Beiträge von Ocarina

    Dazu sind sie nun mal da. Um im Fall X, dass ein Wolf sich auch durch die Hunde nicht mehr von der Herde abschrecken lässt, das Problem zu lösen. Denn Wölfe, die durch Hunde geschützte Herden angreifen, werden im Laufe der ganz normalen Entwicklung ein ziemliches Problem darstellen. Das gehört dann gelöst - wenn ein sauberer Schuss dann nicht möglich ist, müssen die Hunde das dann halt auf ihre Art erledigen. Mit ein wenig Wau-Wau wird es auf Dauer nicht getan sein. Aber das müsste doch jedem eigentlich klar sein?HSH hinter Zaun, die darauf angewiesen sind, beim Wolf durch lautstarke Präsenz Eindruck zu schinden und ihm nicht noch energisch nachsetzen dürfen, sind in ihrer Arbeitsweise und Effektivität eingeschränkt. Entsprechend wird sich der Wolf daran gewöhnen, dass er vorm Zaun rumlungern darf und den Hunden den Stinkefinger zeigen. Ihm passiert ja auch durch die Hunde erstmal nix, ausser vllt. einem Hörschaden. Natürlich werden die Wölfis dann Strategien entwickeln, dennoch an die Herden heranzukommen. Wohl dem, der genug Hunde und auch Hunde mit entsprechendem Durchsetzungsvermögen hat.

    Wolf "light" gibts nicht - entsprechend gibt es auch keinen "Herdenschutz light".

    LG, Chris

    Deswegen schrieb ich ja: Das ist Wunschdenken. Mir ist völlig klar, dass irgendwann ein HSH einen Wolf totbeißen wird hier in Deutschland. Das Problem ist nur, dass es rein überhaupt nichts besser macht. Die Weidetierhalter werden nach solch einer Sache 100% von allen Seiten angegangen. Sei es von Naturschützern oder von der Großfamilie, die Sonntag nun nicht mehr spazieren gehen kann, weil "auf der Weide da so ein Hund ist, der beißt Tiere tot, wer weiß wann unsere Kinder dran sind".
    Wenn ein HSH einen Wolf tot beißt, ist das für mich das entgültige Versagen jeglichen Weidetierschutzes seitens der Politik, den das Verteidigen der Weide sollte ja die allerletzte Instanz sein, die der Wolf überwinden muss.
    Solange aber irgendwelche *beliebigesSchimpforteinsetzen* es witzig und niedlich finden, Jungwölfe anzufüttern um Youtube-Videos zu drehen und jegliche Vergrämungsaktion dem armen armen Wolf nicht zugemutet werden kann, weil er ja sofort tot umfällt wenn jemand in die Hände klatscht, sind einfach die Probleme so dermaßen vielfältig, dass bereits ein Ansatz zu finden kaum möglich ist, weil sowieso jeder gegen jeden arbeitet (und das nicht einmal unbedingt absichtlich).

    Für mich wäre die "richtige" Reihenfolge:
    Wolf wandert in beliebiges Land ein, sobald Wolf sich menschlichen Bauten, Tieren, Dörfern, Häusern etc. nähert starten Vergrämungsaktionen. Und zwar Richtige. Seien es nun Gummigeschosse wenn sonst nix hilft oder Silvesterraketen. Hauptsache der Wolf merkt: Menschen sind unglaublich blöd und es lebt sich ruhiger, wenn man alles, was irgendwie nach Mensch riecht, in Ruhe lässt. Sollte sich doch mal ein Wolf in der Nähe von Weidetieren aufhalten dann sind dort HSH, Bedrohung für den Wolf, Sicherung für die Weidetiere. Natürlich soweit möglich. Ich kenne mich da ja nun überhaupt nicht aus. Der HSH sollte also "nur" ein weiteres Rädchen im Getriebe sein und nicht die einzige Möglichkeit, um seine Herde schützen zu können.

    @Nakarai

    Keine Ahnung, ob es sowas gibt. Aber die Gefahr besteht natürlich immer, dass es sich nach innen dreht. Wie siehts denn aus mit einem Lederhalsband mit Killernieten? Das ist doch eigentlich ebenfalsl prollig und es wird keine dummen Kommentare Richtung tierschutzrelevant kommen.

    Sowas hier: 1, 2, 3 ...

    Das erste finde ich zu viel, das dritte zu wenig. Aber Nummer 2 finde ich echt großartig prollig. :D

    huhu,
    Einen Kleks Honig in den Napf packen. Zum ausschlecken. Das hilft oft.
    Ansonsten verstehe ich nicht, warum ihr jedes Mal ein Antibiotikum bekommen habt, gegen husten hilft es ja nicht (da Virus und keine Bakterie) sondern nur gegen eventuelle Erkrankungen, die durch dass geschwächte Immunsystem auftreten könnten.
    Ich würde auch Lungenwürmer ansprechen. Bei uns ging es genauso wie bei euch los und es wurde auch erst nur auf eine Erkältung getippt. Benni hat auch ausschließlich abends und nachts gehustet.
    Wenn das Herz in Ordnung ist und der Hund soweit fit würde ich eine Entwurmung machen mit Milbemax (es gibt meines Wissens nach nur zwei Entwurmungsmittel, die Lungenwürmer abtöten). Das kostet nicht viel und wenn euer Hund tatsächlich Lungenwürmer hat ist der Spuk zwei Tage später vorbei.
    Da musst du im Zweifel ja nicht einmal mit Hund hin fahren wenn euer Hund da ungern hin geht. Kann man ja telefonisch klären.

    Benni ging es damals richtig richtig schlecht, er war nach einigen Wochen husten körperlich völlig am Ende. Über eine Endoskopie wurden die Eier und Würmer dann entdeckt in den Bronchien (waren wohl schon so viele, dass sie sich sozusagen von der Lunge in die Bronchien zurückgestaut haben)