Beiträge von yane

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    Es ist doch Fakt, dass die kleinen Hunde provokant die großen angehen - besonders wenn sie an der Leine sind.

    So viel geistigen Dünnschiss habe ich noch nie in einem Posting gelesen.

    Wo ist das Fakt, dass die kleinen Hunde die grossen provokant angehen?

    Melanie

    vermutlich hat er Dich inzwischen kennengelernt und so eingeschätzt, dass Du in der Lage bist, deine Hunde im Griff zu haben oder zumindest zu der Sorte HH gehörst, die erkennen, ob eine Situation vielleicht nicht ganz so toll sein könnte und das dann auch ehrlich sagst.

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    Für mich eine deutliche Aussage das daran gearbeitet wird. Darum sind mir manche Kommentare schleierhaft.

    JA. Aber so was wird gern überlesen, weil damit nicht das Klischee "Kleinhundehalter tut nichts mit seinem Hund, deshalb pöbelt der Hund" bedient wird.


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    Auch hier deutlich zu erkennen: Hund wird nur auf den Arm genommen wenn für HH erkennbar das der andere Hund nicht zurückgenommen wird. Kein HH muss seinen Hund zum Spielen "freigeben". Ob der Hund nun Groß oder Klein ist. Solange es dem HH dabei besser geht soll er doch seinen Hund auf den Arm nehmen. Ich habe keine Probleme damit da ich meinen Hunde bei mir halten kann. Weiß also nicht warum man sich über sowas aufregen kann.

    Stimme Dir da unbedingt zu.

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    Auch hier scheinen ja mehr oder weniger negative Erfahrungen in der Richtung gesammelt worden zu sein. Aber mir ist es auch wurscht was andere Denken. Ich ziehe meinen Hunden auch an was ich will, wenn ich denn wollte

    Da gibt's bei uns im Verein überhaupt keine Diskussion. Wenn man bei Minusgraden draussen trainiert und Hund hat Wartezeiten, bekommt Hund klar nen Mantel über. Geht man bei schlechtem Wetter spazieren und Hund ist mit nem Mantel aus welchen Gründen auch immer, besser dran, gibt es absolut kein Thema. Muss doch letztendlich jeder selbst wissen.


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    Aber ich schütze meine Hunde auch so wie ich es für Richtig halte

    Ganz genau.

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    Warum wird immer vorausgesetzt, dass fremde Hunde z.B. mit meinem Winzling Kontakt haben sollen, wenn ich das in dem Moment nicht haben will. Mein Windhund - mittelgross - ist bereits x Mal gebissen worden. Sie hat nie angefangen und trotzdem hat sie so oft was auf die Mütze bekommen - da war nix mit abblocken oder wegdrängen des fremden Hundes.

    EBEN! Wie oft war ich mit meinen Grossen schon in Situationen, da war nix mehr mit Abblocken oder Wegdrängen des Hundes. Schon gar nicht, wenn man 2 oder mehr Hunde an der Leine hat. Da kann man sich nicht immer vor alle stellen und von allen Seiten abblocken.

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    Denn es gibt ja nur zwei Möglichkeiten - entweder geht es mit dem fremden Hund gut oder meine ist vielleicht anschliessend tot.

    Ja. Wäre die Hundehalterin des anderen Hundes nicht gerade ein paar Schritte hinter ihrem Hund gestanden und hätte reflexartig eingegriffen, dann wäre mein Zwerg jetzt vermutlich nicht mehr so ganz heil. Und schon gar nicht nur mit ein paar blutigen Schrammen rausgekommen.

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    Ich geh einfach weiter, es berührt mich gar nicht - solange nicht meine Hunde auch damit anfangen. Was interessieren mich die Kläffer -

    Genau. Denn seien wir ehrlich, wenn sich die eigenen Hunde durch nen Kläffer so aufregen, dass man sie nicht mehr im Griff hat, ist es mit dem Gehorsam und der Erziehung der eigenen Hunde auch nicht soweit her.

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    Sprüche wie: "Jetzt gehen sie schon mit ihren Ratten hier spazieren", "endlich mal ein geeignetes Spielzeug für meinen Hund", "keine Angst, dass der in ein Mauseloch fällt" - waren noch die netteren Sprüche. Die haben mich jedoch berührt und erst da wurde mir die unverständliche Kluft zwischen Gross- und Kleinhundehalter erst richtig bewusst.

    solche Sprüche kenne ich auch zu Genüge. Interessanterweise kenne ich es aber fast nur von Grosshundehaltern, die über kleine Hunde lästern und von "Fußhupen", "umgebauten Ratten" usw. reden.

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    Aber sie sind, was sie sind - oftmals körperlich zu klein für grössere Hunde, die bitte hier nicht als die besser sozialisierten Hunde hingestellt werden sollten.


    :2thumbs:

    Mir geht es ähnlich wie mollrops - ich weiss nicht, ob ich nochmal so einen Zwerg möchte. Nicht weil ich meinen Zwerg nicht toll finde, sondern weil ich einfach Angst um meinen Zwerg habe, wenn andere Hundehalter ihre grossen Hunde nicht im Griff haben und dann noch der Meinung sind, dass ihre Grossen ja unbedingt zu meinem Zwerg hin müssen. Und sich noch darüber freuen, wenn mein Zwerg dann Angst und Unsicherheit zeigt.

