Beiträge von Limetti

    änni hat einen pullover von pomppa und einen von sofa dorgwear

    hast Du das Gefühl, daß die Pullis wärmen? Ich muß ja bei mir selbst unter einem Pulli immer noch ein Sweatshirt tragen, weil es mir durch Pullis zusehr zieht und mich es dann trotzdem friert. Weil aussehen tun Pullis schon schick

    ist das doch gar keine Alternative, keine langfristige Lösung für irgendwas

    hab ich auch gar nicht geschrieben. Wie sich das halt manchmal ergibt, hab ich Terri-Lis-07 geantwortet, so what?

    Lösungen wirds auch im VdH nicht geben, bzw in der gesamten Optikrumzüchterei. Lösungsideen wurden in der Doku ja gebracht: Meßwerte, nach denen Vetämter vorgehen können. Und manche Rassen verbieten. Wären bei mir zb so spontan Mops, Bulldoggen, Corgis, Bassetts, Dackel, Poms, Cavaliere und noch so einiges anderes, was so als Deformation kreiert wurde. Und natürlich auch Einfuhrverbot

    Solange da eben nur kein scheiß fabriziert wird. Ich frag mich nur immer - woher hab ich da diese Sicherheit?

    Ja, das ist das Problem, beim VdH hat man die Sicherheit, daß die Mutterhündin nicht endlos wirft. Das wars dann im Prinzip aber auch schon. Natürlich ein sehr, sehr wichtiger Punkt, sagt aber dann dennoch nichts aus über die Aufzucht etc.

    Bei Chilly hab ich damals ja eine Ahnentafel mitbekommen, ich hab da dann gegoogelt, das war eine kleine Labradorzucht und dann wohl ein Doodlewurf (ich hab die nie angeschrieben und gefragt, nur das, was ich im Inet so gefunden habe). Also völlig planlos haben sie den Chillywurf nicht in die Welt gesetzt und so wesensfest, wie Chilly ist, war auch die Aufzucht nicht im Keller.

    Es ist sicherlich schwieriger, bei Mixen seriöse Züchter zu finden, mit seriös meine ich, daß die Mutterhündin nicht laufend gedeckt wird, die Aufzucht korrekt ist, die Elterntiere gesundheitlich gecheckt und nicht wahllos irgendwas zusammengesetzt wird.

    Ich finde zb Biewer-Yorkies eine absolute Alternative zum gewöhnlichen Yorkie, einfach, weil da manche Züchter tatsächlich viel Wert darauf legen, daß die Hunde eben nicht klein sind und das Gewicht durchaus überschreiten, was beim VdH-Yorkie ein Ausschluß wäre. Hier bei uns gibts ein paar Biewer-Yorkies, durchaus 5 kg, kräfige, kleine Hunde, wesensfest, keine zittrigen Geschöpfe, würd ich sofort nehmen :smiling_face_with_hearts:

    Ich denke, möchte man gezielt einen Mix kaufen, muß man halt "den Markt" auch beobachten. Ich bin auf FB in einer Doodlegruppe und da haben sehr viele ihren Doodle aus einer bestimmten Zuchtstätte. Ich kenne auch einen persönlich, der einen Hund von da hat, er ist total glücklich mit seiner Hündin und die ist auch wirklich top. Die Hunde scheinen gesund zu sein und auch wesensfest, soweit ich das verfolgen kann, was mich da aber sehr stören würde, ist die Menge der verkauften Hunde. Das kriegt man halt erst mit, wenn man nicht einfach spontan loszieht, und den erst besten Hund kauft.

    Ich frag die Doodleleute oft, wo sie ihre Hunde herhaben, ja wenige sagen, sie würden heute ihren Hund da nicht mehr holen, aber die meisten erzählen durchaus von ausführlichen Gesprächen und Fragen durch die Züchter vor dem Kauf, mehrmaligen Besuchen, später auch Wurfgeschwistertreffen, weiter Kontakt zum Züchter etc., also so, wie man sich das vorstellt.

    Es hat halt alles zwei Seiten

    Das Pauschalisieren über alle Begleithundrassen hinweg finde ich nicht fair. Ich komme gerade von einer Körung. Das dauert pro Hund ca eine Stunde, manchmal länger. Bis man soweit kommt, muss man bei meinem Verband etliche Gesundheitsuntersuchungen gemacht haben und mindestens eine Ausstellung besucht haben. Züchten dürfen wir nur mit Hunden, die von der Hauptzuchtleitung abgesegnet werden (und auch vorgeschlagen wurden). Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine anderen Verbände gibt, die es genauso handhaben.

    Naja, das mit der Gesundheit und Rassehundezucht ist ja immer so eine Doppelmoral. Man kriegt beim VDH ja die gesunden Rassehunde, sowas zb:

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    Zuchtordnung

    "Es darf nur mit reinrassigen, gesunden und wesensfesten Bassett Hounds gezüchtet werden"...

    Das Problem dabei: Es gibt keine gesunden Bassett Hounds, so ein deformiert gezüchteter Körper ist niemals gesund. Und so ist das bei vielen Rassen. Und was jetzt vielleicht noch Nase hat, wird auch kaputt gezüchtet, wie beim Malteser zb., was mal Beine hatte, rutscht nun am Boden, was irgendwann mal wuschelig war, ertrinkt heute im Fell.

    Und so redet es sich jeder für "seine Rasse" schön und sucht sich ein Feindbild, sei es der Doodle oder die Dissidenz oder pöse Vermehrer. Daß aber in der gesamten Hundevermehrung (und da schließe ich den VdH mit ein) einfach viel zu viel schiefläuft und die Ansprüche des 08/15 Hundehalters an Hunde so hoch sind, weil sie selbst einfach zu nichts mehr Imstande sind oder Willens, auch nur irgendwas mit dem Hund zu arbeiten. Da muß er angeboren pflegeleicht sein, verträglich, soll Kinder mögen (sprich, sich alles gefallen lassen) und natürlich auch nicht jagen. Eigentlich soll der heute gewünschte Hund gar kein Hund sein. Sondern für viele nur noch Spielzeug für Züchter und Halter.

    Für den gewöhnlichen Begleithund braucht es keine Rassen in x verschiedenen Formen und Hüllen. Es braucht ganz einfach "normale", sozialisierte Hunde mit eher höherer Reizschwelle. Das sollten Zuchtziele sein, gepaart mit Hunden in einem funktionalen Körper, in denen sie schmerzfrei leben können.

    Ich hab das bei Chilly mal rot umrandet, welche Stelle ich meine. Da geht ja diese Sehne zum Knochen. Bei Bonnie sind da bei jedem Hinterbein kleine Knubbel, also jeweils einer, kurz vor dem Übergang zum Knochen. Bei Chilly fühle ich da nichts. Kann das normal sein, vielleicht fühle ich das auch nicht richtig und ja, natürlich geh ich zum TA

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