Beiträge von yane

    Hilde, Du bist zu gutmütig.

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    Verteidigen muss ich mich hier wohl nicht, denn ich denke, dass einer voll Berufstätigen Oma auch mal Müdigkeit und Fehler zugestanden werden müssen.

    Fehler macht jeder.


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    Aber Ihr habt Recht, ich habe gerade in Bezug auf die Hunde die Toleranzgrenze selber unterschätzt und die Grenzen selber nicht gezogen. Daraus resultiert natürlich auch : woher soll meine Tochter diese Grenzen kennen wenn ich sie ihr nicht auf zeige.

    Entschuldige bitte. Aber deine Tochter ist selbst Mutter. Also ist sie zumindest halbwegs erwachsen, oder? Und ich gehe mal davon aus, dass du ihr beigebracht hast, dass man Tiere nicht quält?

    Klar gibt es Grenzen, die Du innerhalb deiner Wohnung deiner Tochter setzen kannst. ABER! Sie sollte so verständig sein, selbts zu wissen, dass man Kindern nicht einfach erlauben darf, Tiere zu quälen. Kindern ist es nicht so ohne weiteres klar, dass es Tieren weh tut wenn man sie im Fell, an den Lefzen zieht usw.

    Es ist mE nicht zuerst deine Aufgabe, diese Regeln deiner Tochter zu erklären. Es sei denn, Du hättest das in ihrer Kindheit vergessen. Was ich aber nicht glaube.

    Allerdings habe ich ein bischen das Gefühl, dass Du dazu neigst, die Schuld bei Dir zu suchen.

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    Und da kann und darf ich weder meiner Tochter noch meinem Enkel die Schuld zuweisen, denn es liegt nun an mir mich zu ändern und klare Grenzen zu ziehen.

    Wie schon geschrieben. Natürlich solltest Du innerhalb deiner Wohnung klare Regeln aufstellen, was erlaubt ist und was nicht. Aber ich denke, die Regel "Tiere in Ruhe zu lassen" ist eine universelle Regel, für deren Einführung (Betonung auf EINFÜHRUNG und nicht auf Einhaltung) eigentlich deine Tochter zuständig sein sollte. Also hör auf, die Schuld auf Dich zu nehmen.

    Natürlich ist es auch deine Aufgabe, im Rahmen deiner Aufsichtspflicht auf die Einhaltung dieser universellen Regeln zu achten. Klar.


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    wenn jemand Fehler gemacht hat, dann bin es wohl ich.

    JA, Du hast auch Fehler gemacht. Du hast nicht rechtzeitig eingegriffen, als sich Probleme abzeichneten. Aber Du kannst und v.a. Du DARFST deine Tochter NICHT von Fehlern freisprechen. Erziehung ist immer noch in erster Linie Elternsache.
    Das restliche Umfeld sollte mE zwar helfend mit eingreifen. V.a. wenn die betreffenden Personen zwischendurch die Aufsichtspflicht über das jeweilige Kind haben.
    ABER! wenn deine Tochter nicht die grundlegenden Regeln festlegt, wie willst Du es dann auf Dauer bewirken?

    Obwohl ich zugeben muss, bei den Kiddis meiner Cousine hat es in Bezug auf die Hunde auch geklappt. Allerdings nur in Bezug auf die Hunde.
    Meine Cousine hat bzgl Kind und Hund eine ähnliche Einstellung wie sie deine Tochter zu haben scheint.

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    Und Tanja - wenn Lucas mein Kind wäre, könnte ich so handeln..... aber als Oma geht das gar nicht.

    WARUM NICHT?

    In dem Moment, in dem Du die Aufsicht hast, bist Du durchaus auch berechtigt, erzieherisch einzugreifen. Du sollst deinen Enkel ja nicht verprügeln oder so.

    Aber seien wir ehrlich, würdest Du es dem Kleinen durchgehen lassen, wenn er bsp. mit Bauklötzen nach Dir wirft? Wenn er deine Blumentöpfe von der Fensterbank zieht und durch die Gegend kickt? Wenn er die Wände mit Filzschreiber verkritzelt?

    Oder würdest Du da eingreifen und es ihm verbieten?

    Ich tippe mal auf JA, Du würdest eingreifen. Also geht das durchaus auch beim Hund.

    In dem Augenblick, wo Du beginnst, die Aufsicht über Lucas zu übernehmen, bist Du auch in gewisser Weise für sein Verhalten verantwortlich. Und da gehört lenkende Erziehungsarbeit durchaus dazu.

