Beiträge von Ocarina

    Ich bin heute Morgen von der Treppe gefallen... Und meinem Hund war das echt egal. Der dachte, mein schmerzbedingtes Hyperventilieren wäre eine Spielaufforderung.

    :ugly:

    Das kenne ich. Als ich auch mal in einer echt üblen schmerzhaften Situation war, mit heulen und jammern, sprang Benni auf, voller Freude, absolute Spielbegeisterumg und schleppte ein Spielzeug an, warf es mir gegen den Kopf, trampelte auf mir herum und bellte mich an und zwickte. :muede:

    Ich habe es im Nachhinein darauf geschoben, dass er da erst 5 Monate alt war und einfach nicht wusste, was er tun soll.
    Aber er reagiert eigentlich gar nicht, wenn er nicht gerade im selben Raum ist. Egal wie laut man schreit oder jammert oder weint. Da wird eher noch kurz hochgeschaut und mit einem genervten Grunzen und Schnauben der Kopf wieder ins Kissen gesteckt.

    Ich habe hier auch eher den unsensiblen Backstein. Egal wie es mir geht, er "behandelt" mich immer gleich. Klettert auf dem frisch operiertem Bauch herum, weil er jetzt unbedingt bitte gestreichelt werden muss (er klettert immer auf einen drauf, wenn man nicht sofort auf sein forderndes Nasestubsen mit streicheln reagiert) oder Herr Hund beißt in den gebrochenen Zeh, obwohl er eigentlich sein Kissen schnappen wollte...

    @Ocarina
    Ich dachte immer, man darf sich Karten nicht selber auflegen?
    Also, das wurde mir mal so gesagt.

    Aber ich kenne mich damit wirklich gar nicht aus.

    Keine Ahnung. Das ist bald 20 Jahre her, aber ich habe mich damals sehr eingelesen.

    Eine Gruselgeschichte habe ich von meiner Oma zu erzählen fällt mir gerade ein:
    Meine Oma hatte im Alter Mühe, durch ihre Glasknochenkrankheit und einen zusammengefallenen Rücken, zu laufen. Sie kam zwar auf Toilette, aber mit viel Zeit. Zudem hatte sie zu der Zeit einen Oberschenkelhalsbruch, war also ans Bett gefesselt. Durch ihren grauen Star konnte sie nicht mehr so gut sehen, also die Uhrzeit nicht mehr lesen. Sie wohnte etwa 5 Minuten von meinen Eltern entfernt.
    Eines nachts rief sie gegen Mitternacht an und meinte, eine weiße Frau wäre in ihrem Wohnzimmer (das Pflegebett stand da, weil es nicht ins Schlafzimmer passte). Die Frau würde sie nerven und sie hätte schon mehrfach gesagt, dass sie weg soll, aber sie geht nicht.
    Da meine Oma sich nicht beruhigen ließ, stand mein Papa auf, fuhr zu ihr und betrat sie Wohnung und meinte: Mutti, hier ist keiner. Und meine Oma: die war bis eben da, hast du die nicht bemerkt? Die ist direkt durch dich durchgelaufen, als du herein gekommen bist.
    War das gruselig, die Geschichte am nächsten Tag zu hören, so als 14 jähriges Kind.

    Da fällt mir ein, Tarotkarten besitze ich sogar. Habe ich als Jugendliche gerne genutzt, in der Hoffnung, dass es mir irgendwie weiter hilft. Habe mich auch an sämtliche Dinge gehalten, wie, dass kein anderer die Karten anfassen darf und so. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass der Interpretationsspielraum so groß war, dass man jede einzige Gegebenheit mit einer Karte erklären konnte. Da habe ich es dann sein lassen, weil es einfach zu albern war. Das Prinzip war ähnlich, wie bei Horoskopen. Meine Freundin hat sich mal ein wenig Geld nebenher verdient und sich Horoskope für eine Tageszeitung ausgedacht, also wirklich frei erfunden und Fantasie spielen lassen. Trotzdem hat es häufig gestimmt, logisch, es war so allgemein gehalten, dass man es immer für sich selber interpretieren konnte.

