Beiträge von yane

    Hi,

    ich kann mich da auch nur den anderen anschliessen. Wehr Dich. Schau mal, letztendlich bist Du diejenige, die unter der aktuellen Situation leidet. Du bist gestresst, das wirkt sich auch auf deine Arbeit und deinen Umgang mit deinen Mitmenschen aus. Nicht sofort und nicht schlagartig, aber auf Dauer.
    Mach das nochmal 6-12 Monate mit und dann?
    Dann bist Du vielleicht so ein Nervenbündel, dass sich die Leute über Dich beschweren - zu Recht - weil Du die Situation nicht mehr kompensieren kannst.

    Und ich bezweifle, dass die Dame einfach mal so aufhört.

    Es gibt keine Rasse namens Puggle, ebensowenig eine Rase namens "Biewer Yorkie". Das sind Hunde, die von irgendwelchen Vermehrern produziert werden.

    Boston Terrier oder Bully fände ich jetzt durchaus passend. Labrador ..... nun ja, je nachdem aus welchen Linien der Labbi ist, kann das schon in Richtung sehr aktiv gehen.
    Grundsätzlich hat die Grösse des Hundes weniger was zu sagen. Zumindest nicht, was Erziehung und Hundeanfänger betrifft.

    Ein Jackie oder Parson ist ganz sicher kleiner als ein Labbi - stellt aber deutlich höhere Ansprüche an Konsequenz und Soouveränität seiner Halter. Was NICHT heisst, dass man bei der Erziehung eines Labbis nicht konsequent zu sein braucht.

    Zitat

    PS: @ yane: Die "Baummethode" ist klasse-versuche ich schon länger,ist aber bei meinem 43 kg Koloss für mich nicht so ganz einfach :D :gut:

    na ja, idealerweise fängt man da beim Welpen an *gggg* und ich kenne keinen Welpen, der 43 kg gewogen hat.

    Zitat

    also mal angenommen der TS würde vor der Tür stehen, der würde sich ein bild davon machen wie es snoopy geht

    Nochmal klar und deutlich - Tierschutzvereine haben ÜBERHAUPT keine Befugnisse.
    Denen musst Du nicht mal die Tür öffnen. Die dürfen gar nicht verlangen, sich mal bei Dir die Haltungsbedingungen anzusehen. Das ist allein Sache der Ämter - Ordnungsamt/Veterinäramt - und Polizei.

    Klar, es gibt selbsternannte "Tierschützer", die sich einbilden, sie seien Gott persönlich - nützt ihnen alles nix. Sie dürfen nicht. Nur wissen das die wenigsten Leute.

    Deshalb - mach Dir mal da keine Gedanken.

    Polizei, Ordnungsamt und Vetamt haben idR besseres zu tun. Und selbst wenn die tatsächlich ne entsprechende Anzeige bekommen würden - die sind idR alles andere als schnell mit Einziehen eines Hundes. Da muss schon viel im Argen sein, bis die einen Hund einziehen.


    Und was die Gründe für's Mobbing angehen .... das kann durchaus purer Neid sein. Dein Hund lebt und ist gesund und ihrer ....... .

    Schau mal, ich habe während meines Studiums im Wohnheim gelebt. Da das ein Wohnheim war, in dem sehr viele Tiermedizin-Studenten lebten, war Tierhaltung erlaubt.
    Da lebten u.a. ein Riesenschnauzer, ein Deutsch Drahthaar und noch 2-3 andere mittelgrosse bis grosse Hunde mit.

    So .... ich hatte damals von meinem Onkel einen jungen Hund als Leihhund zur Ausbildung. Nun ja, da ich nur jedes zweite Wochenende daheim war, war das mit Ausbilden so eine Sache. Meine "Kleine", eine Berner Hündin, war damals zwei und ich wollte im Herbst die BH-Prüfung mit ihr dann endgültig machen. Durch die langen Pausen im Training hatte sich das Ganze halt etwas verzögert. Mein Onkel gab sein Einverständnis, dass ich nach Ende der Semesterferien die 8 Wochen bis zur BH-Prüfung die Hündin mit nach Hannover nehmen dürfte. Eine Kommilitonin, die selbst gern einen Hund gehabt hätte, aber nie von den Eltern die Erlaubnis bekommen hatte, meinte "oh, das ist ja toll, dann erlebe ich das auch mal wie das ist, einen Hund zu haben".

