Beiträge von yane

    Hi,

    ich habe zu Anfang weder noch - also weder herangerufen noch abgeholt.
    Sondern ganz einfach Click und dann je nachdem kam Hund und holte sich sein Leckerlie ab oder ich habe entsprechend nen Ball geworfen. Ich wollte ja schliesslich das LIEGENBLEIBEN bestätigen. Weder das Herankommen, noch das "abgeholt werden" (evtl. gar noch mit Aufsitzen in Grundstellung).
    Entsprechend musste ich ja Hund bestätigen für's Liegenbleiben. Deshalb der Click im Liegen und danach die Bestätigung. Da Click die Übung beendet, darf Hund dann entsprechend aufstehen. Entweder um sich bei mir sein Leckerlie abzuholen. Oder eben, um dem Ball nachjagen oder ähnliches.

    Zitat

    Wäre schön, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt.

    da ich noch nie Bögen an einem Gassenslalom dran hatte, kann ich Dir nicht sagen, was besser ist
    - nur kurz dran und dann schnell weg
    oder
    - ewig dran lassen


    Der Grund warum keine Bögen war zum einen, dass ich bei meinem ersten Hund sowieso keine Bögen hatte und das funktionierte auch. Zum anderen, es braucht keine Bögen für die Gasse. Und warum erst was auftrainieren, was man später wieder abbauen muss?
    Wenn die Gasse ganz zusammengeschoben ist, entspricht sie einem Turnierslalom. Und fertig ist der Aufbau. Mit Bögen müssen die erst noch abgebaut werden.

    OK - die ersten 1-2 Trainingsschritte dauern vielleicht etwas länger ohne als mit Bögen. Aber das steht in keinem Verhältnis zum Abbau der Bögen.

    Also bleiben die Bögen von Anfang an weg.

    Ansonsten siehe silvi's Posting.

    Zitat

    Ich habe aber irgendwie den Schritt 2 nicht nachvollziehen können. Warum wird nicht direkt nach dem ersten Tor das zweite dahinter aufgebaut? Warum das letzte Tor. Das ergibt für mich keinen Sinn?

    Der Sinn dahinter ist, dass der Hund Zeit hat, ins nächste Tor einzufädeln. Wenn der Hund sofort ins nächste Tor einfädeln müsste, müsste er sich extrem verbiegen. Das kann der Hund in dem Stadium noch nicht. Deshalb quasi das erste und das letzte Tor. Dadurch hat der Hund erst mal einen längeren Weg zum nächsten Tor, der dann langsam dadurch verkürzt wird, dass das erste Tor immer näher an das letzte Tor gesetzt wird.

    Der Hund lernt also quasi automatisch durch Erhöhung der Anforderungen sich nach dem "ersten" Tor verstärkt zu biegen um das nächste Tor nehmen zu können.

    Zitat

    Die Umstellung auf den normalen Slanom erscheint mir auch zu groß.

    Welche Umstellung? Ein gut konstruierter Gassenslalom hat zusammengeschoben die gleichen Maße wie ein Turnierslalom. Und sieht auch so aus.
    Ich kenne bisher nur einen Hund, der wirklich Probleme bei der Umstellung von Gassenslalom auf Turnierslalom hatte. Und da lag das Problem NICHT am Prinzip der Gasse.
    Das Problem war, dass wir zu dem Zeitpunkt im Verein 3 HF mit jungen Zweithunden hatten. Ich selbst hatte damals gerade meine älteste Hündin mit einem Steckslalom als Gasse komplett neu aufgebaut. Wir beschlossen vom Verein, dass wir einen Gassenslalom anschaffen. Passte halt gerade auch so gut. Bis zu dem Zeitpunkt hatte sich bei uns noch keiner so recht Gedanken darüber gemacht, wie so was konstruiert sein sollte.
    Heute ist das ja einfach. Nahezu jeder Agi-Geräte-Hersteller hat heute V- und Gassenslaloms mit im Angebot. Aber vor 8 Jahren war das Neuland. Da gab es zwar auch schon die ersten Hersteller, aber nun ja, das Gelbe vom Ei war das auch nicht.
    Auf jeden Fall zog unsere Trainerin dann los und beauftragte einen Bekannten nen Gassenslalom zu bauen. Sie selbst hatte äusserst vage Vorstellungen und ihr Bekannter nicht den Hauch einer Ahnung von Agility - denkbar schlechte Voraussetzungen.
    Ende vom Lied - der Gassenslalom war in Ordnung. Für Border Collies und kleinere Hunde. Aber alles, was mit Wucht in diesen Slalom brezelte, und mein überdimensioniertes Chaostier war äusserst gut im brezeln, brachte diese Konstruktion ab einer gewissen Enge zum Schwanken und dann zum Kippen.
    Das führte dazu, dass mein Chaostier sich das ganz schnell gemerkt hat - in Slalom reinbrezeln, die ersten 6 Stangen abarbeiten, dann ausfädeln, da sonst der Gassenslalom mit Hund umkippte.
    Nun ja - wir haben es noch mehrmals mit Befestigungen versucht - keine Chance. Die Konstruktion war zu "schwankend".