    Wobei der erste Ansatz mE sowieso wäre, dass ihr Kind und Hund erst mal trennt. Zumindest wenn Du nicht 100% aufpassen kannst. Soll heissen, wenn Du bsp. ein paar Minuten Zeit hast, dich voll auf alle zu konzentrieren, könnt ihr wieder zusammen in einen Raum. Aber wenn das nicht gewährleistet ist, dann - TRENNUNG.

    Hi,

    ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber zuallererst mal eine Antwort, vielleicht kam das aber auch schon.

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    zweijährigen Enkel, der immer sehr aggressiv auf die Hunde reagiert. Nicht immer, aber manchmal zwickt er sie, zerrt an den Lefzen, tritt nach ihnen usw. Schon öfters wurde er von den kleinen Yorkies geschnappt. Nie fest, einfach so fest, dass sie ihm seine Grenzen aufzeigten.
    ......

    Selbstverständlich wehrt sich Simba und hat ihn bereits des Öfteren in den Arm gezwickt. Nein, es gab bisher nicht einmal blaue Flecken, ich denke, Simba wollte ihm die Grenzen zeigen.


    Aber Gestern ist es leider eskaliert. Ich habe die Hunde gefüttert und so schnell konnte ich gar nicht schauen, riss Lucas den Simba an den Lefzen vom Futter weg - und Simba hat ins Gesicht geschnappt :schockiert:
    ......

    Entschuldige bitte, aber für so ein Verhalten habe ich absolut KEIN Verständnis.

    Dein Enkel ist 2 Jahre alt und anscheinend wird dieses Verhalten von euch geduldet und akzeptiert? Wundert es euch da, dass die Hunde versuchen, sich zu wehren, wenn IHR als Erwachsene offensichtlich nicht in der Lage seit, die Hunde zu beschützen?

    Ich weiss ja nicht, aber wir haben bereits als kleine Kinder gelernt, dass man Tieren keine Schmerzen zufügen darf. Einer der Lieblingssprüche meiner Oma war "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz".
    Hätten wir als Kinder unsere Hunde quasi dazu gezwungen, sich durch Schnappen gegen uns zu wehren, hätte es wohl eher noch ne gewaltige Standpauke von Seiten Eltern und Grosseltern gegeben anstatt hier noch zu fordern, dass Hund ins Tierheim kommt oder eingeschläfert wird.

    Und nein, das lag sicher NICHT daran, dass die Hunde als Kindersatz angesehen wurden. Sondern im Gegenteil als das, was sie sind - Hunde. Auf einem Bauernhof mit insgesamt 6 Kindern und immer mehreren Hunden in Schäferhundgrösse plus locker mal 15 Nachbarskinder, alle unterschiedlichen Alters von Dreikäsehoch bis Jugendlicher - da hat keiner Zeit, die Hunde zu verhätscheln. Aber Tiere quälen, das wurde grundsätzlich von vornherein nicht akzeptiert. Da gab es kein "Kiddi ist noch so klein, der versteht das nicht".

    Auch die Kiddis meiner Cousine haben im Alter von 2 Jahren schon verstanden, dass man Hunde nicht ärgern darf, weil sie sonst Aua haben und sich wehren.


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    Oberhalb der Oberlippe hatte Lucas einen langen sehr tiefen Kratzer. Die ganze Lippe ist blau und sehr dick aufgeschwollen.

    Wenn dein Hund richtig gebissen hätte, wäre das nicht nur ein langer Kratzer.

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    Sie hat ja Recht, der Hund hat nicht zu schnappen, das darf einfach nicht sein.

    Wie bitte soll sich der Hund wehren, wenn IHR als Erwachsene nicht in der Lage seit, ihn vor einem 2jährigen zu beschützen?
    Soll er hergehen und sagen "böses Kiddi, Du sollst mich doch nicht an den Lefzen ziehen"?
    Blöd nur, dass Hunde nicht sprechen können. Zumindest nicht wie wir Menschen. Die können nur mit den ihnen arteigenen Kommunikationsmöglichkeiten "reden". Und da ist Schnappen schon eine sehr deutliche Ansage.

    Um es mal deutlich zu sagen, da habt ihr als Erwachsene schon viel zu viel an Signalen von Seiten deiner Hunde übersehen. Und ich finde es traurig, dass eure Yorkies bereits vor Angst flüchten, wenn dein Enkel in ihre Nähe kommt.

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    Wie kann ich dem Hund beibringen dass er das einfach nicht darf?

    Erst mal dem Kiddi beibringen, dass er Tiere nicht quälen darf. Dann klappt's auch mit dem Hund.


