Nach dem zweiten Tag Schmerzmittel bemerkt man eine deutliche Verbesserung. Benni ist viel stärker an seiner Umwelt interessiert, er horcht, schnüffelt und ist wieder voll dabei. Krass, das hätte ich nicht gedacht.
Beiträge von Ocarina
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Wer der Meinung ist, Chico hätte eine 2. Chance verdient, der lebt aber m. M. Nach schon in einer rosa Einhornwelt.
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Ich muss dazu auch sagen, dass ich es immer für völlig normal gehalten habe, dass ich alles mit meinem Hund machen kann.
Schließlich hatte ich ihn von Welpenbeinen an. Ich dachte, jeder Hund, den man als Welpen bekommt, kann man auch entsprechend überall anfassen, untersuchen und eben alles machen. Egal, ob der Hund dabei Schmerzen hat.
Beim Tierarzt war das bei Benni anfangs nicht so, bis wir einen Tierarzt hatten, der einfach keine Angst hatte und Benni einfach behandelt hat. Da kam von Bennis Seite anfangs noch ein knurren, aber selbst das hörte irgendwann auf. Und bei der jetzigen Ärztin wird Benni einfach auf dem Fußboden behandelt und schon stört ihn nix mehr.Und ich bin völliger Hundeneuling, in der Familie gab es keine Hunde. Und ich dachte, wenn ich Benni schon halbwegs erzogen bekomme, dann sollte doch jeder, der Ahnung von Hunden hat, gar kein Problem haben. Wie gesagt, ich bin davon ausgegangen, dass jeder Hund sich so verhält wie Benni, wenn man ihn von Anfang an hat. Ich bin richtig erschrocken, als ich dann von beißenden, schnappenden Hunden gehört habe, die ihre Besitzer beim abtrocknen verwarnen oder so.
Klar testet Benni aus. Er ist stur ohne Ende und fragt 1000 mal nach, ob ich es vielleicht doch nicht so meine. Aber er macht auch nix, wenn ich es ihm verbiete. -
Laut FCI soll der Bullterrier wie folgt sein: „Mutig, lebhaft, mit einem verspielten Wesen. Ausgeglichenes Wesen und diszipliniert. Obgleich sehr eigensinnig, ist er im besonderen sehr gut gegenüber Menschen.“
Und genauso ist mein Hund und die Bullterrier die ich so kenne. Und mein Hund ist ein illegaler Tschechenimport, also nix mit guter Aufzucht und so.
Mag sein, dass um 1850 rum, als der Bullterrier für Hundekämpfe gezüchtet wurde, da noch anders mit umgegangen wurde, aber bei einer Rasse, die seit fast 100 Jahren nicht mehr zu diesem Zweck gezüchtet wird (grundsätzlich, Ausnahmen gab es natürlich) weiß ich nun nicht, ob ich da die ersten 50 Jahre als Kampfhund über die nächsten 100 Jahre als Familienhund schwerer wiegen bzw. so extrem in die Genetik einspielen, dass Bullterrier gefährlicher sind, als... Öhm... Airedale Terrier oder so.
Aber ich bin kein Genetiker. -
Ja, das verstehe ich.
Ich habe nur glaube ich zwischendurch den Anschluss verloren.
Der Beitrag von Labradora klang für mich wie: alle Kampfhunde würden eigentlich beißen wollen, die meisten sind aber zu gut erzogen, um es zu tun. Aber sobald man die Erziehung vernachlässigt, beißen sie grundsätzlich.
Da ich nicht glaube, dass es so gemeint ist, glaube ich, dass ich irgendwo was verpasst habe. -
Ich verstehe den Satz nicht so ganz. Also das mit dem: ich ignoriere dich und will dich nicht fressen bzw. Darf nicht.
Mein Hund ignoriert Menschen, wenn ich sie ignoriere. Das heißt für ihn : die sind uninteressant.
Sobald ein Mensch ihn aber lockt oder ich jemanden überschwänglich begrüße oder Benni auf jemanden aufmerksam mache, dann wird derjenige angeschmachtet, angestupst, genervt, bis Benni gestreichelt und beachtet wird. Da ist nix mit ignorieren. Und wenn die Person Benni dann noch puscht, springt er auch in bester Labbimanier an der Person hoch.
So sind eigentlich alle Bullterrier, die ich kenne. Und ich kann mir einfach so gar nicht vorstellen, was man mit einem Bullterrier machen muss, um ihn irgendwie scharf zu machen. Allein der Gedanke daran... Da wird mir echt schlecht.Achja, selbst wenn Benni Menschen ganz arg kacke findet, tritt er lieber den Rückzug an und bellt ganz mutig aus der Ferne. Hatten wir 2 mal in 11 Jahren.

Und das letzte, was mir bei einem Bullterrier in den Sinn käme, wäre : der frisst mich gleich.
Aber ok, ich muss dazu sagen, dass ich bisher noch nie einen wirklich aggressive Hund (Menschen gegenüber) kennen gelernt habe. Außer so eine kleine 20cm Mini-Mixhündin. Die hat alles verwarnt und geschnappt und auch gebissen. Egal ob Mensch oder Hund.
