Im Ludwigsburger Raum ist der VdH Löchgau ziemlich gut. Allerdings weiss ich nicht, wie es da mit Trainieren ohne Mitgliedschaft ist.
Andererseits, was spricht dagegen, in zwei Vereinen Mitglied zu sein?
Beiträge von yane
-
-
eine kopfmässige Auslastung bringt 1-2x Agi die Woche nicht wirklich. Insofern ja, eher körperliche Auslastung. Wobei auch hier 1-2x Agi die Woche ist je nach Hund nicht wirklich körperlich auslastend.
Bindungsfördernd - nun ja, um wirklich Agi machen zu können, muss bereits eine gewisse Bindung zwischen Mensch und Hund da sein. Der Hund sollte bereits gelernt haben, mit seinem HF zu arbeiten, sollte Spass daran haben, mit seinem HF zu arbeiten und sollte nen gewissen Grundgehorsam haben.
Du musst Dir über eines im Klaren sein - das Anlernen der Geräte ist das Wenigste am Agi. Das Führen ist das, was so richtig "knackig" ist. Und DAS fördert die Bindung ungemein. Du musst bedenken, sowohl Hund als auch Du lernen, die Reaktionen des Teampartners einzuschätzen, zu erkennen, zu deuten - da müssen sich Mensch und Hund sehr viel mehr aufeinander einlassen als das zunächst von aussen aussieht. Das ist dann das, was die Bindung zwischen Mensch und Hund noch deutlich verstärkt.
-
warum?Entweder das Team kann alle Hindernisse oder es kann noch nicht alle Hindernisse. Im letzteren Fall wäre noch etwas Training angesagt und nicht schon Turniere anpeilen mit halbfertig ausgebildetem Hund.
Es gab vor längerem mal ein Thread über A0/A1 - da haben einige, auch meine Wenigkeit, die Meinung vertreten, dass auch im A0 schon alle Hindernisse gestellt gehören.
Zumal nach meiner persönlichen Erfahrung die A0-Parcours nicht automatisch leichter sind als di A1 Parcours.
Es gibt nach wie vor viele Richter, für die ist ein A0 Parcours nichts anderes als ein A1 Parcours, in dem anstelle des Slaloms ein Tunnel liegt und ggf. anstelle der Wippe auch.
So - und häufig genug endet es damit, dass der A0 Parcours dadurch deutlich schwerer wird als der im Prinzip gleich verlaufende A1 Parcours. Einfach deshalb, weil die Hunde im Tunnel deutlich schneller werden als im Slalom oder auf der Wippe.
Und gerade die A0er sind idR nicht so erfahren, um einen Hund von hinten zu schicken, wenn da ein gerader Tunnel im Parcours als "Hundebeschleuniger" liegt und HF nicht mehr so richtig mitkommt. -
Zitat
Aber er ist erst zwei Jahre alt geworden. Und wie in oberen Posts schon beschrieben, sollte man den Sport auch dem Alter ein wenig anpassen.
Mein Hund ist noch sehr temperamentvoll und kann besser auf mich achten wenn ich direkt bei ihm laufe. Ich habe beides gemacht, und mich für eins eintschieden.
Er ist ein Labrador , Mischung aus Showline und Arbeitslinie, im Haus ist er deutlich der ruhigere Part, draussen kommt die Arbeitslinie heraus, heisst, er besitzt so eine Power, das er mit dieser lernen muss umzugehen, ohne in Stress zu geraten
ach ja, und die ganzen Border Collies, Aussies, Malis etc. sind ja alles reine Schlaftabletten im Vergleich zu deinem Hund
ZitatIhr Agillity Leute solltet Euch nicht immer angegriffen fühlen, keiner sagt etwas gegen Agillity, auch ich nicht.
