Jahre
    29 cm
    4 kg

    ehrlich gesagt, verstehe ich diese "Umfrage" nicht. Was willst Du damit bezwecken?
    Vergleichen kann man das nicht wirklich, denn - mein 65 cm Grosspudel wiegt locker 15 kg weniger als meine ebensogrosse Berner Sennenhündin gewogen hat (bei 64 cm etwa 40 kg und war rappeldürr für nen Berner), während ihre Mutter bei gleicher Grösse fast 8 kg mehr drauf hatte (allerdings auch übergewichtig war)

    BTW - bei einem Hund, der bei 47 cm 35 kg wiegt dürften mehr als nur 3 kg weg. Körperbau hin oder her.

    chichabi

    Wir haben schon immer intakte Hündinnen. Und bis auf eine Ausnahme hat nie eine Hündin Verhaltensänderungen oder sonstige Probleme gezeigt.
    Diese eine Ausnahme ist inzwischen kastriert, da es eindeutig ein hormonelles Problem ist und sie wirklich gelitten hat. Aber wie gesagt, diese eine Hündin war bisher die grosse Ausnahme.

    Also würde ich mal von meinen Erfahrungen ausgehend sagen, dass unsere Hunde, die keine grossartigen Veränderungen zeigen, eher der Normalfall sind. Und die "Problemfälle" die Ausnahmen.