Beiträge von yane

    Kettenhalsbänder sind auf jeden Fall NICHT verboten. Zumindest nicht im VDH. Sie dürfen nur nicht auf Zug gestellt sein.

    Inwieweit normale Nylon- oder Lederhalsbänder erlaubt sind, ist Interpretationssache.

    Im Allgemeinen Teil der PO, der sowohl für BH als auch für VPG gilt, steht drin, dass ein einreihiges Kettenhalsband Pflicht ist. Ausnahme BH, da ist ein Brustgeschirr erlaubt.
    Im Speziellen Teil der PO zur BH steht drin "Handelsübliches Halsband oder Brustgeschirr ohne zusätzliche Schnallen".

    Die einen sagen, der allgemeine Teil ist generell verpflichtend und mit dem "handelsüblichen Halsband" ist das einreihige Kettenhalsband gemeint. Die anderen sagen, dass "handelsübliches Halsband" auch Halsbänder aus Nylon/Stoff oder Leder einschliesst.
    Das kommt also auf den Richter an. IdR werden aber Nylon/Leder/Stoff-Halsbänder akzeptiert.

    Die Tasthaare sind beim Hund nur noch rudimentär vorhanden. Quasi Überbleibsel ähnlich wie Wolfskrallen. Das stört also nicht, wenn die Tasthaare abgeschoren werden.

    ACHTUNG! Das gilt für den Hund. Bei Katzen sieht das anders aus. Da haben die Tasthaare noch voll funktionsfähig und werden auch gebraucht. Hier sollten Tasthaare nur dann abgeschoren werden, wenn es absolut unumgänglich ist(Krankheit/OP in diesem Bereich o.ä.).

    Falco
    es steht explizit in der PO so drin. Laut aktuellen Festlegungen gilt nur noch "bestanden" oder "nicht bestanden". Bei uns hat in den letzten 5 Jahren kein Richter Punkte gesagt, soweit ich mich erinnern kann.
    Seite 22:
    http://www.swhv.de/download/files/98.pdf
    "Am Schluss der Prüfung werden keine Ergebnisse nach Punkten, sondern nur ein Werturteil "bestanden" oder "nicht bestanden" vom Richter bekanntgegeben."
    Es gab zwar Richter, die fragten, ob es eine vereinsinterne Wertung von wegen Vereinsmeisterschaft und so gäbe. Dann würde man die Starter nach Punkte auflisten, aber auch ohne die Punkte bekanntzugeben. Allenfalls die des "Erstplatzierten", wenn es für vereinsinterne Wertungen von Belang sei.

    gratuliere übrigens zur bestandenen Prüfung :gut:

    und glaub mir, die Zitterei ist mit jedem Hund neu da. :/

    Ich bin jetzt schon genügend Prüfungen (v.a. Obedience, aber auch ein paar BH-Prüfungen, die "nicht notwendig" waren) mit unterschiedlichen Hunden gelaufen. Trotzdem ist die erste BH Prüfung mit einem jungen Hund für mich immer wieder etwas, das schlaflose Nächte verursacht. Vielleicht nicht mehr so wie vor meiner allerersten Prüfung. Aber trotzdem ..... es ist einfach irgendwie .... na ja, es ist halt die erste Prüfung überhaupt mit einem jungen Hund. Und damit immer ein Unsicherheitsfaktor. Wie reagiert der junge Hund auf die Prüfungssituation, die Atmosphäre usw.
    Klar, man kann versuchen, viel davon abzufangen, indem man Prüfungen simuliert. Aber keine noch so gute Simulation kann das Wissen rüberbringen "jetzt ist's ernst".

    Die Endgrösse kann durch Fütterung nicht beeinflusst werden. Die Wachstumsgeschwindigkeit dagegen sehr wohl. Wenn Hund zu schnell wächst, dann kann das selbstverständlich zu massiven Problemen führen - zum einen kurzfristige wie "Wachstumsschmerzen", zum anderen langfristige wie Gelenksfehlbelastungen, die im Laufe der Zeit zu Gelenkschädigungen führen.

    Was dagegen die Endgrösse um ein paar Zentimeter beeinflussen kann, ist eine Frühkastration. Die hormonelle Umstellung zu Beginn der Pubertät leitet idR auch den Schluss der Wachstumsfugen ein. Fällt nun die horomonelle Pubertät aufgrund der Frühkastration weg, verzögert sich der Schluss der Wachstumsfugen - die Hunde werden dadurch etwas grösser. Im Schnitt 2-4 cm.

    Es kann durchaus vorkommen, dass Nachkommen deutlich grösser werden als die Elterntiere. V.a. wenn es sich um Mischlinge oder um reinrassige Hunde völlig unterschiedlicher Linien handelt.
    Ein Bekannter hatte mal einen Mischling aus Berner Sennen und DSH - reinrassige Elterntiere, beide in Standardgrösse. Also DSH-Hündin etwas unter 60 cm, BS-Rüde um die 66-68 cm. Die HÜNDIN meines Bekannten war um die 75 cm gross. Am Futter lag es jedenfalls nicht. Sonst hätten alle Welpen meines Bekannten im Laufe der Jahre extreme Übergrösse haben müssen. Doch die 1 Jahr jüngere Berner Hündin (diesmal reinrassig), die das gleiche Futter bekam blieb "im Maß".