    Nun ja - mein Vater baute mir dann einen Gassenslalom der "anderen Art". Da schwankte NICHTS. Aber auch rein gar nichts. Um das Teil zu tragen brauchte es 4 Leute, und die waren idR schwer am Stöhnen. Wobei ich zu Nele-Zeiten das Teil idR zwischen Verein und Zuhause hin und her transportiert habe - das Bodengestänge ist auf jeder Seite in 4 Teile zerlegbar - entsprechend dauerte halt der Auf/Abbau :hilfe: .
    Aber - es funktionierte. Wobei wir an der Enge, an der der alte Gassenslalom mit Nele umkippte, doch einige Zeit gebraucht haben, bis sie nicht mehr ausfädelte.
    Nun denn, ausser der Standhaftigkeit wollte ich auch einen Gassenslalom, der zusammengeschoben die Maße eines Turnierslaloms hat. Entsprechend stand mein Gassenslalom im Verein dann auch einige Zeit als Turnierslalom im Training - Überhaupt kein Thema. Auch die Umstellung nicht.
    Mit einer Ausnahme - :hust: . Was wir nicht bedacht hatten - JEDER, ausnahmslos JEDER, Turnierslalom wackelt leicht. Und Nele, nicht dumm, hatte sich gemerkt "wackelnder Slalom kippt um, nicht wackelnder Slalom bleibt stehen". Und fädelte beim Turnierslalom nach der 6. Stange schön brav aus.

    Wir hatten dann im Verein einen neuen Gassenslalom gekauft. Und damit dann im Schnelldurchlauf nochmal Slalomtraining von Grund auf mit wackelndem Gassenslalom gemacht.

    Aber - die Probleme ergaben sich dabei NICHT aus dem Prinzip des Gassenslaloms. Sondern aus der realen Konstruktion der Teile. Das Prinzip funktionierte sehr gut.

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    Mit meiner Billigcam ist sowas nicht möglich, aber ich dachte, wenn man einigermaßen was investiert, dann muss es doch möglich sein, oder?? :???:

    Jo, wenn man einigermassen was in eine gute Kamera mit gutem Objektiv investiert, ist es durchaus möglich, scharfe Actionbilder zu bekommen.

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    Ich ziehe meine Weste an, die ich beim üben immer anziehe und Kimba flippt schon aus vor freude. Ihr macht das ja auch spaß. Dann nehme ich noch eine andere Leine beim trainieren. Schon beim verlassen des Hauses ist Kimba auf Gehorsamübungen eingestellt.

    Kleiner Tipp, Du solltest deinen Hund nicht so auf äusserliche Merkmale konditionieren.

    Zumindest im Obi sind Trainingswesten inzwischen in Prüfungen verboten. Wie das im VPG ist, weiss ich nicht. Könnte mir aber vorstellen, dass das entweder auch so ist, oder in absehbarer Zeit auch kommt.

    Und so eine Trainingsweste, die ständig im Training angezogen wird, hat schon eine extreme Signalwirkung.

    Hi,

    Kontaktzonen habe ich auch von hinten aufgebaut als rot-grün / 2on2off.

    Also zunächst mal Hund auf die Endposition gestellt, die Vorderpfoten im Gras, die Hinterpfoten auf der Wand. Ach so, ich habe mit der Wand angefangen, diese ganz flach gestellt.
    Das regelmässig 2x die Woche über 4-6 Wochen. Nur hingestellt und mit "Halt" warten lassen. Zunächst nur ganz kurz und mit viel Leckerlies. Das dann langsam immer weiter zeitlich rausgezögert. Dabei bin ich dann auch weggegangen usw.
    Und grundsätzlich mit einem Freigabesignal wieder "weggeholt". Das dann auch bestätigt.
    Nach etwa 4-6 Wochen, nachdem sie sicher gewartet hat, habe ich sie 1-2 Schritte auf der Wand höhergestellt. Also so, dass sie bis zum Erreichen der Endposition 1-2 Schritte gehen musste. Dann mit Signal "Halt" ins Halt geschickt. Ich muss dazu sagen, dass "Halt" nicht die Bedeutung "Halt an" hat, wie man vielleicht meinen könnte. "Halt" bezeichnet die Endposition. Das mache ich auch heute teilweise noch von der Seite her - "Halt" und schicke sie damit quasi seitlich auf die Zone in die korrekte Endposition.

