Das Buch ist von Sabrina Reichel?
Beiträge von Melli24
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Hmm. Ihr habt Recht. Wenn die Leine lang ist läuft sie da zwar gut, aber an kurzer Leine braucht sie noch Recht viel Korrektur und läuft noch nicht wie ich es gerne hätte.
Vielleicht ist das ja der Knackpunkt.
Dann also:
-Mehr "an der kurzen Leine laufen" trainieren.
-Bei Hundesicht auf Entfernung kurz nehmen und belohnen, wenn sie nicht zieht und/oder mich anschaut.
-Bei hundebegegnung auf kurze Distanz Hund sitzen lassen und belohnen, wenn sie nicht fiept und/oder zu mir schaut.
?? Stimmt das so weit?
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Leider gibt es hier keine Wohlfühldistanz...
Wenn sie den anderen Hund sehen kann, auch wenn da 200 m dazwischen liegen und der Hund nur als kleiner Punkt am Horizont zu erkennen ist, zeigt sie dieses Verhalten. Wenn sie erkennen kann, dass es ein Hund ist, dann fängt sie an zu fiddeln, egal wie groß die Entfernung ist

für mich ein guter Grund, ihr beizubringen, dass andere Hunde sie nichts angehen, es sei denn, du sagst was anderes. Ich glaub, sie fühlt sich zuständig. Evtl. sucht sie auch ne Aufgabe - womit wird sie ausgelastet?
Wir gehen 3 mal am Tag zusammen raus.
Morgens nach dem Aufstehen etwa 45 Minuten, wenn die Wiese leer ist mit Freilauf.
Mittags 1,5 bis 2 Stunden, entweder mit Hundekumpels zum spielen, oder alleine und auch hier soweit möglich mit Freilauf.
Abends gibt's nur noch Mal ne 15 Minuten Löserunde, wobei die Strecke immer die gleiche ist.
Außerdem haben wir einen Garten, wo wir aber natürlich im Sommer häufiger sind als jetzt im Winter.
Wir machen häufig schnüffelspiele. Manchmal baue ich das beim Gassi gehen ein und werfe ihr Leckerlies auf die Wiese. Da muss sie dann warten bis ich das Kommando gebe und dann darf sie es suchen. Oder es werden zu Hause Leckerlies versteckt. Alternativ hat sie auch noch nen schnüffelteppich.
Wir spielen täglich mit ihr, entweder einfach so, oder mit ihrem zerrseil. Früher oder später bringt sie uns dann aber immer ihre Ente und möchte dass wird die für sie werfen.
Zusätzlich üben wir ab und zu neue Tricks ein.
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Ich nehme sie kurz heißt nicht, dass ich sie dann hinter mir her ziehe. Sie hat immer noch genug Leine um entspannt neben mir laufen zu können und natürlich übe ich mit ihr, dass sie das dann bei Hundesicht auch tut.
Das mit den lecker hen verwirrt mich aber etwas. Ich dachte immer, man soll nur gewünschtes Verhalten belohnen.
Wenn sie ja aber gerade u dem anderen Hund hin will und total aufgeregt ist und ich sie dann mit lecker hen zu mir locke, belohnen ich dann nicht ihre Erregung?

Oder verknüpfen ich da jetzt was falsch?

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Ich bin etwas verwirrt. An der leinenführigkeit ohne Ablenkung habe ich bei Arya eigentlich nichts auszusetzen. Sie reagiert dort gut auf sanfte Korrektur und ist abrufbar.
Das einzige was mich manchmal stört, ist dass sie eigentlich immer vor mir laufen muss. Hinter mir fühlt sie sich irgendwie nicht wohl. Aber so lange sie sich vor mir an der Leine gut benimmt, finde ich das OK.
Sie hat eine 5 m Leine und die darf sie in jedem Richtung nutzen. Nur ziehen darf sie nicht, und das funktioniert ohne Ablenkung auch ziemlich gut.

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Leider gibt es hier keine Wohlfühldistanz...
Wenn sie den anderen Hund sehen kann, auch wenn da 200 m dazwischen liegen und der Hund nur als kleiner Punkt am Horizont zu erkennen ist, zeigt sie dieses Verhalten. Wenn sie erkennen kann, dass es ein Hund ist, dann fängt sie an zu fiddeln, egal wie groß die Entfernung ist
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Bei Zufallsbegegnungen mit Hunden darf sie entweder gar nicht zum anderen Hund, oder, wenn wir stehen bleiben weil der Besitzer und ich uns kennen und noch etwas reden, dann lasse ich sie sitzen und wenn sie etwas runter kommt, Versuche ich sie an den Hund ranzuführen. Sobald sie dann wieder hektisch wird oder zieht, direkt wieder ins sitz und warten bis sie runter kommt.
Aber ich denke ich werde sowas dann erst mal lassen, bis sich Uhr verhalten bei Hundebegegnungen gebessert hat.
Wenn ihr sagt es hilft, wenn sie bei Zufallsbegegnungen gar nicht mehr hin darf, dann machen wir das ab jetzt so.
Und bei Begegnungen auf große Entfernung werde ich sie weiterhin kurz nehmen um das gefiddel und aufgeregte rumgerenne zu unterbinden.
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Danke für den Tipp.
Ich werde denke ich auch dabei bleiben sie dann kurz zu nehmen wenn sie Hunde auf Entfernung sieht. Das hat bisher am besten geholfen.
Vielleicht würde es helfen ihr das Kommando "schau" beizubringen, damit ich versuchen kann ihren Blick auf mich zu lenken in solchen Situationen?
Wenn der Hund zb an uns vorbei geht funktioniert es mittlerweile sehr gut, wenn ich Arya einfach sitz machen lasse. Da muss ich dann streng sein und das Kommando mit "bleiben" immer wieder in Erinnerung rufen, aber das klappt ziemlich gut mittlerweile. (Natürlich wird sie dafür auch belohnt).
Aber wenn wir uns an dem anderen Hund vorbei bewegen, dann klappt es gar nicht und sie zieht und fiept dann...
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Hmm, wenn die beiden getobt haben laufen sie auch einfach Mal nebeneinander her und schnüffeln sich durch die Weltgeschichte

Und mit einer anderen Hundefreundin treffen wir uns immer nur zum angeleinten Gassi, weil die noch sehr unerzogen und stürmisch ist und das Arya manchmal zu viel wird. Mit ihr gehen wir immer große runden, ohne dass die beiden viel Kontakt haben. Aber wir verbieten den Kontakt auch nicht grundsätzlich, außer Bella (die Hundefreundin) dreht wieder zu sehr auf. Dann achtet ihr Frauchen drauf, dass sie nicht zu Arya geht...
Aber so ein richtiges "die Hunde haben keinen Kontakt" haben wir tatsächlich nicht. Ich kenne hier im Dorf tatsächlich auch niemanden, der seine Hunde so gut erzogen hat dass das stressfrei möglich wäre

Nach dem Buch werde ich direkt mal suchen, vielen Dank für den Tipp.
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OT:
Woher kommt du denn? Das Sprichwort gibt's hier auch^^