Nun ja, die Behauptung, die THS-Leute immer wieder aufstellen von wegen THS fördert die Bindung, Agility dagegen ist nur reines durch den Parcours hetzen und Hund hat überhaupt keinen Bezug zum HF ist nun mal schlichtweg FALSCH. Eine Reaktion auf derartige Behauptungen hat mit "sich angegriffen fühlen" überhaupt nichts zu tun, sondern ist eine Berichtigung einer falschen Tatsache.
Ohne enge Bindung geht es im Agi überhaupt nicht. Um Agi mit einem schnellen, temperamentvollen, triebigen Hund zu machen braucht es mehr Bindung als THS.
Bestes Beispiel - wir haben früher im THS öfter mal die Hunde getauscht. 1-2x im Training mit dem "fremden" Hund über die Hindernisbahn und zack auf's Turnier. Im Agi ist das so ohne weiteres nicht möglich. Selbst mit erfahrenen Hunden und HF nicht.Und ja, wenn ein temperamentvoller Hund im Agi nicht auf seinen HF achtet, sondern einfach durch den Parcours hetzt, dann ist das miserable Ausbildung. Ich würde mal sagen, dass zumindest meine beiden jüngeren Agi-Hunde im Temperament deinem Hund in nichts nachstehen. Und trotzdem hatte ich von Anfang an keine Probleme mit "auf HF achten". Ohne das geht es im Agi nämlich nicht, da Agi eben eines nicht ist - nämlich "unkontrolliert durch den Parcours hetzen".
@all
zur Ausgangsfrage - ich mache Hundesport weil es MIR Spass macht - in erster Linie. Meinen Hunde wäre es letztendlich egal ob wir Agi, Obi, oder sonst was machen - Hauptsache Beschäftigung mit Frauchen. Wenn ich kein Interesse an Agi hätte und sie das deshalb nicht kennengelernt hätten, aber genügend andere Auslastung bsp. in Form von Fährte, Dummyarbeit, .... hätten, wäre ihnen das auch recht.
BTW - es gibt keinen Hund, der ohne Agi, Obi, ...... nicht leben kann - Hund braucht nur etwas, das ihn seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend auslastet.Und wer ein Problem mit Prüfungen, Wettkämpfen etc. hat braucht doch nicht teilzunehmen. Der kann doch einfach so trainieren und gut war. Wenn es jemandem Spass macht auf Wettkämpfe zu gehen ..... wo ist das Problem?
Letztendlich kann man die ganze private Hundehaltung in Frage stellen, von wegen "wo ist der Sinn dahinter". Warum also unbedingt zwanghaft einen Sinn im Hundesport suchen ausser dem "Sinn" der die gesamte Hundehaltung an sich schon ausmacht - es macht einfach Spass.
Wo ist der Sinn darin, Briefmarken zu sammeln oder Streichholzschachteln oder ..... ?
Das sind Hobbies. Vielleicht nicht gerade sinnvoll, aber es gibt da jemand, der hat Spass daran. Solange niemand zu Schaden kommt - wo ist das Problem?Und wenn jemand bereit ist, sich wochenendweise die Zeit um die Ohren zu schlagen um mit seinem Hund auf Turniere zu gehen ..... ist doch sein Problem - seine Zeit, sein Geld, sein Aufwand. Die Hunde stört es nicht. Oder sollte es zumindest nicht stören. Denn wenn die Hunde durch die Turnierfahrerei derart gestresst wären, dann sollte man sich mal so ein paar Gedanken machen.
-
Erfahrung kann man auch im A1 sammeln. Dazu braucht es keine A0.
-
Zitat
Er, also mein Hund, nicht Deiner, nicht ihrer, sondern mein Hund.
Ich schrieb in meinem Post über die Unterschiedlichkeit der Hunde, richtig?Nix Unterschiedlichkeit der Hunde. Ein Hund, der völlig unkontrollierbar durch den Agi-Parcours hetzt, steht nicht in der Hand des HF und ist miserabel ausgebildet.
