Beiträge von yane

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    Jeder einigermaßen clevere TA wird sich doch da seine Gedanken machen und allein schon die Käufer dieser Welpen darauf hinweisen, dass das nicht rechtens ist.

    Zunächst mal, wie kommst Du darauf, dass Parvovirose eine "Vermehrerkrankheit" ist? Diese Krankheit können alle Hunde bekommen. Auch vom guten Züchter.
    Und wenn Du mal deine rosarote Brille absetzen und erkennen würdest, dass jeder für seine Handlungen selbst Verantwortung zeigen muss, würdest Du ganz schnell eines feststellen .... die meisten Menschen wollen gar nicht aufgeklärt und beraten werden. Die wollen sich nicht sagen lassen, dass das nicht so toll ist, was sie da tun bzw. zu tun beabsichtigen.

    Ich kenne so einen Fall - angstaggressive Hündin, Mutter war schon richtig angstaggressiv laut Aussage der Besitzer der Hündin - aber die Hündin soll doch unbedingt mal Welpen haben, ist doch soooo toll, mal Welpis zu haben. Hinweis von wegen Krankheiten, Wesen usw. werden komplett ignoriert. Also, warum sich überhaupt noch die Mühe machen mit solchen Leuten zu diskutieren?


    Wauli-Frauli

    Empfehlungen und Ratschläge hinsichtlich Behandlungsmöglichkeiten ist etwas völlig anderes als "ungebeten" eine Meinung zu wilder Vermehrung abzugeben. So viel sollte ja wohl erkennbar sein.

    Ansonsten empfehle ich jedem, der hier so gross sagt "Tierärzte haben dies zu tun und jenes" Tiermedizin zu studieren und selbst als grosses Vorbild alles besser zu machen.

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    Aber in meinen Augen würde es definitiv nicht schaden, wenigstens "versteckte" Fragen zu stellen, die den Hundehalter ins Grübeln versetzen.

    z.B.
    -Könnten sie denn die Kosten während der Trächtigkeit bis zur Nachsorge der Welpen tragen?
    -Um krankheitliche Risiken in gewisser Weise auszuschließen, müssten wir einige aufwendige Tests durchführen

    Ja und?

    Weisst Du, was dieser Typ Mensch dann wieder sagt?

    "Klar fragt der TA so was, der sieht dann ja wieder Kohle, wenn wir diese ganzen Checks und Untersuchungen machen lassen".

    wann ich unterschiedliche Kommandos nutze? Nun ja, v.a. abhängig davon, wie es sich für mich trainingstechnisch praktikabel erweist.

    V.a. da ich auch viel mit unterschiedlichen Handzeichen mache.

    Steh aus dem Abrufen geht bsp. über Handzeichen. Steh in der Box über Wortsignal. Platz aus dem Steh bzw. aus dem Sitz in der Distanzkontrolle ist immer "Platz". Aber leicht abgewandeltes Handzeichen. Und dadurch eben wieder ein anderes Kommando. Während Platz aus dem Abrufen zwar ebenfalls nur das Wortsignal ist, aber dafür in einem völlig anderen Ton als bsp. Platz aus dem Fuß heraus.

    Da Hund ja jeweils beim "Wortsignal" nicht das Wort, sondern den Tonfall und Tonklang erlernt sind das auch schon wieder unterschiedliche Kommandos.

    Im Prinzip also so, wie es sich für mich im Training "ergeben" hat.

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    sondern nur darum, ob ihr unterschiedliche Kommandos für unterschiedliche Bewegungen, die aber in der gleichen Position enden, nutzt?

    kurz und knapp - JA. Unterschiedlicher Bewegungsablauf = unterschiedliche Übung = unterschiedliches Kommando.

    Zumindest teilweise.

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    Ich würde ein "Nein=Abbruchkommando" nur einsetzen, wenn es sich um etwas handelt, was der Hund "bewusst" tut. Und normales Laufen gehört für mich da nicht zu.

    GENAU!

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    Hund zwickt, klaut, springt Personen an,... sowas kann man mit nem Abbruchkommando beenden.

    Ja.


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    Laufen ist für mich persönlich kein unerwünschtes Verhalten, da werde ich nicht "Nein" sagen.
    Erst recht nicht, wenn der Hund "Nein" auch wirklich schon als Abruchkommando kennt.

    sehe ich auch so. Dazu kommt, dass gerade im Obedience die Signale "Steh" und "Platz aus dem Rennen heraus sehr schnell erfolgen sollen, ABER andererseits der Hund danach ja weiter abgerufen wird. Und da soll Hund auch wieder full speed laufen. "NEIN" jedoch ist ein Kommando, das idR sehr viel Druck/Nachdruck beinhaltet. Zumindest wenn es generell als Abbruchkommando genutzt wird. Da kommt durchaus ganz schnell mal auch der Frust ins Spiel, den Mensch schiebt, weil Hund mal wieder durch sein Verhalten "nervt" wie schon geschrieben wurde.
    Was idR dann dazu führt, dass diese Hunde eben nicht mehr so schnell reinkommen wie es gewünscht ist.

