Murmelchen Danke für die Info, Erfahrungsberichte sind gut und auch etwas hilfreich, schön zu hören, dass die zweite Op geklappt hat und es dem Hund wieder gut geht, das bringt Hoffnung. Wir sind ebenfalls in Hofheim, ich bin auch sehr froh und zufrieden dort. Die sind sehr spezialisiert und haben auch viel Erfahrung, wir wurden wirklich gut aufgeklärt und beraten, uns wurde auch erzählt, dass das dort alle 2-3 Wochen operiert wird, auch wenn es doch eine eher seltenere Erkrankung ist. Uns ist bewusst, dass das ein recht komplexer Vorgang ist, da die Muskeln ja quasi gedehnt und zusammengenäht werden (sofern ich das alles richtig verstanden habe), um die Lücke zu schließen oder fremdes Gewebe genutzt werden muss, falls das nicht funktioniert. Und da besteht ja die Gefahr, dass es abgestoßen wird usw., also es wird definitiv herausfordernd, aber die Tierärztin ist zuversichtlich und ich hab mittlerweile auch wieder etwas mehr Hoffnung, dass es klappt.
Beiträge von Katharsis99
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Also die erste Tierklinik ist davon ausgegangen, dass wir ihn direkt einschläfern wollten, es lag schon alles bereit, das war erst einmal ein Schock für mich, weil wir ihn zunächst wenigstens nochmal untersuchen lassen wollten. Meine Intuition hat mir auch gesagt, dass das nicht der richtige Zeitpunkt war, um ihn einzuschläfern, er war noch so aufmerksam, hat ganz doll gezittert und so traurig geguckt, dass ich es auch gar nicht übers Herz gebracht hätte. Es lag wohl an einem Missverständnis am Telefon, die Tierärztin war deshalb auch nicht vom Fach und meinte dass sie ihn ohne unser Einverständnis auch gar nicht einschläfern würden, es war dann schon kurz vor Feierabend, wo keine große Untersuchung mehr gemacht werden konnte. Fieber hatte er keines und er hat auch einen munteren Eindruck gemacht, sodass entschieden wurde, die Verstopfung durch drei Klistiere zu lösen, was auch geklappt hat. Dann haben wir noch weitere Klistiere, inklusive Lactulose, mitbekommen und uns wurde empfohlen, sich noch mal eine Zweitmeinung in einer anderen Tierklinik einzuholen, was hier ja auch geraten wurde und ich selbst auch schon überlegt hatte.
In der anderen Tierklinik haben wir glücklicherweise recht zeitig und zufällig einen Termin bekommen. Die Tierärztin dort hat sich sehr viel Zeit genommen, ihn sehr gründlich nochmal untersucht und relativ schnell festgestellt, dass er auf beiden Seiten eine stark ausgeprägte Perinealhernie hat, wodurch sich der Kot quasi wie in so einer Senke sammelt und deshalb nicht herauskommt. Dadurch haben wir endlich (!) eine richtige Diagnose, die man auch noch behandeln kann mit einer Operation, die wir auch Ende Januar durchführen werden, bzw. wird es voraussichtlich in zwei aufgeteilt. Natürlich haben wir etwas Sorge, weil diese und die Narkose gewisse Risiken mit sich bringt, aber im Vergleich zur vorherigen Prognose sind das finde ich ganz gute Nachrichten und wir hoffen, dass das Problem dadurch gelöst werden kann. Denn er ist noch so fit, munter, er frisst extrem gut, ist aufmerksam und rundum gesund, durch die umfassende Untersuchung konnte nämlich sonst nichts weiteres zum Glück festgestellt werden.
Wir geben ihm jetzt alle 2-3 Tage drei Klistiere (bei weniger funktioniert es nicht), wodurch er Kot absetzen kann, ansonsten würde es nämlich nicht funktionieren, aber ich bin eigentlich ganz guter Dinge, dass das klappen wird und dass er dann danach hoffentlich wieder normal machen kann und noch ein paar Jahre geschenkt bekommt
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Es handelt sich dabei um eine Tierklinik Sunshinelady
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Der letzte Ultraschall war vor etwas mehr als einem Jahr, es könnte sein, dass sein Problem (also Prostata und Enddarm) schlimmer geworden ist, die Vermutung haben wir ja auch. Der Tierarzt meinte damals auch, dass der Darm seine Fähigkeit auch nicht mehr aufnehmen würde. Wir haben jetzt auch mal beim Tierarzt angerufen und werden es da heute nochmal abklären bzw. untersuchen lassen, aber die meinten dass es wahrscheinlich sein kann, dass er eingeschläfert werden muss oder es zumindest nochmal übers Wochenende probieren. Ich würde es eigentlich auf jeden Fall nochmal mit einem Abführmittel probieren wollen, bevor wir diesen Schritt gehen.
