Beiträge von yane

    Zitat

    Schweinefleisch zu essen, ist schon der richtigen Religion wegen verboten. Das steht nämlich so im Koran. Guckst Du in Sure 5, Satz 4: Es ist Euch verboten zu essen: von selbst Gestorbenes, Blut und Schweinefleisch ...

    Aber warum ist es laut Religion verboten?

    Ich gehe da schon davon aus, dass das grundsätzlich gesundheitliche Gründe hatte - sprich schnelles Verderben, bei Schweinefleisch zusätzlich noch Trichinellose usw.
    Religion hin oder her.

    Viele "religiöse" Regeln, Traditionen etc. haben, wenn man genau hinschaut und sich Gedanken darüber macht, einen logisch erklärbaren Hintergrund.

    Zitat

    Bein Kaninchen wäre es unkontrolliert...oder bei Freigänger-Katzen...aber bei einem Hund ist es möglich eine Fortpflanzung zu kontrollieren bzw. zu verhindern.

    Prinzipiell gebe ich dir recht. Und ich bin absolut kein Freund des "Kastrationswahns".

    Wenn ich aber sehe, wie viele Hundehalter nicht mal in "normalen" Situationen ihren Hund unter Kontrolle haben, und mir dann vorstelle, wie da wohl die "Kontrolle" funktioniert wenn sich heisse Hündin mit Rüde trifft :gott: ......

    anhand von Bildern und Bildvergleichen kann man nicht wirklich feststellen, was in einem Mix drin ist. Entweder man weiss es oder man weiss es nicht. Alles andere ist Rätselraten ohne die korrekte Lösung je zu erfahren.

    Ich kenne einen Labbi-Dalmi-Mix, bei dem ich jede Wette eingegangen wäre, dass da ein Windhund mitgespielt hat. Dem war nicht so.

    Und einen Border-Golden-Mix, der auf den ersten Blick als Border durchgegangen wäre. V.a. wenn man bedenkt, dass der Border Collie als Rasse doch deutliche Variationen im Aussehen zeigt.


    Was im EU-Pass steht ist bei Mischlingen erst mal völlig egal. Und wenn der Mix nicht nach "Kampfhund"/"KH-Mix" aussieht, sowieso.

    Zitat

    Ich will erstmal, daß er einfach irgendetwas gerne irgendwie zu mir bringt.

    etwas irgendwie zu bringen hat aber nichts mit Apportieren zu tun.

    Gerade Hunde, die ursprünglich mal nur "irgendwie was zurückbringen" gelernt haben, haben es später sehr sehr schwer, prüfungsmässiges Apportieren zu lernen. Habe diese Erfahrung selbst machen dürfen. Und nicht nur mit meinem eigenen Hund. Deshalb trenne ich inzwischen prüfungsmässiges Apportieren von "einfach nur irgendwie zurückbringen" komplett. Und trainiere idealerweise zuerst das prüfungsmässige Apportieren.


    Zitat

    Er hat halt Streß egal was zu bringen, weil er weiß, daß dann das Spiel vorbei ist, er abgeben muß.

    und warum weiss er das?


    Zitat

    Richtig gute Leckerlis funktioniert auch nur bedingt, weil er das Wegnehmen vom Spielzeug schlimmer findet, als daß er das Leckerli gut findet.... Also ist Bringen für ihn "Abgeben-müssen".

    Nun, das "spielerische Aus" habe ich mit meinen Hunden komplett anders trainiert. Und würde es immer wieder so machen. Kommt von Lindt. Zwei gleiche Spielzeuge, Hund bekommt eines zugeworfen, ich bleibe etwas weg, da v.a. für junge Hunde eine sich bewegende Beute idR interessanter ist als die, die man bereits "totgeschüttelt" im Fang hat, habe ich dem jeweiligen Jungspund das zweite Spielzeug vor die Nase gerollt. Jungspund sieht das zweite Spielzeug, das bewegt sich, eigene Beute wird fallenlassen und auf das zweite Spielzeug "losgegangen". Während Hund mit dem zweiten Spielzeug zugange war, habe ich das erste still wieder eingesammelt. Und nach 20-40 sec. dem Jungspund wieder vor der Nase vorbeigerollt/geworfen. usw.

    Nach mehreren Übungseinheiten, gut und gerne eine Woche später, habe ich dann in etwa ein Feeling dafür gehabt, in welchem Moment der Jungspund das Spieli loslässt. Merkt man einfach im Laufe der Zeit, wenn man Hund genau beobachtet. Und da kam dann das Signal "Aus" dazu.

    Das Ganze habe ich gut 2 Wochen lang mit "Aus" gemacht. Und dann einfach mal "Aus" gesagt, ohne das zweite Spieli zu werfen. Hund wusste zu dem Zeitpunkt schon "Aus" da muss dann das zweite Spieli irgendwo sein, spuckte das Spieli aus dem Fang aus und suchte das zweite, das auch wirklich sofort angeflogen kam.

    Auf diese Weise habe ich ein "Aus" bekommen, das nicht mit dem "Beute hergeben müssen" verknüpft ist. Im Gegenteil, selbst tote Mäuse, Wurstbrote und ähnliches werden auf "Aus" ausgespuckt, da ja ggf. was besseres kommen könnte.

    Im Laufe der Zeit habe ich das dann auf Zerrspiele etc. ausgeweitet. Und auch auf das "spielerische Zurückbringen". Einfach weil das "Aus" für Hund nicht automatisch heisst "muss Beute hergeben" sondern "Chance auf bessere Beute ist gegeben".

