Beiträge von Jali

    ich lese mit großem Interesse hier mit und bin auch gerade auf der Suche nach dem "perfekten" Nassfutter.

    Wie steht ihr zu dem Thema Leinöl im Nassfutter? Ich hätte nämlich eine Marke gefunden bei der mir eigentlich alles sehr gut gefällt (Leyen), aber es ist Leinöl im Futter.

    Die Dosen werden ja erhitzt und Leinöl soll ja nicht erhitzt werden weil sich dann schädlich Stoffe bilden können. Ich weiß aber nicht wie das in einer geschlossen Dose ohne Sauerstoff und mit Zusätzen wie Vitamin E aussieht, ist das trotzdem kritisch zu sehen? Auf Nachfrage im Shop hieß es dass die Dosen nicht hoch erhitzt werden, nicht mehr als 100 Grad im Inneren (auf der Homepage steht aber 121 Grad) und dass sie nicht denken dass es da zu schädlichen Auswirkungen kommt.

    Gibt es hier jemanden der sich diesbezüglich auskennt? Wäre erhitztes Leinöl ein Ausschlusskriterium für euch?

    heute waren wir den Babyhund besuchen, er war supersüß, sofort kam er zu uns gehüpft zum spielen und schmusen, sein kleines Schwänzchen wie ein Propeller am wedeln, ein sehr aktives witziges Kerlchen das keine Vorsicht und keine Angst kennt wie es aussieht😅😍

    Und ich freue mich total, gleichzeitig habe ich ein ganz ungutes Gefühl im Bauch, suche nach Hinweisen ob irgendwas nicht stimmen könnte, und nerve damit meinen armen Mann sehr🙈 Er hat gar keine Bedenken, keine Sorgen, er ist sich sicher dass alles super passen wird. Wie sehr ich ihn darum beneide....

    Naja, wird schon werden, wir fahren jetzt erstmal ein paar Tage weg, ich hoffe der Abstand hilft mir die Dinge wieder mit einem einigermaßen normalen Blick zu sehen und nicht überall schlimme versteckte Krankheiten zu befürchten. Dass er der Kleinste ist triggert mich zugegeben doch ziemlich....

    Da hast du ja auch einiges durchgemacht, tut mir sehr Leid😥

    Ich hatte auch die starke Tendenz weg zu wollen, gleichzeitig war ich auch zu energielos was zu planen. Aber immerhin fahren wir jetzt doch ein paar Tage weg, das wird uns sicher gut tun.

    Danke, ich freue mich sehr auf den Kleinen, muss nur meine Gehirn unter Kontrolle bekommen😅

    Es ist so traurig zu lesen, was Du geschrieben hast - und Du hast meinen grössten Respekt, dass Du trotz des wahnsinnigen Schmerzes, den Du - und auch Dein Mann - erlitten hast, den Mut besitzt, noch einmal einen Welpen zu nehmen. Alles, was Du durchmachen musstest, ist mir auch passiert.

    Einen Welpen mit 16 Wochen verloren, meinen Chihuahua, mein Baby, mein letztes Kind mit 6 Jahren.... Und die Angst, bei jedem neuen Hund, dem man ein Zuhause gibt, dass es wieder passiert, ist immer dabei. Und trotzdem tun wir es wieder. Keiner wird Deine Jali ersetzen - aber ein neuer Welpe wird Dir über Deine Trauer hinweghelfen. Ich hoffe, es ist wieder ein Papillon, ich hatte 3 - einer davon lebt noch hier, es sind tolle Hunde.

    Für den Verlust von Jali hast Du mein herzliches Beileid und für den neuen Welpen wünsche ich Dir viel Glück und ein ganz langes Miteinander.

    Das ist ja furchtbar was dir passiert ist😥 Ja wir tun es wieder und wieder, trotz der Angst, ohne Hund geht einfach nicht, ich kann es mir zumindest ohne Hund nicht vorstellen. Und ich muss sagen ich war bisher echt verwöhnt, unser erster Familienhund aus dem Tierschutz wurde 17 Jahre alt, mein Chi 16 1/2, und unser zweiter Chihuahua ist jetzt 13 und rundum gesund. Ich wurde komplett aus meiner heilen Hundewelt gerissen...