Paraffinöl habe ich auch gelesen, könnte man mal testen, wobei es dazu auch unterschiedliche Meinungen gibt ob das gesundheitlich so gut ist. Wir haben ihm auch mal etwas Joghurt ans Futter gemischt. Ich weiß nicht ob man auch nochmal Lactulose geben soll. Ich hab auch gelesen, dass man mal so etwas wie Macrogol oder Movicol probieren könnte, hat vielleicht jemand damit Erfahrungen gemacht? -
Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll, hoffe aber hier ein paar Ratschläge zu finden, da unser 11 jähriger Collie seit nun mehr als einem Jahr an Verstopfung leidet. Es hat vor ca. 1 1/2- 2 Jahren angefangen, wir sind leider recht spät zum Tierarzt, als es immer akuter wurde, dort wurde festgestellt, dass die Prostata vergrößert ist und sich bereits mit dem Enddarm verwachsen hat und die Darmtätigkeit deswegen träge bzw. stark beeinträchtigt ist. Operieren könne die Tierklinik nicht, da die Lage direkt im/am Becken wäre und die da nicht drankommen würden, zumal war er auch damals 10, mittlerweile schon 11. Wir haben damals dann vieles versucht, ein Rektalabführmittel, das nicht wirklich geholfen hat und aufgrund seiner Empfindlichkeit (ist ja klar dass er auch dann hinten Schmerzen hat und sich nicht gerne berühren lässt) nicht den gewünschten Effekt erzielt hat. Unter Narkose wurde der Darm dann entleert und er wurde kastriert, in der Hoffnung dass sich die Prostata verkleinert (nachdem anfänglich Medikamente nichts gebracht haben). Wir haben es ebenso mit Schmerzmittel (weil er auch Arthrose hat) und ich meine es war Lactulose, die wir ans Futter gemacht haben, probiert. Ebenso mit Zellulose, was uns die Tierärztin geraten hat, aber nichts davon hat geholfen. Uns wurde dann damals von der Tierklinik und unserer Haustierärztin geraten, den Hund einzuschläfern, wenn es nicht besser wird, da sie keine Lösungen hatten und nicht viel machen konnten. Das war für mich zum damaligen Zeitpunkt unvorstellbar und ich wollte unbedingt noch alles mögliche ausprobieren, in meinen Augen musste es doch irgendetwas geben.
Zum Glück hab ich meiner Intuition vertraut, wir waren dann bei der Physiotherapie, die konnten zwar auch nichts wirklich machen, gaben uns aber den entscheidenden Tipp, es mal mit Sauerkraut zu probieren. Das haben wir dann regelmäßig gegeben und 1 Jahr lang lief alles gut, er konnte ganz gut Kot absetzen und hat noch ein Jahr ohne Probleme geschenkt bekommen. Doch seit ca. 1-2 Wochen ist es nun leider wieder schlimmer geworden, so wie früher und trotz des Sauerkrauts geht nichts mehr. Wir haben es mit einem Pulver (zur eigentlichen Wurmkur) versucht, damit konnten wir die Verstopfung 3x lösen aber das soll man nicht dauerhaft, sondern wenn nur kurweise geben und er hat es beim letzten Mal auch nicht so gut vertragen, sodass wir es nicht mehr einsetzen werden. Er hat jetzt seit bestimmt 2 Tagen keinen Kot mehr absetzen können, weil es sich wieder angestaut hat und hart ist und zudem etwas Blut dabei ist. Zum Tierarzt müssen wir deswegen so oder so nochmal, ich fürchte aber, dass dieser uns wieder nur rät, den Hund einschläfern zu lassen. Ich verstehe mittlerweile, dass diese Option besteht, aber der Hund wirkt noch so fit, aufmerksam und munter, er frisst noch sehr gut, läuft gut bei Spaziergängen mit, dass es einfach sehr schade wäre, wenn wir diesen Schritt gehen müssten.Ich hab mich schon etwas belesen und würde gerne noch ein paar Sachen übers Futter ausprobieren. Er bekommt bereits nur noch Nassfutter seitdem, Flohsamenschalen hat er auch lange bekommen, die wir jetzt testweise mal weggelassen haben, weil er leider auch allgemein nicht so viel trinkt. Ich würde es gerne nochmal mit Abführmitteln probieren, nur wirken diese wahrscheinlich erst wenn der Stau gelöst ist oder?
