Beiträge von nilkaras

    Ich würde auch erstmal von welpischem Spielverhalten ausgehen, zumindest Rumo schmeißt sich mit einem Spielzeug auch gerne mal auf die Seite und strampelt mit den Beinen.

    Wenn er allerdings in solchen Fällen nicht ansprechbar ist oder abwesend wirkt, dann wäre es möglich, dass es ein neurologisches Problem ist.

    Also die Frage ist entscheidend: kann er das Verhalten auf einen anderen Reiz hin abbrechen oder bleibt er drin bis es vorbei ist inkl die Sachen, die PinguinEmmi schon erwähnt hat?

    Wird Ilse auch so schrecklich schnell groß? Elna hat schon über 4 kg :O

    Wie ist das denn bei euch, wie schwer soll sie denn mal werden?

    Ich weiß ja nur von großen Rassen, dass da schnelles Wachstum ein großes Problem ist, aber nicht wie das bei kleinen Rassen ist. Die sind generell schneller/früher ausgewachsen, oder?

    Rumo nimmt diese Woche weniger zu, er hat immer mal Wochen, wo er viel zunimmt und Wochen, wo es weniger ist, ohne dass ich sagen könnte, woran es liegt.

    Weil „man das nicht macht“?

    Es ist mit einem Ersthund wirklich ein bisschen wie mit dem ersten Kind. Man macht sich vorher so viele Gedanken, was das neue dazu kommende Familienmitglied dann darf und wo für einen selbst die Grenze ist.

    Und dann ist das Wesen da und man versucht die erste/n Woche/n seinen Plan durch zu ziehen, nur um dann zu merken, was für ein Blödsinn das doch ist 🤣

    Und plötzlich schläft der Hund doch neben einem auf dem Sofa, weil es eigentlich doch ganz gemütlich ist und Hundesabber im Gesicht gar nicht so schlimm ist wie gedacht... :smiling_face_with_halo:

    Nach dem x-ten Hilferuf in der letzten Zeit a la mein GR-Welpe oder Labradorwelpe oder -pubertär rastet aus, frage ich mich, sind die kleinen Biester wirklich so extrem oder liegt das an den Besitzern, die diese Rassen gewählt haben, weil sie als freundlich etc. gelten und deshalb denken, auch die Welpen kämen schon fertig auf die Welt? Dann wird genau erklärt, was dem Tier geboten wird und wieviel Ruhe er bekommt und dass er trotzdem völlig eskaliert. Aber Wach- und Schlafphasen sind je Individuum sehr unterschiedlich, man sollte sich mehr auf das Bauchgefühl verlassen. Man sieht doch selbst am besten, wann der Welpe drüber ist, was nützt es kleinschrittig aufzuzeigen, was man an dem Tag alles schon gemacht oder gelassen hat. Oder sind die beiden Rassen berüchtigt, besonders ausgelassene Welpen/Pubertäre zu haben, die man nervlich kaum aushalten kann?? Sind sie besonders anstrengend zu erziehen, sodass so viele Besitzer auf dem Zahnfleisch gehen?

    Also ich kann von mir selbst sagen, dass wir tatsächlich den Goldie gewählt haben, weil er als "einfach, familienfreundlich, anfängertauglich" gilt. Ist er auch, meiner jetzigen Meinung nach 😊

    Aber als Ersthundehalter ist jeder Hund anstrengend und schwierig, weil man keine Ahnung von gar nix hat, egal wie lange man sich vorher informiert hat. Welpen verhalten sich nun mal nicht wie die erwachsenen Hunde, die man vielleicht von Freunden kennt.

    Ich hab mich ja schon mehr als ein halbes Jahr bevor unser Welpe zu uns kam hier angemeldet und begeistert alles gelesen und mich echt gut vorbereitet gefühlt, aber trotzdem hab ich über die gleichen Sachen gejammert, wie alle anderen auch.

    Ich glaube, ein Ersthundehalter sollte besser nicht mit einem Welpen anfangen. War eigentlich schon immer meine Meinung und wir haben lange überlegt. Letztlich haben wir nur wegen unserer Tochter einen Welpen genommen, um ein "unbeschriebenes Blatt" zu haben, sprich, wissen zu können, welche Erfahrungen der Hund mit Kind hat und aufpassen, dass es positiv bleibt. Ob uns das gelingt, weiß ich nicht. Bisher machen es Kind und Hund gut miteinander, ich drücke die Daumen, dass es so bleibt.

    An die fußleisten und wanddosen hab ich gar nicht gedacht. Bei uns sind die in der ganzen Wohnung also eher schwerer abzusichern.

    Das hat unserer ein oder zweimal probiert, wir haben halt jetzt eine Fußleiste mit Zahnabdrücken, die tauschen wir demnächst aus oder vielleicht lassen wir es auch so als Erinnerung ( Vorteil am Wohneigentum). Er hat aber irgendwie von selbst gemerkt, dass sich der Aufwand nicht lohnt 🤷‍♀️ er musste sich schon ziemlich verrenken dafür...

    Je spannender man es macht, indem man viel verbietet, desto öfter wollen sie dran, den Fehler haben wir in den ersten Wochen auch gemacht. Ich würde beim nächsten Mal wirklich nur noch die ganz ganz wichtigen Sachen verbieten, man lernt echt viel vom ersten Welpen 😅

    Die Beschreibung klingt - mit Ausnahme des Bellens - sehr ähnlich wie mein Goldie-Welpe in dem Alter.

    Ich kann nur sagen: das ist alles eine Phase, es wird besser. Wann weiß ich nicht, aber es wird.

    Klingt für mich jedenfalls ziemlich normal.

    Uns hat bei Attacken auf Gegenstände geholfen, ihm sofort was anderes direkt neben dem jeweiligen Gegenstand hinzuhalten, er hat die Alternative immer gerne genommen.

    Und was uns noch geholfen hat war, den Fokus vom Welpen zu nehmen. Nicht ständig beobachten, nicht ständig ermahnen, einfach hinsetzen, langweilige Dinge tun (Handy, lesen, Rätsel lösen) und den Welpen machen lassen.

    Das schafft ihr schon, meist verwächst sich das Verhalten.