    Meine "Kleine" starb leider zuvor durch eine Lungenembolie.

    Nun, meine Eltern meinten dann, wenn ich möchte, könne ich mir einen eigenen Hund holen.

    Und auf einmal wandelte sich besagte Kommilitonin um 180° - sie giftete mich regelrecht an von wegen wie ich es wagen könne, einen verhältnismässig grossen Hund im Wohnheim zu halten, das sei ja Tierquälerei und überhaupt - wenn ich das täte, würde sie das dem Veterinäramt melden. Der Vater eines anderen Kommilitonen sei Amtstierarzt. Mit dem hätten sie schon gesprochen, der sei der Meinung, dass mir unter solchen Umständen der Hund sofort weggenommen werden könne .....
    Die beiden und noch eine dritte Kommilitonin griffen mich wochenlang deswegen regelrecht an. Dass ein DD als Jagdhund und ein Riesenschnauzer auch nicht wirklich kleiner sind als ein Berner ...... und dass sie bei den beiden überhaupt nichts sagten ...... im Gegenteil, das seien ja alles schon ältere Hunde, man könnte ja seinen Hund nicht einfach abschaffen, nur weil man ins Wohnheim zieht, aber sich einen jungen Hund holen ........
    Tja, interessanterweise holte sich die eine der beiden Damen später tatsächlich selbst einen Hund .....

    In meinen Augen war das reiner Neid. Meine "Kleine" war ja prinzipiell nicht mein eigener Hund, sondern "nur" ein Leihhund. Das konnte sie noch akzeptieren. Aber dass ich wieder einen eigenen Hund bekommen konnte, ganz mit dem Einverständnis meiner Eltern, dass meine Eltern absolut nichts sagten von wegen "ein Hund kommt mir nicht ins Haus" ...... das war zuviel für sie.

    Zitat

    Probleme haben wir in Sachen Leinenführigkeit (nur bei starker Ablenkung),

    ein 8 Monate alter Hund lässt sich gern ablenken. Davon zu sprechen, dass das ein Anzeichen dafür ist, dass Hund die Rudelführung übernommen hat ist schlicht :lol:

    Wie man das abstellt? Einfach konsequent Baummethode - in dem Moment, in dem Hund anfängt zu ziehen, wird HF sofort und ohne jegliches Nachgeben zum "Baum".


    Zitat

    bei der Begrüßung ihm bekannter Menschen (diese springt er gerne an) und wenn wir am Stall sind, dann verbellt er jeden Fremden.

    Anspringen zur Begrüssung ist erlerntes Verhalten - hat nix mit Rudelführung zu tun. BTW - übrigens genau einer der Punkte, warum ich das Buch "Mit Hunden Sprechen" nur lachhaft finde.

    Jan Fennell behauptet einerseits, das Anspringen zur Begrüssung finde deshalb statt, weil Hund sich als Chef fühlt und erleichtert ist, dass seine Untergebenen wieder heil im Rudel angekommen sind. Andererseits empfiehlt sie, den anspringenden Hund nicht zu beachten, einfach weitergehen und ihn quasi durch das Weitergehen/Weggehen wegzustossen bzw. ins Leere springen zu lassen - also passive Handlung, nicht aktiv wegstossen.

    Da passt ihre Erklärung vorne und hinten nicht.

