Beiträge von yane

    @Sam-Benni

    genau so wie schnauzermädel und snoop schreiben, ist es. Je mehr Du durch dein eigenes Verhalten Stress in die Sache bringst, wird der Hund sein Verhalten verstärken.

    Um das Beispiel mit dem Leinenpöbler mal auf Hund-Hund-Beziehung zu übertragen.

    Unsere äusserst souveräne, selbstbewusste, selbstsichere Berner Hündin, die unangefochten Chefin im Hunderudel war, zeigte mit ihren Jungspunds folgende Verhaltensdynamik:

    Jungspund sehen was, was Unsicherheit auslöst (und Leinenpöbelei ist reine Unsicherheit, ein selbstbewusster Hund hat es nicht nötig zu pöbeln) - beispielsweise ein paar Heuballen, die vorher nicht an der Stelle waren und die die Jungspunds zu dem Zeitpunkt noch nie gesehen hatten. So, Jungspunds reagierten da idR erst mal gleich - vorpreschen, loskläffen.
    Zeigte jetzt die Althündin absolut kein Interesse bzw. ignorierte das Verhalten der Jungspunds völlig ...... dreimal darfst Du raten, was passierte.

    Die Jungspunds haben sich beruhigt, fuhren in der Erregung wieder runter, schauten sich das seltsame Gebilde an und siehe da ..... war nix angstauslösendes. In Zukunft reagierten sie entsprechend ruhig und gelassen beim Anblick verschiedenster Heuballenstapel.

    Hätte die Althündin in dem Moment mit mehr als nur "Blick hinwerfen, als ok erkennen und ignorieren" reagiert, nämlich mit vermehrter Aufmerksamkeit, Anspannung ........ dann wären die Jungspunds erst mal so richtig hochgefahren und hätten zunächst weiter getobt/gepöbelt. Um dann, bei Näherkommen der Bedrohung schutzsuchend zur Althündin zurückzugehen und auf deren weitere Reaktion zu warten.

    Problem dabei ist, speziell im Beispiel des Leinenpöblers, selbst wenn wir Menschen versuchen wollen, ruhig zu bleiben ...... Hund merkt, dass wir nicht ruhig sind und nur schauspielern. Entsprechend wird er weiter reagieren. Entweder wir schaffen es, tatsächlich souverän, ruhig und gelassen die Situation zu meistern. Oder aber wir sind innerlich völlig angespannt, gestresst. Hund merkt das. Und da nützt es dann auch nichts, irgendwelche Möchtegern-Dominanz-Rangordnungs-Spielchen treiben zu wollen.

    Zitat

    , also ist es mir klar wenn mir jemand sagt untersuche die Büsche und geb damit Sicherheit weil du alles unter Kontrolle hast. Das stimmt nämlich. Man gibt das Gebiet als Rudelführer erst frei wenn es sicher für das Rudel ist.

    :lachtot:

    wenn ich unserer alten, echt dominanten Hündin, die tatsächlich die Chefin im Hunderudel war, gesagt hätte, sie solle die Büsche kontrollieren weil sie ja Rudelchef ist, hätte sie diesen :irre: gemacht.

    Zitat

    Ich bin aber der Meinung, da er von Dingen angst hat wo er eigentlich kennt wie Regenschirme oder Tunnel. Er hat Zeitweise sogar vor mir angst und auch auf dem Hundeplatz, auch bei Spaziergängen läuft er mit eingezogenem Schwanz und hinter geklemmten Ohren. wo nie etwas schlimmes passiert ist.

    Du hast einen extrem ängstlichen und unsicheren Hund. Mehr nicht, dieses ganze "Rudelführergedöns" ist Unsinn. Dein Hund ist ängstlich. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass er Rudelführer wäre und damit überfordert sei.

    Warum können Menschen nicht akzeptieren, dass es auch ängstliche, unsichere Hunde gibt - OHNE dabei irgendwelchen Rangordnungs-Rudelführer-Schwachsinn zu bemühen?

