2 Monate ist noch keine Zeit, sowas dauert. Auch die Bindung zu euch ist ja nach so einer kurzen Zeit noch nicht wirklich da. Ich finde das, was Agamo geschrieben hat sehr gut und hilfreich ![]()
Beiträge von Feifel
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Ich hab jetzt nicht alles gelesen und weiß nicht, welche Rasse gerade aktuell ist, wollte aber noch mal auf das Gewicht des Hundes hinweisen: Ich bin jetzt so um die 60 und habe einen jungen Border Collie (muss ich erwähnen, dass Border Collies KEINE Anfängerhunde sind? Ich hoffe nicht....), der ca. 20 Kilo wiegt. Und wenn der mal in die Leine springt ist das schon heftig. Das ist mein letzter größerer Hund (ich hatte mein ganzes Leben lang Hunde, große und kleine). Mir geht es hier nur um das Gewicht - wenn deine Frau 65 kg wiegt und den Hund auch händeln soll. Ich wiege so um die 70 Kilo und es gibt Situationen, da sind die 20 kg schon anstrengend. Jeder meiner zukünftigen Hunde wird maximal um die 15kg wiegen, eher sogar weniger. Und auch ne total gechillte Rasse kann mal unerwartet in die Leine springen....
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Natürlich muss man gesundheitlich erstmal alles abklären, ganz klar. Und wenn er wirklich raus muss, dann muss er raus dürfen.
Ich hatte das aber bei zweien unserer Junghunde (und weiß es auch von Freunden mit deren jungem Hund): es gab eine Phase, da wollten die einfach nachts noch mal die Umgebung bzw. den Garten checken. Mitten in der Nacht. Und irgendwann hab ich es riskiert, hab einfach gesagt "leg dich wieder hin und schlaf weiter" und ruck-zuck war der Spuk vorbei.
Ich will allerdings nicht verheimlichen, dass es einmal auch schief gegangen ist und dann eine Pfütze im Schlafzimmer war
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Ich muss Fuchshexchen da ein bisschen widersprechen. Wenn ein Welpe oder Junghund lernen muss, dass er nicht auf jeden Reiz zu reagieren hat, dann hilft so ein Gitter.
Ich habe das nicht groß geübt - er kam hinter das Gitter, ich hab ganz ruhig "leg dich hin" gesagt und das hat er ziemlich schnell verstanden. Auch jetzt, ohne Gitter, klappt das "leg dich hin" super. Er muss dann nicht in`s Platz, sondern kann sich so hinlegen wie er möchte und wo er möchte.
Und er konnte in dem abgetrennten Bereich auch spielen, es war nicht immer nur Ruhe angesagt. Er ging dann halt auch einfach den anderen Hunden nicht auf den Keks.
Wie gesagt, der Border war der erste Hund mit dem ich das so gemacht habe und ich bin mit dem Ergebnis echt zufrieden. Jetzt ist er ein Hund, der überall gut liegen und Ruhe halten kann. -
Ich hatte schon sehr viele Hunde in mehr als 40 Jahren Hundehaltung, meist als Welpe bekommen, und habe so ein Gitter zum ersten Mal für meinen Border Collie Welpen benutzt, der anders leider nicht so richtig zur Ruhe kam und auch den anderen Hunden ziemlich auf den Geist gegangen ist. Klar kann und muss man managen, aber für eine ziemlich lange Zeit war das Gitter einfach hilfreich. Mit der Zeit habe ich es immer weniger gebraucht, inzwischen gar nicht mehr (Hund ist jetzt 13 Monate alt und wir haben es vor ungefähr 4 Monaten komplett abgebaut). Ich will damit sagen: das wird. Und ich würde auch behaupten, dass es ihm 0 geschadet hat. Im Gegenteil, meine Trainerin meint, dass er für einen Border in dem Alter ziemlich gechillt ist.
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Oh je, armer Abrakadabra! Alles Gute für die OP und dann eine schnelle, komplikationslose Heilung!
Ich bin immer wieder beeindruckt wie du das alles wuppst - du und die Hundis, ihr schafft auch das!
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Also, ich musste schon grinsen, als ich den Post von WorkingDogs gelesen habe. Bei uns kam das "Mama" und "Papa" tatsächlich mit dem Älterwerden

Es ist spaßig gemeint und unsere Hunde werden ganz bestimmt nicht als Kindersatz gesehen. Warum auch? Wir haben Kinder und Enkelkinder.
Interessanterweise hat es mich früher immer maßlos geärgert, wenn jemand meine Hunde als Kindersatz bezeichnet hat (ich habe keine eigenen, aber sehr geliebte Stiefkinder). Da bin ich heute aber auch gechillter
i Danmark.? -
Wow, wie sich so ein Thread entwickeln kann....Die TE hat eine legitime Frage gestellt, die jeder für sich etwas anders beantwortet. Eine(r) hat Zeit für viele Hunde, andere haben vielleicht kaum Zeit für einen Hund. Jeder priorisiert auch anders. Wir sind uns wohl alle einig, dass es noch einigermaßen (!!) o.k. ist, so lange ein Hund keine Schmerzen hat. Und ich persönlich finde auch, dass jemand, der in einen Hundesalon geht, schon (noch) Interesse am Hund hat.....die schlimmen Dinge passieren im Verborgenen. Und das ist dann wirklich schlimm.
Ich finde es auch total o.k. und auch richtig und nötig, etwas, das man nicht in Ordnung findet, anzusprechen. Erst mal beim Halter, dann eventuell auch beim Tierschutz. Wenn keiner was sagt, dann ändert sich halt auch nichts.
Und vielleicht hilft ja so ein Thread auch, das eigene Bewusstsein mal wieder in bisschen zu schärfen..... -
Ich glaube man vergisst auch so ein bisschen wie die Welpen so sind, wenn man mal eine Weile keinen hatte....wie jemand schon geschrieben hat, die nehmen alles ins Maul um es zu untersuchen.
Ich hab einen jetzt 10 Monate alten Junghund .....bin auch Ü50, hatte schon viele Hunde und war völlig entsetzt was dieser Hund als Welpe alles "eingesaugt" hat....Steine!! Dieser Hund hat Steine gefressen und man glaubt nicht wo es überall Steine gibt. ÜBERALL! Man konnte einfach nicht so gut aufpassen, dass er gar nichts erwischt hat.
Das ist natürlich richtig, richtig gefährlich - aber zum Glück ist nichts passiert!
Deshalb mein Rat: pass auf so gut es geht, aber mach dich nicht komplett verrückt. Die halten zum Glück (!!) mehr aus als man denkt! Natürlich immer gut beobachten, wenn er mal was richtig Blödes erwischt hat.
Und es geht vorbei! Versprochen! Außer Pferdeäpfel....die lieben alle meine Hunde bis heute