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    Vielleicht habt Ihr ein paar tolle Tipps oder Ratschläge für mich.
    Oder - hatte jemand von Euch die selben Probleme und wie habt Ihr das dann gelöst?

    Das haben meine Hunde sehr souverän selbst gelöst. Allerdings MIT Unterstützung der Erwachsenen. Wenn Hund geknurrt hat, wurde Kiddi klar gesagt "Hund ärgern ist nicht erlaubt, wenn Hund knurrt, ist nächste Stufe schnappen, Schnappen = AUA, also bleib weg vom Hund".
    Kiddis hatten klare Ansage "wenn Hund frisst, wegbleiben". IdR endete es durchaus damit, dass jedes Kiddi einmal die Erfahrung machen musste, zum Fressnapf hinzugehen und so richtig angeknurrt zu werden.

    Hat bis jetzt jedesmal gewirkt. Allerdings war es dann auch jedesmal so, dass NICHT die Hunde geschimpft wurden, sondern das betreffende Kind.

    Ende vom Lied ist ein recht entspanntes Zusammensein. Die Hunde wissen, dass sie es nicht nötig haben, die Kiddis zurechtzuweisen, da das unsere Aufgabe ist und wir auch rechtzeitig eingreifen. Die Kiddis wissen inzwischen, wie sie sich den Hunden gegenüber zu verhalten haben und machen das auch.

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    Wenn jemand seit fast 20 Jahren BJRTs züchtet, und mir glaubhaft versichert, das alles seine Ordnung hat, dann glaube ich dem Menschen erstmal.

    Glauben ist gut, Kontrolle ist besser. Oder man kann es auch anders ausdrücken - Glauben kannst Du in der Kirche.

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    Extrem mißtrauische Menschen werden sich möglicherweise alle Papiere zeigen lassen, ich habe lieber ein paar Stunden mit den Züchtern gequatscht und mit meinem Hund in spe gespielt.

    Blick in die Ahnentafeln und auf die Gesundheitsuntersuchungen von Eltern, Grosseltern etc. hat bei mir keine paar Stunden gedauert. Da reichten 10 min. Und davor und danach hatten wir immer noch Stunden Zeit mit Hundi zu spielen. Und der Blick in die Papiere, der gehörte zum "mit den Züchtern gequatscht" mit dazu.

    Ich kenne eigentlich nur Züchter, die gern über ihre Linien reden, die Geschichten und Anekdoten über diesen oder jenen Hund in der Ahnentafel erzählen, usw.

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    ich dachte der FCI ist der größte weltweite verband, welcher den größten einfluss hat? meiner meinung kamen doch erst danach der KC usw. :???: ?!

    ist jetzt zwar gänzlich off Topic und wäre eigentlich ein völlig anderes Thema. Aber nein, ganz so ist das nicht.

    Die FCI ist der grösste INTERNATIONALE Verband. Ich bin mir jetzt nicht mal sicher, ob der AKC als nationaler Amerikanischer Zuchtverband nicht sogar mehr Mitglieder hat als die FCI.

    Im Prinzip gibt es in nahezu jedem Land mindestens eine Dachorganisation, sprich ein Dachverband, der sich mit dem Thema "Hundezucht, Hundesport" beschäftigt. In manchen Ländern sind es auch mehrere konkurrierende Verbände.

    In der FCI kann nur jeweils ein nationaler Verband Mitglied sein. Das ist bsp. für Deutschland der VDH, für die Schweiz die SKG, für Frankreich die SCC, für Dänemark der DKK usw.

    Um in der FCI Mitglied zu werden, muss ein nationaler Dachverband erst mal den Antrag stellen.

    Tja und der AKC, der obwohl nationaler Verband, selbst schon eine gewaltige Organsiation ist, hat logischerweise kein Interesse, seine Macht dadurch zu beschneiden, dass er sich einem übergeordneten internationalen Dachverband unterwirft. Im Prinzip gilt das auch für CKC und KC. Wobei letztere mE nur deshalb wirklich in der Lage sind, diesen Schritt zu gehen, weil der AKC "vorausgeht". Allein dürften sowohl die Kanadier als auch die Briten nicht gross genug sein, um sich so entscheiden zu können.

    Da aber mit AKC, CKC und KC drei wichtige nationale Zuchtverbände wegfallen würden, kann die FCI diese drei Verbände nicht ignorieren. Umgekehrt können auch AKC, CKC und KC die FCI nicht ignorieren. Bei einigen Rassen schon, aber nicht bei allen.

