Ich bin fertig mit den Nerven...
Ich kriege das mit der klaren Kommunikation einfach nicht auf die Reihe, ich schaffe es nicht, die korrekten Worte zu benutzen. Abbruch ist eine absolute Katastrophe, wenn man sich nicht merken kann, ob man jetzt nein oder aus oder pfui benutzen sollte.
Dazu beißt die kleine Schnappschildkröte immer noch munter in unsere Kleidung und ich hab täglich mindestens 3 neue Löcher zu stopfen. Bisher hab ich es ja eher mit Einfrieren und Ignorieren oder einem ruhigen Nein/Runter und Stoff aus dem Gebiss friemeln versucht. Aber eben ist mir echt die Hutschnur geplatzt und ich hab wütend gebrüllt (hat in dem Moment gut getan, danach hab ich mich aber echt schlecht gefühlt). Da war dann 2 Sekunden lang verblüffte Ruhe und dann ging's weiter als wäre nix gewesen...
Ich weiß einfach nicht, wie ich zu ihm durchdringen kann, damit er versteht, was ich von ihm will.
Im Augenblick bin ich ziemlich überfordert. Ich hab ja wirklich viel gelesen und echt gedacht, dass ich eine gute Vorstellung vom Leben mit Welpe hab, aber die Realität ist völlig anders.
Heute war der erste Tag wieder normaler Alltag: Mann geht zur Arbeit, Kind in den Kindergarten, Hund musste 3x jeweils 20 Minuten allein sein. Hat wirklich gut geklappt, er hat zwar beim ersten Abschied gejault, aber bei der Rückkehr lag er entspannt an seinem Lieblingsplatz.
Auch die Stubenreinheit klappt bis auf seltene Unfälle echt gut. Und Unfälle gibt's eigentlich nur, wenn keiner von uns gerade Zeit hat, mit in den Garten zu gehen. Dann öffnen wir ihm nur kurz die Tür und holen ihn ca 10 Minuten später wieder rein, aber da hat er draußen eigentlich nur gespielt und ganz vergessen, sein Geschäft zu erledigen und er macht es dann ein paar Minuten später drinnen. Wenn einer von uns allerdings mit im Garten ist, dann "erinnern" wir ihn anscheinend daran.
Und er ist soooo flauschig... Jetzt schläft er gerade und ist der liebste Welpe überhaupt 😅