Ich finde, Siska geht auch gut für ne Hündin (ich kannte sogar mal eine)
Beiträge von *Waldi*
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Titel sammeln ist nämlich Fleißarbeit und immer den Richter suchen, der die eigenen Hunde mag.
Sagt doch schon alles.
Ich meine - ich hab ja nix gegen Hundeschauen, aber dass diese Titel dann irgendeine Aussagekraft haben sollen oder man sie gar braucht zum Züchten - das ist doch einfach nur unglaubwürdig.
Oder du pauschalisierst einfach - Es gibt beim DK unzählige KS Hunde - begutachtet gesund - die mit ihren vorzüglichen Formwertbewertungen der Rassehundeschauen auch auf internationalen Schauen angetreten sind
ein Beispiel, weil er auch hier im Forum ist, ist Fabulous von ackij
bester Gebrauchshund
Cruft qual. und Holland Cup Winner`24
Der allgemeine Trend, ist bei vielen Rassen und vor allem bei den Gesamtsiegern aber durchaus zu beobachten. Natürlich gibt es Ausnahmen, das ist ja immer so - schön für deine Rasse!
Sagt nix aus über andere Rassen.
Ob man jetzt Pauschalisiert oder ein einzelnes Beispiel heranzieht, um eine Aussage pauschal zu widerlegen - gibt sich nix.
Natürlich ist nicht alles gleich schlecht, sagt doch keiner. Aber dass Ausstellungen das Bild von Hunderassen MIT prägen, und das oft nicht zu deren Vorteil, das sehe ich auch so.
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Wenn der Besitzer das so gemacht hätte, wäre vermutlich nix passiert. Hat er halt nicht.
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Wieso? Sie hat doch recht. Schau dir doch die Crufts-Sieger an.
Natürlich ist das zugespitzt und es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, aber in den Grundzügen ist doch einigs wahres dran.
Wie oft wird hier im Forum nach Züchtern gefragt, die moderate Hunde züchten? Spitze oder Collies mit weniger Fell,schlanke Labbis, nicht ganz so kleine oder extrem große Hunde etc pp. Und natürlich die "freiatmenden"... Man muss nach den Nicht-Extremen tatsächlich suchen. Das ist das neue normal.
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Ehrlich gesagt gehören Hunde gar nicht auf Spielplätze.
Mit "Kaliber" ist ja nicht nur die Größe gemeint.
Und natürlich gibt es große Hunde, die friedlich sind, das bezweifelt ja keiner. Die gehören aber auch nicht auf einen Spielplatz.
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Trainer ist vorhanden.
Und was meint der?
Die Bögen werden von alleine kleiner - aber angedeutet ausweichen, wie es sich halt anbietet und vor allem Engstellen vermeiden, das würde ich immer machen, auch mit einem verträglichen Hund.
So wie es einHund von sich auch machen würde. Es zeigt einfach an, dass man keinen Ärger möchte.
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Jede Versicherung kann kündigen. Nicht direkt beim Schadensfall, aber vor dem nächsten. Passiert täglich.
Und Krankheiten, die VOR Abschluss der Versicherung bestanden, sind immer ausgeschlossen.
Wie das hier in diesem Fall ist - da kommt es drauf an, wann die Versicherung abgeschlossen wurde.
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Können wir mal bitte aufhören Mischlinge als Hybriden zu bezeichnen?
Ich selber spreche uach nicht von Hybriden. Da gings ja um ein konkretes Bsp, dass so benannt war.
Ich denke aber sehr wohl , das sind von der Wahrnehmung (und Marketing) her verschiedenen Sachen - das eine ist der Zufalls-Mischling, oft unbekannter Herkunft oder ohne dass die Eltern einer Rasse zuzuordnen sind, das andere ein gewolltes Produkt aus 2 bekannten Rassen.
Und der Hype um die sog. Hybriden ist die Fortsetzung der Fixierung auf die Rasse. Darum gings.
Dahinter steckt die Idee, Rassen wären eine biologische Tatsache, klar definiert, klar zu trennen - und das sind sie eben nicht.
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Man darf dann allerdings nicht weiterzüchten mit den Hybriden, denn was dann passiert ist reines Lotto.
Hmmm, ich kenne das aus anderen Bereichen schon so, dass man das ganz gut steuern kann.
Man darf halt nicht einfach F1 mit F1 verpaaren. Üblicherweise wird ja mit F1 zurück auf eine der Ursprungsrassen gezogen, und mit dem was dabei rauskommt (R1) geht es dann weiter.
R1 miteinander verpaart ist dann relativ stabil. Und immer wieder die Ausgangsrassen oder pasendes "Fremdblut" dazu ist von Vorteil.
Da kann ich "Mischlingshalter" auch verstehen, dass man da gerne wissen würde, welche drin sind. Alleine schon, um den Hund noch besser einschätzen zu können, auf Grund der grds. Rasseeigenschaften.
Verstehen kann ich das auch!
Aber ich halte es für einen Irrglauben, dass da immer irgendwo am Anfang "reinrassige" Hunde waren. Oft genug waren die Vorfahren doch eher Hunde, die gar nie irgendeiner (heutigen) Rasse angehörten.
Hunderassen stammen vom Grundlegenden ja eigentlich aus einer Zeit, in der man eben Ansprüche an einen Hund hatte. Eine Rasse hat einem da eine gewisse Sicherheit gegeben, das zu bekommen was man gebraucht hat (nicht nur das, was man haben möchte).
Genau, und soweit macht es auch Sinn, finde ich. Es wurde dann halt zum Selbstzweck.
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Irgendwie zeigt dieses ganze Hybrid - Ding, wie sehr wir dem Rasse-Denken verhaftet sind.
Als wären Rassen irgendwie in Stein gemeisselt, naturgegeben oder so.
So wie man bei jedem TS-Hund aus Rumänien wissen will, welche Rassen da drin sind. Und an die merkwürdigsten Kombis glaubt, statt einfach "keine Rasse".
Ich glaube, dieses Denken ist das größte Hindernis für eine Veränderung. Es ist immerhin die Grundlage der organisierten Zucht - und ohne diese Organisation gibt es auch keine Kontrolle der Zucht. Ohne Kontrolle gibts aber auch kein planvolles Handeln im Sinne der Hunde.
Dass Rassevereine wollen, dass ihre Rasse weiterbesteht, ist ja irgendwie logisch. Die schaffen sich ja nicht selbst ab. Wer aber soll außerhalb der Vereine das Interesse und die Energie aufbringen will, die man für planvolle Zucht bräuchte, ohne die identitätsstiftende Rasse dahinter (sondern nur ein weitgefasster Typ?)
Man sieht ja, wie stark bei jeder neuer Zucht-Bewegung der Drang danach ist, sich wieder fest zu defnieren, der Rasse einen neuen Namen zu geben und sich abzuschotten. Von internen Konflikten, die dann wieder zu Aufspaltungen und neuem klein-klein-Denken führen, ganz zu schweigen.
Selbst wenn es einen vernünftigen Weg zu vernünftiger Zucht gibt - Hunde mit einem vorhersagbaren Typ OHNE zu enger Zucht - ich wüsste nicht, wie sich das organisieren soll.
Es bleibt spannend.