    Und wenn ich Bibidogs richtig verstehe, dann hast Du einen ängstlichen, sensiblen Hund, dem Du im Moment aufgrund privater Veränderungen keinen Halt geben kannst, bist im Moment vielleicht selbst physisch und psychisch stark unter Druck - und da erwartest Du von deinem Hund, dass er nicht drauf reagiert? Hallo??

    Merk Dir eines ..... irgendwelche albernen "in die Büsche gucken", "Hund nicht ins Bett" usw. hat mit Rangordnung/Rudelführer so rein überhaupt nichts zu tun.
    Weisst Du, wie oft es vorkommt, dass meine derzeit älteste Hündin und gleichzeitig die "Chefin" unter den Hunden, auf dem Boden liegt, während die Jungspunds auf dem Sofa liegen? Weisst Du, wie oft es vorkommt, dass sie alle zusammen auf dem Sofa oder Bett rumliegen? Tagtäglich, ständig und immer. Da interessiert es keinen die Bohne, wer wo liegt.

    Ebensowenig die sattsam bekannten "Mensch geht zuerst zur Tür raus" usw.

    Mal böse gesagt, entweder Du bist selbstbewusst und souverän und hast auch die entsprechende Ausstrahlung und das Auftreten dazu, oder Du hast es nicht. Dann aber bekommst Du das auch nicht durch Möchtegern-Vorspielereien - denn Hunde sind nicht dumm. Im Gegensatz zu uns Menschen, wo Schauspielerei bis zu einem gewissen Grad funktioniert, sind unsere Hunde Meister im Lesen von Körpersignalen ........ deshalb sind wir auch nicht in der Lage, unseren Hunden was vorzuspielen. Und deshalb bringen diese ganzen :zensur: auch nicht wirklich was.

    Entweder Du trainierst mit deinem Hund die angstauslösenden Situationen oder Du lässt es bleiben. Aber in die Büsche gucken, Hund von Bett und Couch verbannen, ..... wird Dir nicht helfen, einen ängstlichen Hund in einen selbstsicheren zu verwandeln. Und ein Anti-Angst-Training dauert halt seine Zeit. Das ist nicht in zwei Wochen abgehandelt.

    yep, der 28.05.

    sch.... um die Stange und den Kreisel *gggg*, was verläuft sich das unfähige Frauchen auch so, und kommentiert das dann auch noch lautstark und so unflätig :lol: .
    Ohne die Stange und den Kreisel wären wir euch zweien ziemlich auf die Pelle gerückt *gggg*. Meine Güte, weisst Du, wie lange das schon her ist? Die Kälber sind inzwischen so gut wie in Rente und der Nachwuchs läuft schon.


    @Schopenhauer
    deine persönlichen Animositäten mir gegenüber interessieren mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, entsprechend darst Du gerne weiterhin meine sämtlichen Beiträge negativ bewerten. Ich weiss ja, von wem das kommt :smile:

    @Schopenhauer

    ich habe nie geschrieben, dass ich so gut bin. Das ist dein Problem, nicht meines.

    Ich teile nur meine Erfahrung mit. Und die ist, dass die "Leckerlieführmethode" nicht an die Gasse rankommt. Übrigens stimmen mir da eine ganze Reihe hervorragender Agi-Leute zu. Leute, die regelmässig auf nationalen Turnieren ganz vorne mit dabei sind. Und die den Kopf schütteln, wenn sie so was wie "Leckerlieführmethode" zum Slalom anlernen hören.

    Und zum Wohle des Hundes ist die Leckerlieführmethode ganz sicher NICHT. Speziell nicht bei grossen Hunden. Wenn ich mir sehe, wie sich die grossen Hunde beim Anlernen in der Wirbelsäule verbiegen ....... das kann nicht gesund sein.