    Für mich sind das sogenannte Selbsterfüllende Prophezeiungen. Also in meinem Fall. Die Kleiderstange wird von einem winzigen Plastikhalter gehalten. Und mein Schrank ist absolut überfüllt. Das Teil ist immer weiter runtergerutscht und nun war es soweit. Irgendwann musste es runter fallen. :ka:

    Nicht falsch verstehen, ich will mich keinesfalls lustig machen. Unser Verstand ist sehr sehr komplex und unser Hirn wird nur zu einem minimalen Prozentsatz genutzt. Vielleicht sind manche Menschen in der Lage, mehr zu nutzen, gerade in der Traumwelt, also in diesen Schlafphasen. Und weil man einfach keine Begriffe hat und das (noch) nicht erklären kann, sind es eben Geister. Irgendwie muss man das ja bezeichnen.
    Ich bin auch jemand, der es wichtig findet, dass bei Verstorbenen das Fenster geöffnet wird, damit die Seele den Raum verlassen kann.
    Ich glaube allerdings nicht daran, dass Geister in Häusern umhergehen. Das ist mir zu menschlich gedacht, um eine Erklärung zu finden.

    Ich habe mich jetzt auf unsere Gartenbank gesetzt und habe laut und deutlich mit unserem Hausgeist gesprochen und ihn um die Rückgabe des Akkuschraubers gebeten und ihm ne fette Tafel Schokolade mit Karamel versprochen.

    Und wisst ihr, was das schöne ist: wenn das Teil auftaucht innerhalb der nächsten Woche, dann ist es schön gruselig. Und wenn nicht, dann habe ich einfach nicht richtig drum gebeten oder es nicht ernst genug gemeint. So kann man es sich drehen wie man will und hat immer recht. :ka:

    Ich habe nie "seltsame" Alpträume gehabt. Bis auf ein einziges Mal (laute Töne, die nur ich gehört habe und weil ich im Schlaf immer wieder gesagt habe : ausmachen, ausmachen! ist meine Schwester aufgestanden und hat Mutti geholt, die mich dann weckte und sie und meine Schwester haben beide gesehen, dass ich geschlafen und geträumt habe, ich war aber sicher, wach gewesen zu sein und mich sogar hingesetzt zu haben, um zu schauen woher das kommt) habe ich immer nur das verarbeitet, was ich erlebt habe. Ich war absoluter Wolffan, habe alles verschlungen und geträumt habe ich dann ständig von Wölfen, die mich gesucht haben, um mich zu fressen. :ugly:

    Mal kurz OT

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    Ich weiß, das hört sich total bescheuert an :hust:

    Aber wenn urplötzlich was verschwindet, bittet mal drum (in Gedanken reicht) die gesuchte Sache wieder zurück zu legen und bietet dafür ein Stück Schokolade, Keks o.ä. an. Mal gehts fix, mal dauert etwas oder es taucht evtl an ungewöhnlichen Orten wieder auf (so wie die Haarbürste im Kühlschrank). Wenn der Gegenstand wieder aufgetaucht ist (wirklich erst danach), haltet ihr euer Gegenangebot ein und legt den Süßkram hin. Kann ruhig ganz oben sein sodass kein anderer ran kommt. Nach nem Tag könnt ihr es dann weg werfen (oder selber essen. Aber es wird schmecken als wäre es schon wochenlang offen rumgelegen).

    Das werde ich testen. Unser Akkubohrer ist seit 3 Wochen verschollen. Wie vom Erdboden verschluckt. xD
    Und in einer Woche oder so werde ich berichten. Ich spende dem Geist sogar ne komplette Tafel Milka. Der Akkuschrauber war nämlich sauteuer.