    Ich konnte mich diesmal nicht für einen Papillon entscheiden, es ging einfach nicht. Vielleicht in ein paar Jahren...

    Jali ich nehme dich einfach in meine Arme :bussi: :streichel: ich kann deine Ängste nachvollziehen, sie werden mit der Zeit weniger und dein kleiner :butterfly: wird immer einen Platz in deinem ❤️ haben. Trauer tut einfach weh, es heißt nicht umsonst: Trauerjahr, nur das können viele nicht nachvollziehen.

    Freut euch auf euerem Sternenstaub, und Jali :butterfly: wird euch vom

    🌈land immer begleiten.

    Danke dir!!❤

    Fühl dich mal virtuell gedrückt. Ich verstehe dich so gut, das ist schrecklich unfair. Aber nicht dein Karma. Also versuche einen warmen, liebevollen, ruhigen Ort in deinem Herzen zu finden, wo dein so früh gestorbenes Hundekind Frieden findet und immer bei dir ist. Und dann öffne dein Herz für das Baby, was zu dir ziehen wird. Wieder Chaos und Freude ins Haus bringt und ganz lange gemeinsam mit dir durch die Wälder streift.

    "Nicht mein Karma" den Satz merke ich mir❤! Denn unterschwellig habe ich schon Ängste jetzt kranke Tiere irgendwie anzuziehen... Chaos, Freude und durch Wälder streifen - ich wünsche es mir so sehr :kleeblatt:

    Das Gedicht im Titel hat mir eine liebe Person geschickt und es trifft den Nagel auf den Kopf

    Nachdem mein lieber alter Freund, mein Chihuahuarüde, in hohem Alter eingeschläfert werden musste brach es mir das Herz, ich hatte das Gefühl ein Körperteil wäre mir ausgerissen worden. Ich wurde auch in den Monaten danach einfach nicht mehr glücklich, nichts machte mir wirklich Spaß, so habe ich vor mich hin gelebt und versucht ganz normal weiterzumachen.

    Vier Monate nach seinem Tod haben mein Mann und ich beschlossen uns wieder einen Zweithund zu suchen, für ihn stand fest es muss ein Papillon sein. Mir war es auch Recht und schnell (mir viel zu schnell) haben wir eine tolle Züchterin gefunden die in ein paar Wochen Welpen abzugeben hätte.

    Als wir hingefahren sind um die Hunde und die Züchterin kennenzulernen war einfach alles perfekt. Die Hunde toll, die Welpen einfach süß, die Züchterin total nett, und am Ende des Besuchs bekamen wir die Zusage dass sie uns einen Welpen anvertrauen würde. Wir durften drei Favoriten nennen, auf eine davon, eine kleine Hündin, die mir beim ersten Blick schon ins Auge gefallen war, habe ich besonders gehofft.

    Die Zuteilung würde dann, je nach Charakter, aber erst etwas später erfolgen. Wegen der langen Fahrt verbrachten wir eine Nacht in dem wirklich schönen Ort der Züchterin, es war alles einfach rundum schön, alles fühlte sich gut und stimmig an.

    Einige Zeit später erfuhren wir, dass unsere kleine Favoritin wirklich zu uns kommen wird und ab da war ich eine Mischung aus glücklich und aufgeregt. Die lange Fahrt zur Abholung unserer Hündin werde ich nie vergessen, es gab gewaltige Unwetter, Überschwemmungen, es war eine richtige Katastrophenstimmung und ich saß 5 Stunden angespannt im Auto, habe gehofft dass wir heil ankommen, dass die Züchterin es sich nicht doch anders überlegt, was wenn die Hündin mich nicht mag, was wenn ich mir schwer tue weil ich meinen verstorbenen Rüden noch so vermisse, und überhaupt es ist eine Hündin, ich hatte immer nur Rüden, ich kenne mich mit Mädchen doch gar nicht aus :face_screaming_in_fear: :grinning_squinting_face:

    Wir sind schlussendlich zum Glück heil angekommen und mir wurde unsere kleine Hündin in die Arme gedrückt. Und ich wusste sofort, das passt, ich hab sie sofort geliebt, da war keine Spur mehr von irgendeinem Zweifel.

