@ChaosAyumi
Wir haben vorher am Rande von Erfurt gewohnt, also ca. 180.000 Einwohner und es war extrem ruhig. Direkt Feld und Wald hinterm Haus, Blick auf eben dieses Feld und den Wald mit riesigem Balkon. Die Straße war eine 50er Straße, aber Nebenstraße einer Nebenstraße, also nur von Anwohnern befahren. Das einzig Laute war die Straßenbahn, da die hin und wieder gequitscht hat. Aber das hört man ja nach einiger Zeit sowieso nicht mehr. Die Autobahn war etwa 5km entfernt, also auch sehr gut zu erreichen. Wenn nicht alles verschimmelt gewesen wäre, wäre es die absolute ultimative Traumwohnung gewesen.
Jetzt sind wir ja nach Niedersachsen gezogen, Nähe Hannover. Autobahn ist Luftlinie 1km entfernt und ich finde es extrem laut wenn ich abends die Gassirunde drehe. In Erfurt war es abends so ruhig, da hat man wenig gehört. Wir wohnen wieder direkt an einer 50er Straße mit früh und spätnachmittag recht viel Durchgangsverkehr. Da hier aber häufig Blitzer stehen ist es ganz ok. Und wir haben jetzt einen riesigen Garten. Wenn man dort sitzt und sich unterhält und vielleicht noch Musik an ist hört man nichts von der Autobahn.
Was ich damit sagen will: Man sollte überlegen, wie oft man Balkon, Garten etc. nutzt, wie laut der Verkehr nachts ist (falls man mit offenem Fenster schläft - machen wir und ich höre die Autobahn schon nicht mehr) und dann abwägen. Was nützt mir ein 12qm Balkon wenn ich da 2 Mal im Jahr drauf sitze? Benni hat den Balkon definitiv häufiger genutzt als wir. Der 1,5qm Balkon jetzt reicht also locker für ihn aus. Man hält sich ja nun doch meist im Haus/Wohnung auf wenn man jetzt rein die Stunden rechnet. Also wir zumindest. Also sollte es IM Haus/Wohnung ruhig sein. Der Rest ist nette Zugabe. So sehe ich das. 