Von daher bin ich wahrscheinlich kein Vergleichsbeispiel.
Ich lebe da - zum Glück - in einer rosa Wattebauschwelt was andere Hunde und Menschen angeht. -
Ich hab den Krallenschleifer von Oster mir bei zooplus geholt. 23 Euro find ich in Ordnung und ich bin auch zufrieden.
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Das sicherste ist es, die Schuhe aufzumachen? Vielleicht sollte er stattdessen lieber mal einen Helm aufsetzen

Genau das war auch mein Gedanke.
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Bei uns war heute Steine absammeln auf der bereit gestellten Feld. Hatte ich voll vergessen und heute beim Morgengassi sah ich die Leute und bin danach schnell hin.
2, 5h Steine gesammelt, Boden gegrubbert, Samenmischung gesät und dann gewalzt. Danach sollte noch gewässert werden. Weiß ich aber nicht, ob das jetzt schon gemacht wurde.
In 3-4 Tagen sollen wohl die ersten Halme kommen. Ich bin gespannt.
Heute habe ich auch schon ein Bienchen bei uns im Garten beobachtet. -
Es ist ja erstmal gut, überhaupt eine Diagnose zu haben... so kannst du zumindest ein was machen.
Was die Blutwerte anbelangt, welche genau sind denn so schlecht...?
Ach Mensch, echt doof...Ich kopiere das mal aus dem "Milz-OP-Thread" hier rein:
Die Werte sind von März und Mai 2016, bei den Kontrollen Herbst 2016 und Frühjahr 2017 gab es keine signifikanten Änderungen. Seitdem gab es kein Blutbild mehr.
Ich packe es wegen der besseren Lesbarkeit in einen Spoiler.Spoiler anzeigen
Ich habe mir die Daten mal geben lassen, allerdings machen die in der
Klinik ja nur ein kleines Blutbild, da große von damals habe ich jetzt
nicht.
Zuerst noch die Zusammenfassung der Milzuntersuchung:
"Im eingesandten Material fand sich kein Hinweis für das Vorhandensein
einer echten Neoplasie. Die angeführten Alterationen sprechen am ehesten
für ein infektiöses oder toxisches Geschehen. Obwohl sich mittels
Giemsa-Färbung keine spezifischen Erreger nachweisen ließen, ist z.B.
eine protozoäre Infektion (Hepatozoon, Leishmanien, Babesien) nicht
vollständig auszuschließen. Ätiologisch müssten chromische
Organerkrankungen (Niereninsuffizienz, Hypothyreose, Morbus addison
etc.) in Betracht gezogen werden.
Differenzialdiagnostisch ist eine myeloische Leukose abzugrenzen,
wobei sich im eingesandten Material diesbezüglich keine hinweisenden
typischen Befunde ergaben."getestete Werte (der erste Wert ist von März, der zweite Wert von heute):
Erythrozyten (RBC): 4,7/4,59 (Soll 5,5-8,5)
Hämatokrit (HCT): 34,44/33,92 (Soll 44-57)
Hämoglobin (HGB): 11,44/11,55 (Soll 15-20)
Mittleres Erythrozytenvolumen (MCV): 73/74 (Soll 60-77)
Mittlerer Hämoglobingehalt der Einzelerythrozyten (MCH): 24,35/25,15 (Soll 17-23)
Mittlere Hämoglobinkonzentration der Erythrozyten (MCHC): 33,21/34,04 (Soll 31-36)
Erythrozytenverteilungsbreite (RDWc): 13,55/13,41 (Soll 14-17)
Leukozyten (WBC): 6,84/6,98 (Soll 6-12)
Granulozyten %: 63,6/63,7 (Soll 50-83-3)
Lymphozyten %: 28,9/28,6 (Soll 16,7-30)
Monozyten %: 7,5/7,7 (Soll 0-4,2)
Eosinophile%: 3,2/4,1
Granulozyten (Anzahl): 4,4/4,6 (Soll 3-10)
Lymphozyten (Anzahl): 1,9/1,9 (Soll 1-3,6)
Monozyten (Anzahl) 0,5/0,5 (Soll 0-0,5)
Thrombozyten (Anzahl): 348/378 (Soll 200-460)
Mittleres Thrombozytenvolumen: 8,08/7,69 (Soll 6,7-11,1)Das wars. Dann sind noch 3 Kurven drauf, WBV-Kurve, RBC-Kurve und Plt-Kurve.
Ja, das Arthrose sehr stark mit dem Wetter zusammenhängt habe ich schon erfahren, aber ich fand es seltsam, dass es am Dienstag und Mittwoch, als es hier echt heiß war, so schleppend ging und Donnerstag und Freitag, obwohl es da eher trüb und regnerisch teilweise war, so viel besser ging.
Aber Bennis Herz ist ja "Altersgemäß ok", also verträgt er wahrscheinlich auch Hitze nicht mehr so gut.Ach, die Ärztin hat es nicht staksen genannt. Sie meinte, er drückt die Ellenbogen nicht vernünftig durch, weil es da wohl weh tut. Und dadurch sieht der Gang etwas steif aus.