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    die Ängste habt ihr beide gleich,


    und diese Ängste sind durchaus berechtigt.


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    Dein Hund IST sozialisiert, der lebt ja mit zwei anderen zusammen.

    Ich habe gerade eben versucht, Dir zu erklären, dass die Tatsache, dass mehrere Hunde zusammenleben, nicht automatisch bedeutet, dass die Hunde auch gut sozialisiert sind.

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    Und wenn ich das richtig verstehe, auch problemlos ;)

    Nicht problemlos. Sie hat nur inzwischen gelernt, Abstand von den Grossen zu halten, wenn die im Rennen sind, weil die Grossen, v.a. das grosse weisse Chaostier, dazu neigen, im Rennen nicht nach kleinen Hunden zu schauen, und dabei so ein Gartenzwerg öfter mal durch die Gegend gekickt wird.

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    Wie gesagt, nimm deinen Hund erstmal auf den Arm, aber setz ihn dann auch wieder runter.

    Ich glaube nicht, dass Du mir irgendwelche Ratschläge geben musst.

    @Big-Joy
    ich glaube, Du hast nicht ganz verstanden, was ich geschrieben habe. Meine Kleine schreit nicht beim Anblick eines anderen Hundes vor Angst, sie pöbelt auch nicht, weder auf dem Boden, noch auf dem Arm. Sie kann zwar zickig werden, wenn ein grösserer Hund sie bedrängt, aber das finde ich absolut ok, dass sie dann mal knurrt und verwarnt. Dürfen meine Grossen auch, wenn ein anderer Hund ihre Individualdistanz derart massiv unterschreitet und sich ihnen körperlich aufdrängt ohne vorhergehende Signale hinsichtlich Abstand halten zu beachten.
    Besagter grosser Hund hatte sie im Fang - im Maul falls das besser verständlich ist. Zähne in Fell und Haut und hochgehoben.

    Sie läuft nach wie vor frei und problemlos mit MIR bekannten grossen Hunden durch die Gegend. Aber wenn mir grosse Hunde unangeleint entgegenkommen und deren Halter so uneinsichtig sind, ihre Hunde nicht zu sich zu rufen (höchstwahrscheinlich können sie es gar nicht), dann kommt sie auf den Arm. Nochmal will ich eine solche Szene nicht erleben.

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    ich hab auch so eine Nachbarin, die meint, ihren kläffenden Köter auf den Arm nehmen zu müssen. Die äußert die gleichen Ängste wie ihr.

    IHR ist eindeutig Mehrzahl.
    Und da ausser der Threaderstellerin und mir sonst bisher eher "Anti-Auf-den-Arm-Nehm"-Parolen kamen, beziehe ich das Mehrzahl also durchaus auf mich.

    Und warum sollten meine Hunde sozialisiert sein, nur weil ich drei Hunde habe? Auch Klischeedenken. (obwohl meine Hunde speziell durchaus sozialverträglich sind)

    Ich kenne genügend Grosshundehalter mit mehreren Hunden, deren Hunde absolut kein adäquates Sozialverhalten zeigen. Und wenn die dann noch unerzogen dazu sind ..... aua.
    Drei dieser ach so toll sozialisierten, da ja aus Mehrhundehaltung, sind wir mal begegnet. Zum Glück hatte ich damals keinen Zwerg dabei, sondern nur die Berner Sennen. Die hätten diesen drei DSH zumindest gewichtsmässig was entgegenzusetzen gehabt. BTW - der eine dieser drei DSH lief sogar frei ...... weil Frauchen keine drei DSH halten kann. Die anderen zwei konnte sie allerdings auch nur dank des nächsten Baumes halten. Sie stand hinter dem Baum und die anderen beiden DSH rissen jeder auf einer Seite des Baums wie bekloppt an der Leine.
    Zum Glück war der freilaufende DSH in dem Fall ein Schisser, der sich nicht näher her traute als meine ältere Berner Sennenhündin sich aufbaute mit einem Gehabe a la "trau dich ruhig her". Hätte ich einen Hund an der Leine gehabt, der signalisiert hätte "oh je, bleib mir vom Leib" hätte das vermutlich anders geendet. Dank dieser drei DSH hat bsp. der Hund eines Bekannten lange Zeit Probleme mit DSHs gehabt.

    Also - Mehrhundehaltung heisst nicht automatisch, dass die Hunde adäquates Sozialverhalten haben und gut erzogen sind. Auch nicht bei grossen Hunden.

    komisch, wie kommst Du darauf, dass mein Zwerg pöbelt?

    Weil ich ihn auf den Arm nehme? Weil ja alle Zwerge, die auf den Arm genommen werden, pöbeln?

    Ich nehme meinen Zwerg auf den Arm, weil ich keinen Bock drauf habe, dass mein Zwerg wieder im Fang eines anderen Hundes landet und um sein Leben schreit. DARUM! Nicht weil er pöbelt.