Mich würde interessieren, ob Du wirklich glaubst, dass THS die Bindung stärker fördert als Agi.
Wenn ja, wie kommst Du darauf?
Im THS kann ich mal eben mit einem mir völlig fremden Hund laufen und problemlos durchkommen. Zumindest im Hindernislauf. Im Agi funktioniert das nicht, da müssen Hund und HF ein eingespieltes Team sein, damit das Team sicher gut durchkommt. V.a. bei schnellen Hunden.ZitatWir haben im Ort noch einen anderen SV Verein, hier sind die Hunde reine Sportgeräte, oftmals haben Hunde mit 2 Jahren bereits die SchH3, da weiß man, wie dort gearbeitet wird.
das fett markierte IST verallgemeinernd. Denn Du unterstellst damit, dass alle Hunde, die mit 2 Jahren die VPG3 haben entsprechend gearbeitet werden.
-
Zitat
tut mir leid, aber irgendwie kommt dieses Vorurteil nicht aus den Köpfen...
Agility besteht NICHT aus Durchhetzen und unkontrolliertem Rasen! Es geht gar nicht anders als unter totaler Kontrolle, wie soll man denn sonst den Verleitungen widerstehen bzw. überhaupt im Parcours die Richtung vorgeben?
Ich habe es aufgegeben, da noch was erklären zu wollen.
-
Zitat
Die Herkunft der Idee zum Agility z. B. könnte ich mir so erklären, dass der Hund bei der Jagd, konkreter: bei der Hatz (korrigiert mich, wenn ich da was verwechsle, ich kenne mich auf den Gebiet nicht so gut aus), diverse Hindernisse wie Hecken und Baumstämme überqueren und sich durch Fuchsbauten usw. quetschen muss. Diese Hindernisse hat man quasi nachgebildet.
*gggg* der Ursprung von Agility ist sehr viel profaner.
Das Ganze war als Rahmenprogramm der Crufts Dog Show 1978 gedacht. Wie das in England so ist, da spielen Pferde und Reitsport eine nicht unerhebliche Rolle. Und einer oder mehrere derjenigen, die für das Rahmenprogramm der Crufts zuständig waren, kamen auf die Idee, man könnte doch eine Vorführung machen, bei denen die Hunde mit ihren HF, ähnlich wie im Reitsport, einen Parcours abarbeiten. Die haben das durchgezogen - die HF, die da mitgemacht hatten, waren begeistert und wollten unbedingt weitermachen. Und so einige Zuschauer auf der Crufts waren ebenfalls begeistert und wollten das auch mit ihren Hunden können.Nichts von wegen irgendwelchen "Pseudojagden" und dem natürlichen Bewegungsumfeld des Hundes nachempfunden
.Zitat
Natürlich ist die Frage, ab wann man es übertreibt - aber im Bereich des Hundesports doch nicht mehr als in anderen auch, oder?Diese Frage gibt es in jedem Bereich. Auch in den Bereichen Zucht und Diensthundewesen.
Und die Frage, ob es dem Hund wirklich Spass macht?
Nun, dazu brauche ich nur meine mittlere Hündin ansehen - die hatte Spass. Andernfalls wäre sie sicher nicht freiwillig, nur just for fun, über die Hindernisse gerast, weil diese eben gerade so frei in der Gegend rumstanden - bsp. während des Abbauens.
Und meine älteste Hündin, die muss man auch heute noch mit sanfter Gewalt aus dem Parcours holen. So würde ein Hund ganz sicher nicht reagieren, wenn er keinen Spass dran hätte. -
Einen Jagdschein können Hunde nicht ablegen. Der ist für Menschen.
Hunde können entsprechende Working Tests, Jagdleistungsprüfungen etc. ablegen. Inwieweit es möglich ist, offiziell mit einem Hund zu jagen, der keine entsprechenden Prüfungen vorweisen kann, weiss ich nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, hängt das auch vom jeweiligen Bundesland ab.