    Das führte dazu, dass sie einen Vertag geschlossen haben, in dem sie gegenseitig ihre Papiere anerkennen. Auch Zuchtzulassungen, Richter usw. werden gegenseitig anerkannt.

    Soll heissen, wenn ein in den USA gezüchteter Hund vollständige AKC-Papiere hat, ist das gleichbedeutend mit FCI-anerkannt. Betonung auf "anerkannt". NICHT "FCI-gezüchtet".

    Die FCI selbst hat bei ihren Mitgliedern unterschiedliche Status. Damit das ganze so richtig kompliziert wird und keiner mehr durchblickt. Der grösste Teil der Mitglieder sind Vollmitglieder wie der VDH.

    Dann gibt es noch assoziierte Mitglieder und Vertragspartner (ACHTUNG! AKC, CKC, KC bsp. zählen NICHT als Vertragspartner).

    Teilweise haben die assoziierten Mitglieder und Vertragspartner andere Rassestandards (idR sind die Abweichungen marginal, nur so als Beispiel: für die Rasse Pudel, der FCI-Standard hat 4 Grössen, der Rassestandard von AKC, CKC, KC und dem assozierten FCI-Mitglied Australien beschreibt 3 Grössen; der FCI-Standard erkennt 6 Farben an, die anderen quasi alle einfarbigen Farbschattierungen)

    @Jocks

    der VDH ist auch ein Dachverband. Die Tatsache, dass der AKC ein Dachverband ist, hat NICHTS damit zu tun, dass der AKC kein Vollmitglied der FCI ist.

    Der Grund ist, dass der AKC selbständig bleiben möchte. Teilweise hat der AKC (trifft auch für CKC und KC zu) andere Gruppeneinteilungen. Teilweise unterscheiden sich auch die Rassestandards. Hätte der AKC damals entschieden, Vollmitglied der FCI zu werden, hätte sich das alles ändern müssen. Dagegen hätten sich die entsprechenden Zuchtverbände und Züchter in den USA, Canada und GB ziemlich sicher gewehrt.

    Andererseits können weder diese drei Zuchtverbände noch die FCI aufeinander verzichten bzw. umeinander herum züchten. Dazu sind sie alle zu gross oder zu klein, je nachdem von welcher Seite aus man das betrachtet. Sie sind jeweils zu gross um von den anderen ignoriert zu werden und zu "klein"um die jeweils anderen zu ignorieren - wenn man von weltweiter Zucht ausgeht.

    Es gibt übrigens noch andere Länder, wie bsp. Australien, die kein Vollmitglied sind. In dem Fall allerdings assoziierte Mitglieder. Die dann wieder einen anderen Status haben. Wobei Australien zumindest beim Pudel nicht nach dem FCI-Standard züchtet, sondern nach dem AKC-Standard. Und die Gruppeneinteilung auch dem AKC entspricht.

    AdMo66

    was verstehst Du unter "grösster Mist"'?

    Den grössten Mist hast Du doch verzapft. Sorry, wenn ich das so schreibe. Aber je mehr Du von Dir gibst, desto lächerlicher wird dein Geschreibsel.

    Zuerst tönst Du gross rum von wegen "ohne Papiere kommt mir kein Hund ins Haus".

    Und mit jedem Satz stellt sich mehr heraus, dass Du keine wirklich Ahnung von dem Thema hast.

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    also, du scheinst ja nicht mal zu wissen, dass der FCI = Federation Cynologique INTERNATIONALE ist... ergo: WELTWEIT gültig bzw. weltweit übergreifender standart...
    DAS sollte man doch wohl zumindest wissen... das hat dann nichts mit der deutschen "vereinsmalerei" zu tun! wenn der englische verein dort nicht mitglied ist, ist es kein "offizieller" zuchtverein.

    fazit: du scheinst dich zuvor nicht wirklich mit der "rassezucht" auseinander gesetzt zu haben

    :hust:

    Der britische Kennel Klub, der American Kennel Club und der Canadian Kennel Club sind NICHT Mitglied der FCI.

    Soll heissen, es gibt keinen britischen, amerikanischen und kanadischen Zuchtverband, der Mitglied der FCI ist. Gilt übrigens auch für Australien. Um jetzt mal die grössten nationalen Zuchtverbände zu nennen.