    Jo, und dann eben immer weiter an der Wand hochgesetzt, bis sie über die ganze Wand fullspeed drüber ist und auf "Halt" in die Halt-Position gegangen ist. Dann habe ich angefangen die Wand hochzustellen und das Ganze auch am Steg zu trainieren.

    Bei der Wippe habe ich das etwas anders gemacht - mein 3,5 kg Hund hat etwas Probleme, die Wippe so richtig umzuschlagen. Da hat sie gelernt bis zum Ende durchzulaufen und da anzuhalten. Und zwar nicht rot-grün *gggg*.

    Slalom über Gasse - was wie ich inzwischen hier im Forum gelernt habe, veraltet ist und nur noch von Ewig Gestrigen gemacht wird. Der moderne Agi-Sportler bildet Slalom über die Leckerlie-Führmethode aus. :ug:
    Prinzip des Aufbaus über Gasse sollte klar sein.
    Wenn Du keinen richtigen Gassenslalom hast, sondern "nur" Steckstangen, dann ist das nicht tragisch. Es sei denn, dein Hund gehört zu der völlig durchgeknallten Variante. Da geben die Steckstangen zu sehr nach. Das kann sein, dass dein Hund dann im normalen Slalom sagt "nicht mit mir".
    Ansonsten solltest Du bei Steckstangen schauen, dass Du irgendeine Leiste am Boden entlanglegst, damit Hund daran gewöhnt wird, dass da was am Boden ist.

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    Kann man einen hund ohne ahnentafel kören lassen

    man kann einen Hund ohne FCI-Ahnentafel beim entsprechenden Zuchtverband registrieren lassen - aber das ist noch keine Körung
    wie das bei der ISDS aussieht, weiss ich nicht, da müsstest Du flying-paws fragen

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    wird er zugelassen,

    Der jeweilige Zuchtverband entscheidet, ob ein im Register eingetragener Hund zur Zucht zugelassen wird. Beim Club für britische Hütehunde wird ein Registerhund NICHT zur Zucht zugelassen.

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    wie viel kostet so etwas und bringt es überhaupt etwas.

    Was das kostet, weiss ich nicht. Dürfte sich so zwischen 50 und 100 Euro bewegen. Und nein, es bringt Dir nichts, da Du im CfBrH mit einem Registerhund nicht züchten darfst. Ein Registerhund darf auch nicht an der Agi-/Obi-WM der FCI teilnehmen (Ausnahmen sind aktuell Aussies und Parsons, da diese beiden Rassen noch nicht so lange von der FCI anerkannt worden sind, allerdings gilt die Ausnahmegenehmigung auch nicht mehr lange).

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    kann man vielleicht auch ohne ahnentafel züchten und trotzdem als seriös gelten??

    wie soll das gehen? Seriöse Zucht beinhaltet den Nachweis der Elterntiere, der Erbgesundheit der Zuchttiere soweit dies mit aktuellen Untersuchungsmethoden und Ahnenforschung nachweisbar ist.

    Ahnenforschung fällt bei einem Hund ohne Abstammungsnachweis weg .......

    Was meinst Du, weshalb Hunde ohne FCI-anerkannte Ahnentafel nicht ins Zuchtbuch, sondern in ein Register eingetragen werden?
    Auch deren Nachkommen werden, vorausgesetzt man darf mit den Registerhunden züchten, über die nächsten Generationen ins REgister eingetragen und nicht ins Zuchtbuch.
    Erst die vierte Generation darf ins Zuchtbuch eingetragen werden. Vorausgesetzt, die Ahnen sind bis dahin lückenlos im Register eingetragen.

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    Das wiederum könnte dann u.U. dazu führen, dass er Xenta zurück haben will, und das kommt auf keinen Fall in Frage!

    Da brauchst Du dir keine Sorgen zu machen. Diese Klauseln sind
    a) sowieso ungültig, vorausgesetzt sie sind nicht mit einer Konventionalstrafe belegt
    b) für Dich als "Käufer" sowieso nicht relevant. Wenn überhaupt, dann kann der Züchter sich an den Exbesitzer wenden. Den Hund von Dir einfordern kann er nicht.

    Mal davon abgesehen würde ich sagen, dass kein Züchter so drauf wäre, einen Hund von jemandem einzufordern, wo er ein gutes Zuhause gefunden hat. Irgendwelche Vorkaufsrechtklauseln hin oder her. Die gelten ja v.a. dafür, dass der Züchter weiss, was mit dem Hund geschieht und dass er eben nicht, wie geschehen, bsp. im Tierheim landet. Sondern vorher wieder zum Züchter zurückgeht und dieser dann den Hund weitervermittelt.