Vielleicht hat hier ja jemand noch ein paar Tipps oder Ratschläge
Verstehe auch leider nicht, wieso das Sauerkraut nicht mehr wirkt -
Ich wollte mit ihr auf den Hundeplatz, um die Grundlagen zu trainieren und dass sie mehr Kontakt zu Hunden bekommt, den hatte sie im Welpenalter nicht viel.
Mir ist bewusst, dass die Rassenkombination sehr schwierig ist, es war auch nicht allein meine Entscheidung. Wir hatten zuvor einen Border collie und davor einen Australien shepherd, ich bin jetzt selbst der Meinung, dass ich für mich persönlich keinen Aussie mehr haben möchte. Der andere aussie den wir hatten, hatte da noch mehr Probleme mit unsicherheit und beißen, das hat meine Mutter aber sehr gut in den Griff bekommen.
Ich wollte mit ihr auch schon früher auf den Hundeplatz, nur der war der Kurs zu diesem Zeitpunkt schon ausgebucht, sodass kein Platz mehr frei war und wir warten mussten. Ich bin aber auch der Meinung, dass es mit ihr wahrscheinlich noch sinnvoller gewesen wäre, wenn wir früh mit ihr angefangen hätten. Meine Mutter war der Meinung, dass wir es ohne Hundeplatz machen. Ich denke aber auch, dass es geeigneter wäre, jemanden zu finden, der sich spezifisch mit dieser Rasse auskennt und Einzelstunden anbietet.
Es ist bei dem Schnappen noch nicht zum beißen gekommen, aber natürlich kann das passieren, weshalb es auch für mich seitdem schwierig ist, mit Hundebegnungen. Sie hatte im Welpenalter mal einen Maulkorb, weil sie viel vom Boden gegessen hat, aber den hat sie vehement abgelehnt und sich dagegen gewehrt. Für mein Empfinden ist dieser zum jetzigen Zeitpunkt aber auch noch nicht nötig, da ich gemerkt habe, dass man sie bei Hundebegnungen am besten nicht anfasst bzw sie runterkommen lässt, trotzdem ist das auch so ein problem, wo ich wie gesagt noch nicht weiß was man da tun soll. Mit den Trainerinnen vom Hundeplatz üben wir das „Schau“, damit sie den Hund erst gar nicht fixiert, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist der Reiz noch zu groß für sie, an Hunden direkt vorbeizugehen, wobei es bei Hunden, die sie kennt keine Probleme gibt.