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    Hmm... also die Frage nach den PERSÖNLICHEN Gründen, sich immer wieder für einen Rassehund zu entscheiden, scheint wohl gar nicht einfach zu beantworten zu sein :roll:

    ist ganz einfach. Ich liebe eine bestimmte Rasse - Pudel. Und genau so einen Hund möchte ich. Da ich als nächsten Hund wieder einen Welpen möchte, und zwar einen mit möglichst genau definierten Eigenschaften, bin ich seit Jahren dabei, die Linien zu beobachten und zu "verfolgen", in denen Pudel mit den von mir gewünschten Eigenschaften bisher zu finden waren.

    Nachdem ich meinen letzten "richtigen" Welpen vor 11,5 Jahren bekommen habe, also der letzte Hund, den ich wirklich im Welpenalter übernommen habe, möchte ich als nächsten Hund wieder einen Welpen haben.

    Hin und wieder gibt es auch im Tierschutz Pudelwelpen. Klar. Aber wenn ich da nicht zufällig an die Ahnentafel komme, kann ich nicht sehen, welche Linien hinter diesem speziellen Welpen stehen.

    Ich will nun mal einen Pudel, der noch richtig Arbeitseigenschaften besitzt. Der ein "Workoholic" ist und keine "Couchpotatoe". Ein Pudel, der Trieb und Temperament hat. Ein Pudel, der arbeiten will, der arbeiten kann, der arbeiten "muss" um glücklich und zufrieden zu sein.

    Wir waren dieses Wochenende auf einem Agi-Turnier. Insgesamt starteten 3 Grosspudel und 4-5 Klein/Zwergpudel.
    Von den Grossen hat nur einer das gezeigt, was ich in "meinem zukünftigen" Pudel suche. Die anderen beiden sind ganz gewiss auch nette, liebe Hunde. Als Familienhunde topp, liebes Wesen, guter Charakter, freundlich, absolut "perfekt". Haben auch gut und freudig mitgearbeitet. Aber eben, das letzte Quentchen zum "Workoholic" fehlte.
    Bei den kleinen Varietäten waren es zwei, die diese Eigenschaften, die ich will, hatten. Eine davon war meine eigene Hündin.
    Auch da gilt bei allen anwesenden Pudeln - liebe, tolle, nette Familienhunde. Gibt es absolut nichts zu sagen. Auch für freitzeitmässigen Sportspass gut zu haben. Aber eben, nicht das, was ich für "meinen" Hund suche.

    Ganz klar, ich kann die in meinen Augen "perfekte" Paarung planen (habe ich auch schon getan, kommt jetzt nur noch drauf an, ob der Züchter "mitspielt" - aber eigentlich sind wir auf einer Wellenlänge was den von uns favorisierten Pudeltyp betrifft) - und trotzdem nicht den Welpen erhalten, den ich mir vorgestellt habe. Pech. Aber die Chance, eben diesen speziellen "idealen" Welpen zu bekommen, die ist weitaus grösser als einen Welpen aus dem Tierschutz zu holen über den ich absolut nichts weiter weiss.

    Was nicht ausschliesst, dass nicht doch mal ein Tierschutz-Hund o.ä. bei uns einzieht. Wahrscheinlicher dürfte zwar sein, dass es ein Hund wird, der zum Züchter zurückgekommen ist. Einfach, weil da die entsprechenden Connections schon vorhanden sind. Aber auch diese Hunde hätten gern ein schönes Zuhause.

    susanne

    keine Frage - die Fütterung speziell von Hochleistungsmilchvieh ist eine Wissenschaft für sich. Deshalb gibt es ja auch immer wieder zu Stoffwechselstörungen wie Acetonämien speziell bei Milchvieh. Und dass Getreide gärt, sollte inzwischen bekannt sein.
    Fakt ist aber trotzdem, dass Rinder dazu in der Lage sind, Harnstoff direkt zu verstoffwechseln und auch dazu in der Lage sind, tierische Eiweisse zu verstoffwechseln. Dass diese Ernährungsform auf Dauer nicht optimal ist, ist ein anderes Thema.

    Während Hunde bsp. nicht wirklich in der Lage sind, Zellulose zu spalten und pflanzliches Futter idealerweise bereits aufgeschlüsselt und vorverdaut (ich sag nur "Mageninhalt des Pflanzenfressers") "serviert" bekommen.

    Und egal wie man es dreht und wendet, für mich ist die Fütterung von Carnivoren rein mit pflanzlicher Nahrung vom ethischen, moralischen und tierschutzgemässen Standpunkt aus gleichzusetzen mit der Fütterung von Tiermehl an Pflanzenfresser.
    Schade, ist jetzt ein paar Jährchen zu spät. Hätte gern mal diese Frage mit meinem Tierernährungs-Prof diskutiert.