    Wichtig ist am Anfang, wenn Hund die Beute jeweils neu hat, etwas abzuwarten bis die Beute schon etwas "langweilig" wird, also der erste "totschüttel-Reflex" weg ist und die Beute "nicht mehr lebt".

    Vorteil ist dabei auch, dass der Hund nicht in Konflikt mit dem Menschen kommt von wegen "muss Beute hergeben". Sondern es ist seine Entscheidung, ob Hund die Beute hergeben will.
    Deshalb auch gleiche Spielzeuge, dann ist die Wertigkeit nicht so unterschiedlich.

    Beendet habe ich das Ganze zu Anfang damit, dass ich einfach aufgestanden und weggegangen bin. Hatte allerdings bisher auch das Glück, dass meine Hunde keine "Zerstörer" waren und das jeweilige Spielzeug dann eben nach ein paar Minuten entweder irgendwo im Haus rumlag oder eben im Garten, je nachdem wo wir trainiert hatten.

    Zitat

    Hund hält Apportel, ich gehe einen Schritt zurück, lasse ihn ins Vorsitz nachrücken: Hund rückt schön nach ODER geht sofort stiften ODER (aber selten) läßt fallen. Meist rückt er schön nach.
    Hund sitzt vor, wechselt mit Apportel in GS: das schafft er noch nicht... läßt es fallen, weiß gar nicht was ich von ihm will, geht stiften, ist total verwirrt.

    ja, was soll er denn letztendlich machen? In GS kommen oder in Vorsitz? Ich würde nur entweder oder trainieren.

    Wenn dein Hund in GS kommen soll, solltest Du das Halten auch zuerst in GS trainieren und nicht im Vorsitz.

    Zitat

    sondern daß er erstmal irgendetwas irgendwie zu mir bringen WILL.... Den Rest kriegen wir dann schon noch ordentlich aufgebaut... Aber dieses Grundprinzip kriegt er irgendwie nicht rein...

    Falscher Ansatz. Apportieren heisst nicht, irgendwas irgendwie zum HF zu bringen. Bau das Ganze langsam korrekt von hinten auf. Also wenn das Ziel ist, dass der Hund mit Apportel in GS kommt, dann üb das Halten in GS. NICHTS ANDERES.

    Das Grundprinzip ist das "Sitzen in GS mit Apportel im Fang" - und nicht das Bringen. Das ergibt sich automatisch dann, wenn Hund begriffen hat "ZIEL ist das Sitzen in GS mit Apportel".

    Wenn das passt, dann schüttelt und knautscht Hund auch nicht. Aber das muss erst mal "sitzen".


    Zitat

    Ja, Arbeit ist Arbeit... Bei mir aber nicht... Ich will, das mein Hund IMMER Spaß hat...

    wirkt dieser Hund auf Dich als ob er keinen Spass hätte?

    Wusch Apportieren 1

    Wusch Apportieren 2

    Zitat

    tja und wie wäre es mit den hund einfach ignorieren und dann zum hh gehen und das in ruhe klären? ich mein einen welpen braucht man nicht panisch wegschubsen. ich schubs auch kein kleinkind weg nur weil es schreiend in meine richtung geht obwohl ich gerade zb angernervt von einem langen arbeitstag heimkomme...

    Sorry, aber wenn der Hundehalter derart arrogant und ignorant ist, gibt es da nichts mehr mit Hund ignorieren und per Gespräch klären. Da würde ich auch handeln. Und zwar mit Verjagen des Hundes ähnlich wie es der Vater des Kindes gemacht hat.

    Hätte da überhaupt kein Problem mit. Wer so egozentrisch ist, dass er der Meinung ist, sich alles erlauben zu dürfen, muss dann eben mit den Folgen leben.

    Wie sieht es aus mit "Hund hält Apportel, Du gehst einen Schritt zurück, und lässt ihn ins Vorsitz nachrücken"?
    Alternativ "Hund sitzt vor Dir und wechselt mit Apportel in GS".

    OHNE über längere STrecken bringen lassen, ohne Werfen und sonstiges.

    Das Apportel ist KEINE Beute. Beute kommt hinterher, nachdem das Apportel gebracht wurde.

    Zitat

    Nunja, auch hier war mein Problem, dass Luna so schnell ist (wie macht ihr das mit schnellen Hunden?).

    Rennen, nicht spazierengehen :D

    Neee, mal im Ernst. Das Antrainieren der Hindernisse, das gerade von Anfängern immer als das Schwierigste angesehen wird, ist noch das Leichteste. Das Führen ist das, was im Agi schwierig ist. Und je schneller der Hund, desto länger dauert es, bis man Hund wirklich sauber durch einen Parcours bekommt.

    Aber da man später die Geschwindigkeit will, muss man damit eben leben. Und auf keinen Fall den Hund ausbremsen und langsam machen.


    Zitat

    Viel zu viel für die 6. Stunde :hilfe:

    Ehrlich gesagt - ja. Liest sich für mich zumindest so.

    es bringt Dir mE im Moment nichts, das Abrufen mit beiden Hunden zu trainieren. Die beiden achten mehr aufeinander als auf Dich. Da lernen sie eher noch besser, dein Signal zu ignorieren.

    Du kannst das Abrufen mit beiden trainieren, wenn beide sich einzeln sicher abrufen lassen. Vorher macht das keinen Sinn.