    Die Zeit mit ihr war lustig und anstrengend und jeder Tag war spannend und aufregend. Ich hab sie heimlich immer "mein kleines Mädchen" genannt, das war sie einfach, ein richtiges Mädchen. Sie hat gerne nachgefragt auf eine so süße trotzige Art dass ich einfach immer lachen musste wenn sie frech war. Sie war ein richtiger Spaßvogel, war energiegeladen, wollte immer raufen, und dann ist sie einem wieder um den Hals gefallen und hat hingebungsvoll unsere Ohren und unsere Gesichter geputzt.

    Oft saß sie neben mir auf dem Sofa und hat mich angeschaut, ich wusste nie so genau was dann kam, entweder eine Attacke und eine wilde Rauferei mit meiner Hand oder ein Liebesausbruch mit Schmusen und Kuscheln. Das war immer so lustig, sie hatte so einen bestimmten Blick, einen "ich bin klein und süß" aber unterschwellig schimmerte eine gewisse Trotzigkeit durch. Ich habe ihn so geliebt diesen Blick.

    Mit meinem Mann war es einfach Komik pur, sie hatte ihn echt im Griff, sie hat es geliebt sich auf seine Füße zu stürzen, er hat versucht streng zu sein und es ihr zu verbieten, sie hat auf sein "Nein" immer mit "Grrrrr" geantwortet, woraufhin er lachen musste und die "Strenge" war dahin.

    Wenn ich am Computer saß, lag sie oft hinter mir auf einem niedrigen Tischchen, schön gepolstert für die Prinzessin. Wenn es ihr zu langweilig wurde, fing sie oft an lustige Geräusche zu mache, sie konnte z.B. leise wiehern wie ein Pferd. Wenn ich mich zu ihr umgedreht habe, saß sie dann da mit ihrem Kinderblick, erwartungsvoll, ein bisschen herausfordernd, und hat mich damit oft überredet eine kleine Spiel oder Schmuseeinheit mit ihr zu starten.

    Frech war sie aber nur wenn es gepasst hat, hatten wir mal wirklich keine Zeit für sie oder war es wichtig sich zu benehmen, war sie der bravste kleine Hundewelpe der Welt. Wie oft wir Komplimente für sie bekommen haben weil sie so brav war und wie positiv die Leute auf sie reagiert haben, es war einfach schön. Sie hat geleuchtet, sie war so offen und freundlich und freudig und lebensfroh. Fast jeder hat gelächelt wenn er sie gesehen hat.

    Sie war frech und liebevoll zugleich, sensibel und wild, hatte viel eigene Meinung, lies sich aber immer gerne auch überzeugen etwas doch anders zu machen.

    Mit fünf-sechs Monaten ungefähr wurden plötzlich Gerüche von anderen Hunden sehr interessant, jede Woche, manchmal jeden Tag hat sie sich weiterentwickelt, war etwas anders, es war so eine spannende Zeit. Und ich habe mich so gefreut auf das was kommt, habe mir vorgestellt wie sie aussehen wird wenn sie erwachsen ist, habe Pläne gemacht, habe mich total auf ihren ersten Schnee gefreut.

    Und dann wurde aus dem schönen, lustigen und spannenden Leben ein Alptraum, wir mussten sie, schwer krank, mit 6 Monaten erlösen. Es kam alles plötzlich, ich war innerlich komplett überfordert, äußerlich habe ich funktioniert, habe versucht ihr bestmöglich zu helfen und ihr nicht das Gefühl zu geben dass etwas schlimmes passiert ist. Zum Glück ging es ihr bis kurz vor dem Ende wirklich super, die letzte Nacht und der letzte Tag waren aber nicht schön. Ich habe mich immer gefragt wie man sowas aushält, bzw. dass ich sowas nicht aushalten würde. Sehr naiv, denn man kommt ja nicht raus aus der Situation, wir mussten alles einfach irgendwie aushalten, es gab keinen Ausweg. Aber dieses Gefühl, verloren zu haben, nichts mehr tun zu können, das Wesen das du über alles liebst, viel zu früh, einfach gehen lassen zu müssen, ist einfach das hässlichste und schlimmste und schmerzhafteste Gefühl dass es gibt.

    Deshalb habe ich mir in dieser Zeit geschworen dass ich nie wieder einen Hund möchte.