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    ich habe bei Paule das NEIN genommen, er darf nocht weiter laufen, das kennt er ja schon und kann immer eingesetzt werden. wenn ich ihn aus der Entfernung hole, stoppe ich übers NEIN und er bleibt stehen, er darf sich aber hinlegen oder setzen, nur auf keinen Fall nen Schritt weiter

    Tja, im Obi darf er aber nicht stehen, sich hinlege oder setzen wie er will.
    Da heisst es ganz klar im Reglement, ob Hund ins Steh, Sitz oder Platz gebracht wird. Und entsprechend sollte man schon so fair dem Hund gegenüber sein, das mit entsprechenden Signalen zu trainieren.

    Mal davon abgesehen finde ich "Nein" als Stopp-Signal absolut unlogisch. Was für eine Information gibt man dem Hund damit? Auf jeden Fall keine präzise. "Nein" als Abbruchkommando und dann? Was soll Hund auf "Nein" tun?

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    Soweit ich weiß kannst Du den Hund auch mit Leine führen, insbesondere im Training.

    die Voraussetzungen für's Training legen die einzelnen Vereine selbst fest. Und da kann es durchaus sein, dass guter Grundgehorsam erwartet wird, so dass Training ohne Leine möglich ist. Ich selbst würde nicht zulassen, dass ein Hund mit Leine über eine Hindernisbahn geht. Reglement hin oder her, die Gesundheit des jeweiligen Hundes wäre mir wichtiger als das, was in einem Reglement steht.

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    Alles Klar mein Verein ist also nicht das Ware...
    Finde das hier alles ganz schön Überheblich aber egal...
    Dann bin ich eben zickig hier poste ich bestimmt nicht nochmal :D

    Ich habe Dir am 20. Mai um 7:08 eine ziemlich ausführliche Anleitung geschrieben, wie man eine zuverlässige Ablage auftrainiert. Mit etwas Fleiss deinerseits hätte das in knapp 4 Wochen durchaus zu einer sicheren Ablage führen können. V.a. da dein Hund ja schon 4 min recht zuverlässig liegt laut deiner eigenen Aussage. Sehr viel länger muss Hund in einer BH-Prüfung auch nicht liegen.

    Rumzuzicken, weil Dir hier Leute nicht das schreiben, was Du hören möchtest, nämlich dass es ja überhaupt kein Problem ist, eine BH-Prüfung zu bestehen, wenn die Ablage versaut wurde, löst dein Dilemma nicht.

    In diesem Sinne:
    don't complain, train!

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    ich bin das Schema oft genug gelaufen!!!

    wer das Schema mehr als 3x mit Hund läuft, macht im Training was falsch.


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    Das die Ablage das leichteste ist halte ich für Ansichtssache.

    Selbst meine beiden "Triebchaoten", die als Junghunde nicht mal für 2 sec stillhalten konnten, haben es gelernt, ruhig und sicher in der Ablage zu liegen. Ist reine Trainingssache. Muss man nur richtig aufbauen.

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    In unserem Verein haben schon mehre ohne Ablage bestanden.

    Ehrlich gesagt würde ich mir da so meine Gedanken machen.

    bleibt der Hund so lange liegen, bis das Team, das läuft mit der Übung "Sitz aus der Bewegung" anfängt, gibt es noch eine Teilbewertung, auch wenn Hund sich anschliessend mehr als 1 Körperlänge vom ursprünglichen Liegeplatz entfernt.

    Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die wenigsten Hunde in den "Laufübungen" so gut trainiert sind, dass das Team auf die 10 Punkte für die Ablage verzichten kann. Bzw. die Teams, deren Hunde so gut trainiert sind, dass sie auf diese 10 Punkte verzichten könnten, haben idR auch keine Probleme mit der Ablage.
    Ansonsten habe ich es bis jetzt erst einmal erlebt, dass ein Team, das die Ablage genullt hat, die BH bestanden hat.

    Was auch verständlich ist, wenn man bedenkt, dass die Ablage nun wirklich der leichteste Teil des Ganzen ist. Der Hund muss ja nichts anderes tun als liegenbleiben.