-
Zitat
-> Liebe yane, bitte lese doch meinen Beitrag einfach noch einmal

Meine liebe Aura, ICH kann lesen. Wenn Du deine Formulierungen nicht derart herablassend und verachtend gemeint hast, wie sie formuliert waren, solltest Du mal einen Schreibkurs belegen.
ZitatEs liegt mir fern, zu verurteilen.
Ach ja? Entschuldige bitte, aber anhand deines Postings wage ich doch, deine Behauptung zu bezweifeln.
ZitatHäufig habe ich das Gefühl, dass es sich dabei eher um eine Variante handelt, dem Hundehalter eine Beschäftigung und ein gewisses Prestige zu liefern.
Zitatalles in Allem habe ich bisher immer das Gefühl gehabt, dass es dabei darum geht, zu zeigen, wer der beste Hundediktator ist.
ZitatDas erinnert mich ein wenig an das Bild einer gescheiterten mittevierziger- Mutter, die ihrer 11jährigen Tochter "sexy" Bikinis anzieht und Makeup ins Gesicht schmiert, damit sie "Little Miss Sunshine" wird, oder dem gescheiterten ehemals fußballspielenden Vater, der seinem Sohn Wachstumshormone verabreicht, damit er im Sport mal erfolgreicher wird.
ZitatSämtliche Sportarten, die untypisch für einen Hund sind, untypisches Verhalten und untypische Bewegungsabläufe fordern, halte ich für unnötig.
ZitatIch frage mich dann nur, wie man auf der Suche nach einer geeigneten Form der geistigen und körperlichen Auslastung darauf kam, einen Hund einen Parcour abhetzen zu lassen.
ZitatSämtliche Sportarten, bei denen man Abzeichen bekommen kann, die völlig unerheblich sind für einen beruflichen Gebrauch des Hundes, halte ich für fragwürdig und unnötig.
Diese Aussagen stammen doch von DIR. Oder etwa nicht?
ZitatAllerdings war mein Anliegen die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Hundesport, Slebstprofillierung über Hundesport, Sinn und Unsinn von Hundesport und einfach der Frage:
Wer eine kritische Auseinandersetzung will, sollte VORHER gelernt haben, NEUTRAL zu formulieren. Und nicht derart überhebliche Aussagen treffen. Schon gar nicht, wenn er keine Ahnung von diesem Thema hat.
Wo ist eurer persönlichen Meinung nach die Grenze zwischen sinnvoller, artgerechter gemeinsamer Beschäftigung und sinnlosem Sport?
Zitatsich ernsthaft an einer Diskussion zu dem Thema beteiligen oder es einfach lassen.
Eine ernsthafte Diskussion ist nur mit jemandem möglich, der auch ernsthaft disktuieren möchte und nicht nur seine Verachtung den Personen gegenüber zum Ausdruck bringen will, mit denen er ja angeblich disktuieren will.
ZitatWarum kan man sich nicht einfach über ein kontroverses Thema unterhalten?
Weil zu einer Unterhaltung gleichberechtigte und gleich tolerierte und akzeptierte Teilnehmer gehören. Da Du entsprechend deiner Aussagen Hundesportler für egozentrische, selbstherrliche, profilierungssüchtige, ehrgeizzerfressene Hundediktatoren hälst, steht ausser Frage, dass von deiner Seite Akzeptanz und Toleranz gegenüber Hundesportlern besteht. Demzufolge kannst Du auch keine Unterhaltung erwarten.
ZitatWarum müssen sich immer alle angegriffen fühlen?
Vielleicht weil dein Posting angreifend gemeint war. Und dann im Nachhinein "gut Wetter" machen wollen .......
ZitatWurde da vielleicht gar jemand getroffen?
Anders kann ichs mir nicht erklären, warum da wieder so kontraproduktiv reagiert wirdda dein Posting nicht produktiv war, wie soll da kontraproduktiv reagiert werden?