Alles anzeigenBin jetzt mit meinem (noch?) super braven nicht jagdinteressierten Junghund mit Schleppleinen unterwegs.
Die Anfänge von Benehmen in Wald sind gelegt.
An mir orientieren und wir gehen✔️ gemeinsam spazieren ✔️
Auf den Wegen bleiben ✔️
Wildwechsel wahrnehmen aber dann weitergehen ✔️
Hund rennt NIE! wie blöd in die Leine✔️
Hund zerrt nicht an der Leine, egal wie lang die ist ✔️
Im Aufbau:
Neben mir herlatschen nach Aufforderung (unsportliches „Fuß“😂)
Hinten!
Fehlen „tud“😂
Nach Aufforderung an der Leine zum Menschen kommen und im Dunstkreis sein, wenn Mensch steht.
Werd ich heute mal mit ihr anfangen.
Das hat sich überschnitten...
Was heißt - Fehlen "tud"????
An mir orientieren und wir gehen✔️ gemeinsam spazieren ✔️
Auf den Wegen bleiben ✔️
Hund rennt NIE! wie blöd in die Leine✔️
Hund zerrt nicht an der Leine, egal wie lang die ist ✔️
Die Haken kann ich auch setzten. Da arbeiten wir noch dran:
Wildwechsel wahrnehmen aber dann weitergehen ✔️
Superrückruf haben wir seit einiger Zeit auch, aber den hab ich mich nicht getraut zu machen, ich war mir einfach nicht sicher, ob der schon so gut sitzt, dass der geklappt hätte. Ich war zumindest nicht so hektisch unüberlegt irgendwas hinterher zu schreien. Ich habe wohl überlegt einmal klar gerufen und dann abgewartet. Da ich ja auch nicht sehr lange warten musste, er ist ja gsd doch relativ schnell zurück gekommen, war ich nicht in Versuchung noch wer weiß was zu testen. Wäre er dem Reh in den Wald gefolgt hätte ich wohl eh keine Schnitte mehr gehabt.
Ich mache bei meinen Hunden Wild nicht interessant, indem ich sie es beobachten lasse.
Wild wird - bei Sichtung - mit: "Joah, ein Reh/Hase/Eichhörnchen, interessiert mich/uns nicht - Weiter." kommentiert.
Parallel dazu baue ich das Interesse für die Ersatzbeute auf, und achte darauf, diese Aufgaben unter Berücksichtigung des Ausbildungsstandes so zu gestalten, dass der Hund seine jagdlichen Fähigkeiten - die ja im Laufe des Trainings immer besser und vom Hund gezielter, also mit "Kopf", eingesetzt werden - auch voll einsetzen kann.
Okay, ersteres machen wir anders. Allerdings auch bedingt dadurch, dass wir in der Pubertät ja mal einen Fehltritt mit einem Hasen hatten, er also schon wusste WIE interessant so ein Hoppler ist. Vielleicht wäre Deine Idee die bessere gewesen, aber ist zu spät jetzt.
Ersatzbeute, im Sinne von Leckerchen-ping-pong (weiß nicht, was du da nutzt) machen wir auch, das war ein echter Gamechanger für uns, da fährt er voll drauf ab. Ist aber wohl weit von dem entfernt, was Du meinst.
Magst du mir das mal genauer erläutern?
Je mehr ich jetzt so drüber schreibe, war das Ganze soooooo schlecht eigentlich nicht. Natürlich hätte er gar nicht erst loslaufen sollen. Aber alles in allem...
Er ist nicht in den Wald gefolgt.
Er hat, dafür dass er bestimmt 100/150 m weg war (kann sowas schlecht schätzen, ich fand es aber furchtbar weit) und im vollen Lauf, ja doch immerhin relativ schnell reagiert. Klar, es waren gute Umstände, das Feld war eh zu Ende, das Reh außer Sicht durch den Wald, aber trotzdem.
Und auf dem Rückweg ist er wirklich straight zu mir durchgelaufen.
Es hätte echt viel schlimmer werden können.