    Geschwindigkeit ist nicht alles, das stimmt. Aber ein Hund, der gelernt hat, den Slalom sauber und ohne Hilfe selbständig abzuarbeiten - DAS ist das Ziel. Und da braucht man mit Leckerlieführen deutlich länger als mit Gasse, falls man je dahin kommt. Ich sehe zu viele Leute, die nicht in der Lage sind, ihren Hund auch mal aus ein paar Meter Entfernung in den Slalom zu schicken ..... aufgebaut zum grössten Teil über "Leckerlieführmethode".

    Und soooo schlecht kann Gasse gar nicht sein:

    Lauf 1

    Speziell der 2. Lauf,der Hund findet den Eingang komplett allein aus einem führtechnisch nicht wirklich optimalen Winkel
    Lauf 2

    BTW: Du brauchst mir nicht damit zu kommen, dass das der Fehler des HF war. DAS weiss ich selbst. Ich mache durchaus schon ein paar Jährchen Agi.
    Und selbst deine Trainerin macht hin und wieder Führfehler.
    Weisst Du, im Gegensatz zu Dir habe ich keine Probleme damit, auch Läufe zu zeigen, bei denen ich Fehler gemacht habe.

    Shiera

    Prinzipiell ist mir schon klar, warum Du nicht willst, dass sich ein Beinpaar bewegt. Aber warum ausgerechnet die Vorderbeine?
    Das ist für den Hund doch weitaus schwieriger, als wenn Du die Hinterbeine "feststellst".

    Ansonsten ist es relativ einfach, dem Hund das Aufstehen aus dem Sitz beizubringen ohne die Vorderbeine zu bewegen.

    Zunächst bringst Du deinem Hund rückwärtsgehen bei. Dadurch lernt dein Hund die Rückwärtsbewegung mit den Hinterbeinen kennen.

    Und dann gibst Du ihm das Signal für "rückwärts" aus dem Sitz. Dadurch führt er die korrekte Bewegung aus dem Sitz aus. Du musst dann nur noch trainieren, dass er nicht weiter rückwärts geht, sondern stehenbleibt.


    schnauzermädel
    ehrlich gesagt finde ich diese Box-Hilfe nicht sonderlich ideal. Ich würde es vorziehen, dem Hund den korrekten Bewegungsablauf beizubringen. Dann braucht man später die Begrenzungshilfen nicht mehr abzubauen und Hund weiss immer, was er tun soll.

    Wenn man v.a. mit Begrenzung arbeitet und Hund nur beibringt, dass er nicht die Begrenzung überschreiten darf, heisst das nicht, dass er einen gezielten Bewegungsablauf erlernt. Später hat man dann die Begrenzungen nicht mehr und dann ...........

    @Schopenhauer

    *gggg*

    deine Antwort sagt schon alles ..... es geht hier um EIN Gerät, den Slalom. Nicht um das Führen im Parcours, sondern das Anlernen eines Geräts, so dass der Hund in der Lage ist, dieses Gerät abzuarbeiten.

    nun ja, wenn man keine Gasse zur Verfügung hat, ist das wieder eine andere Sache.

    Obwohl, ich war in meinem Verein Diejenige, die mit Gasse anfing. Davor war auch die Leckerlieführmethode angesagt. Mit den üblichen Folgen - unselbständige Hunde, die nie wirklich frei im Slalom arbeiteten, eher langsam, keinen wirklichen Rhythmus in der Bewegung, starke Biegungen in der Wirbelsäule, ..... .
    Meine damalige Hündin habe ich dann mit "Gasse" komplett neu aufgebaut, weil ich einen slalomsicheren Hund haben wollte.
    12 Besenstiele mit langen Nägeln an einem Ende.
    Es geht also auch ohne teuren Trainingsslalom. Materialkosten alles in allem keine 30 Euro.

    Problem bei solchen Diskussionen ist halt, man kann viel schreiben. Die Frage dabei ist, wie sieht es aus. Vielleicht sollten wir mal Videos vergleichen um eine gemeinsame Basis zu haben von wegen "mein Hund macht den Slalom sehr gut".