    Jetzt ist alles fast vier Wochen her und es geht mir nicht gut mit der Situation. Ich frage ich immer noch, was soll das? Warum ist ihr das passiert, warum durfte sie nicht leben wo sie doch so gerne gelebt hat, warum ist die Natur oft so ein RiesenA.....

    Ich bin wütend und traurig, ich vermisse sie sehr, es ist einfach gar nichts daran ok wenn so ein junges Wesen sterben muss. Bei meinem alten Hund hatte ich immerhin den Trost dass er sein Leben gelebt hat, alt werden durfte. Meine Kleine hatte nur 6 Monate, das ist einfach so unfassbar unfair.

    Aus dem "nie wieder ein Hund" wurde trotz allem schnell ein, "ich möchte wieder einen Hund", vor allem so lange unser Zweithund noch jung genug ist davon zu profitieren.

    Im Prinzip war mein Mann (mal wieder) die treibende Kraft und ich glaube auch dass es mir erst wieder gut gehen wird wenn wieder so ein Scherzkeks hier herumhüpft.

    In ca. 4 Wochen wird hier wieder ein Welpe einziehen und wenn ich Bilder und Videos von ihm bekomme freue ich mich immer total auf ihn. Aber die Angst dass auch mit diesem Hund gesundheitlich etwas nicht stimmen könnte ist schon sehr stark. Ich bekomme direkt Bauchweh wenn die Züchterin mich anruft weil ich denke irgendwas ist passiert. Jetzt gerade ist er der leichteste vom Wurf, mein Kopfkino hat direkt losgelegt sich schlimme Dinge auszumalen. Auch wenn ich weiß dass es in einer Woche wieder anders aussehen kann und es nichts zu bedeuten hat. Die Freude ist vermischt mit der Trauer, die Angst mit der Hoffnung dass diesmal alles gut gehen wird. Es ist anstrengend und ich bin die meiste Zeit echt k.o., müde, antriebslos.

    Das war unsere Geschichte, Abschiede - zu viele davon, und ein Neuanfang der hoffentlich unter einem guten Stern stehen wird❤

    Liebe Forengemeinde,

    mir ist kein bessere Titel eingefallen, ich würde mich freuen hier ein paar Meinungen zu bekommen.

    Nachdem unsere geliebte Hündin viel zu früh gehen musste, wir aber nach wie vor einen Zweithund haben wollen, bin ich gerade wieder auf der Suche.

    Wir haben uns viele Gedanken gemacht und für uns kommt wegen unseres Zweithundes (Chihuahua 13 Jahre alt) im Moment nur ein Chihuahua in Frage.

    Da aber nur einer mit wirklich langer Nase und größer/schwerer als 3 Kilo, also bewusst!! kein VDH-Hund.

    Ich habe eine Züchterin gefunden, sogar in meiner Nähe die solche langnasigen großen Chihuahua züchtet und in einem Dissidenzverein ist. Ihre Hunde haben alle Untersuchungen und Gentests.

    Sie hat gerade einen Wurf aus einer Anpaarung die schonmal gemacht wurde ( das ist mir sehr wichtig).

    Die Mutter und die Schwester der Welpenmama hat sie auch da, alles gesunde und sehr liebe eher ruhige Hunde.

    Jetzt zu meinen Fragen:

    Im Telefonat erzählte sie mir dass ihre Welpen mit vier Wochen eine Puppy-Impfung bekommen, damit man sie dann auch gefahrlos anfassen kann beim Besuch.

    Ich kenne diese Praktik nicht und wollte fragen ob jemand hier Erfahrungen damit hat, kann so eine frühe Impfung auch negative Auswirkungen haben?

    Dann war die Geburt wohl anfangs etwas stressig weil drei Welpen auf einmal "raus" wollten. Die Mutterhündin wurde in der Tierklinik deshalb zweimal geröngt, zur Kontrolle ob sich die Welpen mit Hilfe besser einsortieren, das hat geklappt und die Geburt verlief dann problemlos.

    Da ich weiß dass oft auch ein paar Tage vor Geburt ein Röntgenbild gemacht wird um zu sehen wie viele Welpen es sind, hätten die Welpen in diesem Fall schon mindestens 3 mal Röntgen mitgemacht.

    Hättet ihr da Bedenken wegen der Strahlung ?

    Morgen wäre Besuchstermin...

    Danke❤