Hast Du evtl. nen Superpfiff oder ein Abbruchsignal, für Fälle, in denen er losstarten würde zu nem Fremdhund?
Ansonsten: es hält Dich auch niemand davon ab, dem Hund im Freilauf nen Mauli draufzusetzen, wenn Du ganz sicher gehen möchtest....
Netter Nebeneffekt: dann kann er auch keinen Mist aufnehmen unterwegs.
Viel Erfolg!
Danke für Deine mega lange Ausführung! Ich hab jetzt ma nur einen Teil zitiert, damit es nicht so lang wird.l
Viele Deiner Sachen hatte ich selbst auch im Kopf, einiges war mir tatsächlich neu. Z.B. das sich Stresshormone so lange im Körper halten, das hätte ich nicht gedacht.
Bucky ist grundsätzlich ein sehr gechillter Hund. Auch wenn er vor unserem Training mal an der Leine Stress mit einem anderen Rüden hatte und nach vorne gepöbelt hat, war das Thema immer sofort durch, sobald wir an dem Hund vorbei waren. Da war er dann sofort wieder entspannt.
Jetzt, wo wir das trainiert haben und er sich gut "zusammenreißen" kann, ist es meist so, dass er dran vorbeigeht, sich nach ein paar Metern einmal den unterdrückten Stress abschüttelt und gut ist.
Aber ich werde das auf alle Fälle im Kopf behalten.
Ich kenne das klassische Schleppleinentraining tatsächlich so dass man die Schlepp erst in der Hand hält, dann schleifen lässt (OHNE SCHLAUFE) und sie schlussendlich immer weiter einkürzt.
Dieses Schlepp ist dran und man ruft den Hund ran und knipst sie ab und sagt dem Hund womöglich noch "okay los" differenzieren Hunde natürlich sehr deutlich.
Ziel ist es ja dass die Schleppleine zum Schluss nur noch eine NOTabsicherung ist aber kein für den Hund fühlbares Instrument mehr.
Du solltest ihn also vorm endgültigen Freilauf so an der Schlepp behandeln wie als wäre sie gar nicht da.
Und manche Hunde brauchen eben situativ immer eine (schleppende) Leine, das ist erstmal nix dramatisches wie ich finde.
Das wiederum ist natürlich ein ganz anderer Ansatz. Die Leine schleppen lassen, das mache ich auch immer wieder. Halt in etwa so nach den Vorgaben, die @DieBoss für den Freilauf erwähnt hat. Allerdings hängen bei uns noch 25m dran, damit ich im Notfall halt auch noch sinnvoll eingreifen kann.
Die Leine einzukürzen ist mir allerdings noch nicht in den Sinn gekommen.
Dass heißt ein Teil der Leine, also die letzten Meter, bleiben am Ende immer dran? Damit der Hund "denkt" da ist noch mehr? Denn eine Absicherung für mich, ist es ja nicht mehr wirklich, wenn die Leine nur noch 5 m ist und der Hund 10 m entfernt :)
Aber die Idee, wenn ich es richtig verstanden habe, finde ich auch gut. Danke!