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Guten Tag,
Ich bin noch recht neu hier aber bin auf der Suche nach Ratschlägen bezüglich unseres Hundes. Sie ist eine Border Collie Australian Shepherd Hündin und mittlerweile 1 Jahr alt. Wir haben noch einen zweiten Hund, einen 10 Jährigen Collie. Ich habe mich entschlossen, mit ihr auf den Hundeplatz zu gehen, weil wir ein paar Schwierigkeiten haben, unter anderem an der Leine ziehen und vor allem bei Hundebegnungen ist es sehr schwierig mit ihr, sie bellt dann stark und ist dann so geladen, dass sie auch schon aus Frust versucht hat dann nach mir oder anderen Familienmitgliedern zu schnappen. Mir fiel das am Anfang recht schwer damit umzugehen, aber ich denke ich verstehe es nun besser, da sie in solchen Momenten sehr überreizt ist nur bin ich immer noch ratlos, wie ich in solchen Momenten handeln soll, aber das ist ein anderes Problem. Normalerweise ist sie auch immer mit unserem anderen Hund unterwegs, weshalb ich glaube, dass sie von ihm doch recht abhängig ist und sich an ihm orientiert. Ich war nun also letzte Woche das erste Mal mit ihr auf dem Hundeplatz, mein Vater war dabei, weil ich mich unter anderem mit ihr und auch allgemein allein selbst recht unsicher fühle. Das problem war, dass sie recht abgelenkt war und oft zu meinem Vater wollte aber auch da schon recht unsicher gewirkt und die Flucht ergriffen hat. Ich hatte sowieso geplant, in der nächsten Stunde mit ihr alleine hinzugehen. Wir sind also dieses Mal auch alleine dorthin spaziert und das hat auch eigentlich recht gut geklappt. Sie war da zwar schon recht unsicher und hat oft zurück geschaut, aber hat wirklich kaum an der Leine gezogen (was sie normalerweise wenn man mit dem anderen Hund und weiteren Personen zusammen geht oft macht). Auf dem Hundeplatz war es am Anfang auch eigentlich okay, doch irgendwie hatte sie extreme Angst auf dem Platz, sodass sie kaum Übungen mitgemacht hat oder ich irgendwie ihre Aufmerksamkeit auf mich lenken konnte. Ich bin mir nicht sicher woran es liegt, aber ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht an den anderen Hunden dort liegt, obwohl sie mit denen im Vergleich zu anderen beim spazieren gehen relativ gut klarkommt und auch nicht bellt oder irgendwie dagegen geht, aber sie ist trotzdem unglaublich unsicher und ängstlich und hat mich die ganze Zeit Richtung Tür gezogen, was mich selbst etwas zweifeln lässt, ob das das Richtige ist für sie. Die Trainerin meinte, ich solle nicht so zaghaft sein und mich durchsetzen und sie nicht einfach machen lassen, aber irgendwie weiß ich selbst nicht, ob das bei Angst der richtige Ansatz ist. Sie ist allgemein schon immer recht unsicher und ängstlich gewesen und das mit den Hundebegnungen hat sich aber angebahnt würde ich sagen, aufgrund unterschiedlicher Sachen. Nur komme ich jetzt wie gesagt selbst ins Zweifeln, ob das für sie und auch für mich die richtige Herangehensweise ist. Mir ist bewusst, dass Hunde spüren, wenn man selbst verunsichert ist und ich weiß, dass ich ihr wahrscheinlich nicht die Sicherheit gebe, die sie braucht also wahrscheinlich viel Schuld an mir sozusagen liegt. Mir fällt es jedoch schwer, in solchen Momenten Selbstbewusstsein auszustrahlen und frage mich einfach auch, ob ich die richtige Person für diese Sache bin. Zur Hintergrundgeschichte hat sonst meine Mutter eigentlich das meiste in der Hunde Erziehung bei unseren vorherigen Hunden übernommen, weshalb ich sagen würde dass ich im vergleich zu ihr nicht so erfahren bin. Bei unserem vorherigen Hund war ich auch mit ihm auf dem Hundeplatz, ich meine das meine Mutter damals noch dabei war, aber mit ihm hat das eigentlich recht gut geklappt, weil er einfach vom Wesen her auch anders und sicherer war. Am liebsten hätte ich es sowieso von Anfang an mit meiner Mutter zusammen gemacht, nur passt es zeitlich leider nicht für sie. Ich habe das Gefühl, dass sie sich bei meiner Mama vielleicht sicherer fühlen würde und bin jetzt doch am überlegen, den Kurs zu diesem Zeitpunkt vielleicht nicht weiter zu machen, weil ich auch selbst irgendwie nicht so zufrieden damit bin. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob es ihr vielleicht doch helfen könnte aber es ist für mich recht schwierig, ich habe irgendwie das Gefühl, dass es besser wäre mit ihr vielleicht doch in kleineren schritten anzufangen, dass sie lernt, öfter alleine spazieren zu gehen und Hunden zu begegnen und vielleicht erst mal einem Hund anstatt direkt einer Gruppe begegnet oder dass ich vielleicht auch einfach nicht die richtige Person dafür bin, aber ich weiß wirklich nicht so recht, was da die beste Herangehensweise ist.