    Der Grund für das Anspringen ist einfach - Klein Welpi lernt Futterbetteln bereits bei der Mama. An Mama's Gesicht hochstehen, mit Pfoten gegen Fang stubsen usw.
    Bei Menschen als Zweibeiner geht das schlecht mit "gegen Fang stubsen". Aber Hochstehen, das geht. Und bringt idR auch bei den zuständigen Zweibeinern sofort eine Reaktion hervor. IdR runterbücken und Welpi streicheln, füttern, kraulen, spielen. Du stimmst mir doch sicher zu, dass das so ziemlich die erste Reaktion ist, wenn Welpeninteressenten zu einer Horde Welpen kommt. Genauso ist es mit Freunden und Bekannten - und wehe man sagt, dass man nicht möchte, dass Klein Welpi gestreichelt wird, wenn Klein Welpi so drollig angewackelt kommt und hochsteht. Dann ist man gleich der ganz böse Mensch.
    Das geht so lange, bis Klein Welpi nicht mehr Klein Welpi ist, sondern ein verhältnismässig grosser Jungspund - und dann ist auf einmal das Geschrei gross, wenn das Hundi auf einmal nicht mehr auf wackeligen Welpenbeinchen drollig angewackelt kommt, sondern da ein schlacksiger Jungspund mit deutlich mehr Masse, Grösse und Tempo gegen einen hüpft.

    Dann auf einmal soll Hundi etwas unterlassen, für das er vorher wochen- bis monatelang bestätigt wurde - wie soll Hundi das verstehen :???: - frei nach Obelix "die spinnen, die Menschen".

    Das Verbellen am Stall würde ich als Unsicherheit interpretieren, nicht als Rudelführung. Dazu mal eine Beobachtung von meinen Hunden - unsere Jungspunds haben bei ankommenden Personen, ihnen seltsam vorkommenden Situationen usw. auch immer wieder verbellt. Die typische Reaktion unserer echt dominanten Althündin war dann "mal kurz Kopf in die Richtung und schauen, was los ist - aha, nix weltbewegendes, also desinteressiertes Weitergehen/schlafen/liegen........". Und Jungspund hat gesehen "aha, Chefin signalisiert 'kein Problem', also brauche ich nicht weiterzubellen".
    Hat die "Chefin" in irgendeiner Form verstärktes Interesse gezeigt, also längeres Hinschauen, evtl. in die entsprechende Richtung gehen oder gar knurren/bellen - dann gingen die Jungspunds erst so richtig ab.

    Und wie ist die typische Reaktion von Mensch auf bellenden Jungspund? Ganz klar - volle Aufmerksamkeit, lautes Rufen/Gebrüll von wegen "sei still" usw. Also komplette Bestätigung des Verhaltens des Jungspunds.

    Zitat


    Wie gewöhne ich ihm das Anspringen bei der Begrüßung ab?

    Siehe oben, eigentlich durch komplettes Ignorieren. Allerdings nicht durch Dich, sondern durch die angesprungene Person. Nur wird das schwierig, da die Menschen idR äusserst lern- und beratungsresistent sind.

    Da der Knirps noch ein Welpe ist, sollte es verhältnismässig einfach sein, ihn an Katzen zu gewöhnen. Zumindest an die eigenen Katzen. Das heisst nicht, dass Hund dann automatisch in Zukunft alle Katzen in Ruhe lässt.

    Ratschläge, wie man Hund an Katzen gewöhnt, wurden ja schon einige gegeben.

    bungee
    Der Pudelpointer ist eine Rasse, die es schon ein bischen länger gibt.

    Sinn und Zweck des Pudelpointers war es laut Zuchtverband, die Eigenschaften des Pudels (Wasser- und Apportierfreude, Schärfe) und die Eigenschaften des Pointers (Nasenarbeit, Feldarbeit) zu einem Allround-Hund zu vereinen.
    Der Pudelpointer entstand aus einer reinen Gebrauchskreuzung, sprich ein "Vollblutjagdhund", der auch heute noch normalerweise nur an Jäger abgegeben wird.

    http://www.pudelpointer.de/

    Warum keine Retriever-Rassen? Ganz einfach, der Pudelpointer ist ein deutscher Hund. Und vor 100 und mehr Jahren gab es das nicht so, dass "ausländische" Rassen in grosser Zahl im- und exportiert wurden. Zumal ja kein reiner Apportierhund gewünscht war - sondern eben ein Allround-Hund, der durchaus auch ne gewisse Schärfe besitzt.