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    Ich bin auch ein Großhundhalter und mußte schon des öfteren Feststellen, das die Kleinhunde nicht immer erzogen sind.

    Na, ich musste schon des öfteren feststellen, dass Grosshunde nicht immer erzogen sind. Der Unterschied ist, dass die Halter eines unerzogenen Kleinhundes diesen idR noch an der Leine halten können.
    Wenn mir aber so ein grosser unerzogener Hund entgegenkommt, der seinen Halter mal eben an der Leine hinter sich herzieht ..........

    Nach meiner Erfahrung nehmen viele Grosshundehalter Kleinhundehalter und ihre Bedenken schlicht und ergreifend nicht ernst. Aus Überheblichkeit, Unverständnis, Arroganz, Besserwisserei, Vorurteilen gegenüber Kleinhundehaltern ..... ich weiss es nicht.

    Fakt ist, wenn sich ein 30 kg Hund auf meinen 3,8 kg Hund stürzt, zieht mein Kleiner den Kürzeren.
    Fakt ist auch, wenn ich nur mit meinem Zwerg unterwegs bin, nehmen sich Grosshundehalter deutlich mehr raus, als wenn ich nur mit meinen zwei Grossen unterwegs bin oder wenn ich mit allen dreien unterwegs bin.

    Ist nur mein Zwerg dabei, die "dank" diverser unschöner Erfahrungen inzwischen nicht unbedingt mehr begeistert davon ist, sich von ihr fremden grossen Hunden bedrängen zu lassen, kann ich davon ausgehen dass Bitten um das Wegnehmen des grossen Hundes ungehört verhallen.
    Die gleichen Leute nehmen ihre grossen Hunde ungefragt sofort an die Leine, wenn ich mit meinen Grossen auftauche - WARUM?
    Warum kann das bei meinem kleinen Hund nicht auch so laufen? Weil das ja "NUR" ein kleiner Hund ist?

    Warum muss ich mich, wenn ich nur einen kleinen Hund habe, von Grosshundehaltern blöd anmachen lassen, wenn ich meinen kleinen Hund nicht von ihren grossen bedrängen lassen will?

    Und zum auf den Arm nehmen - ich nehme meinen Zwerg auf den Arm, wenn die Grosshundehalter zu unverschämt sind und ihre grossen Hunde nicht von meinem Zwerg weghalten. Mit unsozialisiert hat das nichts zu tun. Nur, ich möchte mit meinem Zwerg auch wieder nach Hause kommen und ihn mir nicht von irgendwelchen unsozialisierten Grosshunden verbeissen lassen.

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    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das Dauerbespassung und Übermäßiges Training zu rein gar nichts führt - ausser zu Frust.

    hab ich was von "Dauerbespassung und übermässiges Training" geschrieben?

    Ich schrieb "TRAINING" nix "übermässiges Training".

    Fakt ist, Hund bekommt keine ruhige Ablage hin, wenn man das nicht trainiert. Nur vom rumsitzen und jammern "mein Hund bleibt nicht liegen" bekommt man keine saubere Ablage (bevor das jetzt wieder jemand in den falschen Hals bekommt, nein ich meine mit jammern nicht Martina sondern allgemein).
    Es gibt im Obi einen sehr aussagekräftigen Leitsatz amerikanischer Obi-Sportler:
    Don't complain, train!

    Übersetzt "beschwere Dich nicht, trainiere".

    Das Hauptproblem bei der Ablage ist wie überall, dass man zu schnell viel will. Man will zu schnell, dass der Hund längere Zeit liegenbleibt, man will zu schnell weit weggehen - das alles überfordert den Hund, der ja noch gar nicht wirklich weiss, was man von ihm will.

    Weisst Du, warum ich meine Hunde selbst ausbilde und keiner meiner Hunde ne Junghundgruppe und BH-Gruppe gesehen hat, BEVOR Hund nicht reif für die BH-Prüfung war? Weil ich kein Interesse daran habe, mit meinen Hunde 45-60 min oder noch länger auf dem Platz rumzuhocken. Schon gar nicht mit meinen jungen Hunden. Die trainieren auch auf dem Hundeplatz nicht mehr als 5-10 min. Wobei da dann der grösste Teil noch Spiel ist. Aber ganz OHNE Training klappt es nun mal auch nicht.
    Mit zunehmendem Alter trainieren wir auch schon mal länger, sobald die Hunde gelernt haben, ihre Konzentration zu halten. Zunehmendes Alter heisst in dem Fall aber 2-3 Jahre aufwärts. Mit meiner 5jährigen Hündin könnte ich inzwischen ne Stunde Obedience trainieren - mit Futter und Spiel als Bestätigung dazwischen, ohne dass sie in der Konzentration nachlässt. Mache ich hin und wieder auch, einfach weil Hund in der Prüfung ja auch 15-20 min konzentriert mitarbeiten muss - und zwar ohne Dauerbespassung.

    Und nach wie vor heisst das Zauberwort Training, wenn man Hund etwas beibringen will. Den wenigsten Hunden sagt man einmal "hey, ich will, dass Du dich da jetzt ruhig hinlegst" und Hund bleibt 10-20 min ruhig liegen.